Amazon SEO

 

Warum ist Amazon SEO so wichtig? –

Aktueller Trend:

Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt, weshalb Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger wird, vor allem auch bei dem amerikanischen Online-Versandhändler Amazon. Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings und beschäftigt sich mit Maßnahmen um eigene Produkte bei der Suchmaschinenfunktion bei Amazon ganz oben als Top-Produkt erscheinen zu lassen – dies nennt man Amazon SEO. Ziel von Amazon SEO ist es, schließlich als Händler unter den ersten drei Suchergebnissen oder zumindest auf der ersten Ergebnisseite zu landen.

Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt

 

Amazon gilt heute nicht nur als Verkaufsplattform, sondern auch als Suchfunktion. Aus diesem Grund, recherchieren die Leute, wenn sie Produkte kaufen wollen nicht mehr bei Google, sondern direkt auf Amazon, weil man dort direkt vergleichen kann. 33% der Produktrecherche findet heute schon auf Amazon statt. Durch Berücksichtigung der Faktoren von Amazon SEO gelangt man als Händler unter die Top 3 bei den Ergebnissen und kann so hohe Abverkäufe generieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Entwicklungsgeschichte Amazon
  2. Amazon als „Marktplatz“
    • Betreiber
    • Händler
  3. Verkaufsprozess bei Amazon
  4. Kurze Eingliederung in SEM
    • SEO
      • On-page-Optimierung
      • Off-page-Optimierung
    • SEA
  5. Abgrenzung Amazon SEO und Google SEO
  6. Anzeigen Optimierung vs. Buy-Box Optimierung
  7. Fazit

1. Entwicklungsgeschichte

 

 

Bild könnte enthalten: TextAmazons Geschichte beginnt Mitte 1994, als die Firma unter dem damaligen Namen Cadabra ins Formenregister eingetragen wurde. Der Gründer Jeff Bezos arbeitete zuvor bei einer Investmentfirma an der Wall Street.

Nach der Lektüre einer Analyse des Potenzials des Internets überlegte Bezos, welche Produkte sich am besten im Internet verkaufen würde. Aus den 20 möglichen (Bücher, CD´s, Videos, Computerhardware und Software) Kategorien wählte er Bücher. Als Firmensitz wählte er Seattle, auf Grund der geringen Umsatzsteuer, des Flughafens und dem Buch-Vertriebszentrum.

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Amazon Gründer – Jeff Bezos

Bildergebnis für 1995Am 16. Juli 1995 ging Amazon.com unter neuem Namen online, aufgrund der Ähnlichkeit der Name Todd Tabert (Anwalt). Allerdings  hatte Bezos in der Zeit auch den Namen Relentless.com (erbarmungslos) favorisiert, was einen Ausblick auf Bezos Ambitionen gibt. Weiterhin verweist diese Domain Relentless.com heute noch auf amazon.com.

Zu Beginn hatte Amazon Bildergebnis für 1Million Titel in seiner Datenbank und wurde durch Yahoo schnell bekannt. In der ersten Woche setzte Amazon Bücher im Wert von 846$ um, in der zweiten stieg der Umsatz auf 12000$.

Bereits nach einem Monat hatte Amazon Aufträge aus Bildergebnis für 50  Bundesstaaten und Bildergebnis für 45 Länder. So beschafften sie die Bücher meist bei Zwischenhändler und verpackten es neu.

Das erste über Amazon verkaufte Buch war „Fluid Concepts & Creative Analogies: Computer Models oft he Fundamental Machanisms of Thought“

Das erste verkaufte Buch auf Amazon

Bildergebnis für 1997Zwei Jahre später, ging Amazon an die Börse. Die Erlöse wurden größtenteils in die Internetseite und Distributionszentrum investiert. So setzte Bezos das Ziel, alle Bestellungen am gleichen Tag zu liefern sobald diese im Lager vorhanden waren.

Im Oktober 1997 erreichte Amazon die Marke von 1 Million Kunden und 6 Monate Später die Millionen-Marke.

Bildergebnis für 1998Im Juni 1998 bot Amazon neben Bücher auch Musik CD´s an. Innovativer machte es die Sache zu der Zeit, dass man vor dem Kauf in die Titel hineinhören konnte. November 1998 kamen dann Video-DVD´s hinzu. Anfang 1988 übernahm Amazon Onlinebuchhändler in Großbritannien und Deutschland und erweiterte so sein internationales Angebot. Im Oktober 1988 gingen Amazon.de und Amazon.co.uk online.

Bildergebnis für 19991999 wollte Amzon dem Auktionshaus eBay Konkurrenz machen und startete im März „Amazon Auctions“. Dies wurde zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingestellt, da Amazon in dem Bereich gegen eBay nicht ankam. Die gewonnen Erfahrungen brachte Amazon zu „Amazon zshops“ und daraus schließlich der spätere Marketplace. Im Juli 1999 kamen viele weitere Produktkategorien hinzu wie z.B. Elektroartikel und Spielsachen.

Ähnliches FotoDer Begriff Dotcom-Blase ist eine im März 2000 geplatzte Spekulationsblase, die insbesondere die sogenannten Dotcom-Unternehmen der New Economy betraf und vor allem in Industrieländern zu Vermögensverlusten für Kleinanleger führte.

Auch Amazon war betroffen – Stellen wurden gekürzt und ein Distributionscenter wurde geschlossen.

Das Wachstum stieg jedoch trotzdem weiter, durch die Kooperationen mit große Warenhausketten,  deren Produkte in Amazons Sortiment aufgenommen wurden.

Im November startete Amazon Marketplace. Händler durften somit zum ersten Mal, eigene Angebote auf der Produktdetailseite präsentieren. .

Bildergebnis für 20062006 ermöglichte Amazon den Marketplace Teilnehmer die Ware bei Amazon zu lagern und schneller von dort aus ausliefern zu können. Diesen Service nutzen immer mehr Händler, sodass 2014 war die Anzahl der FBA-Nutzer bei 65%.

Im gleichen Jahr ermöglichte Amazon unter dem Produktnamen Amazon Web Services den Zugang zu seine IT-Infrastruktur. Das Angebot entstand aus dem eigenen Bedarf, interne Projekte schneller umzusetzen. Heute hat Amazon Web Services über eine Millionen Kunden und gehört zu den führenden Cloud-Anbietern.

Bildergebnis für 2014Durch Amazon Business verkauft Amazon nicht mehr nur an die Endverbraucher, sondern auch an die Firmen. So können Firmen mit ihren günstigere Händlerpreise die Ware erneut weiterverkaufen an die Endkunden. Nach Angaben von Amazon machten bereits 300.000 Firmen weltweit von diesem Angebot Gebrauch.

Bildergebnis für 2016Nach 12 Jahren Entwicklungsgeschichte hat Amazon einen Umsatz von fast 136 Mrd. $ und 351.000 Mitarbeiter weltweit. Mit viele Innovationen und Entwicklungen sorgt Amazon weiterhin für ein konstantes Wachsen.

Amazon Umsatz 2009 - 2016
Amazon Umsatz 2009 – 2016

2. Amazon als „Marktplatz“

2.1 Betreiber

Bildergebnis für 50 50Viele Endkunden gehen davon aus, dass bei jedem Produkt Amazon selbst der Verkäufer ist, allerdings ist es nur bei ca. Hälfte aller verkauften Produkte der Fall. Amazon hat eine Doppelrolle als Betreiber.

Amazon ist sowohl Betreiber des Marktplatzes als auch einer von vielen Händlern und von diesen mit Abstand der größte.

Mittlerweile ist Amazon nicht nur reiner Händler, sondern stellt auch diverse Eigenprodukte her und bietet immer mehr Dienstleistungen. Davon einige bekannte Produkte sind zum Beispiel:

  • AmazonFresh (Dienstleistung)

ist ein Lieferdienst. Die Produktauswahl beschränkt sich auf 85.000 Artikel und ein Zeitfenster von zwei Stunden beworben, innerhalb der Zeit von 5.00 Uhr bis 22.00 Uhr. In Deutschland ist das Liefergebiet auf Teilabschnitte von Berlin, Potsdam und inzwischen auch Hamburg beschränkt. Für die Auslieferung in Deutschland nutzt Amazon den Paket- und Brief-Express-Dienst DHL.

  • AmazonDash (Produkt)

    Dash Button

Bei Amazon Dash handelt es sich um ein drahtloses, batteriebetriebenes Gerät, das für Kunden von Amazon Prime auf Knopfdruck ein Produkt des täglichen Bedarfs bei Amazon bestellen kann. Die Datenübertragung findet über WLAN statt, und der Anwender benötigt darüber hinaus eine Amazon-App und ein Smartphone.

Als Betreiber muss Amazon bei so vielen Artikeln stets den Überblick behalten. Dies regelt Amazon durch die ASIN. Hierbei handelt es sich um eine zehnstellige Nummer, die aus Buchstaben und Ziffern bestehen kann. Diese Nummer vergibt selbst Amazon für jedes Produktlisting.

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ASIN-Nummer eines Produktes

Ein Produkt kann in verschiedene Varianten vorkommen, wie z.B. ein Pullover in L,XL und XXL. Jede Variante erhält eine eigene ASIN. Man spricht hier von der sogenannte ASIN-CHILD. Damit Amazon aber weiß, welche Produkte zu einer Variantenfamilie zusammengehören, erhalten alle Varianten noch eine sogenannte Parent-ASIN. Dies dient dazu, dass alle Varianten eines Produktes unter einem Dach angezeigt werden können.

2.2 Händler

Bildergebnis für klickAmazon ist für die Händler eine perfekte Möglichkeit hohe Umsätze zu erreichen. Ein Händler auf Amazon hat die Möglichkeit durch die vielen lokalisierten Webseiten hohe  Absätze zu erreichen. Da sich auf Amazon tausende Anbieter treffen, lockt es auch die Endkunden jeden Tag auf Amazon, da man mit einem Klick alles an einem Ort finden kann.

 

Bildergebnis für amazon versandDabei wird viel Zeit gespart. Die Händler sparen ebenfalls Zeit, indem sie durch Amazons Distributionsnetz schnellere Lieferzeiten und leichtere Kaufabwicklungen erreichen. Mit Amazons Multichannel-Versand können die Händler Bestellungen aus anderen Vertriebskanälen, zum Beispiel Ihrem eigenen Webshop oder anderen Marktplätzen, aus Ihrem Lagerbestand bei Amazon versenden.

