Content Marketing – So wirst Du in nur wenigen Schritten zum Experten!

Egal ob Fernsehwerbung, Radiokampagnen, oder großflächige Anzeigen – Klassische Marketingstrategien sind jedem bekannt und haben sich schon längst in unseren Alltag geschlichen. Content Marketing ist die moderne Form des Marketings und eine der effektivsten zugleich, obwohl sie   vielen Menschen nach wie vor ein Rätsel ist. Das soll sich jedoch heute ändern!

“Content Marketing is like a first date. If all you do is talk about yourself, there won’t be a second date.” – Dadid Beebe

In unserem Blog erfährst Du alles rund um das Thema Content Marketing

  1. Was ist Content Marketing eigentlich?
  2. Storytelling: Wie hat sich Content Marketing entwickelt?
  3. Wieso ist Content Marketing so erfolgreich?
  4. Welche Ziele verfolgt Content Marketing?
  5. In welchen Formen kann Content geteilt werden?
  6. Wie erstellst Du Content und was macht „guten“ Content aus?
  7. Wie hängen Content Marketing und SEO zusammen?
  8. 11 Goldene Regeln zum Erfolg
  9. Content Marketings Trends
  10. Best Practise Beispiele
  11. Experten und Kanäle denen du folgen solltest
  12. Die besten Agenturen Deutschlands
  13. Event Kalender

1. Was ist Content Marketing eigentlich?

Im Mittelpunkt von Content Marketing steht relevanter und schlüssiger Inhalt, der der zuvor definierten Zielgruppe einen Mehrwert bringt.

Content Marketing ist mehr als nur ein Trend Wort. Es ist eine Methodik im Marketing, bei der zielgruppenrelevante Inhalte kommuniziert werden die informieren, entertainen und (ver-)binden sollen.

Der geteilte Inhalt muss dabei nicht immer zum direkten Kauf führen, sondern soll zunächst einmal die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenken und wird somit nicht als direkte Werbung wahrgenommen. Somit dient es zunächst einmal der Unternehmensmarke und dem Image.

Gründerszene beschreibt Content Marketing folgendermaßen…

„Content Marketing zielt darauf ab, durch die Bereitstellung von hochwertigem und relevantem Content neue Zielgruppen zu erschließen. Die Inhalte müssen der jeweiligen Zielgruppe einen Nutzen und Mehrwert bieten. Sie können zum Beispiel informativ, beratend, unterhaltsam oder emotional sein. Zu den verbreiteten Formaten im Content Marketing zählen Texte, Bilder, Videos, Infografiken, Podcasts, Studien oder Umfragen. Beim Content Marketing ist eine vorhergehende Content Strategie die Grundlage für alle Maßnahmen innerhalb dieses Marketingprozesses.“

Wir haben Dir ein Video zum Thema Content Marketing von simplyhow hinterlegt, indem Du dir in weniger als 2 Minuten einen groben Überblick verschaffen kannst.

Wenn Du mehr rund um das Thema Content Marketing wissen willst solltest du jetzt auf jeden Fall weiterlesen.

Nachdem der Begriff eingehend definiert wurde stellt sich die Frage:

Wo ist Content Marketing einzugliedern?

Durch den stetigen Wandel im Marketing ist eine trennscharfe Eingliederung etwas schwierig. Deshalb haben wir das Ganze für dich einmal dargestellt.

Grafik zur Einordnung von Content Marketing
Quelle: Eigene Darstellung

Die wichtigsten Tools des Content Marketings sind die Suchmaschinenoptimierung, Public Relation, Contenterstellung und E-Mail Marketing. Ebenfalls stellt in der digitalisierten Welt Social Media einen sehr wichtigen Bereich dar. Man muss dazu sagen, dass alle Bereiche und Tools miteinander verknüpft sind und somit zusammenarbeiten.

2. Storytelling: Wie hat sich Content Marketing entwickelt?

Die Verbreitung von zielgruppenrelevanten Inhalten gibt es seit dem der Mensch kommunizieren kann. Der Begriff Content Marketing hat sich jedoch erst in Laufe der Jahren entwickelt. Seit 2001 hat sich der Begriff Content Marketing erstmals durchgesetzt und gewinnt seit dem immer mehr an Relevanz.

Die wichtigsten Meilensteine haben wir Dir in einer Infografik zusammengestellt…

Infografik der Entwicklungsgeschichte von Content Marketing
Quelle: Eigene Darstellung

3. Wieso ist Content Marketing so erfolgreich?

WEIL ES INFORMIERT UND UNTERHÄLT – OHNE DAS PRODUKT ZU BEWERBEN

Der Erfolg von Content Marketing lässt sich damit begründen, dass man der Zielgruppe einen direkten Mehrwert durch interessanten Content bietet. Daher wird es vom Kunden meist nicht als Werbung, vielmehr als wissenswerter oder unterhaltsamer Beitrag wahrgenommen.

Der wesentliche Erfolgsfaktor ist bei Content Marketing nicht die Quantität, sondern die Qualität des Inhaltes. Die wichtigste Voraussetzung für qualitativen Content ist daher, die Relevanz für die Zielgruppe, denn nur durch qualitativen Content kann sich ein Unternehmen als Experte positionieren und seine Zielgruppe an sich binden. Je nachdem welches Ziel der Beitrag verfolgt, kann der Inhalt lösungsorientiert, informierend oder unterhaltsam gestaltet sein.

„Unsere Aufgabe ist es nicht nur Content zu erstellen- Unser Job ist es die Welt des Konsumenten zu verändern“  – Andrea Fryrear

4. Welche Ziele verfolgt Content Marketing?

Wie jede andere Marketingstrategie verfolgt Content Marketing Ziele. Diese können generell in strategische, taktische und operative Marketing Ziele untergliedert werden.

Damit Du eine Strategie für dein Content Marketing aufbauen kannst musst Du dir zunächst einmal im Klaren über deine Ziele und Absichten sein. Die Marketingziele leiten sich aus den Unternehmenszielen ab. Deswegen solltest Du dich fragen:

Wie kann ich durch Marketing die Unternehmensziele verwirklichen?   

Die wichtigsten Ziele haben wir hier für dich aufgelistet:

  • Mehr Clicks erzielen und den Traffic auf deiner Seite steigern
  • Deine Conversion Rate steigern
  • Erhöhung der Markenbekanntheit
  • Suchmaschinenranking optimieren
  • Kundenbindung steigern
  • Mehr Leads generieren
strategische, taktische und operative Ziele des Content Marketings
Quelle: Aufgesang Inound Online Marketing, 2014

Um sicherzustellen, dass Du deine Ziele erreichst, empfehlen wir Dir deine Ziele stets nach dem SMART Konzept zu formulieren. Daher sollten sie immer spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert sein.

Grafik zu dem Konzept Smart
Quelle: www.presentationload.de

Falls du noch mehr Ansätze zu möglichen Zielsetzungen brauchst schau doch noch einmal hier vorbei

5. In welchen Formen kann Content geteilt werden?

Content kann auf verschiedene Art und Weise aufbereitet werden. Die wohl gängigste Form ist dabei die Textform. Dennoch gibt es weitere Formen mit denen Du deinen Content deinen Lesern/Usern spannend vermitteln kannst. Hierzu haben wir die wesentlichen Formen, in den Content geteilt wird aufgezählt.

  • Social Media
  • Blogs
  • Email Newsletters
  • Videos
  • Fotos
  • E-books/white papers
  • Infografiken
  • Webinars
  • Online Magazin
  • Mobile apps
  • Podcast

Damit du auch die ganzen Zusammenhänge und Begriffe versteht haben wir Dir hier den optimalen Glossar als Download rausgesucht. Darin findest du alle relevanten Begriffe rund um das Thema Content Marketing.

6. Wie erstellst Du Content und was macht „guten“ Content aus?

Nachdem wir euch zunächst einmal gezeigt haben was Content Marketing genau ist und weswegen so viele Unternehmen heutzutage damit erfolgreich ihre Marketing Strategie optimiert haben – geht es jetzt daran den Content zu planen, definieren und zu erstellen.

