Amazon SEO

 

Warum ist Amazon SEO so wichtig? –

Aktueller Trend:

Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt, weshalb Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger wird, vor allem auch bei dem amerikanischen Online-Versandhändler Amazon. Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings und beschäftigt sich mit Maßnahmen um eigene Produkte bei der Suchmaschinenfunktion bei Amazon ganz oben als Top-Produkt erscheinen zu lassen – dies nennt man Amazon SEO. Ziel von Amazon SEO ist es, schließlich als Händler unter den ersten drei Suchergebnissen oder zumindest auf der ersten Ergebnisseite zu landen.

Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt

 

Amazon gilt heute nicht nur als Verkaufsplattform, sondern auch als Suchfunktion. Aus diesem Grund, recherchieren die Leute, wenn sie Produkte kaufen wollen nicht mehr bei Google, sondern direkt auf Amazon, weil man dort direkt vergleichen kann. 33% der Produktrecherche findet heute schon auf Amazon statt. Durch Berücksichtigung der Faktoren von Amazon SEO gelangt man als Händler unter die Top 3 bei den Ergebnissen und kann so hohe Abverkäufe generieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Entwicklungsgeschichte Amazon
  2. Amazon als „Marktplatz“
    • Betreiber
    • Händler
  3. Verkaufsprozess bei Amazon
  4. Kurze Eingliederung in SEM
    • SEO
      • On-page-Optimierung
      • Off-page-Optimierung
    • SEA
  5. Abgrenzung Amazon SEO und Google SEO
  6. Anzeigen Optimierung vs. Buy-Box Optimierung
  7. Fazit

1. Entwicklungsgeschichte

 

 

Bild könnte enthalten: TextAmazons Geschichte beginnt Mitte 1994, als die Firma unter dem damaligen Namen Cadabra ins Formenregister eingetragen wurde. Der Gründer Jeff Bezos arbeitete zuvor bei einer Investmentfirma an der Wall Street.

Nach der Lektüre einer Analyse des Potenzials des Internets überlegte Bezos, welche Produkte sich am besten im Internet verkaufen würde. Aus den 20 möglichen (Bücher, CD´s, Videos, Computerhardware und Software) Kategorien wählte er Bücher. Als Firmensitz wählte er Seattle, auf Grund der geringen Umsatzsteuer, des Flughafens und dem Buch-Vertriebszentrum.

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Amazon Gründer – Jeff Bezos

Bildergebnis für 1995Am 16. Juli 1995 ging Amazon.com unter neuem Namen online, aufgrund der Ähnlichkeit der Name Todd Tabert (Anwalt). Allerdings  hatte Bezos in der Zeit auch den Namen Relentless.com (erbarmungslos) favorisiert, was einen Ausblick auf Bezos Ambitionen gibt. Weiterhin verweist diese Domain Relentless.com heute noch auf amazon.com.

Zu Beginn hatte Amazon Bildergebnis für 1Million Titel in seiner Datenbank und wurde durch Yahoo schnell bekannt. In der ersten Woche setzte Amazon Bücher im Wert von 846$ um, in der zweiten stieg der Umsatz auf 12000$.

Bereits nach einem Monat hatte Amazon Aufträge aus Bildergebnis für 50  Bundesstaaten und Bildergebnis für 45 Länder. So beschafften sie die Bücher meist bei Zwischenhändler und verpackten es neu.

Das erste über Amazon verkaufte Buch war „Fluid Concepts & Creative Analogies: Computer Models oft he Fundamental Machanisms of Thought“

Das erste verkaufte Buch auf Amazon

Bildergebnis für 1997Zwei Jahre später, ging Amazon an die Börse. Die Erlöse wurden größtenteils in die Internetseite und Distributionszentrum investiert. So setzte Bezos das Ziel, alle Bestellungen am gleichen Tag zu liefern sobald diese im Lager vorhanden waren.

Im Oktober 1997 erreichte Amazon die Marke von 1 Million Kunden und 6 Monate Später die Millionen-Marke.