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Die Multichannel-Preise beinhalten nicht nur den Versand, sondern auch die Lagerentnahme und das Verpacken der Artikel, sowie Verpackungsmaterialien, Zustellung mit Empfangs-Beleg und umfassende Versicherung der Sendung gegen einen Verlust bei Amazon oder dem Transportunternehmen.

Das heißt der Händler zahlt nur den Multichannel-Preis und schaut nur zu wie seine Ware ohne Aufwand sicher den Kunden erreicht. Für die Sicherheit beim Ein-und Verkaufen sind die Händler ebenfalls versichert und gesichert.

 

3. Verkaufsprozess bei Amazon

 

 

Zuerst muss entschieden werden zwischen Basiskonto und Professionelles Anbieterkonto.

 

Beim Basiskonto hat mein einen festen Preis pro Verkauf von 0.99€ und kann auf keine Serviceleistungen zugreifen wie z.B. Statistiken und Berichte oder Schaltung von Produktanzeigen (Gesponserte Produkte).

Dagegen zahlt man bei Professionelles Anbieterkonto einmalig 39€ pro Monat und man kann unbegrenzt verkaufen ohne Zusatzkosten und alle Serviceleistungen von Amazon in Anspruch nehmen. Danach wird der Marktplatz ausgesucht so kann sich, zum Beispiel als Heimatmarkt Europa oder USA ausgesucht werden, von dem aus alle weiteren Aktivitäten auf den anderen Märkten gestartet werden können.

registrierung

 

 

Bei der Produktlistung hat der Händler auf 5 Bereiche einen Direkten Einfluss. Diese sind Bilder, Titel, Preis, Verfügbarkeit und Varianten.

Bilder haben einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Bei zwei vergleichbaren Produkte gewinnt das Produkt mit den besseren Produktbildern.

Der zweite wichtige Punkt ist der Titel. Der Kunde wird häufig anhand des Titel entscheiden, ob das Produkt zu seinem Bedarf passt.

Beim Preis können die Händler zwischen Listenpreis, Angebotspreis oder Streichpreis entscheiden. Dadurch können dem Kunden eine Ersparnis suggeriert werden. Unterhalb des Preises wird dem Kunden die Verfügbarkeit angezeigt mit dem Verkäufer und Versender. Der Händler muss nicht ein Produkt die in verschiedenen Varianten Verfügbar ist einzeln anbieten. Alle Varianten werden beim gleichen Produkt gesammelt und präsentiert.

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Im dritten Schritt muss der Händler von potenziellen Kunden gesehen werden. Durch eine erfolgreiche Produktlistung kann dann das Kaufen von Kunden erreicht werden. Gleichzeitig erleichtert Amazon Kunden den Kauf Ihrer Produkte. Mit Funktionen wie 1-Click und einer Marke,der Millionen vertrauen, helfen wir Kunden, schnell, einfach und sorgenfrei einzukaufen.

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Der Händler hat die Möglichkeit seine Artikel selber zu versenden oder über Amazon den Versandvorgang abzuwickeln. Der Vorteil bei Amazonversand ist, das Amazon den Versand kontrolliert, und bei Verfügbarkeit unter welchen Umständen ein Versand möglich ist.

Unterscheidung zwischen Standardversand 1-2 Werktage nach Versand, Premiumversand 1 Werktag nach Versand, Same-Day Zustellung am Versandtag zwischen 18-21Uhr

 

 

Amazon Payments Europe überweist die Beträge in regelmäßigen Abständen auf Ihr Bankkonto und benachrichtigt Sie über die Transaktionen.

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4. Kurze Eingliederung in SEM

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing) umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinen.

 „Wer nicht gefunden wird, hat schon verloren“

Suchmaschinenmarketing wird unterteilt in Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung.

 

4.1 SEO [Search Engine Optimization]

Als Teil des SEM trägt diese Maßnahme zu einer hohen Position in den Resultaten einer Suchmaschine bei. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist nicht das Budget eines Unternehmens, sondern die Qualität des auf einer Webseite aufgeschalteten Contents maßgeblich für den Erfolg.

success

Das Prinzip ist einfach: Der Erfolg von beispielsweise Google als Suchmaschine hängt davon ab, dass dem User auf seine Suchanfrage auch wirklich relevante Ergebnisse angezeigt werden. Deshalb definiert Google Qualitätskriterien für hochwertigen Inhalt.

Mit verschiedenen Algorithmen sucht Google dann alle Webseiten ab und bewertet sie entsprechend dieser Kriterien nach ihrer Relevanz. Gute Kenntnisse und ständiges Verfolgen der Entwicklungen der Google-Bewertungskriterien sind für einen SEO-Manager deshalb unverzichtbar. Die Schwierigkeit liegt hier insbesondere in der Geschwindigkeit, mit der Google seine Qualitätskriterien und Algorithmen neudefiniert und ändert.

Ausführliche Informationen zu SEO bei unseren Kommilitonen:

Die 10 wichtigsten Tipps für SEO

 

4.1.1 On-Page-Optimierung,

Auch On-Site-Optimierung genannt, ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und umfasst alle Maßnahmen, die unternommen werden um das Ranking auf Suchmaschinen zu steigern. Wichtig dabei sind die Installation von Keywords.

Keywords sind Suchbegriffe, die in einer Suchmaschine von Internet-Nutzer eingetragen werden und Schlüsselwörter, infolgedessen die Anzeige eingeblendet werden sollen. Die Keywords basieren auf einer automatischen Indexierung.

4.1.2 Off-page-Optimierung

ist das Gegenstück zur On-page-Optimierung und befasst sich mit externen Faktoren einer Website, in der Regel Backlinks, gemeint.

Backlinks ist der Verweis von einer Domain zur anderen. Bei Klick auf den Backlink gelangt der Nutzer auf die verlinkte Domain.

Domain ist als eindeutiger Name einer Website weltweit anerkannt. Sie ist nicht gleichzusetzten mit der URL, sondern nur ein Teilbereich der URL. Sie besteht aus einer Thrid-Level-Domain(Subdomain), Second-Level-Domain und Top-Level-Domain.

4.2 SEA [Search Engine Advertising]

SEA ist die Bezahlseite von SEM und ein wichtiges Tool im Online Marketing. Die Basis von SEA sind Keywords (Stichwörter), welche Nutzer bei einer Suchanfrage eingeben. Dies können einzelne Wörter oder Begriffe, aber auch Wortkombinationen sein. Bei der Planung einer SEA-Kampagne kauft der Experte gewissermaßen Keywords. Bezahlt wird aber erst, wenn eine Aktion stattgefunden hat – also beispielsweise jemand die Webseite bei einer Suchanfrage anklickt. Dabei bestimmt die Nachfrage den Preis: Je häufiger ein Keyword bei Suchanfragen eingegeben wird, desto teurer ist es. Im Gegensatz zu SEO spielt deshalb bei SEA das Budget eines Unternehmens für Online Marketing eine bedeutende Rolle.

Weitere und ausführliche Informationen zu SEA bei unserem Kommilitone:

SEA – (Search Engine Advertising)

 

5. Abgrenzung Amazon SEO und Google SEO

 5.1 Amazon SEO – was ist das überhaupt?

amazon seoWenn ich etwas auf Amazon verkaufen möchte, muss eine gewisse Vorarbeit geleistet werden, damit mein Produkt später auch gefunden wird. Problem hierbei ist, dass unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Begriffsbezeichnungen das gleiche Produkt suchen. Die Vorarbeit besteht darin, herauszufinden, welche Begriffe dies sind und um diese in den Produkttitel, Attributen, Produktbeschreibungen und Suchbegriffsfeldern zu hinterlegen.

Diese Begriffe, die definieren welche Suchbegriffe für ein Produkt eingegeben werden und die daraus ableitenden Schlüsselwörter, unter denen die Anzeige eingeblendet werden sollen, werden als Keywords bezeichnet.

KeywordWichtig für Amazon SEO ist eine gründliche Keywords-Recherche. Es gilt herauszufinden welche Keywords das höchste Suchvolumen haben. Die Identifikation von sinnverwandte Begriffe und Synonymen, die häufig im Zusammenhang mit der Produktsuche stehen, müssen herausgefunden werden. Letztlich geht es darum herauszufinden welche Suchbegriffe für ein Produkt relevant sind.

 

Eine Unterstützung von Amazon ist Amazon suggest: Übersetzt bedeutet Amazon suggest Amazons Vorschläge. Amazon versucht zu erraten, wonach gesucht wird, indem die Suchbegriffe durch passende ergänzt werden. Das sieht dann so aus:

Amazon Suggest

Bei dem Begriff „Bluse“ gibt Amazon weitere Assoziationen an wie „Damen“, „Damen elegant“, „weiß Damen“ und versucht die Suchanfrage explizit zu filtern.
Die Suchbegriffe können auch noch weiter gefiltert werden:

Filterung der Suchanfrage

 

Was ist wichtig bei Amazon SEO?

Amazons Motto ist: Kaufen, Kaufen, Kaufen

Kaufen

Bei Amazon steht das Verkaufen an erster Stelle und dadurch möglichst hohe Konversions (Umwandlung Interessenten in Käufer) zu erzielen. Aus diesem Grund werden die Angebote, die sich am besten verkaufen, an vorderster Stelle gelistet. Am wichtigsten sind die ersten drei Plätze, denn kein Kunde sucht weiter, wenn er das passende schon gefunden hat.
Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit durch Schaffen von Kaufanreizen sind Strategien der Amazon Suchmaschinenoptimierung.
Erfolgreiches Amazon  wird von der Qualität der gegebenen Performance- und Relevanz-Faktoren beeinflusst, die im Folgenden aufgelistet werden:

Relevanz Faktoren

Parameter dafür, ob das Produkt den Vorstellungen der Kunden entspricht, die Messung erfolgt durch die Suchkriterien. Wichtig hierbei sind die richtige Kategorisierung, Kategorie- und Artikelbeschreibung und Keywords.

1. Produkt richtig kategorisieren

Für eine wirksame Amazon Suchmaschinenoptimierung sind breit gefächerte und möglichst detaillierte Kategorisierungen ausschlaggebend.

Produkttitel

 

2.Beschreibung des Angebots

Die Artikelbeschreibung muss Marke, Qualität, Farbe, Größe, verfügbare Menge und verwendete Materialien enthalten. Dies ist auch eine perfekte Eignung zur Einbringung von Keywords.