5 Schritte wie du Content Generierst

Anhand dieser 5 Schritte zeigen wir Dir, wie du spannenden Content kreieren kannst und wie du ihn an den Mann bringst:

Grafik vom Prozessablauf des Content Marketing

  1. Plane deinen Content mithilfe eines Redaktionsplans
  2. Erstelle relevanten Content
  3. Teile deinen Content auf den richtigen Kanälen
  4. Kontrolle und Optimierung der KPI’s
  5. Repeat Repeat – höre niemals auf guten Content zu kreieren

Schritt 1: So erstellst du deinen Redaktionsplan

Ein Plan bringt Struktur und hilft dabei konsequent dem Kunden geilen Content zu liefern. Man will ja nicht so schnell wieder von der Bildfläche verschwinden, sondern sich als erste Anlaufstelle eines bestimmten Themengebiet etablieren. Dazu solltest Du nach Plan vorgehen. Wie ein solcher Plan aufgebaut ist und welche wesentlichen Eckpunkte Du in der Planung berücksichtigen musst, erfährst du jetzt.

Falls du keinen eigenen Redaktionsplan erstellen willst, haben wir dir hier Redaktionsplan_template_2018 schon mal ein Template erstellt.

 

Die Must-Haves für einen erfolgreichen Redaktionsplan:

Titel

  • Der Titel muss interessant klingen und Lust auf mehr machen
  • Inhalt wiederspiegeln
  • Schaue, dass du mehrere Beiträge mit ähnlichen Titeln erstellst um dein Suchmaschinenranking zu verbessern

Inhalt

  • Definiere den Mehrwert den Du deiner Zielgruppe bietest und baue deine Themen hier herum.
  • Welchen Inhalt möchtest du deiner >Zielgruppe vermittel?
  • Stiftet dein Content  deiner Zielgruppe ein Mehrwert?
  • Welche inhaltliche Eckpunkte dürfen auf keinen Fall fehlen?

Datum

  • Regelmäßigkeit ist das A und O. Ziel ist es eine klare Struktur hineinzubekommen auf die sich der User verlassen kann wie z. B jeden Montag einen Neweletter zu erhalten

Keyword

  • Welche sind die wichtigstens Keywords zum Themenbereich ( Link SEO)

Format

  • Nicht jeder Beitrag ist für jedes Format (Video, Artikel, Newsletter etc.) geeignet.
  • Passe das ausgewählte Format an deinen Inhalt an

Verlinkungen

  • Welche Verlinkungen sind für deine Zielgruppe relevant?
  • Internes und externes Linkbuilding verhilft deiner Seite dein Suchmaschinenranking zu verbessern

Call to Action

  • Welche Handlung wünschst du dir von deiner Zielgruppe nachdem sie deinen Beitrag konsumiert haben z.B Newletter abonieren, Kommentieren, Link anklicken etc

Quellen

  • Kein Beitrag ohne Quellenangaben- Verweise deine User auf verwendete Quellen

URL

  • Um deine Auffindbarkeit zu erhöhen ist es wichtig die Keywords in den jeweiligen URL’s zu hinterlegen

Social Media

  • Welchen Inhalt willst du auf welcher Social Media Plattform kommunizieren?
  • Achte darauf, dass die Texte (vor allem Textlänge) und Bilder für verschiedene Platformen angepasst werden

Performance

  • Überprüfe wie dein geteilter Inhalt bei deinen Usern ankommt. Nach jedem geschalteten Beitrag sollte anschließend eine Analyse über den Erfolg bzw. Misserfolg durchgeführt werden.

Hier als Starthilfe ein Redaktionsplan_template_2018 

Schritt 2: Erstelle relevanten Content

Was macht „guten“ Content aus? Content ist immer nur dann gut, wenn deine Leser einen Mehrwehrt erhalten. Dabei sollte dein Content folgende Kriterien erfüllen.

Dein Content sollte stets:

  • Lösungsorientiert – Finde Lösungen für die Probleme deiner User
  • Verständlich – Stelle sicher, dass dein Content für einfach zu lesen ist
  • Präzise – Bringe deinen Content klar und prägnant auf den Punkt
  • Einzigartig – Hebe dich mit deinen Content von der Masse ab!
  • Involvierend – Beziehe deine User mit ein z.B durch Kommentare
  • Teilbar – Stelle sicher, dass User deinen Beitrag einfach teilen können

Guter Content spezialisiert sich auf relevante Themenbereiche der Zielgruppe. Der geteilte Inhalt verfolgt hierbei das Ziel, seine eigene Kompetenz zu präsentieren, um dadurch das Vertrauen der Zielgruppe zu gewinnen.

MERKE : Je unspezifischer deine Inhalte sind, desto geringer ist das Vertrauen deiner Zielgruppe

How. Now. Wow.

Heutzutage wird man überflutet von Informationen, welche unser Gehirn gar nicht alle verarbeiten kann. Deswegen ist es umso wichtiger den richtigen Content für die eigene Zielgruppe zu finden. Hierzu lässt sich guter Content generell in 3 Kategorien unterteilen.

HOW

How-Content eignet sich besonders für E-Mail und Social Media. Nach einer ausgiebigen Recherche wurde uns eines bewusst – Content den dem Konsument direkt weiterhilft, ist unverzichtbar.

Hierbei steht im Fokus dem Kunden bei etwas weiterzuhelfen.
Welche Probleme hat mein Kunde? Wie kann ich ihm helfen bzw. unterstützen, diese Probleme anhand einer Anleitung oder mithilfe Deiner Produkten oder Dienstleistungen zu lösen. Deine Aufgabe ist es, die Bedürfnisse deiner Kunden herauszufinden, sie zu erfüllen – um ein loyales Kundennetz aufzubauen. Ob, Do it Yourself,  Anleitungen, Haushalts Tipps, Anleitungen zur Gehaltsverhandlung oder, oder, oder…

NOW

Aktuelle Themen und Trends werden als sogenannter NOW-Content bezeichnet. Dies verhilft deiner Marke als aktuell und vertrauenswürdig angesehen zu werden, da es hierbei um klare, aktuelle Informationen und Daten geht.

Da es hierbei um die Aktualität der Informationen geht, bietet sich ein Morgenmeeting im 10-to-10 Format an, um täglich die wichtigsten Schlagzeilen zu besprechen und die Aktualität der eigenen Content zu gewährleisten. Durch die Schnelllebigkeit des NOW Contents ist Ziel den User uptodate zu halten, welshalb sich besonders Social Media Kanäle hierzu eignen.

Beispiele: Wahlen, Social Events etc.

WOW

WOW-Content ist wahrscheinlich die am schwierigsten zu definierende Kategorie. Wir haben uns hierzu durch Berge an Definitionen gekämpft. Hier ist die Essenz.

Wow Content ist meist eine visuelle, vereinfachte Darstellung um dem Usern ein Thema näherzubringen. Ziel ist es die Marke zu präsentieren, wobei Infografiken, Quizze oder Videos verwendet werden.
Bei der Markenbildung stehen weniger die Information und vielmehr die Emotion im Fokus, wodurch der User begeistert und gebunden werden soll.

Für mehr Informationen haben wir dir die ganze Präsentation von der Content Marketing Conference hinterlegt.

Schritt 3: Teile deinen Content auf den richtigen Kanälen

Nachdem du interessanten und relevanten Inhalt für deine Zielgruppe erstellt hast musst Du dich entscheiden in welcher Form (Text, Audio, Video) und auf welchen Kanälen Du deinen Inhalt teilst. Welcher der richtige ist, ist  immer abhängig von deiner Formwahl und deiner Zielgruppe.  Daher solltest Du wissen auf welchen Medien deine Zielgruppe bevorzugt aktiv ist und auf welcher Art Du ihnen deinen Inhalt am besten vermittelst.

Nutze dabei das Potenzial von Social Media und beschränke dich nicht nur auf deine eigene Website. Bei der Nutzung von Social Media –Platformen wie z.B. Facebook oder Instagramm solltest Du darauf achten, dass dein Inhalt gut teilbar ist, um deine Reichweite zu vergrößern. Dies erzielst Du z.B. durch die Einbettung von Share-Buttons, denn dadurch ergeben sich Vorteile wie z.B Mund zu Mund Propaganda.