Bildergebnis für 1998Im Juni 1998 bot Amazon neben Bücher auch Musik CD´s an. Innovativer machte es die Sache zu der Zeit, dass man vor dem Kauf in die Titel hineinhören konnte. November 1998 kamen dann Video-DVD´s hinzu. Anfang 1988 übernahm Amazon Onlinebuchhändler in Großbritannien und Deutschland und erweiterte so sein internationales Angebot. Im Oktober 1988 gingen Amazon.de und Amazon.co.uk online.

Bildergebnis für 19991999 wollte Amzon dem Auktionshaus eBay Konkurrenz machen und startete im März „Amazon Auctions“. Dies wurde zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingestellt, da Amazon in dem Bereich gegen eBay nicht ankam. Die gewonnen Erfahrungen brachte Amazon zu „Amazon zshops“ und daraus schließlich der spätere Marketplace. Im Juli 1999 kamen viele weitere Produktkategorien hinzu wie z.B. Elektroartikel und Spielsachen.

Ähnliches FotoDer Begriff Dotcom-Blase ist eine im März 2000 geplatzte Spekulationsblase, die insbesondere die sogenannten Dotcom-Unternehmen der New Economy betraf und vor allem in Industrieländern zu Vermögensverlusten für Kleinanleger führte.

Auch Amazon war betroffen – Stellen wurden gekürzt und ein Distributionscenter wurde geschlossen.

Das Wachstum stieg jedoch trotzdem weiter, durch die Kooperationen mit große Warenhausketten,  deren Produkte in Amazons Sortiment aufgenommen wurden.

Im November startete Amazon Marketplace. Händler durften somit zum ersten Mal, eigene Angebote auf der Produktdetailseite präsentieren. .

Bildergebnis für 20062006 ermöglichte Amazon den Marketplace Teilnehmer die Ware bei Amazon zu lagern und schneller von dort aus ausliefern zu können. Diesen Service nutzen immer mehr Händler, sodass 2014 war die Anzahl der FBA-Nutzer bei 65%.

Im gleichen Jahr ermöglichte Amazon unter dem Produktnamen Amazon Web Services den Zugang zu seine IT-Infrastruktur. Das Angebot entstand aus dem eigenen Bedarf, interne Projekte schneller umzusetzen. Heute hat Amazon Web Services über eine Millionen Kunden und gehört zu den führenden Cloud-Anbietern.

Bildergebnis für 2014Durch Amazon Business verkauft Amazon nicht mehr nur an die Endverbraucher, sondern auch an die Firmen. So können Firmen mit ihren günstigere Händlerpreise die Ware erneut weiterverkaufen an die Endkunden. Nach Angaben von Amazon machten bereits 300.000 Firmen weltweit von diesem Angebot Gebrauch.

Bildergebnis für 2016Nach 12 Jahren Entwicklungsgeschichte hat Amazon einen Umsatz von fast 136 Mrd. $ und 351.000 Mitarbeiter weltweit. Mit viele Innovationen und Entwicklungen sorgt Amazon weiterhin für ein konstantes Wachsen.

Amazon Umsatz 2009 - 2016
Amazon Umsatz 2009 – 2016

2. Amazon als „Marktplatz“

2.1 Betreiber

Bildergebnis für 50 50Viele Endkunden gehen davon aus, dass bei jedem Produkt Amazon selbst der Verkäufer ist, allerdings ist es nur bei ca. Hälfte aller verkauften Produkte der Fall. Amazon hat eine Doppelrolle als Betreiber.

Amazon ist sowohl Betreiber des Marktplatzes als auch einer von vielen Händlern und von diesen mit Abstand der größte.

Mittlerweile ist Amazon nicht nur reiner Händler, sondern stellt auch diverse Eigenprodukte her und bietet immer mehr Dienstleistungen. Davon einige bekannte Produkte sind zum Beispiel:

  • AmazonFresh (Dienstleistung)

ist ein Lieferdienst. Die Produktauswahl beschränkt sich auf 85.000 Artikel und ein Zeitfenster von zwei Stunden beworben, innerhalb der Zeit von 5.00 Uhr bis 22.00 Uhr. In Deutschland ist das Liefergebiet auf Teilabschnitte von Berlin, Potsdam und inzwischen auch Hamburg beschränkt. Für die Auslieferung in Deutschland nutzt Amazon den Paket- und Brief-Express-Dienst DHL.