Produktbeschreibung

 

3. Festlegung der richtigen URL

Das Produkt sollte durch die URL zugeordnet werden können.

Die richtige URL

 

4. Spezifikation relevanter Keywords

Die vom Interessenten eingegebenen Keywords sollten in der Produktbeschreibung, Text-und Suchbegriffsfeldern und Angebotstitel auffindbar sein.

Hinterlegung der Keywords

Performance Faktoren

1. Bilder

Das Angebot muss auch auf visueller Ebene für den Kunden ansprechbar sein. Dabei sollte die Auflösung der Bilder 1.000 x 1.000 Pixel betragen, dass der Kunde die Zoom-Funktion nutzen kann.

Bilder

 

2. Preis

Die richtige Angebotskalkulation muss gegeben sein.

Preis

 

3. Produktbewertung

Positive Produktbewertungen wirken sich positiv auf Verkaufszahlen aus und dadurch auch auf das Amazon Ranking. Sie stellen eine gewisse Vetrauensbasis dar.

Produktbewertung
4. Verfügbarkeit

Für ein gutes Amazon-Ranking ist auch eine ständige Lieferbereitschaft wichtig, weil sie für eine gute Zusammenarbeit mit dem Lieferanten stehen.

Verfügbarkeit

 

5. Conversions erzielen

Der wesentliche Faktor für ein effektives Amazon SEO sind Conversions. Mit den richtigen Verkaufszahlen wird man mit einer Top-Platzierung bei Amazon belohnt. Durch Sponsored Ads (bezahlte Anzeigen) können Verkaufszahlen zusätzlich angekurbelt werde.

hoher Umsatz

 

Google SEO

Die Devise von Online-Händler lautet: Sehen und gesehen werden.

Suchmaschinen präsentieren tausende von Ergebnissen auf Basis der Kundeneingaben von Keywords. Um als Unternehmen den besten Rang zu belegen oder zumindest unter den Top 10 gelistet zu sein, bedarf es einer guten SEO-Optimierung.

Bildergebnis für sehen

Im Folgenden werden 7 Schritte aufgezeigt für die richtige SEO-Optimierung der Website, um ganz oben bei Google zu stehen.

Google SEO

1. Titel optimieren

Der Titel ist das wichtigste auf einer Seite, da dieser angibt, um was es auf einer Seite geht. Auch das Keyword sollte im Titel enthalten sein für eine höhere Relevanz. Außerdem wird der Titel bei den Suchergebnissen angezeigt und sollte deshalb interessant und ansprechend für den Suchenenden sein. Außerdem wird der Titel überall angezeigt, indem die Seite zu finden oder verlinkt ist, wie zum Beispiel bei Facebook, Twitter und Co.

3 wichtige Punkte für den Titel:
-Titel sollte das Keyword enthalten
-eine hohe Aussagekraft haben
-einen Mehrwert für den Suchenden bieten

2. Optimierung der Meta-Beschreibung

Die Meta-Beschreibung, ist unter dem Titel der Suchergebnisse platziert und beschreibt um was es auf der Seite geht. Extrem wichtiger Bestandteil der Website, weil der Suchende dort entscheidet ob er auf der Seite weiter lesen möchte oder nicht.

Die 3 wichtigen Punkte, die bei der Gestaltung der Meta-Beschreibung zu beachten sind, sind ähnlich wie beim Titel:
-Die Meta Beschreibung sollte das Keyword enthalten
-aussagekräftig sein
-zum Klicken anregen

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Meta-Beschreibung
3. URL Optimierung

Für die richtige URL gelten drei einfach Regeln:
-Enthalten des Keywords
-aussagekräftig sein
-nicht zu lange und eine sinnvolle Struktur

Die URL sollte möglichst kurz sein, weil ein Suchender schnell an Informationen kommen will.

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4. Inhalt Optimierung

Ist der Inhalt gut, wird die Suchmaschine die Website anzeigen.
Hier Tipps und Tricks:
– Qualität und Quantität: Der Inhalt muss alle Fragen, Probleme und Bedürfnisse eines Themas abdecken.
– Text kundenspezifisch formulieren
– Platzierung Keywords im Text

5. Bilder optimieren

Bilder wichtiger Bestandteil einer Website. Wichtig ist auch, dass die Bilder klein sind und möglichst schnell laden.

6. Links optimieren

Die Seiten müssen untereinander verlinkt sein. Dadurch findet sich der Nutzer besser zurecht und gelangt besser an die für ihn relevanten Informationen.
Wikipedia ist ein Beispiel für ein gutes Ranking durch die Verlinkung.
Wichtig ist, dass die Seiten mit dem relevanten Keyword verbunden werden.

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7. Optimierung der Nutzererfahrung

Wichtige 3 Punkte müssen auf jeden Fall beachtet werden:
-Der Inhalt muss schnell verstanden werden
-Ein Ziel für die Website definieren und alles für die Erreichung optimieren
-Einfache Gestaltung für das Teilen der Seite

Außerdem muss die Website in jedem Fall „Mobile Responsive sein“, also auch auf dem Smartphone eine gute und benutzergerechte Auflösung haben.

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Weitere und ausführliche Erklärungen und Anwendungen von Google SEO unter:

http://derdigitaleunternehmer.de/seo-ranking-verbessern/

http://static.googleusercontent.com/media/www.google.de/de/de/webmasters/docs/einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.pdf

Amazon SEO vs. Google SEO

Vorab interessante Daten zum Suchverhalten:
 der Käufer auf mobilen Geräten beginnen mit der Suche auf Amazon, nur  mit anderen Suchmaschinen und  gehen direkt an andere Einzelhändler
– während der Ferienzeit, bevorzugen die Käufer traditionelle Suchmaschinen, wenn Sie nicht wissen, was sie kaufen sollen, vermutlich um sich inspirieren zu lassen. Wenn der Käufer allerdings weiß, was er kaufen möchte steigen die Amazon Search Raten steigen.

Wenn es um Produktrecherche geht ist Amazon der größte Konkurrent von Google.

Bildergebnis für amazon vs google

Die Google Suchmaschine und die Amazon Suchmaschine sind für komplett unterschiedliche Zwecke ausgelegt.

Amazon ist auf E-Commerce und die Produktsuche ausgelegt für den ein bestimmter Algorithmus angelegt ist.

Google hingegen ist mit allen Seiten im Internet verknüpft und Bedarf mehreren Algorithmen um auf jede Suchanfrage die passenden Antwortmöglichkeiten aufzuzeigen.

Aus diesem Grund unterscheidet sich die Amazon Suchmaschine von sonstigen Suchmaschinen.

Hier 5 Tipps wie deine Produkte auf Amazon am besten gefunden werden:

1. Ein Keyword ist ausreichend

Ein Keyword reicht aus um auf Amazon entdeckt zu werden. Das Top-Schlüsselwort muss im Produkttitel und das zweit wichtigste Stichwort in der Beschreibung integriert sein. Andere Keywords können im Detail hinzugefügt werden.

 

2. Benutzung von short-tail-keywords

Bei Google werden of long-tail-keywords, also Keyword-Sätze wie zum Beispiel: „Wie färbe ich mir selber die Haare?“ gestellt, bei Amazon hingegen werden ausschließlich short-tail-keywords also einzelne Schlüsselwörter, wie „Haarfarbe“, benutzt.

3. Produktqualität

Amazon SEO ist hingegen eine Meritokratie. Es stützt sich nicht auf sekundäre Faktoren, sondern auf die Qualität des Produktes. Je besser die Qualität, desto besser das Ranking auf Amazon. Dies bedeutet aber auch, dass neue Produkte am Anfang benachteiligt sind, weil sie noch keine Bewertungen haben. Für diese Situationen gibt es bezahlte Werbung.

4. Veränderliche Variablen

Nicht nur die Produktqualität sondern auch veränderte Variablen, wie Shopping-Trends und Lagerbestände, haben einen Einfluss auf Amazon SEO. Saisonale Produkte oder beliebte Bestseller haben einen höheren Stellenwert bei den Suchergebnissen, somit sinken Produkte im Ranking bei niedrigen Lagerbeständen. Aus diesem Grund sollten die veränderten Variablen beobachtet werden, damit dementsprechend reagiert werden kann.

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5. Keine Nutzung externer Seiten

Der größte Unterschied zwischen Amazon SEO und Google SEO ist der Einfluss von externen Seiten.

Für Google und alle anderen Suchmaschinen haben externe Websiten eine enorme Auswirkung auf die Suchergebnisse. Der Google-Algorithmus überwacht nicht nur die Klicks der eigenen Seiten, sondern auch von externen Seiten. Dadurch kann Google die Wichigkeit der anderen Seite beurteilen.

Amazon hingegen hat nur seine eigene Suchmaschine und wird von anderen Suchmaschinen nicht beeinflusst, was zählt ist die Produktqualität auf Amazon. Dadurch ist das System schwer manipulierbar, was aber auch bedeutet, dass sich Amazon zur Einführung von neuen Produkten nicht eignet, weil, wie in Punkt 3 erwähnt, keine Bewertungen zugrunde liegen.

Amazon eignet sich für Produkte, die bereits am Markt etabliert sind.

Warum nicht beide?

Die Darstellung gibt dem Nutzer das Gefühl, als ob Google und Amazon gegeneinander arbeiten und nur eine Variante die Richtige ist.

Ganz im Gegenteil – die Seiten ergänzen sich perfekt:

  • Je beliebter die Amazon-Seite, desto besser wird sie in den Google-Suchergebnissen gelistet sein.
  • Je besser die Listung auf Google, desto mehr Verkäufe und bessere Rankings werden auf Amazon erzielt.

Es ist ein „Selbst-Fortsetzung Zyklus“ des Erfolgs.

Bildergebnis für zyklus symbol

Allerdings kann eine gewisse Stabilität erhalten werden, weil bei niedrigen Lagerbeständen erfolgt eine schlechtere Platzierung auf Amazon, aber die Präsenz auf Google bleibt bestehen

6. Anzeigen-Optimierung vs. Buy-Box-Optimierung

6.1 Buy-Box-Optimierung

Die Buy Box ist der Kasten, der sich am rechten Rand befindet, welcher den Button „In den Einkaufswagen“ umrandet.

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Buy-Box

Als Verkäufer wird man dort von Amazon hinterlegt, wenn es mehrere Anbieter für ein Produkt gibt.