Schritt 4: Kontrolle und Optimierung der KPI’s

Das Zusammenspiel von Content Marketing und SEO

Content Marketing kann nicht ohne SEO und SEO nicht ohne Content Marketing. Aber woran liegt das? Suchmaschinenoptimierung (SEO)- Strategien sorgen dafür, dass Texte generell im Netz gefunden werden. Um gefunden zu werden benötigt jede SEO Strategie auch Content, welchen das Content Marketing liefert. Gleichzeitig ist jeder noch so gelungene Content erfolgsunwirksam, wenn er nicht gefunden wird – dazu ist also SEO notwendig.

Hierzu eine kleine Auflistung der KPI’s wie Content Marketing und SEO zusammenhängen…

  • Auffindbarkeit: Um sicherzustellen, dass der prodozierte Content im Netz gefunden wird ist die Anwendung von SEO- Maßnahmen unverzichtbar.
  • Keyword-Erstellung: Die durch SEO analysierten Keywords , die für Suchmaschinen wichtig sind, müssen in Form von Inhalten aufbereitet werden.
  • Backlinks spielen eine wichtige Rolle für das Suchmaschinen Ranking. Je mehr relevante Backlinks deine Seite aufweist, desto relevanter erscheint deine Seite, welches in einem guten Suchmaschinen Ranking resultiert. Backlinks können im Rahmen von Content Marketing durch interne und externe Links generiert werden. Interne Backlinks sind Verlinkungen innerhalb deiner Seite und externe Backlinks leiten auf eine andere Webseite weiter, wodurch die Reichweite und das Informationsvolumen erweitert werden.
  • Regelmäßigkeit: Gelungenes Content Marketing befasst sich regelmäßig mit den relevanten und aktuellen Inhalten der Zielgruppe, wodurch ein gutes ranking bei Suchmaschinen erreicht wird.
Schritt 5: Repeat Repeat – never stop creating content!

9. 11 Goldene Regeln zum Erfolg

Als kleine Startanleitung haben wir 11 goldene Regeln für Dich aufgestellt, die Dir den Start erleichtern werden.

  1. Definiere deine Zielgruppe
  2. Finde zielgruppenrelevanten Inhalts- und Themengebiete
  3. Definiere klare Ziele für deinen Content
  4. Mache eine grobe Inhaltsskizze und definiere wichtige Keywords
  5. Erstellung eines Redaktionsplans um den Content zu planen
  6. Schaffe regelmäßig neuen Content, um einen Content Zyklus aufzubauen
  7. Wichtige Schlagwörter sollten immer hervorgehoben werden
  8. Verliere nicht den Fokus und definiere regelmäßig neue Fokusthemen um die sich die verschiedenen Beiträge sammeln
  9. Überrasche den User
  10. Think Visual-Verwende Visualisierungen um deine Message zu verdeutlichen und komplexe Zusammenhänge einfach zu erklären
  11. Last but not least- Es muss für Jedermann verständlich sein

 

10. Content Marketing Trends

Aktuell

  • Influencer Marketing ist eine Strategie, bei der Unternehmen die Reichweite und den Einfluss von Influencern, Meinungsmachern, nutzen. Hierbei dienen Influencer als Markenbotschafter und präsentieren auf ihren Social Media Kanälen, Blogs etc. über Produkte.

 

  • Infografics: Infografiks sind eine immer mehr genutze Form um komplexe Zusammenhänge herunterzubrechen und darzustellen. Hier findest du unser Favorite Tool zum Erstellen von Infografiken uvm.

 

  • Gifs: Graphics Interchange Format- kurz GIF- wird verwendet, um einem Bild mehr Dynamik zu verleihen. Im Gegensatz zu dem typisch jpeg geht hierbei die Qualität nicht verloren.

 

  • Video: Laut einer Cisco Studie sollen Videos bis 2020 75% des mobilen Traffics ausmachen, weshalb es umso wichtiger ist, dass Du jetzt schon damit anfängst.

 

  • Die Wiedergeburt des Printmagazins: Das Printmagazin war eines der ersten Medien des Content Marketings und feiert gerade wieder sein Revival. Fernab von dem Gedanken der Ressourcenverschwendung verleiht es dem beworbenen Produkt oder der Marke eine Hochwertigkeit und gibt neben reinen Produktinformationen auch wichtige Tipps drum herum.

 

  • Social Media Marketing (Snapchat, Instagram): Wie auch schon zuvor angesprochen ist nicht jeder Content für jede Plattform geeignet. Diese Regel ist besonders wichtig, wenn es um Social Media geht. Wo Facebook im Bereich des Unternehmensmarketings mittlerweile eine reine Informationsplattform darstellt, bietet Snapchat eine tolle Möglichkeit um dem User Hintergundeindrücke wie z.B ‚Behind the scenes‘ zu vermitteln.

Was kommt als Nächstes?

  • Artificial Intelligence: Lernalgorithmen personalisieren zukünftig den Content und machen die Usersegmentierung und Zielgruppenausrichtung in der Kommunikation leichter.

 

  • Agile Marketing – der neue Weg zur Content Erstellung: Hierbei wird der gesamte Marketing Prozess in kleine Schritte, sogenannte Sprints, unterteilt um schneller auf Trends und äußere Einflüsse reagieren zu können und seinen Content aktuell und fresh zu halten. Besonders wichtig bei sogenanntem NOW- Content. Du möchtest mehr zu Agile Marketing erfahren? Dann klicke hier

 

  • Voice Service: Über Voice Service Anbieter, wie Alexa von Amazon oder Siri von Apple, werden 2020 ca. 200 Mrd. Sprachsuchenanfragen gestellt. Zudem suchen diese nach schnellen konkreten Antworten, weshalb es umso wichtiger ist deine Seite jetzt schon hierauf zu optimieren.

11. Best Practice Beispiele

Hier siehst Du wie Content Marketing von Unternehmen wie Heineken, Renault, Burger-King oder Samsung in 2017 umgesetzt wurde.

12. Experten und Kanäle denen Du folgen solltest

Natürlich sind wir deine erste Anlaufstelle, aber diese Content Marketing Guru’s solltest du unbedingt kennen. Wir haben Dir dazu die interessantesten Blogs und Podcasts herausgesucht.

Die 10 besten Blogs zum Thema Content Marketing

  1. Content Marketing Institut
  2. Content Garden
  3. We love content
  4. Neil Patel
  5. Aufgesang http://www.sem-deutschland.de
  6. T3n Blog
  7. Bookmark This
  8. Toushenne
  9. Mael Roth
  10. Post Advertising Blog

Die 3 besten Podcasts zum Thema Content Marketing

Ob entspannt im Auto oder neben dem Kochen. Podcasts bieten einem die Möglichkeit nebenbei interessante Themen kennenzulernen und sich weiterzubilden.

1. This Old Marketing Podcast

Paul Joe, der Gründer des Content Marketing Institutes, bringt zusammen mit Robert Rose Pulizzi jede Woche einen

Podcasts in welchem sie die neuesten Trends und News des Content Marketing diskutieren.This Old Marketing

Hier kommst Du direkt zum Podcast von This Old Marketing

 

 

2.Foundr by Nathan Chan

Foundr Podcast

Von Nathan Chan, CEO & Publisher of Foundr Magazine, greift  die wichtigsten Fragen der Branche auf und beantwortet dies emit passenden Beispielen für jeden verständlich.

Hier kommst du direkt zum Podcast von Foundr

 

3.Content Marketing BoutiqueContent Marketing Boutique

Die Plattform, welche von Marketingexperten gegründet wurde, bietet in ihrer Mediathek eine Vielzahl von Podcasts rund um das Thema Content Marketing an.

Hier kommst du direkt zum Podcast von Cont Marketing Boutique

… weitere Weiterbildungsmöglichkeiten die Du auch bequem von zu Hause aus machen kannst findest Du hier

13. Die besten Agenturen Deutschlands

Natürlich gibt es Experten, die für dein Unternehmen Content erstellen. Die besten der besten in Deutschland haben wir für dich herausgesucht. Sie gehören zu den großen Playern und betreuen Prestigemarken  wie Porsche, Adidas und die Deutsche Bank.