  • AmazonDash (Produkt)

    Dash Button

Bei Amazon Dash handelt es sich um ein drahtloses, batteriebetriebenes Gerät, das für Kunden von Amazon Prime auf Knopfdruck ein Produkt des täglichen Bedarfs bei Amazon bestellen kann. Die Datenübertragung findet über WLAN statt, und der Anwender benötigt darüber hinaus eine Amazon-App und ein Smartphone.

Als Betreiber muss Amazon bei so vielen Artikeln stets den Überblick behalten. Dies regelt Amazon durch die ASIN. Hierbei handelt es sich um eine zehnstellige Nummer, die aus Buchstaben und Ziffern bestehen kann. Diese Nummer vergibt selbst Amazon für jedes Produktlisting.

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ASIN-Nummer eines Produktes

Ein Produkt kann in verschiedene Varianten vorkommen, wie z.B. ein Pullover in L,XL und XXL. Jede Variante erhält eine eigene ASIN. Man spricht hier von der sogenannte ASIN-CHILD. Damit Amazon aber weiß, welche Produkte zu einer Variantenfamilie zusammengehören, erhalten alle Varianten noch eine sogenannte Parent-ASIN. Dies dient dazu, dass alle Varianten eines Produktes unter einem Dach angezeigt werden können.

2.2 Händler

Bildergebnis für klickAmazon ist für die Händler eine perfekte Möglichkeit hohe Umsätze zu erreichen. Ein Händler auf Amazon hat die Möglichkeit durch die vielen lokalisierten Webseiten hohe  Absätze zu erreichen. Da sich auf Amazon tausende Anbieter treffen, lockt es auch die Endkunden jeden Tag auf Amazon, da man mit einem Klick alles an einem Ort finden kann.

 

Bildergebnis für amazon versandDabei wird viel Zeit gespart. Die Händler sparen ebenfalls Zeit, indem sie durch Amazons Distributionsnetz schnellere Lieferzeiten und leichtere Kaufabwicklungen erreichen. Mit Amazons Multichannel-Versand können die Händler Bestellungen aus anderen Vertriebskanälen, zum Beispiel Ihrem eigenen Webshop oder anderen Marktplätzen, aus Ihrem Lagerbestand bei Amazon versenden.

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Die Multichannel-Preise beinhalten nicht nur den Versand, sondern auch die Lagerentnahme und das Verpacken der Artikel, sowie Verpackungsmaterialien, Zustellung mit Empfangs-Beleg und umfassende Versicherung der Sendung gegen einen Verlust bei Amazon oder dem Transportunternehmen.

Das heißt der Händler zahlt nur den Multichannel-Preis und schaut nur zu wie seine Ware ohne Aufwand sicher den Kunden erreicht. Für die Sicherheit beim Ein-und Verkaufen sind die Händler ebenfalls versichert und gesichert.

 

3. Verkaufsprozess bei Amazon

 

 

Zuerst muss entschieden werden zwischen Basiskonto und Professionelles Anbieterkonto.

 

Beim Basiskonto hat mein einen festen Preis pro Verkauf von 0.99€ und kann auf keine Serviceleistungen zugreifen wie z.B. Statistiken und Berichte oder Schaltung von Produktanzeigen (Gesponserte Produkte).

Dagegen zahlt man bei Professionelles Anbieterkonto einmalig 39€ pro Monat und man kann unbegrenzt verkaufen ohne Zusatzkosten und alle Serviceleistungen von Amazon in Anspruch nehmen. Danach wird der Marktplatz ausgesucht so kann sich, zum Beispiel als Heimatmarkt Europa oder USA ausgesucht werden, von dem aus alle weiteren Aktivitäten auf den anderen Märkten gestartet werden können.

registrierung

 

 

Bei der Produktlistung hat der Händler auf 5 Bereiche einen Direkten Einfluss. Diese sind Bilder, Titel, Preis, Verfügbarkeit und Varianten.