Die Optimierung ist vor allem für die Anbieter wichtig, die keine exklusiven Vertriebsrechte haben. Amazon legt nicht alle Punkte offen, die für die Buy-Box Integration wichtig sind, aber gewisse Kriterien sind bekannt.

Die zwei wichtigsten Faktoren sind Preis und Verfügbarkeit.

Mit dem Preis sind alle Kosten, insbesondere auch Versandkosten mit begriffen – je geringer, desto besser.

Bildergebnis für preis

Die Versandmethode ist auch sehr wichtig. Der Anbieter kann entscheiden ob er entweder den Versand von Amazon durchführen lassen möchte, was für ein besseres Ranking in der Buy-Box spricht oder ob er selber für den Versand zuständig sein will. Allerdings müssen hier hohe Standards erfüllt werden und die Wahrscheinlichkeit einer guten Buy-Box-Platzierung ist sehr gering.

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Ausschlaggebend sind auch Versanddauer und Zuverlässigkeit, wegen der Anteil mangelhafter Ware oder falscher Lieferungen (Order Defect Rate) und Reaktionszeiten auf Kundenanfragen.

Anzeigen-Optimierung

Ähnlich wie bei Google AdWords  werden bei Amazon Produkte durch Anzeigen zu bestimmten Produktsuchen beworben, somit werden die Anzeigen auf die erste Ergebnisseite zu einem Suchbegriff präsentiert, um die Abverkäufe zu steigern.

Bezahlte Anzeige

Außerdem nehmen sie zusätzlich Einfluss auf das organische Ranking und beeinflussen damit SEO durch Werbemittel. Die Produktanbieter können Kampagnen mit Anzeigengruppen und Suchbegriffen anlegen, durch Hinterlegung eines Keywords oder durch den Algorithmus von Amazon, der schließlich zu bestimmten Suchbegriffen die Werbung schaltet.

Die Bezahlung erfolgt pro Klick.

Exclusive Produkte dienen dazu, um als Händler eher ausgewählt zu werden. Wenn ja – ist er der Einzige in der Buy-Box und kommt als einziger Händler in Frage.

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Bei Standardprodukten gibt es viele Anbieter und auch viele Mitglieder in der Buy-Box.  Somit ist es als Händler schwierig ausgewählt zu werden. Die Lösung wäre eine zusätzliche Anzeigenoptimierung anzubieten um mehr Traffic zu erzielen.

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Fazit

Amazon ist schon heute sehr wichtig bei der Produktrecherche – Tendenz steigend. Durch Amazon SEO können Anbieter die Sichtbarkeit ihrer Produkte direkt und positiv beeinflussen. Allerdings ist es hierbei wichtig, die optimale Darstellung eines Produktes, unter Berücksichtigung der Aspekte, wie die richtigen Keywords und ihre Einbindung in Produktbeschreibung, Titel, Suchbegriff auf Basis einer sorgfältigen Keyword-Recherche, zu gestalten.

Erfolgreiches Amazon SEO

 

 

Ein Beitrag von Yasin Sevindi und Laura Bertsch – Duale Studenten an der DHBW Heilbronn.

 

 

Suchmaschinenoptimierung – Spannend und ausführlich erklärt

Suchmaschinenoptimierung ist ein Marathon, kein 100m Sprint (Matt Cutts)

Bei uns erfahren Sie alles rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Hierbei ist es egal, ob Sie ein blutiger Anfänger oder ein echter Vollprofi sind. In unserem Beitrag lernt jeder noch etwas dazu oder erhält Denkanstöße für die tägliche Arbeit mit Suchmaschinenoptimierung. Wollen Sie in kurzer Zeit die 10 wichtigsten Tipps rund um Suchmaschinenoptimierung erfahren, dann klicken Sie hier.

Wenn Sie sich ausführlich informieren wollen, dann lesen Sie ab hier einfach weiter.

Suchmaschinenoptimierung ist kein Sprint

  1. Definition Suchmaschinenoptimierung
  2. Ziele der Suchmaschinenoptimierung
  3. Stellenwert der Suchmaschinenoptimierung
  4. Ist Suchmaschinenoptimierung nur für große Firmen geeignet?
  5. Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung
  6. Die Wichtigsten Bereiche der Suchmaschinenoptimierung
    1. Entwicklung von Keyword-Strategien
    2. Die Technische Suchmaschinenoptimierung
    3. Interne und externe Verlinkungen
    4. Mobile Optimierung
  7. Die wichtigsten KPI’s der Suchmaschinenoptimierung
  8. Whitepaper zum Download

1. Definition Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung oder die geläufige Abkürzung SEO stammen von dem englischen Begriff (Search Engine Optimization). Jedoch wird im Alltag, die Abkürzung SEO, häufiger als Begriff für die Suchmaschinenoptimierung verwendet.

Suchmaschinenoptimierung beschreibt den systematischen Weg, durch Verbesserungen auf der Website (On-Page Optimierung) oder im Umfeld der Website (Off-Page Optimierung) mehr Besucher auf der eigenen Website zu gewinnen. Dadurch sollen indexierbare Websites (können durch Suchmaschinen gefunden werden) und Webinhalte bei Suchen in Suchmaschinen möglichst weit oben erscheinen und von Besuchern gesehen werden.

Es geht nicht nur um die Position an sich, sondern vor allem darum, die größtmögliche Relevanz für Nutzer zu bieten.

2. Ziele der Suchmaschinenoptimierung

In der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, die Sichtbarkeit undZielscheibe somit den Traffic (Besucher) und folglich die Conversions (Umstätze) der Website zu steigern. Im Grunde genommen ist es Tatsache, dass auf der Platzierung 1 in einer Suchmaschine die größten Umsätze erzielt werden. Damit der Nutzer auf die Website kommt, muss er das Google Ergebnis anwählen. Dieser zur Verfügung stehende Text wird Snippet genannt.

Wenn sich nun der User auf der Zielseite befindet, muss dem Nutzer ein Inhalt mit großer Relevanz für seine Suchanfrage bereitgestellt werden, damit eine Zielhandlung erfolgt. Wird dies nicht erreicht, ist die Suchmaschinenoptimierung nicht zielführend.

Diese Übereinstimmung von Inhalt und Erwartung lassen sich über Kennzahlen, die durch Analyse Tools erhoben werden, auswerten. Auf diese sogenannten KPI’s wird zu einem späteren Zeitpunkt dieses Beitrags eingegangen. Um direkt zu den relevanten KPI’s für die Suchmaschinenoptimierung zu gelangen, klicken Sie hier.

3. Stellenwert der Suchmaschinenoptimierung

Im Jahr 2014 wurden im ersten Halbjahr rund 8 Millionen Beiträge zu Suchmaschinenoptimierung im Internet veröffentlicht, während es im Jahr 2017, bereits 50 Millionen waren. Hieran sieht man die wachsende Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung.

In vielen Marketing Abteilungen ist es auffällig, dass Suchmaschinenoptimierung eine gesonderte Rolle einnimmt. Oftmals wird diese Strategie getrennt von anderen Marketingprozessen behandelt. Dabei sind Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung heutzutage erfolgsentscheidend.

In dem Periodensystem der Suchmaschinenoptimierung sind alle Bereiche der Suchmaschinenoptimierung dargestellt. Sie sind nach Wichtigkeit und Relevanz sortiert.

Periodensystem Suchmaschinenoptimierung
©David&Marius

Dementsprechend sollte vor allem bei Aussendungen von Mailings oder neuen Produkteinführungen die Suchmaschinenoptimierung perfekt abgestimmt sein.

Folglich ist es ein eklatanter Fehler der Suchmaschinenoptimierung , wenn bei einer Produkteinführung keine weiteren Informationen rund um die Marke oder das Produkt im Internet zur Verfügung stehen. Daher darf so etwas nicht vorkommen

unWICHTIGHeute steht Google unangefochten an Position 1, wenn es um Internetsuche geht. Häufig ist Google bereits als Startseite des Internetbrowsers festgelegt. Aufgrund der Größe und Innovationskraft von Google, lief der Suchmaschinenanbieter den Kontrahenten davon. Daher ist die heutige Suchmaschinenoptimierung hauptsächlich auf Google ausgelegt.

Mittels massivem Crawling, den komplexen Algorithmen und fortschrittlichstem Machine-Learning ist es Google möglich, die gecrawlten Seiten zu bewerten. Dadurch können diese Seiten besser in den relevanten Kontext der Suchergebnisse eingebettet werden.

Indem Google als „selbstlernende Maschine“ arbeitet, kann diese immer besser auf die Wünsche des Suchenden eingehen. Inzwischen imitiert Google heute das Suchverhalten mehrerer Tausend unterschiedlicher Nutzer.

Folglich hat es zum Ziel, den Unternehmen die passenden Kunden durch präzise Angaben zu liefern. Den Benutzern selbst, sollen dadurch wiederum die optimalen Suchergebnisse auf ihre Anfragen bereitgestellt werden. Daher ist die heutige Suchmaschinenoptimierung keine Optimierung für eine Maschine. Vielmehr richtet sich an reale Kundenverhaltensweisen.

4. Ist Suchmaschinenoptimierung nur für große Firmen geeignet?aufschauend

Das Positive vorab: Suchmaschinenoptimierung ist für jede Website im Internet perfekt geeignet.

Heutzutage kann mithilfe kleinen Verbesserungen auf der eigenen Website (On-Page Optimierung) oder im Umfeld der Website (Off-Page Optimierung) können bereits große Fortschritte und Umsatzsteigerungen erreicht werden. Beispielsweise kann bei der Sichtbarkeit auf Google durch große Marketing-Budgets nur begrenzt mehr erreicht werden, als in kleinen Firmen.

Folglich konzentrieren sich kleine Firmen deshalb auf Nischen-Suchbegriffe – die sogenannten Long-Tail-Keywords.  Long-Tail-Keywords sind ein sehr beliebter Begriff im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Hierdurch kann durch Long-Tail-Keyword Strategien die direkte Konkurrenz mit großen Wettbewerbern, wie Amazon umgangen werden. Hierbei konzentrieren sich die Unternehmen auf Keywords mit geringerem Suchvolumen.

Diese Long-Tail-Keywords sind aber meistens konkreter auf die Suchbegriffe der Besucher abgestimmt. Dadurch werden höhere Conversion-Rates erreicht. Hierbei geht es überwiegend um die Qualität und Relevanz für die Nutzer.

5. Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung

SEO-Geschichte

Wie im vorangegangenen Abschnitt ausführlich erläutert, ist die Suchmaschinenoptimierung (engl.: Search Engine Optimization, Abkürzung: SEO) eine Maßnahme zur Verbesserung der Auffindbarkeit von Webseiten im Internet. SEO wird als Teilbereich des Suchmaschinen-Marketings (engl.: Search Engine Marketing, kurz: SEM) gesehen. Es zählt somit zum Gesamtkonstrukt des Online-Marketings.

5.1 SEO Mitte der 1990er Jahre

Mit Beginn des Internets in seiner heute bekannten Form, ist auch die Suchmaschinenoptimierung entstanden. Diese ist allerdings, aufgrund der technischen Neuerungen, kaum mehr mit der heute komplex betriebenen Optimierung der Auffindbarkeit zu vergleichen.

5.2 SEO Ende der 1990er Jahre

Anfänglich war Suchmaschinenoptimierung relativ einfach zu betreiben. Um die Auffindbarkeit zu verbessern gab es lediglich zwei Stellschrauben. Zum einen die Erhöhung von Backlinks, zum anderen die Keyword-Optimierung. Die Sichtbarkeit wurde jedoch schon erhöht, umso öfter der gewünschte Suchbegriff in den Meta-Daten und Texten vorkam. Dadurch machte sich Google als Suchmaschine sehr manipulationsanfällig.

Durch sogenanntes Keyword-Stuffing assoziierte Google, dass das Suchergebnis für die Anfrage von großer Relevanz sei. Es wurden Keywords in der gleichen Farbe wie der Hintergrund in den Seiten eingebaut, um eine möglichst hohe Keyword Density zu erreichen.

Um seine eigenen Qualitätsansprüche halten zu können, verschärfte Google seine Richtlinien. Dadurch wurde das Keyword-Stuffing unterbunden.

5.3 SEO zu Beginn der 2000er Jahre

Allgemein lässt sich festhalten, dass die Entwicklung und somit die Geschichte von Suchmaschinenoptimierung jeweils mit den Updates von Google korreliert. Im Jahr 2003 versuchte Google mit seinen Updates „Cassandra“ und „Florida“ gegen versteckte Inhalte vorzugehen. Sowohl Keyword-Stuffing mit weißem Text auf weißem Hintergrund, als auch das Verlinken auf Linkfarmen war dadurch erschwert worden. Kurz darauf kam das „Brandy“ Update. Hierbei wurde der Fokus weiter auf die thematische Relevanz, als auf die eigentliche Keyword Density gelegt.

Mit dem 2004 gestarteten Google Webmastertool startete Google eine weitere technische Offensive. Das heute als Google Search Console bekannte Tool, ermöglicht es dem Webmaster beispielsweise eine XML Sitemap hochzuladen, wodurch Google die Seite besser indexieren kann.

Suchmaschinen-Optimierung Zeitleiste
Quelle: http://www.emaz.de/Blog/Google-Search-Timeline

5.4 SEO ab dem Jahr 2005

Mit dem im Jahr 2005 gelaunchten „Allegra“ Update, wurde der freie Linkaufbau unterbunden. Seitdem können manipulierte Seiten und duplizierter Content, durch Rankingverluste oder den Ausschluss aus dem Google-Index bestraft werden. Zeitgleich nahm Universal Search an Bedeutung zu. Dadurch musste der Content durch Bilder und Videos aufgefrischt werden, um die Auffindbarkeit zu verbessern. Zeitgleich verloren Meta-Keywords und Meta-Descriptions an Rankingrelevanz.

5.5 SEO ab dem Jahr 2011

Von einem wahren Paradigmenwechsel sprechen Branchenkenner, wenn sie an die Einführung von „Panda“ und „Penguin“ denken. Beide Updates haben dafür gesorgt, dass Google nun noch besser die Qualität der Webseiten ermitteln kann. Dies war ein weiterer Schritt, um neben der Technik, vor allem den Content, als Bewertungskriterium für die Qualität einer Website zu etablieren. Zudem wurde ebenfalls die WDF*IDF Formel für die Termgewichtung einer Website wiedereingeführt. Dadurch wurde die Keyword Density als primäre SEO-KPI ersetzt.

5.6 SEO heute

Aufgrund der weiter steigenden Nutzung des mobilen Internets mittels Smartphones, hat auch dieser Punkt als Ratingkriterium weiter an Bedeutung gewonnen. Ab April 2015 ist die direkte Integration von Mobil-Optimierung (Mobile Optimization) in die SEO-Strategie von Relevanz.

Da viele Branchen mittlerweile zuerst aus Sicht des Kunden denken, wird auch dieser Gesichtspunkt mit der Zeit relevanter werden. Darunter fallen beispielsweise auch Kriterien zur technischen Suchmaschinenoptimierung (technical SEO). Das bedeutet, dass Ladezeiten und Absprungraten (Bounce Rates) von Webseiten in den Fokus rücken. Auch die https-Verschlüsselung wird von Google als Standard angesehen, wodurch sich das Rating verbessern oder verschlechtern kann.

Alles was den Nutzer dazu bewegt oder davon abhält, eine Website zu benutzen wird für Google vermehrt ein Ratingkriterium darstellen. Ganz im Sinne der „Customer Experience“ sprechen viele schon nicht mehr von Search Engine Optimization (SEO), sondern viel mehr von der Search Experience Optimization (SXO). Da im März 2017 eingeführte Google Update Fred strafte genau diese Seiten ab, die nicht relevanten Inhalt oder eine minderwertige Qualität auf ihren Seiten den Nutzern bereitstellten.

Die Suchmaschinenoptimierung nimmt heute im Marketing-Mix von vielen Unternehmen eine sehr bedeutende Rolle ein.

Das weiter steigende Interesse an Suchmaschinenoptimierung sieht man an der Vielzahl von Messen und Fortbildungen, die zu diesen Bereichen angeboten und auch bestens nachgefragt werden. Eine Auflistung der wichtigsten Messen rund um Suchmaschinenoptimierung finden Sie hier.

SEO in der Zukunft

Sicher ist, dass die Suchmaschinenoptimierung und auch Google selbst nicht stillstehen werden. Unbekannte Google Updates sowie immer neuere am Kunden ausgerichtete Funktionen werden eingeführt und von großer Relevanz. Sicher ist auch, dass Themen wie Chatbots und auch die Suchmaschinenoptimierung für intelligente Sprachassistenten wie Siri, Alexa die SEO Szene beschäftigen werden. Durch die rasanten Veränderungen und Neuerungen, dürfen wir gespannt sein, was die Online-Welt in der Zukunft für uns bereithält.

Wie halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden, sodass Sie in der spannenden Welt der Suchmaschinenoptimierung immer up-to-date sind. 

6. Die wichtigsten Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinen-Optimierung Teilbereiche
Quelle: https://clickflame.com/

6.1. Entwicklung von Keyword-Strategien

In der Suchmaschinenoptimierung nehmen Keywords die zentrale Rolle ein. Am Anfang jeder Suchmaschinenoptimierung steht stets die Frage des eigenen Keyword-Sets und Themenfeldern.

Von größter Bedeutung bei der Herangehensweise an die Keyword-Strategien ist die Relevanz der Keywords. Ein Keyword ohne Relevanz, hat keinen Sinn für das eigene Unternehmen. Dannach folgt die Position an denen man zum aktuellen Zeitpunkt mit dem jeweiligen Keyword bei Google geranked ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Höhe der Klickrate in den Suchergebnis-Seiten (SERPs). Wenn der Besucher auf die Website gelangt ist, ist sein Verhalten auf der jeweiligen Website von größter Bedeutung. Abschließend folgt selbstverständlich eine Erfolgskontrolle unter harten ökonomischen Gesichtspunkten.

6.1.1. Was sind gute Keywords?

Vorab ist es selbstverständlich, dass bei der Auswahl der Keywords nur Keywords gewählt werden sollten, die eine Verknüpfung mit dem eigenen Unternehmen haben.

Bin ich beispielsweise Schuhhersteller und schreibe über Schokolade, haben diese Themen nichts miteinander zu tun. Jedoch kann bei vielen Themenfelder logische Verbindungen gezogen werden. Ein Kaugummi und ein Schuh haben auf den ersten Blick keine direkte Verbindung. Wird aber erklärt, wie man einen lästigen Kaugummi wieder von der Sohle lösen kann, ist der Zusammenhang erkennbar.

Bevor man ein Keyword auswählt, bildet ein solides Fundament der Suchmaschinenoptimierung die Recherche nach Keywords, die Bewertung der Keywords, die Überprüfung der Keywords und nicht zuletzt die ständige Erweiterung der Themenfelder.

6.1.2. Wie finde ich die passenden Suchbegriffe/ Keywords?

Der Anfang der Recherche von Suchbegriffen bei der Suchmaschinenoptimierung ist häufig unstrukturiert. Durch Brainstorming und große Mindmaps werden Keywords die in Verbindung mit dem eigenen Unternehmen stehen erstellt. Hierbei darf kreativ und weitläufig gedacht werden. Die Ideen werden wie in einem Art Trichter gesammelt und später evaluiert und ausgewählt. Um Ideen zu sammeln und relevante Keywords heraus zu filtern werden die Best-Practice Beispiele von Wettbewerbern eingeholt und Keyword-Tools verwendet.

Hier finden Sie die wichtigsten kostenfreien und kostenpflichtigen Keyword-Tools. Wir empfehlen solche ausdrücklich. Solche Keyword-Tools sind das A und O bei der kontinuierlichen Suchmaschinenoptimierung.

6.1.3. Wann werden Longtail-Keywords eingesetzt?Long-Tail Keywords

Besonders für kleinere Unternehmen sind Longtail-Keywords ein super Instrument um Nischenmärkte und spezifische Suchmaschinen-Anfragen zu befriedigen. Auf allgemeine Begriffe wie „Schuhe“ herrscht ein sehr großer Wettbewerb der größten Online-Händler wie zum Beispiel Amazon oder Zalando. Bei spezifischeren Keywords, den sogenannten Longtail-Keywords ist der Wettbewerb deutlich geringer.