C3 Creative Code and Content

Die Medien- und Digitalagentur,C3 Creative Code and Content mit Büros in München, Berlin, Hamburg, Zürich, und London setzt seinen Fokus auf Content Marketing, Editorial Design und Corporate Publishing.

Territory

                                                                                                                                         Die junge und dynamische Kommunikations- und Werbeagentur Agentur, Territory mit Sitz in Hamburg, gilt seit dem Zusammenschluss 2016 als der Ansprechpartner, wenn es um Content Marketing geht.

HOFFMANN UND CAMPE X 

Der Spezialist für Premium Content auf allen Kanälen. Seit der Gründung im Jahre 1996 hat die in Hamburg und München angesiedelte Agentur über 1000 Preise gewonnen, denn hier bekommt man das rundum sorglos Paket geboten. HOFFMANN UND CAMPE X versteht nicht nur die Zusammenhänge, Kanäle und Storytelling- die Agentur versteht den Kunden und bietet stringente, individuelle Strategien.

14. Event Kalender

Wir haben Dir Schritt für Schritt an die spannende Thematik des Content Marketings herangeführt und jetzt ist es an der Zeit selbst kreativ zu werden. Für diejenigen unter euch, die Content Marketing nicht nur erlernen, sondern auch erleben wollen haben wir eine kleine Übersicht zu den bevorstehenden Top Events zusammengestellt.

Hier findest du den Eventkalender mit allen Informationen und Links zu den bevorstehenden Top Events. 

 

So viel zum Thema Content Marketing – Wir haben dir gezeigt was Content Marketing ist, was es so erfolgreich macht und wie Du es umsetzt. Inzwischen bist du selbst ein Experte zum Thema Content Marketing.

Du hast jetzt noch mehr Lust auf spannende Beiträge bekommen? Dann besuche einfach unsere Startseite, dort findest du all unsere Beiträge rund um das Thema Online-Marketing zurück zur Startseite

Falls Du noch mehr Infos zu einem bestimmten Themengebiet haben möchtest, oder Anregungen für uns hast – dann hinterlasse uns doch einfach ein Kommentar und wir gehen gerne darauf in unserem nächsten Blogpost ein. 

 

 

*Du möchtest wissen mit welchen Quellen wir unseren Blogbeitrag erstellt haben? Dann schau einfach in unser Quellenverzeichnis.


Zu den Autoren

Bild von Verfassern des Blogbeitrags: links Fabienne Hoffmann,rechts Griselda Henssler
Fabienne Hoffman (links), Griselda Henssler (rechts)

Wir, Griselda Bianca Henssler und Fabienne Henriette Hoffmann, sind zwei junge, aufstrebende Studentinnen der DHBW Heilbronn, im Bereich BWL-Handel Textilmanagement. Dieser Blog ist im Rahmen der Vorlesung E-commerce, gehalten von Johannes Ellenberg, enstanden. Unser Ziel ist es euch guten Content einfach und verständlich zu vermitteln.

 

 

Video-Marketing – vom Anfänger zum Profi

Wie du zum Video-Marketing-Profi wirst, erfährst du hier

Du hast bestimmt bemerkt, dass sich in den letzten Jahren Videos wie ein Lauffeuer verbreiten und das auf auf allen möglichen Plattformen. Auf Facebook sind Videos besonders wichtig, damit kannst du durch Animationen aus der Menge herausstechen und Aufmerksamkeit erregen. Du kannst zeigen, was du als Privatperson kannst oder was dein Unternehmen bietet, dich vernetzen und deine Botschaft verbreiten.

Praktisch dafür sind Video Ads auf Facebook, ganz einfach gesagt, Video Werbung. Wie das funktioniert und welchen Tipps du zur Verwendung von Videos auf Facebook folgst, schaust du dir auf der Facebookseite an.

Screenshot der Facebookseite für Video Werbung
Quelle: siehe Verlinkung Facebookseite

Das ist nur eines von vielen Channels für das Bespielen von Videos. Hier erhält du die Möglichkeit zu erfahren, wie Video-Marketing überall klappt.

Schritt für Schritt durch die Anleitung vom Anfänger zum Profi

Das Internet-Videoportal Youtube gewinnt immer mehr an Bedeutung. Von Schmink-Tutorials von BibisBeautyPalace mit Klicks auf YouTube von mehr als 47 Millionen über Fitness Tutorials von Kali Muscle bis hin zu Erklär-Videos für Schüler und Studenten. Genau dort können Unternehmen anknüpfen und ihre Marketing-Strategie verbreiten. Da stellt sich die Frage: Wo fängt es an und wo hört es auf? Wie du am besten darauf konzentriert Antworten findest, erfährst du in diesem Blogpost.

Symbolbild für Videogerät
Quelle: https://pixabay.com/de/projektor-filmprojektor-kino-361785/

Aufteilung

Um einen Überblick der Inhalte zu verschaffen, ist unten stehend eine Struktur dargestellt. Alle Informationen sind in kleinere Blogs aufgeteilt, damit der Inhalt übersichtlich strukturiert ist.

  1. Was ist Video-Marketing?
  2. Warum Video-Marketing?
  3. Die Kernfragen klären
  4. Fakten zu Video-Marketing
  5. Ziele, Chancen und Risiken
  6. Der virale Effekt
  7. Den Erfolg messen
  8. Formate
  9. Trends

Was ist Video-Marketing?

Definition von Video-Marketing:

Video Marketing ist eine spezielle Form von Online-Marketing. Auf diese Weise werden Kommunikations- und Werbeziele mit den Mitteln des Bewegbildes umgesetzt. Ein Unternehmen, aber auch Privatpersonen, können mit Hilfe von Video-Marketing Werbung schalten, Produkte in Filmen vorstellen, das Image durch Filme transportieren oder virale Videos erstellen.

Video-Marketing ist ein effektives Mittel zur Kommunikation von Werbebotschaften. Mit Hilfe von gutem Content Marketing können Videos innerhalb kürzester Zeit Traffic auf die Website generieren und die Bekanntheit der Marke zu stärken. Der Mensch als Sinneswesen wird vom audio-visuellen Werbematerial doppelt angesprochen.

Warum Video-Marketing betreiben?

Today´s Generation produziert und konsumiert täglich so viel Content wie noch nie zuvor. Hierbei machen die sogenannten „User Generated Content – Videos“ ca. ein Drittel des gesamten Konsums an Medien aus und nehmen somit den besten Rang aller Medienformate ein. YouTube als Video-Plattform besetzt Platz 2 mit einer Zahl 1,5 Mrd. im Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer im August 2017 (inMillionen).

Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) im August 2017 (in Millionen)
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181086/umfrage/die-weltweit-groessten-social-networks-nach-anzahl-der-user/

Dies zeigt, dass Videos das Hauptmedium der Zukunft sind. Sollten wir dann hier nicht anknüpfen?

Um das komplette Potenzial des Video-Marketings auszuschöpfen klären wir zunächst die Kernfragen.

  1. Wie spreche ich meine Zielgruppe richtig an?
  2. Was sollte meine Werbeaussage in meinem Video enthalten?

Die Kernfragen klären

Wie spreche ich meine Zielgruppe richtig an? 

Die richtige Ansprache der Zielgruppe ist besonders wichtig. Bei der Übermittlung der Botschaft sollte vorher festgelegt werden, wie der Endverbraucher gefesselt wird, wie beispielsweise durch den emotionalen, moralischen Appell oder die rationale Argumentation.

Symbolbild für Zielgruppe
Quelle: https://pixabay.com/de/familie-kunde-zielgruppe-ball-563968/

Emotionen entstehen beim Verbraucher durch Familien, Freunde, Früchte oder auch Sex. Beim moralischen Appell geht es eher um Status- und Prestigesymbole und bei einer sachlichen Argumentation heißt es beispielsweise „Der Preis ist zwar teuer, das Produkt überzeugt jedoch mit Geschmack und Qualität“.

Was sollte meine Werbeaussage in meinem Video enthalten?

Die Werbestrategie bzw. Copy-Strategie sollte einen Consumer Benefit, Reason Why, Tonality besitzen und diese klar definieren.

Symbolbild für Aussage
Quelle: https://pixabay.com/de/photos/aussage/

Näheres zur Bestimmung der Zielgruppe und Werbeaussage, erfährst du in diesem Blogpost.