Bilder haben einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Bei zwei vergleichbaren Produkte gewinnt das Produkt mit den besseren Produktbildern.

Der zweite wichtige Punkt ist der Titel. Der Kunde wird häufig anhand des Titel entscheiden, ob das Produkt zu seinem Bedarf passt.

Beim Preis können die Händler zwischen Listenpreis, Angebotspreis oder Streichpreis entscheiden. Dadurch können dem Kunden eine Ersparnis suggeriert werden. Unterhalb des Preises wird dem Kunden die Verfügbarkeit angezeigt mit dem Verkäufer und Versender. Der Händler muss nicht ein Produkt die in verschiedenen Varianten Verfügbar ist einzeln anbieten. Alle Varianten werden beim gleichen Produkt gesammelt und präsentiert.

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Im dritten Schritt muss der Händler von potenziellen Kunden gesehen werden. Durch eine erfolgreiche Produktlistung kann dann das Kaufen von Kunden erreicht werden. Gleichzeitig erleichtert Amazon Kunden den Kauf Ihrer Produkte. Mit Funktionen wie 1-Click und einer Marke,der Millionen vertrauen, helfen wir Kunden, schnell, einfach und sorgenfrei einzukaufen.

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Der Händler hat die Möglichkeit seine Artikel selber zu versenden oder über Amazon den Versandvorgang abzuwickeln. Der Vorteil bei Amazonversand ist, das Amazon den Versand kontrolliert, und bei Verfügbarkeit unter welchen Umständen ein Versand möglich ist.

Unterscheidung zwischen Standardversand 1-2 Werktage nach Versand, Premiumversand 1 Werktag nach Versand, Same-Day Zustellung am Versandtag zwischen 18-21Uhr

 

 

Amazon Payments Europe überweist die Beträge in regelmäßigen Abständen auf Ihr Bankkonto und benachrichtigt Sie über die Transaktionen.

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4. Kurze Eingliederung in SEM

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing) umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinen.

 „Wer nicht gefunden wird, hat schon verloren“

Suchmaschinenmarketing wird unterteilt in Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung.

 

4.1 SEO [Search Engine Optimization]

Als Teil des SEM trägt diese Maßnahme zu einer hohen Position in den Resultaten einer Suchmaschine bei. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist nicht das Budget eines Unternehmens, sondern die Qualität des auf einer Webseite aufgeschalteten Contents maßgeblich für den Erfolg.

success

Das Prinzip ist einfach: Der Erfolg von beispielsweise Google als Suchmaschine hängt davon ab, dass dem User auf seine Suchanfrage auch wirklich relevante Ergebnisse angezeigt werden. Deshalb definiert Google Qualitätskriterien für hochwertigen Inhalt.

Mit verschiedenen Algorithmen sucht Google dann alle Webseiten ab und bewertet sie entsprechend dieser Kriterien nach ihrer Relevanz. Gute Kenntnisse und ständiges Verfolgen der Entwicklungen der Google-Bewertungskriterien sind für einen SEO-Manager deshalb unverzichtbar. Die Schwierigkeit liegt hier insbesondere in der Geschwindigkeit, mit der Google seine Qualitätskriterien und Algorithmen neudefiniert und ändert.

Ausführliche Informationen zu SEO bei unseren Kommilitonen:

Die 10 wichtigsten Tipps für SEO

 

4.1.1 On-Page-Optimierung,

Auch On-Site-Optimierung genannt, ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und umfasst alle Maßnahmen, die unternommen werden um das Ranking auf Suchmaschinen zu steigern. Wichtig dabei sind die Installation von Keywords.

Keywords sind Suchbegriffe, die in einer Suchmaschine von Internet-Nutzer eingetragen werden und Schlüsselwörter, infolgedessen die Anzeige eingeblendet werden sollen. Die Keywords basieren auf einer automatischen Indexierung.