Ein Beispiel eines solchen Longtail-Keywords wäre „Schwarze Mokassins für Herren“. Hierbei ist das Suchvolumen zwar deutlich geringer als bei dem Keyword „Schuhe“ allerdings ist die Conversion-Rate bei solchen Suchergebnissen erheblich größer und die Wahrscheinlichkeit einer Top Platzierung deutlich höher. Wichtig ist, eine Platzierung bei der Suchmaschinenoptimierung auf der ersten Seite. Ein Großteil der Suchmaschinen-Nutzer blättern nie auf die zweite Seite und entscheiden sich für die Ergebnisse auf Seite Eins.

Longtail-Keywords können ebenfalls mit speziellen Keyword-Tools recherchiert werden. Gute Tools für die Suche nach Longtail-Keywords sind ubersuggest und keywordtool.io.

6.1.4. Wie bewerte ich die gefundenen Suchbegriffe/ Keywords?

Nachdem für das Unternehmen passende Keywords gefunden wurden, müssen diese nach bestimmten Parametern bewertet werden. Für Suchmaschinenoptimierung gibt es hierbei unterschiedliche wichtige Teilaspekte.

  • Wie oft wird das recherchierte Keyword bei Google oder anderen Suchmaschinen gesucht?
  • Mit welchem Zielvorhaben sucht der Nutzer mit dem eingegebenen Keyword? Will sich der Nutzer nur über das Keyword und Themenfeld informieren oder sucht er bereits konkret nach einer Marke oder nach einem allgemeinen Produkt?
  • Ist es ein Keyword mit starken saisonalen Schwankungen in dem Suchvolumen? (Beispielsweise Weihnachten oder Ostern) Oder ist es ein sogenanntes Evergreen, das beständig hohe Suchanfragen hat? (Beispielsweise Fußball, Bundesliga)
  • Ist es ein Einmaliges Event oder ein immer wiederkehrendes Event?

Hier aufgeführt weitere Paramter nach denen Keywords bewertet werden können:

  • Wie hoch ist das Suchvolumen des Keywords?
  • Wie groß ist der Wettbewerb für das Keyword?
  • Ist das Keyword oder ein bestimmter Begriff geschützt?
  • Gibt es interessantere Synonyme für das eigene Keyword?
  • Gibt es aktuelle Trends zu bestimmten Suchbegriffen und Keywords?
  • Wie viel Kontext und Inhalt kann zu dem Keyword geliefert werden?

6.1.5. Was ist der nächste Schritt der Keyword-Strategie?

Es gilt die Keywords regelmäßig zu testen und zu überprüfen. Das eigene Keyword-Set muss ständig verbessert und weiterentwickelt werden. Die bloße Keyword-Optimierung reicht heute bei Weitem aber nicht aus. Das Verhalten nach dem Klick auf das Suchergebnis und den Eintritt in die Website ist von größter Bedeutung. Denn auch diese Aspekte fließen in die Suchmaschinenoptimierung.

Ein optimales Tool für die Analyse der eigenen Seite und zur Suchmaschinenoptimierung ist Google Analytics. Google Analytics gibt genaueste Informationen und Insights in die Daten und Fakten hinter der eigenen Website. Zudem ist ein Grund für die hohe Beliebtheit von Google Analytics bei SEO-Spezialisten und allen Online-Marketers, dass das Tool mit allen Funktionen kostenlos ist.

6.1.6. Wie entwickelt sich die Sichtbarkeit der gewählten Keywords?

Unter ständiger Beobachtung muss die Entwicklung der eigenen Sichtbarkeit stehen. Hierbei ist von höchster Relevanz, welche Keywords noch Optimierungs-Potential haben. Zudem ist entscheidend, welche neuen Trends es für neue Keywords und neue Inhalte gibt. Ein optimales kostenloses Tool zur Verfolgung von Trends ist Google Trends. Tools die helfen die eigene Sichtbarkeit zu überprüfen sich beispielsweise Searchmetrics und Sistrix.

6.1.7. Fazit der Keyword-Strategie

Für gute Suchmaschinenoptimierung ist eine Keyword-Strategie unumgänglich. Keywords sind entscheidend dafür, dass die Nutzer die eigene Website finden und sehen. Die besten Produkte bringen der Firma keinen Mehrwert, wenn die Nutzer nicht darauf aufmerksam werden. Wenn die eigene Website die richtigen Keywords wählt und eine gute Strategie entwickelt hat dies ausschließlich positive Auswirkungen. Die Keyword-Strategie hat direkte Auswirkungen auf die Conversion-Rate, auf den Umsatz, auf eine bessere Platzierung bei Suchergebnissen und vorallem wird die eigenen Marke im Internet gesehen und von Nutzern wahrgenommen.Keyword-Strategie

6.2. Technische Suchmaschinenoptimierung

Der Begriff Technische Suchmaschinenoptimierung bezeichnet einzig die technische Verbesserung einer Homepage. Es geht darum, dass die Seite ohne Probleme von Suchmaschinen “verstanden“ wird. In der Fachsprache wird von dem Crawlen gesprochen. Durch Technisches SEO werden Seiten schneller geladen und die Benutzer finden schneller zu den gesuchten Beiträgen.

6.2.1. Wieso ist Technische Suchmaschinenoptimierung so wichtig?

Heutzutage haben nicht nur Firmen eigene Webseiten sondern auch zahlreiche Privatleute. Durch Oberflächen wie WordPress ist es auch ohne Programmierkenntnisse möglich eine optisch ansprechende Seite aufzubauen.

Häufig wird aber das Fundament hinter der Oberfläche vergessen. Dieses Fundament wird durch Technisches SEO gebildet. Der beste Content bringt nichts, wenn er nicht bei dem Kunden ankommt. Da dieser Schritt oft vergessen wird sind technische SEO-Spezialisten gefragter denn je.

6.2.2. Welche Bereiche zählen zur technischen SuchmaschinenOptimierung

Zum Bereich der Technischen Suchmaschinenoptimierung zählt vor allem eine Verbesserung der Ladezeit der Startseite. Dieser Bereich hat auch großen Einfluss auf das Nutzerverhalten. Der heutige Nutzer verlässt die Seite bei langen Ladezeiten direkt wieder. In den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen hat die Mobile Optimierung. Dieser Bereich zählt insbesondere in die Technische Suchmaschinenoptimierung. Hier muss die Seite mit allen Bildern und Datein für mobile Endgeräte optimiert werden.

Technische Suchmaschinen-Optimierung
Quelle: https://www.weiss-partner.com/online-marketing/suchmaschinenoptimierung/

Des Weiteren ist eine gute logische Seitenstruktur von großer Wichtigkeit. Da die Suchmaschinen beim Indexieren oder Crawlen das Verhalten von Nutzern nachstellen und sich somit durch verständliche Seitenstrukturen besser zurechtfinden. Besonders Google bevorzugt für die besseren Rankings sichere Webseiten. Daher ist der Einsatz von HTTPS empfehlenswert.

6.2.3. Was ist die Meta-Tag Optimierung?

WordPress SEO
Quelle: https://rankpress.de/seo/meta-tags/

Die Meta-Tag Optimierung befasst sich mit der Optimierung der Metainformationen. Diese Metainformationen sind für den Nutzer nicht sichtbar. Meta-Tag Optimierung wird ausschließlich für Suchmaschinen durchgeführt. Hierbei werden durch Verweise im Backend und dem HTML-Code die wichtigsten Informationen für Suchmaschinen bereitgestellt. Aus diesem Grund ist ein aussagekräftiger Title Tag von maximaler Bedeutung.

Die Überschriften und Unterthemen werden durch H1 – H5 Überschriften im HTML Quellcode hinterlegt. Dadurch wird die Relevanz hierarchisch für die Suchmaschinenoptimierung veranschaulicht.

Diese Strukturelle Optimierung und Verdeutlichung der Themenbereiche hat auch einen weiteren positiven Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung – Das Erlebnis für die Nutzer wird nachhaltig verbessert.

6.2.4. Fazit Technische Suchmaschinenoptimierung

Durch Technische Suchmaschinenoptimierung kann das Nutzererlebnisse und somit auch die Sichtbarkeit der Seite nachhaltig verbessert werden. Daher nimmt das Technische SEO eine sehr wichtige Rolle in der Suchmaschinenoptimierung ein.

Wichtig ist jedoch auch hier: Es geht alles um das Nutzererlebnis. Die Rückkehr des Nutzers auf die Seite ist das oberste Ziel.

6.3. Interne und externe Verlinkungen

Externe und Interne Links
Quelle: https://www.sistrix.de/news/seo-basics-interne-verlinkung-optimieren/

Die Internen und Externen Verlinkungen nehmen eine sehr wichtige Position in der Arbeit von SEO-Spezialisten ein. Die Externen Links (Backlinks) schaffen großes Vertrauen bei Suchmaschinen. Die internen Links tragen im Gegensatz dazu vor allem zu der internen On-Page Optimierung bei.Externe Links (Backlinks) sind für Google auch 2016 noch einer der zwei wichtigsten Rankingfaktoren bei der Bewertung einer Webseite. Aber auch die interne Verlinkung einer Webseite trägt zu einer guten Informationsstruktur bei und ist für eine Webseite essentiell.

6.3.1. Was ist wichtiger? Interne oder externe Links?

Wie bei allen Themen der Suchmaschinenoptimierung geht es auch bei den internen und externen Verlinkungen immer um das Nutzererlebnis. Daher lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Beides sind sehr wichtige Indikatoren um eine hohe Relevanz für Suchmaschinen aufzuzeigen.

Interne Verlinkungen

  • Erleichtert die Navigation und das Zurechtfinden von Suchmaschinen auf der Seite
  • Zeigt auch tiefer greifende weiterführende Informationen
  • Zeigt Suchmaschinen und Nutzern den Zusammenhang der Teilbereiche der Seite
  • Erhöht die Verweildauer von Nutzern signifikant.

Externe Verlinkungen

  • Müssen zu thematisch passenden Seiten führen
  • Umso besser der Inhalt des Backlinks umso größer die Relevanz für Suchmaschinen
  • Gute Möglichkeit der Kooperation mit anderen Seiten
  • Inhalt wird gestützt und belegt

6.3.2. Was gilt es bei Backlinks zu beachten?

Bei Backlinks zählt: Qualität statt Quantität

Schlechte Backlinks führen zu massiven Abstufungen der Sichtbarkeit und haben somit einen massiv schlechten Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung

6.4. Mobile Suchmaschinenoptimierung

Die Mobile Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen die Webinhalte für Mobile Endgeräte optimieren. Zu den Endgeräten zählen neben Handys auch Tablets. Bei den Verbesserungen geht es vor allem um die Darstellung und die Benutzerfreundlichkeit.