Fakten zu Video-Marketing

Kannst du dich an das Musikvideo von „Psy – Gangnam Style“ erinnern?  Als ob es sich rund um die Uhr im Internet, Radio oder auch im Fernsehen abspielte. Wusstest du jedoch, dass es das erste Video war, welches über eine Milliarden Views erhalten hat?

Bildsymbol für Fakten mit einer Lupe
Quelle: https://pixabay.com/de/lupe-fakten-untersuchen-recherche-1607160/

Dies ist nur einer von ganz vielen Fakten zu Video-Marketing, YouTube und wie sich die Zielgruppe entwickelt. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, findest du hier einen weiteren Blog Beitrag.

Als Abschluss dient die Prognose der weltweiten Umsätze, welche mit Videowerbung erreicht werden könnten. Von 2015 mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro auf mobilen Geräten soll sich der Umsatz bis 2021 fast verfünffachen.

Statista Prognose der weltweiten Umsätze mit Videowerbung in den Jahren 2015 bis 2021 in Millionen Euro
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/457513/umfrage/weltweite-umsaetze-mit-videowerbung/

Ziele, Chancen und Risiken von Video-Marketing

Ziele 

Symbolbild für ZieleDas oberste Ziel ist es, das Produkt oder die Dienstleistung so attraktiv wie möglich zu präsentieren um eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades zu erreichen, das Image aufzuwerten und neue Zielkunden zu gewinnen. Das alles kann zu Steigerung der Marktanteile, des Abverkaufs und Förderung des Kundendialogs führen.

Strategie ohne Taktik ist der langsamste Weg zum Sieg. Taktik ohne Strategie ist das Geräusch der Niederlage.

Somit sollte Video-Marketing strategisch geplant werden. Was sind die Ziele? Was macht der Wettbewerb? Wer ist meine Zielgruppe? Wer soll das Projekt umsetzen? Mit der 10-Sekunden-Regel kann die Aufmerksamkeit des Zuschauers gewonnen werden. Doch wie schaffe ich das? Richtig! Durch Emotionen wie Neugier, Überraschung, Freude oder Vergnügen.

Chancen

Würfel als Symbolbild für Chancen

…von Video-Marketing liegen auf der Hand. Jeder Nutzer des World Wide Webs hat bereits ein Video gesehen. Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um Blogger, Influencer, Unternehmen oder Brands handelt, jeder der genannten schafft es, mit Hilfe von Videos einen Menschen durch Emotionen zu erreichen. In Verbindung zu den beweglichen Bildern hilft die passende Musik und einige nett erklärenden Worte das Interesse am Produkt zu wecken. Hier passt der Spruch „In der Kürze liegt die Würze“ besonders gut, denn von Videos mit einer Länge von 30 Sekunden werden 85% angeschaut und von 2-minütigen Videos nur noch 50%.

Um die optimale Dauer eines Videos zu bestimmen, muss ein Ziel festgelegt werden, das durch das Video erreicht werden soll.

Laut Statista dauern die erfolgreichsten viralen Videos im Schnitt zwischen 91 und 180 Sekunden, wodurch wir zum nächsten Punkt der vitalen Effekte gelangen.

Länge der erfolgreichsten viralen Videos auf Youtube im Zeitraum von Januar 2011 bis Mai 2013
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/370590/umfrage/laenge-der-erfolgreichsten-viralen-videos-bei-youtube

Risiken

Vorsicht-Symbol für RisikenBei Video-Content sind rechtliche Stolperfallen, so zu sagen verstecke Risiken, zu beachten. Die Verwendung und Abbildung von bestimmten Marken, Personen und künstlerischen Produktionen sind rechtlich geschützt. Eine Klärung für die Nutzung ist vorausgesetzt. Existiert keine Berechtigung ohne entsprechende Lizenz, ist die Veröffentlichung nicht gestattet. Weiter sind Quellen inklusive der Erlaubnis des Urhebers anzugeben.

Der virale Effekt

…entsteht bei von attraktiven Inhalten begeisterten Menschen. Ihre Begeisterung teilen sie an andere weiter. Ziel von viralem Marketing ist es, Angebote so verlockend zu gestalten, dass jeder der Zielgruppe das Video teilt und darüber spricht – wie ein Virus eben.

Definition von viralem Effekt laut Gabler Wirschaftslexikon:

Viral Marketing basiert auf dem Grundprinzip der Mundpropaganda (word of mouth), das sich primär auf die persönliche Weitergabe der Informationen von Konsumenten untereinander über Leistungen und Produkte eines Unternehmens bezieht. Die digitalen Botschaften sollen sich effizient und rasant wie ein „Virus“ über moderne Kommunikationsnetze verbreiten.

Top 1 der erfolgreichsten viralen Videos belegt Edeka mit seinem Werbeclip #heimkommen und erzielt von Ende 2015 bis heute mehr als 56 Millionen Views auf YouTube.

Der Inhalt bezieht sich auf Familien, die heutzutage durch den schnelllebigen Alltag kaum noch Zeit für ihre Mitmenschen finden. Es wird somit ein emotionaler Appell vermittelt, um den Verbraucher emotional zu berühren. Edeka rundet im Videoclip die Kampagne mit der Aussage „Zeit heimzukommen“ ab und stellt damit einen direkten Link zum Unternehmen her. Am besten überzeugst du dich selbst davon, ob es bei dir genauso wirkt!

Den Erfolg messen

Ob ein Video erfolgreich ist, kannst du anhand den KPIs messen. Ein KPI, also ein Key Performance Indicator, drückt anhand von Daten in Zahlen aus, welche Ziele der Kampagne erreicht werden konnten. Folgende Kennzahlen stehen zur Verfügung:

Klickzahlen zeigen, wie oft das Video angeklickt worden ist. Die Verweildauer des Nutzers kann jedoch nicht abgebildet werden und es kann nicht nachvollzogen werden, ob der Kunde eine Call-to-Action durchgeführt hat.

YouTube Analytics dient als Analysetool zur Erhaltung von YouTube-Klickzahlen. Wie oft dein Video durchschnittlich angeschaut wird, erfährst du dort. Interessant zu wissen ist, wie der Zuschauer das Video auf YouTube entdeckt hat wie beispielsweise über die Einbettung auf deiner Webseite oder über eine Suchmaschine.

Landingpages empfiehlt es sich bei Videos einzurichten, die hauptsächlich über die Internetsuche gefunden werden sollen. Für das Tracken der Landingpage helfen Analysetools, um den besten Traffic messen zu können.

Like & Shares, also „Gefällt mir“- und „Geteilt“-Angaben, im Solcial Media Bereich haben mittlerweile eine bedeutsame Aussagekraft. An der Verbreitung in sozialen Netzwerken ist zu sehen, ob das Video von den Zuschauern als hilfreich angesehen wird. Teilen Nutzer dein Video weiter, kannst du davon ausgehen, dass sie von deinem Produkt oder Dienstleistung überzeugt sind.

Die Verweildauer ist eine der wichtigsten Video-Marketing KPIs, denn sie zeigt, wie lange dein Video im Durchschnitt geschaut wird.

Anhand der Absprungrate lässt sich ablesen, wann dein Video abgebrochen wird, welcher Teil des Videos übersprungen wird und vieles mehr.

Referrer zeigen, welche die verweisende Webseite war und über welche Suchbegriffe ihr Video gefunden werden kann.

Wiederkehrende Nutzer kommen aus zwei Gründen auf dein Video zurück. Entweder der Zuschauer hat das Video nicht verstanden und schaut es sich mehrere Male hintereinander an oder der Zuschauer möchte seine Erinnerung auffrischen. Falls das Video nicht verständlich aufgebaut ist, solltest du dich um ein neues kümmern. Wenn ein Nutzer gezielt auf dein Video wieder zurück greift, hast du dein Ziel erreicht: es ist in Erinnerung geblieben.

So geben Video-Marketing KPIs wertvolle Informationen darüber, wie erfolgreich das Video tatsächlich ist, deswegen ist es wichtig, vorher feste Ziele zu definieren. Wird die Community noch mit eingebunden, können neue Verbraucher bzw. Kunden diazugewonnen werden. Immer schön die KPIs im Auge behalten.