4.1.2 Off-page-Optimierung

ist das Gegenstück zur On-page-Optimierung und befasst sich mit externen Faktoren einer Website, in der Regel Backlinks, gemeint.

Backlinks ist der Verweis von einer Domain zur anderen. Bei Klick auf den Backlink gelangt der Nutzer auf die verlinkte Domain.

Domain ist als eindeutiger Name einer Website weltweit anerkannt. Sie ist nicht gleichzusetzten mit der URL, sondern nur ein Teilbereich der URL. Sie besteht aus einer Thrid-Level-Domain(Subdomain), Second-Level-Domain und Top-Level-Domain.

4.2 SEA [Search Engine Advertising]

SEA ist die Bezahlseite von SEM und ein wichtiges Tool im Online Marketing. Die Basis von SEA sind Keywords (Stichwörter), welche Nutzer bei einer Suchanfrage eingeben. Dies können einzelne Wörter oder Begriffe, aber auch Wortkombinationen sein. Bei der Planung einer SEA-Kampagne kauft der Experte gewissermaßen Keywords. Bezahlt wird aber erst, wenn eine Aktion stattgefunden hat – also beispielsweise jemand die Webseite bei einer Suchanfrage anklickt. Dabei bestimmt die Nachfrage den Preis: Je häufiger ein Keyword bei Suchanfragen eingegeben wird, desto teurer ist es. Im Gegensatz zu SEO spielt deshalb bei SEA das Budget eines Unternehmens für Online Marketing eine bedeutende Rolle.

Weitere und ausführliche Informationen zu SEA bei unserem Kommilitone:

SEA – (Search Engine Advertising)

 

5. Abgrenzung Amazon SEO und Google SEO

 5.1 Amazon SEO – was ist das überhaupt?

amazon seoWenn ich etwas auf Amazon verkaufen möchte, muss eine gewisse Vorarbeit geleistet werden, damit mein Produkt später auch gefunden wird. Problem hierbei ist, dass unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Begriffsbezeichnungen das gleiche Produkt suchen. Die Vorarbeit besteht darin, herauszufinden, welche Begriffe dies sind und um diese in den Produkttitel, Attributen, Produktbeschreibungen und Suchbegriffsfeldern zu hinterlegen.

Diese Begriffe, die definieren welche Suchbegriffe für ein Produkt eingegeben werden und die daraus ableitenden Schlüsselwörter, unter denen die Anzeige eingeblendet werden sollen, werden als Keywords bezeichnet.

KeywordWichtig für Amazon SEO ist eine gründliche Keywords-Recherche. Es gilt herauszufinden welche Keywords das höchste Suchvolumen haben. Die Identifikation von sinnverwandte Begriffe und Synonymen, die häufig im Zusammenhang mit der Produktsuche stehen, müssen herausgefunden werden. Letztlich geht es darum herauszufinden welche Suchbegriffe für ein Produkt relevant sind.

 

Eine Unterstützung von Amazon ist Amazon suggest: Übersetzt bedeutet Amazon suggest Amazons Vorschläge. Amazon versucht zu erraten, wonach gesucht wird, indem die Suchbegriffe durch passende ergänzt werden. Das sieht dann so aus:

Amazon Suggest

Bei dem Begriff „Bluse“ gibt Amazon weitere Assoziationen an wie „Damen“, „Damen elegant“, „weiß Damen“ und versucht die Suchanfrage explizit zu filtern.
Die Suchbegriffe können auch noch weiter gefiltert werden:

Filterung der Suchanfrage

 

Was ist wichtig bei Amazon SEO?