6.4.1. Die Bedeutung von der mobilen Suchmaschinenoptimierung

Die Bedeutung der mobilen Suchmaschinenoptimierung ist heute größer und bedeutender denn je. Der massive Anstieg der letzten Jahre hat zur Folge, das Tablets und Smartphones aus dem heutigen Alltag nichtmehr weg zu denken sind.

Das Netz macht Mobil
Quelle: https://www.interface-medien.de/blog/mobile-optimierung-google-rankingfaktor/

Genauere Informationen wieso die Bedeutung der mobilen Suchmaschinenoptimierung so zugenommen hat, sehen Sie in der Grafik.

6.4.2. Welche Anforderungen hat mobile Suchmaschinenoptimierung

Die mobile Suchmaschinenoptimierung hat aufgrund von anderem Surfverhalten andere Anforderungen. Diese sind:

  • Bedienung erfolgt durch Touchscreen
  • Deutlich weniger Platz für Darstellung
  • Das Format auf mobilen Endgeräten ist unterschiedlich
  • Neben dem Hochformat muss auch das Querformat bedacht werden
  • Die Internetverbindung ist meistens langsamer
  • Die Aufmerksamkeitsspanne der Besucher ist kürzer
  • Nicht alle Videoformate können auf Mobiltelefonen dargestellt werden

Tipps für die mobile Suchmaschinenoptimierung

Für die oben genannten Anforderungen gibt es aber passende Lösungen und Tipps

  • Klarer definierte Call-to-Action Felder
  • Kleinerer Head-Bereich der Website um Platz zu sparen
  • Die Website muss sich responsive allen Größen anpassen
  • JavaScript oder CSS auslagern um die Geschwindigkeit des Ladens zu erhöhen
  • Mehr Fokus auf Inspiration und klare Bild- und Wort-Sprache verwenden
  • Unnötige Spielereien oder Animationen vermeiden
  • Detaillierte Filter und Kundenkonten um ausschließlich relevanten Inhalt zu zeigen

Hier sehen Sie, ob Ihre Seite mobil optimiert ist. Wenn nicht, können SIe durch eine Verbesserung ihre Suchmaschinenoptimierung weiter voran treiben.

Mobile Friendly Test
Quelle: https://search.google.com/test/mobile-friendly

7. Wichtige SEO-KPI’s (engl. Key-Performance-Indicators)

Die Anordnung der Nummerierung gibt im groben die Wichtigkeit der Kennzahlen für die Suchmaschinenoptimierung wieder.

Nr. 1 Sichtbarkeit

Die Sichtbarkeit ist eine Zahl, die die Auffindbarkeit einer Website auf Google gegenüber den konkurrierenden Seiten wiederspiegelt. Umso höher der Sichtbarkeitsindex ist, desto besser ist die Seite für Google auffindbar. Diese Kennzahl ist für starke Nischenseiten oder Seiten mit Longtail-Keywords nicht aussagekräftig.

Nr. 2. Indexierung und Seitenperformance: Ladegeschwindigkeit, Fehlerseiten, Indexierungsdaten

Dient primär als technische SEO Kennzahl. Diese haben allgemein zum Ziel Google bei seiner Arbeit zu unterstützen und diese zu erleichtern. Will bspw. der Google-Bot eine Website crawlen, kann er dies schneller tun, wenn die Seite schneller lädt. Da Google neuen Content der Websites immer schneller verarbeiten möchte, haben die sogenannten technischen Kennzahlen stetig an Bedeutung gewonnen.

Eine Verbesserung der Ladezeit einer Website kann durch die Komprimierung von Bildern oder großen Dateien erfolgen. Beim crawlen einer Website greift Google auf Indexierungsdaten zurück. Diese können mit dem Inhaltsverzeichnis eines Buches verglichen werden. Umso besser diese Daten aufbereitet sind, umso besser kann die Seite gecrawlt werden, wodurch sich wiederum direkt die Sichtbarkeit der Seite verbessert.

Nr. 3 Besucherzahlen (Traffic)

Der „Traffic“ spiegelt die absoluten Besucherzahlen wieder und zeigt auf, wie viele Besucher auf der Website gelandet sind. Die reine Kennzahl ist wenig hilfreich, jedoch kann dadurch analysiert werden, worüber die Kunden zur Website gelangt sind (organische Suche, bezahlt, direkt oder referral). Auch aus welcher Region die Besucher stammen und zu welcher Tageszeit die Website besucht wurde kann in Erfahrung gebracht werden. Dadurch wird der Kunde für die Seitenbetreiber transparenter.

Nr. 4 Absprungrate

Die auch als „Bounce Rate“ bekannte Kennzahl misst, wie schnell User die Website ohne Aktion direkt wieder verlassen. Vorsicht ist bei der Bewertung dieser Kennzahl geboten, denn je nach Art der Website, ist diese Messung anders zu interpretieren. Während beispielsweise für ein Onlineshop eine hohe Absprungrate schlecht ist, kann diese für eine contentlastige Seite von Vorteil sein, da der User direkt die Informationen finden konnte, die er gesucht hat.

Nr. 5 Verweildauer inkl. CTR und Seiten pro Sitzung

Die Verweildauer als alleinstehende Kennzahl ist von wenig Bedeutung. Dies ändert sich jedoch, wenn man sie in Zusammenhang mit der Click-Trough-Rate (engl. für Klickrate) und den Seiten pro Sitzung betrachtet. Die Verweildauer gibt lediglich an, wie lange sich ein Besucher durchschnittlich auf der Website befand.

Als letzte im Bunde, sollte zusätzlich die Click-Trough-Rate betrachtet werden. Diese berechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Anzahl der Klicks auf ein Suchergebnis und den Impressionen. Das heißt, wenn eine Seite 1000 mal bei den Suchergebnissen von Google sichtbar ist und dabei 100 mal angeklickt wird, dann beträgt die CTR 10%. Die Kennzahl drückt somit aus, wie viele Besucher tatsächlich aufgrund des Google-Suchergebnisses zu der Website gelangt sind.

Nr. 6 Domaintrust

Diese Kennzahl gibt Aufschluss darüber, wie qualitativ hochwertig Google die eigene Website einschätzt. Primär geht es um Folgendes: wie oft die Seite selbst qualitative Domains verlinkt und wie oft die eigene Domain von anderen qualitativen Domains einen Backlink erhält. Hierbei gilt: Qualität statt Quantität, denn die Anzahl der Verlinkungen spielt keine wichtige Rolle.

Nr. 7 Conversion Rate

Die Conversion Rate gibt Aussage darüber, wie viel Prozent der Seitenbesucher die gewünschte Zielhandlung durchgeführt haben. Dabei muss die festgelegte Zielhandlung nicht immer ein Kaufabschluss sein. Auch die Anmeldung zum Newsletter, die Abgabe von Bewertungen oder eine Teilnahme am Social-Sharing können mögliche Ziele sein.

Anhand dieser Kennzahl kann ermittelt werden, wie gut bspw. Inhalt, USP und gewünschte Zielhandlung auf der Website kommuniziert wird. Mittels dieser Daten können inhaltliche und strukturelle Verbesserungen der Website vorgenommen werden.

Im Folgenden finden Sie den gesamten Beitrag als Whitepaper zum Download.

Whitepaper_Suchmaschinenoptimierung

 

Der Blogbeitrag wurde erstellt von David Rapp und Marius Hetterich. Wir beiden absolvieren ein Duales Studium an der DHBW Heilbronn im Bereich BWL-Handel, mit der Vertiefung Textilmanagment. Im Rahmen einer Onlinemarketing-Vorlesung haben wir mit viel Mühe und Detailarbeit das Thema Suchmaschinenoptimierung für Sie aufgearbeitet. Daher hoffen wir, dass Ihnen unser Blogbeitrag gefallen hat und Sie etwas daraus lernen konnten. Wir beide interessieren uns sehr für das Thema E-Commerce und freuen uns daher über Anregungen und Kommentare.

SEA – (Search Engine Advertising)

 

Search Engine Advertising (SEA) auch als Suchmaschinenwerbung bekannt ist einer der beiden Hauptzweige im Suchmaschinenmarketing (SEM), das auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) umfasst.Während sich SEO auf die interne Optimierung von Websites sowie dem externen Linkaufbau zur Verbesserung der Position in den Suchergebnissen konzentriert, geht es bei SEA um bezahlte Werbemaßnahmen innerhalb von Suchmaschinen.

Was ist SEA und wofür wird es verwendet?

In diesem Blog erklären wir DIR! was SEA (Search Engine Advertising) ist und wie du es Anwenden kannst, zur Erleichterung zunächst einmal ein kleines Video zum Verständnis.

https://www.youtube.com/watch?v=DP62QGM3Uic

 

 

 

Google, Bing, Yahoo oder der Osteuropäische Suchmaschinen Riese Yandex, alle nutzen die Geldmaschine SEA. Warum Geldmaschine? diese Frage und viele weiteren Informationen finden sie in diesem Eintrag.

  1. SEA – (Search Engine Advertising)
  2. Wie funktioniert SEA
  3. PPC-Pay-Per-CLick
  4. Weitere Buchungsmöglichkeiten in SEA
  5. Bessere Online Performance
  6. Mehr Erfolg mit SEA!
  7. Anwendung von SEA mit Adwords
  8. Fazit

1.SEA (Search Engine Advertising)

Das Search Engine Advertising (dt. Suchmaschinenwerbung, kurz SEA) ist ein bestandteil des Internetmarketings. Im Rahmen der SEA wird Werbung, zumeist in Form von Bild- oder Textanzeigen, bei Suchanbietern wie Google oder Bing gebucht. Die Ads erscheinen an gut sichtbarer Stelle in den Suchresultaten (SERPs). Die bei Weitem bekannteste Werbeplattform für Search Engine Advertising ist Google AdWords, gefolgt von Bing Ads.


Nice to Know:

Über 80% der Einnahmen von Google (70 Milliarden US-Dollar im Jahre 2015) sind dem SEARCH  ENGINE ADVERTISING (SEA) zuzuschreiben.

SEA ist nichts anderes als die Haupteinnahmequelle der Suchmaschinen (Google, Yandex, Yahoo und Bing etc.). Eines der Schwerpunkte von SEA, ist das Keyword-Advertising. Das Keyword-Advertising ist das Ergebnis der Suchmaschinen die, der Nutzer in der Suchleiste eingibt.