Welche Formate von Videos existieren, findest du im nächsten Punkt.

Formate

Ein Video ist nicht gleich ein Video. Folgende Formate kannst du unterscheiden:

  • Webcast
  • Der Erklärfilm
  • Trailer
  • Multimedia-Präsentation
  • Eventfilm
  • Imagefilm
  • Produktfilm
  • Messefilm

Um ausführlichere Informationen über die einzelnen Formate zu erhalten, gelangt ihr hier zu unserem Blog Beitrag.

Trendorientiert? Schau dir ein paar Videos zu den Trends im Bereich Video-Marketing an. Im ersten Video sind folgende Trends aufgezeigt:

  1. 360° Videos werden so aufgenommen, dass der Zuschauer seinen Blick bei der Wiedergabe selbstständig in jede Richtung lenken kann, ohne an eine Richtungsvorgabe gebunden zu sein. 360° Videos solltest du aber nicht mit der Virtual Reality vergleichen, denn hierzu fehlt die Echtzeitberechnung und die geringen Interaktionsmöglichkeiten.
  2. Interaktive Videos geben den Zuschauern die Möglichkeit, interaktiv am das Video zu verwenden wie beispielsweise beim Klicken eines Kuchens erhältst du das Rezept dafür. Bei diesen Videos liegt die Click-Through-Rate (kurz CTR) über 10%, wobei die Rate bei normalen Videos nur bei 2% liegt. Die Klickte ist eine Kennzahl, welche die Anzahl der Klicks auf Werbebanner oder Sponsorenlinks im Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt.

Im nächsten Videos geht es um die Trends wie „Weniger ist mehr“, „SEO“, „Mehr Webseiten-Videos einsetzen“, „Video-Anleitungen, die es in sich haben“ oder „Lässiges Business-Video-Marketing“. Viel Spaß beim Schauen!

 

Wir Jennifer Dedinskeite und Angelo Lang studieren beide an der DHBW Heilbronn im 5. Semester. Wir hoffen, dass wir euch mithilfe dieses Blogpost einen guten Einblick in Video-Marketing geben konnten. Dieser Blogpost wurde im Rahmen der E-Commerce Vorlesung an der DHBW Heilbronn erstellt. Ihr könnt uns gerne Feedback hier lassen!

            

E-Mail Marketing Checkliste

Checkliste für erfolgreiches E-Mail Marketing

Ist E-Mail Marketing eine Option für euer Unternehmen? Dies findet ihr mit dieser Checkliste ganz leicht heraus.

Je mehr Fragen ihr mit ja beantworten könnt, desto relevanter werden E-Mails für euch.

  • SpE-Mail Marketing Checklisterecht Ihr eure Kunden bereits per Post an?
  • Versendet Ihr regelmäßig eine Kundenzeitschrift, einen Rundbrief oder Produktkataloge?
  • Wollt Ihr bestehende Kunden genauer informieren?
  • Sammelt Ihr bereits E-Mail-Adressen eurer Kunden?
  • Wollt Ihr euren Kunden regelmäßig neue Angebote vorschlagen?
  • Gibt es einen Kollegen, der sich mit dem Thema beschäftigen könnte?
  • Habt Ihr aktuelle Informationen für eure Kunden?
  • Habt Ihr individuelle Informationen für die Kunden?

Eine weitere und ausführlichere Checkliste findet ihr hier.

Wenn ihr mehr über das Thema E-Mail Marketing wissen wollt, besucht unseren Blog Beitrag.

Darüber hinaus findet ihr hier eine Zusammenstellung von ausgewählten Quellen zum Thema E-Mail Marketing.

Facebook Marketing: Tipps zum Erfolg

Hier findest du eine Einführung zum Thema Facebook Marketing.

„People influence people. Nothing influences people more than a recommendation from a trusted friend. A trusted referral influences people more than the best broadcast message. A trusted referral is the Holy Grail of advertising.“ – Mark Zuckerberg

Facebook ist für die Meisten kein Fremdwort mehr. Aber was genau ist Facebook und was für Möglichkeiten bietet Facebook Unternehmen in Sachen Marketing an?

Erstmal Facebook Allgemein

Facebook ist ein Soziales Netzwerk, das 2003 von Mark Zuckerberg entwickelt wurde. Anfangs war es nur als Online Plattform für Studenten der Harvard Universität zugänglich.

Doch schon ein Jahr später wurde Facebook auch für nicht Studierende zugänglich gemacht. Mittlerweile hat sich Facebook zu einem sozialen Netzwerk entwickelt, so wie wir es heute kennen.

In diesem Jahr hat Facebook weltweit rund 2 Milliarden aktive Nutzer gezählt.

Davon sind 30 Millionen aktive Nutzer aus Deutschland, was rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung in Deutschland entspricht.

In der unten aufgeführten Grafik von Statista kann man sehen, wie sich die 2 Milliarden aktiven Nutzer auf Facebook nach Art des Zugangs unterteilen. Dabei kann man sehen, dass die Anzahl an mobilen Facebook Nutzer in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat.

2 Milliarden nutzen Facebook

Unter einem aktiven Nutzer versteht man einen Nutzer, der mindestens einmal im Monat Facebook nutzt.

Mit dieser großen Anzahl an aktiven Facebook-Nutzern ist Facebook damit das größte soziale Netzwerk weltweit. Sie ist eine Plattform für Nutzer, um Informationen, Erfahrungen und Ereignisse zu teilen und weiterzuverbreiten, egal ob unter Freunde oder fremden Personen.

Vor allem für Unternehmen ist Facebook die wichtigste Social Media Plattform weltweit geworden. Facebook Marketing spielt daher eine wichtige Rolle im Marketing-Bereich.

Umfrage: Welche Social Media Plattform ist für Ihr Unternehmen am Wichtigsten?

Hier bekommt ihr die wichtigsten Aspekte zum Thema Facebook Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was genau ist Facebook-Marketing?
  2. Ziele des Facebook Marketings
  3. Facebook und seine Möglichkeiten
  4. Facebook Ads
  5. Tipps: wie du dein Erfolg sichern kannst
  6. Erfolgsbeispiele für Facebook Marketing

1. Was genau ist Facebook Marketing?

Facebook Marketing ist zu einem wichtigen Instrument des Online Marketings geworden.

Facebook Marketing

 

Mit Facebook Marketing haben die Unternehmen, die Organisationen oder die privaten Personen die Möglichkeit, sich selber, ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen auf Facebook attraktiv für die Nutzer zu präsentieren.

Bedeutsam ist auch der virale Effekt, der auf Facebook stattfinden kann. Gute Beiträge wie z.B durch gute Produktplatzierungen oder Produkte, die besonders hervorgehoben werden, werden hierbei durch die Nutzer schnell weiter verbreitet.

Beispiel wie ein viraler Effekt erzeugt werden kann.

CookatTV ist beispielsweise eine Facebook-Seite, die täglich Video-Tutorials über leckere internationale Gerichte postet.

Durch die detaillierte und fokussierte Darstellung des Gerichts werden die Sinne des Nutzers stark ausgenutzt und möglicherweise auch manipuliert. Hier wird beim Zuschauer ein Gefühl des Hungers erzeugt, und motiviert ihn dazu, das Gericht selbst zu kochen oder es kochen zu lassen.

Durch das Teilen des Videos werden Freunde darüber informiert, die wiederum ihren Freundeskreis weiter informieren. Somit entsteht ein viraler Effekt, und das Unternehmen hat dadurch einen rasanten Zuwachs an Kunden gewonnen.

Da viele Nutzer persönliche Angaben in Facebook freigegeben, ermöglicht es den Unternehmen zielgerichtete Marketing Maßnahmen vorzunehmen.

Die nachfolgende Grafik zeigt, wieviel Umsatz insgesamt durch Marketing über Facebook generiert wurde.

Facebook Advertising Umsatz

 

2. Ziele des Facebook Marketings

Hinter jeder Strategie verbirgt sich ein oder mehrere Ziele. Hier sind ein paar Ziele, die mit guten Facebook Marketing generiert werden können:

Traffic

Viele Nutzer auf die eigene Seite zu bringen

Ziel einer Seite ist es, möglichst schnell und effektiv neue Nutzer zu gewinnen. Über regelmäßige Posts kann eine relativ breite Masse an potenziellen Nutzern abgedeckt werden.

Umso wichtiger kommt es auf den Inhalt des Posts an. Der Content und der richtige Zeitpunkt sind daher wichtige Faktoren, um Nutzer und daraus auch letztendlich Kunden zu gewinnen.

Die Reichweite der Seite erhöhen

Eine Seite lebt durch ihre Posteinträge. Je nach Content können Nutzer diese Beiträge liken und teilen, welches dann in ihrer Chronik sichtbar wird und letztendlich im Newsfeed anderer Nutzer erscheint.

Die Qualität spielt eine zentrale Rolle, deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass dem Nutzer ein qualitativer Post angeboten wird.

Den Bekanntheitsgrad des Unternehmen steigern und das eigene Image verbessern

Der erste Eindruck zählt. Dies gilt auch für Unternehmen, die neu etabliert wurden oder schon seit Längerem existieren. Eine Facebook Seite muss daher auf den Nutzer einladend wirken.

Aggressive oder auffordernde Posts und Werbung sind meist negative Aspekte, die den Nutzer abschrecken. Durch eine gute Produktplatzierung und auch eine Weiterempfehlung vom Nutzer sind ausschlaggebende Argumente, um das eigene Unternehmen bekannter zu machen.

Steigerung der Kundenakquise und Steigerung des Umsatzes

Je mehr Nutzer über die eigenen Produkte und Angebote informiert werden durch gezieltes Advertising oder Chronikeinträge, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde das Produkt weiterempfiehlt und das Produkt letztendlich kauft.

Diese Art von Strategie kommt aus dem Bereich des E-Commerce und heißt ‘Impression’. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Kundenbindung steigern

Loyale Kunden sind essentiell für ein erfolgreiches Unternehmen. Um Kunden möglichst langfristig an das Unternehmen binden zu können, müssen sie regelmäßig und aktiv eingebunden werden, wie z.B durch exklusive Angebote oder Gutscheine.

3. Facebook und seine Möglichkeiten

Es gibt generell drei verschiedene Arten, wo Marketing auf Facebook betrieben werden kann.

Marketing mit Facebook -Seiten

Facebook bietet dem Nutzer, eine Art Profilseite für eine öffentliche Person, das Produkt, Unternehmen oder Dienstleistung zu erstellen.

Diese sind in der Regel öffentlich zugänglich und können jederzeit geliked und abonniert werden.

Die Seite ist kostenlos und hat im Gegensatz zu einer normalen privaten Profilseite kein Limit an Freunden und Nutzern.

Diese Form ist generell der erste Anhaltspunkt für Nutzer bei Frage- und Problemstellungen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Profilseite ist deshalb dessen Inhalt, Qualität und die Antwortzeit des Seitenbetreibers.

Durch diese Voraussetzungen können auch die Ziele von Facebook Marketing ermöglicht werden. Durch interessante Inhalte kann man Fans gewinnen, die auf deiner Facebook Seite interagieren und Beiträge weiter an die Facebook Community verbreiten, die dann auch zu Fans der Seite werden können. Denn mit einer hohen Anzahl an Fans lässt sich die Reichweite eines Posts steigern.

Wenn ein Unternehmen beschließt eine Seite auf Facebook zu erstellen, dann sollte sie beachten, dass die Corporate Identity des Unternehmens in die Gestaltung der Seite mit einfließt. Eine Facebook Seite enthält die wichtigen Bestandteile, wie ein Titelbild, Profilfoto, Pinnwand, Fotos, Videos und Veranstaltungen.

Ist die Facebook Seite erstellt, können dann Inhalte gepostet werden. Dabei kommt es nicht darauf an wie viele Beiträge man postet, sondern wie gut der Inhalt des Posts ist. Ziel ist es den Nutzer mit dem Inhalt des Posts zu begeistern.

Eine erste Hilfe dabei kann sein, sich selber zu fragen ob man den Inhalt lesen, liken oder sogar teilen würde. Denn es ist wichtig, gute Beiträge zu haben um eine große Reichweite auf Facebook zu generieren.

Posts können in Form von reinem Text, Bildern, Videos, Links, animierte GIFs, 360-Grad Bilder/Videos oder in Form von Live-Streams erzeugt werden.

Inhaltlich sollten Posts interessant, abwechslungsreich und sich am besten auf die Probleme, Wünsche oder Fragen der Zielgruppe beziehen.

Marketing mit Facebook-Ads

Ihr kennt es sicherlich, wenn ihr auf Facebook seid: Es erscheinen Werbungen auf der rechten Seite oder wenn ihr euch die neuesten Meldungen anschaut.

Ads ist eine speziellere Marketing Art auf Facebook und sind meist zielgerichtet an die einzelne Person. Sie basieren auf persönliche Präferenzen, Likes, Kommentare und Posts auf der eigenen oder fremden Chronik.

Wenn ihr also beispielsweise starkes Interesse an gesunde Ernährung habt, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass ihr dementsprechend dafür Werbung angezeigt bekommt.

Falls ihr kein Interesse haben solltet, so könnt ihr diese ganz einfach ausblenden und Facebook wird euch in Zukunft keine ähnlichen Ads anzeigen.

Diese Form ist effektiv und schneidet für jede Person individuelle Werbung, kann aber durchaus sehr kostspielig werden, wenn eine breite Masse an Leuten angesprochen werden soll.

Markteing mit Facebook Gruppen

Gruppen sind ähnlich wie Profilseiten, bieten aber zusätzlich noch weitere Features an wie beispielsweise das Posten auf die Chronik, wo jeder Einsicht drauf hat.

Eine Gruppe motiviert seine Nutzer meist durch Umfragen, Diskussionen oder auch zu einem Wissensaustausch. Angewandt auf das eigene Produkt oder Unternehmen kann dadurch ein wertvolles Feedback generiert werden, ohne direkt auf den einzelnen Nutzer eingehen zu müssen.

Inhalte müssen aber kontrolliert werden, da Kommentare und Gruppendiskussionen sehr schnell eskalieren können und anstelle eines Feedbacks harte Kritik ausgeübt wird.

Beispielsweise können Unternehmen für eines seiner Produkte eine Gruppe bilden, wo Mitglieder sich über das Produkt austauschen können. So schafft das Unternehmen eine Gruppe von Leuten, die sich über das Unternehmen austauschen. Das Unternehmen hat auch die Möglichkeit mehr über seine Fans zu erfahren. Mehr zu Facebook Gruppen erfährt ihr hier.

4. Facebook Ads

Im folgenden Artikel wird nochmal genauer auf die Marketingstrategie mit Facebook Ads eingegangen.

Instagram und Facebook haben das größte Potenzial, wenn es um Online-Marketing geht. Wenn du kein Fotomodel bist und du eine breite Masse ansprechen willst, dann ist Facebook die richtige Wahl.

Genau wie beim Google Advertisement, solltest du auch bei der Facebook-Werbung wissen, wie das System genau funktioniert. So wird deine Anzeige erfolgreicher und du verbrennst weniger Kohle.

Wie es schon erwähnt wurde, ähnelt sich Facebook Ads an Google Ads. Facebook nutzt auch seine eigene Datenbank. Die Datenbank besteht aus den Aktivitäten und Nutzungsgewohnheiten von den Nutzern. So spezifiziert Facebook die verschiedenen Konsumentengruppen.

Arten von Facebook Marketing

  • Facebook-Seite

Facebook-Seiten sind vielleicht die effizientesten Weg für Online-Marketing. Du kannst dein eigenes Reich aufbauen. Dabei hilft dir Facebook, denn es ist auch sein Interesse, die Aktivitäten deiner Webseite zu fördern.

  • Standard Advertisement

Sind einfache Anzeigen, mit denen du Seiten, Veranstaltungen und Produkte bewerben kannst. Es ist ratsam die Form der Anzeige zu ändern, um die Werbemüdigkeit zu vermeiden.

  • Story Advertisement

Fördert die Interaktionen auf deiner Facebook Seite.

  • Page Post Advertisement

Die Beiträge deiner Seite kannst du mit Hilfe von Page Post ADs regeln.

Wie funktioniert das alles?