2.Wie funktioniert SEA?

Beispiel:

in diesem Beispiel suchen wir einen Kühlschrank und tippen nur das Wort „Kühlschrank“ in die Suchmaschine ein ohne jeglichen zusätzlichen Wörter (Keywords).Google zeigt uns dabei ganz oben die Kühlschränke der Firma ao.de und nicht die von zB. Siemens wieso ist das So?

Durch sogenannte „Sponsored Links„! ähnlich wie die Gesponserten Beiträge bei Facebook  die jeder User schon einmal gesehen hat. Unternehmen zahlen dafür, dass ihre Webseite als erstes Angezeigt wird und unter der Suchleiste weit oben steht.

Somit werden höhere Klick-Zahlen generiert und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss.

Folglich wissen wir jetzt, dass die Firma ao.de eine bessere Performance in Sachen SEA aufweist als Siemens. Kein Problem Siemens ließ dir mein Blog durch und du wirst Erfolg haben!


Der wichtigste Faktor das, ein Unternehmen ganz oben platzieren lässt ist der Betrag, den es an die Suchmaschinen pro Klick zahlt (PPC = Pay-Per-Click). 

Der Preis variiert natürlich zwischen den Branchen und der Nutzung von SEA.

3. PPC (PAY-PER-CLick!)

Das PPC verfahren sollte man sich näher anschauen, damit man die Thematik versteht, ein Wenig Theorie schadet nie :).

GEFÖRDERTES SUCHEN (PPC) : Pay-per-Click-Verteilungstaktik, mit der Ihre Anzeigen in den gesponserten Suchergebnissen oben, an der Seite und am unteren Rand der Suchergebnisseiten für Suchanfragen angezeigt werden, die sich auf Ihre Keywords beziehen

CONTENT-PLATZIERUNGS-TARGETING: Pay-per-Click-Verteilungstaktik, die Ihre Anzeigen neben relevanten Artikeln wie Produktbewertungen, Nachrichtenartikeln usw. im Yahoo- und Google-Vertriebsnetz anzeigt

AD TEXT: Die Marketingnachricht wird potenziellen Kunden angezeigt. Eine Anzeige enthält einen Titel, eine Beschreibung und eine URL

  • LANDINGPAGE: Die Seite auf einer Website, auf der einer nach dem Klicken auf eine Anzeige genommen wird. Obwohl dies eine beliebige Seite sein kann, handelt es sich häufig um eine Seite, auf die der in der ursprünglichen Ankündigung erwähnte Dienst oder das betreffende Produkt erweitert werden soll

 

  • KAMPAGNE: Eine Kampagne enthält eine oder mehrere Anzeigengruppen, die dieselben Budget-, Zeitplan- und Geo-Targeting-Kriterien verwenden. Eine Kampagne wird normalerweise erstellt, um ein bestimmtes Marketingziel zu unterstützen

KEYWORD: Ein Wort oder eine Phrase, die sich auf die Produkte oder Dienstleistungen bezieht, die Sie anzeigen möchten. Wenn potenzielle Kunden nach Informationen suchen, die mit dem von Ihnen verkauften Produkt zu tun haben und Ihre Keywords in ein Suchfeld eingeben, werden Ihre Anzeigen möglicherweise angezeigt

 

UMWANDLUNGEN: Der Abschluss einer Aktion, die Sie wertschätzen, z. B. ein Kauf, eine Registrierung oder eine Anmeldung. Impressionen: Gibt an, wie oft eine Anzeige in Suchergebnissen oder Websites geschaltet wird

CLICK-THROUGH RATE (CTR): Die Anzahl der empfangenen Klicks dividiert durch die Anzahl der generierten Impressionen. Beispiel: Eine Anzeige, die 100 Mal angezeigt wird und 10 Klicks erhält, hat eine Klickrate von 10%

  • AVE-CPC: Durchschnittlicher Cost-per-Click. Der durchschnittliche Preis, den Sie bei jedem Klick auf Ihre Anzeige bezahlt haben

4. Weitere Buchungsmöglichkeiten in SEA

Die bereits erwähnte Bezahlung  PPC –Pay-Per Click Bezahlung wurde bereits explicit erklärt. Daneben existieren drei weitere Möglichkeiten:

CPA (Cost per Akquisition): Dieses Modell nimmt als Bezugspunkt nicht den Click, sondern die Conversion, d.h. der Verkäufer zahlt hier erst, wenn der Kunde gekauft hat.

CPM (Cost per Mille): Hier zahlt der Verkäufer pro 1000 Einblendungen seiner Anzeige, unabhängig davon, ob jemand darauf klickt.

CPP (Cost per phonecall): Der Verkäufer zahlt pro Anruf. Dafür muss es sich bei der in der Anzeige eingeblendeten Nummer allerdings um eine Google-Weiterleitungsrufnummer handeln.

5. Bessere Online Performance

Um im SEA Bereich für Ihre Online Performance einen produktiven und vor allem erfolgreichen Traffic zu generieren sowie gute Positionierungen bei relevanten Suchanfragen zu erzielen, ist ein umfassendes Verständnis von unternehmensrelevanten Keywords unerlässlich. Wichtig ist hierbei vor allem, dass man sich nicht nur auf die bereits bekannten Keywords im eigenen Mindset fokussiert.

Damit sich Ihr Suchergebnis von den anderen Webseiten abhebt, müssen Sie relevante und noch nicht bekannte Keywords, welche bei der Suche der Konsumenten entweder themen- oder produktspezifisch in gleichem Zusammenhang verwendet wurden zu identifizieren. Anschließend, diese erfolgsbringend in das bisher bestehende Keyword-Set miteinzubeziehen.

Desweiteren ist es natürlich enorm wichtig, wichtige und erfolgsversprechende Keywords von nicht relevanten Schlagwörtern zu separieren. Um eine solche Unterscheidung vornehmen zu können, sind detaillierte Informationen über das Suchverhalten und den hierbei verwendeten Keywords nötig.

6.Mehr Erfolg mit SEA!

Immer mehr Unternehmen investieren in die Werbung ihrer Webseite in den Suchleisten der Suchmaschinen.

Welche Suchmaschine ist für mich das Beste? Wenn man die Marktanteile Betrachtet ist hier der deutliche Sieger GOOGLE!

 

Der Umsatz im Sachen Suchmaschinen Werbung wird in Deutschland im laufenden Jahr etwa 2,93 Milliarden Euro betragen. Das wären 0,08 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahre 2016. In fünf Jahren wird ein Marktvolumen von 3,35 Milliarden Euro erreicht sein, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 2,71 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Umsatz pro Internet Nutzer beträgt hierzulande derzeit 45,17 Euro.
Prognose der Umsätze mit SEA in Deutschland bis 2021:

die Statistik zeigt, dass der Markt weiter wächst und die Unternehmen ihr Portfolio dahingegen anpassen müssen, um am Markt bestehen zu bleiben. Die Branche ist immer interessanter für alle Unternehmen, denn eine gute Online Performance durch Suchmaschinen Werbung ist erfolgversprechend und hilft den Absatz zu steigern!

7. Anwendung von SEA mit Adwords

Google AdWords ist der wichtigste Anbieter im Bereich SEA. Hier werden die Anzeigen entweder bei der Suchmaschine selbst, im Displaynetzwerk oder im Suchnetzwerk der Suchmaschine geschalten. Je nachdem wo und in welcher Form die Anzeigen erscheinen, sind folgende Werbeformen innerhalb von AdWords zu unterscheiden:

Die Suchergebnisse: Dies ist die wohl bekannteste Form der Anzeigenschaltung. Sie erscheinen mit den organischen Suchergebnissen zusammen, stehen aber von ihnen abgegrenzt.

Im Display-Netzwerk: Hier werden die Anzeigen bei einer Mitgliedsseite, die zum Google-Netzwerk (zum AdSense-Programm) gehört, geschaltet. Statt reiner Textanzeigen sind hier auch Banner und Videoanzeigen möglich.

Google Shopping: Die ehemals als PLA (Product Listing Ads) bezeichneten Google Shopping Anzeigen erscheinen wie die Textanzeigen über oder neben den organischen Suchergebnissen. Sie werden ebenfalls über Klicks abgerechnet, führen allerdings direkt zum Produkt. Online-Shop-Besitzer nutzen einen Datenfeed, um Produktdaten wie Bilder, Produktnamen und weitere Informationen an Google zu senden.

Beispiel für Shopping-Anzeigen:

 

Google Shopping Anzeige

 

Beispiel für eine Display-Anzeige:

Google Display Anzeigen

Registrierung  und Anwendung von Adwords

Schritt 1:  Registriere dich bei einer der Suchmaschinen, wie zB. Google mit Ihrem Format Adwords.   https://adwords.google.com

Schritt 2:  Im weiteren Verlauf verknüpfst du deine Webseite mit Google Adwords, gib dabei als Beispiel, deine Geschäftliche Email Adresse an und verknüpfe dein Unternehmen mit Google Adwords.

Schritt 3: Erstelle deine Anzeige und optimiere deine Keywords und Verfasse eine Textanzeige

Schritt 4: Versuch Dabei deine Webseite ganz nach oben zu bringen, Google gibt dem höchst Bietenden die obersten Plätze. Die Qualität der Landingpage und Weitere Faktoren wie Content-platzierung spielen auch eine Rolle.

Schritt 5: Koordiniere deine Keywords in verschiedenen Kampagnen um den besten Mehrwert zu generieren

Den besten Erfolg generierst du, in dem du dich selbst testes. Starte verschiedene Kampagnen und finde die optimale AdGroup die für dein Unternehmen zum Erfolg führt.

8.Fazit

SEA ist heutzutage nicht wegdenkbar für die Unternehmen und ein wichtiger Faktor im Marketing um sich erfolgreich im Onlinemarkt zu etablieren. Mit SEA kann man sich eine gute Plattform schaffen und die Kaufabschlüsse auf der Unternehmens Webseite steigern. SEA ist aber auf der anderen Hand eine Investition die Sich im Kostenspiegel bemerkbar macht. Somit solltest du deine SEA Performance optimal ausnutzen um keine unnötigen Kosten zu verschwenden. Achte dabei das du deine Keywords optimal einrichtest und als erster in den Suchergebnissen gefunden wirst.

Autor:

Ferhat Demirci

Dortmund, Germany