  1. Wähle das Ziel von deiner Kampagne aus.

Wenn du eine Anzeige erstellen willst, ist das Ziel der erste Schritt. Facebook zeigt dir 9 verschiedene Ziele, damit du das passendste Ziel auswählen kannst. So kannst du Beiträge bewerben, deine Seite hervorheben, den Verkehr deiner Facebook-Seite steigern und vieles mehr.

2. Wähle deine Zielgruppe aus

Facebook hilft auch deine Zielgruppe ganz genau einzugrenzen: du kannst Ort, Interesse, Sprache, Geschlecht und Altersgruppe auswählen. Am Ende wird es dir angezeigt, wie viele Benutzer du mit deiner Anzeige erreichen kannst.

Zielgruppenauswahl bei Facebook

3. Budget definieren

Facebook bietet 2 Arten von Budgetrahmen an: Entweder wählt man ein tägliches Budget oder über einen gewählten Zeitraum einen Gesamtbetrag aus. Bei den Detaileinstellungen kann man zwischen zwei Abrechnungsarten wählen: nach Klick oder Views.

4. Anzeige erstellen

Jetzt kannst du deine Anzeige erstellen. Es soll möglichst viele Menschen ansprechen, deshalb wird es empfohlen Bilder, und andere Schriftarten zu verwenden. Um Werbemüdigkeit zu vermeiden, ist es besser, wenn du dir gleich mehrere Anzeigen ausdenkst.

So einfach ist es Facebook-Marketing zu betreiben! In dem folgende Video macht Luke Korns auch ein Experiment dazu: Was schafft er mit 500 Dollars bei Facebook?

5. Tipps wie du dein Erfolg sichern kannst

1. Entwickle eine Strategie

In dem Facebook Marketing verbirgt sich unwahrscheinlich viel Potential. Allein, wenn man nachdenkt, dass heute fast jeder diese Social Media Plattform benutzt, wird es klar, dass man die Chance für die Werbung seines Geschäfts nicht unterschätzen sollte.

Jedes Geschäft benötigt eine Strategie, um Ziele erreichen zu können.

Damit du dein Ziel und Zielgruppe erreichst, brauchst du eine Marketingstrategie, um keine Zeit und Geld zu verschwenden.  Mehr dazu kannst du in diesem E-Book lesen.

Viele schwören auf eine Formel, die POST Strategie heißt.

POST antwortet auf die folgenden Fragen:

People: Wen möchte ich mit dem Facebook Marketing erreichen?

Objectives: Was willst du mit deinem online Marketing erreichen?

Strategy: Welcher Weg führt konkret zu einem messbaren Erfolg?

Technology: Welche Möglichkeiten hast du, um deine Werbung zu messen und den Einfluss zu erhöhen?

Beantworte also diese Fragen, bevor du mit Marketing in dem Social Media anfängst!

2. Setze ein Ziel und finde deine Zielgruppe

Als Erstes solltest du immer deine Ziele klar definieren: Facebook hilft dir dabei. Es gibt dir vordefinierte Ziele, um deine Entscheidung zu erleichtern. Verkaufst du T-Shirts online? Dein Ziel ist jetzt klar, du willst deine Verkaufszahl steigern! Bist du ein Influencer? Schaffe Bekanntheit mit Facebook Marketing! All diese Ziele sind mit Facebook Marketing realisierbar.  Folge dieses Link, und finde heraus, was für dein Business am meisten passt!Stressmanagement

Die Zielgruppe zu definieren erscheint genauso wichtig. Mit Hilfe von Facebook Ads kannst du deine Beiträge bewerben, und für deine Beiträge oder Ad eine Zielgruppe auswählen. Dafür musst du das gewünschte Geschlecht, Alter, Wohnort und/oder Interesse eingeben.

Viele haben davor Angst, eine enge Zielgruppe zu definieren. Dieser Furcht ist unbegründet. Je besser deine Zielgruppe eingegrenzt ist, desto besser erreichst du die Leute, die an deinem Produkt interessiert sind.

Eigentlich ist es eindeutig, was du machen solltest, wenn du etwas bewerben möchtest. Sobald du etwas auf deiner Seite postest, gibt dir Facebook die Möglichkeit, deine Werbung anzupassen, wie es auf dem folgenden Bild dargestellt ist:

Facebook Marketing

3. Timing, timing, timing

Nicht nur in der Fotografie wird ein gutes Timing großgeschrieben. Es ist nicht egal, wann du deine Beiträge veröffentlichst.

Timing

Dazu musst du zuerst herausfinden, wann deine Followers am aktivsten sind. Dabei hilft dir Facebook auch. Unter Statistiken findest du den Tab von den Beitragsinteraktionen.

Bei unserem Beispiel ist es klar, dass die meisten zwischen 19 und 21 Uhr die Facebook Seite besuchen, bzw. da sind die meisten durch Facebook erreichbar:

Face

Zwischen 23:00 und 03:00 macht es keinen Sinn etwas zu teilen, weil nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Beitragsaktivität wesentlich geringer ist. Viel besser wäre es um 10 Uhr etwas zu posten. So erreicht man über den Tag hinweg die meisten Benutzer.

Um dies zu beweisen, haben wir ein Experiment durchgeführt. Auf der Facebook Seite von Exit Lane haben wir das gleiche Video zweimal geteilt. Zuerst um 11 Uhr und dann am Abend kurz nach 21:00.

Obwohl die meisten gegen 21:00 aktiv sind, verloren wir so alle Zuschauer, die tagsüber aktiv waren.

Statistik

Unser Video, das wir um 21:00 geteilt haben, erreichte 17 Personen. Im Gegenteil sammelte das andere 127 erreichte Personen.

Der Unterschied ist also gewaltig. Hier kannst du die Facebook Seite von Exit Lane auch selber checken.

Noch ein Tipp, der dir bei deinem Facebook Marketing helfen kann: Egal, wie gut dein Content ist, dein Beitrag wird nicht beachtet, wenn du das Timing verfehlst.

Hier ein kurzer Story dazu von dem Social Influencer Tai Lopez:

 

6. Erfolgsbeispiele für Facebook Marketing

Als letzter Punkt, schauen wir einige Erfolgsgeschichten auf Facebook an.

Lidl Deutschland: 

Das Marketing Team von Lidl holte sich dieses Jahr den Preis in der Kategorie „Social-Media-Team des Jahres“.  Der Preis ist völlig verdient, denn Lidl DE verfügt über die größte Fan Base auf Facebook im Bereich Lebensmitteleinzelhandel.

Durch die Anzahl von wöchentlich ca. 10 Posts, können sie mittlerweile 2 Millionen Menschen erreichen.

Wie macht das Lidl?

Sie verwenden interaktive Methoden, um die Facebook Nutzer anzusprechen: Bilder, auf denen eine Frage gestellt wird, reizt die Aktivität des Menschen.

Kurze, lustige Beiträge lenken die Aufmerksamkeit auf die Produkte von Lidl. Sogar Memes werden auf der Facebook Seite von Lidl kreiert. Schließlich helfen verschiedene Gewinnspiele auch das Online Marketing von Lidl auf die Spitze zu treiben.

Ins Gesicht des Wettbewerbers

Lidl versucht den Wettbewerb durch kreative und witzige Videos auf die Seite zu verschieben. Mehrere Werbe-Spots von EDEKA wurden zum Beispiel in diesem Video travestiert:

Dieses Video wurde 4,7 Millionen Mal angeschaut und erreichte eine Reaktionsquote von knapp 53 000 auf Facebook.

Student Problems

Die Seite hat ca. 6 Millionen Follower auf Facebook.

Die Seite produziert Memes über das Studentenleben. Was sie erfolgreich macht, ist das effiziente Marketing. Sie erstellten mehrere Facebook Gruppen, wo die Community aufeinander treffen kann.

Die lustigen Bilder werden geteilt, durch „tag your mate“ Aktionen werden Reaktionen generiert. So verbreitet sich die Seite exponentiell.


Wir, Melitta-Lilli Mai und Dominik Nyitrai sind Studierende an der DHBW in Heilbronn. In Rahmen der Vorlesung Ecommerce ist dieser Blogeintrag zum Thema Facebook Marketing von uns entstanden.

Melitta Mai