Amazons Motto ist: Kaufen, Kaufen, Kaufen

Kaufen

Bei Amazon steht das Verkaufen an erster Stelle und dadurch möglichst hohe Konversions (Umwandlung Interessenten in Käufer) zu erzielen. Aus diesem Grund werden die Angebote, die sich am besten verkaufen, an vorderster Stelle gelistet. Am wichtigsten sind die ersten drei Plätze, denn kein Kunde sucht weiter, wenn er das passende schon gefunden hat.
Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit durch Schaffen von Kaufanreizen sind Strategien der Amazon Suchmaschinenoptimierung.
Erfolgreiches Amazon  wird von der Qualität der gegebenen Performance- und Relevanz-Faktoren beeinflusst, die im Folgenden aufgelistet werden:

Relevanz Faktoren

Parameter dafür, ob das Produkt den Vorstellungen der Kunden entspricht, die Messung erfolgt durch die Suchkriterien. Wichtig hierbei sind die richtige Kategorisierung, Kategorie- und Artikelbeschreibung und Keywords.

1. Produkt richtig kategorisieren

Für eine wirksame Amazon Suchmaschinenoptimierung sind breit gefächerte und möglichst detaillierte Kategorisierungen ausschlaggebend.

Produkttitel

 

2.Beschreibung des Angebots

Die Artikelbeschreibung muss Marke, Qualität, Farbe, Größe, verfügbare Menge und verwendete Materialien enthalten. Dies ist auch eine perfekte Eignung zur Einbringung von Keywords.

Produktbeschreibung

 

3. Festlegung der richtigen URL

Das Produkt sollte durch die URL zugeordnet werden können.

Die richtige URL

 

4. Spezifikation relevanter Keywords

Die vom Interessenten eingegebenen Keywords sollten in der Produktbeschreibung, Text-und Suchbegriffsfeldern und Angebotstitel auffindbar sein.

Hinterlegung der Keywords

Performance Faktoren

1. Bilder

Das Angebot muss auch auf visueller Ebene für den Kunden ansprechbar sein. Dabei sollte die Auflösung der Bilder 1.000 x 1.000 Pixel betragen, dass der Kunde die Zoom-Funktion nutzen kann.

Bilder

 

2. Preis

Die richtige Angebotskalkulation muss gegeben sein.

Preis

 

3. Produktbewertung

Positive Produktbewertungen wirken sich positiv auf Verkaufszahlen aus und dadurch auch auf das Amazon Ranking. Sie stellen eine gewisse Vetrauensbasis dar.

Produktbewertung
4. Verfügbarkeit

Für ein gutes Amazon-Ranking ist auch eine ständige Lieferbereitschaft wichtig, weil sie für eine gute Zusammenarbeit mit dem Lieferanten stehen.

Verfügbarkeit

 

5. Conversions erzielen

Der wesentliche Faktor für ein effektives Amazon SEO sind Conversions. Mit den richtigen Verkaufszahlen wird man mit einer Top-Platzierung bei Amazon belohnt. Durch Sponsored Ads (bezahlte Anzeigen) können Verkaufszahlen zusätzlich angekurbelt werde.

hoher Umsatz

 

Google SEO

Die Devise von Online-Händler lautet: Sehen und gesehen werden.

Suchmaschinen präsentieren tausende von Ergebnissen auf Basis der Kundeneingaben von Keywords. Um als Unternehmen den besten Rang zu belegen oder zumindest unter den Top 10 gelistet zu sein, bedarf es einer guten SEO-Optimierung.

Bildergebnis für sehen

Im Folgenden werden 7 Schritte aufgezeigt für die richtige SEO-Optimierung der Website, um ganz oben bei Google zu stehen.

Google SEO

1. Titel optimieren

Der Titel ist das wichtigste auf einer Seite, da dieser angibt, um was es auf einer Seite geht. Auch das Keyword sollte im Titel enthalten sein für eine höhere Relevanz. Außerdem wird der Titel bei den Suchergebnissen angezeigt und sollte deshalb interessant und ansprechend für den Suchenenden sein. Außerdem wird der Titel überall angezeigt, indem die Seite zu finden oder verlinkt ist, wie zum Beispiel bei Facebook, Twitter und Co.

3 wichtige Punkte für den Titel:
-Titel sollte das Keyword enthalten
-eine hohe Aussagekraft haben
-einen Mehrwert für den Suchenden bieten

2. Optimierung der Meta-Beschreibung

Die Meta-Beschreibung, ist unter dem Titel der Suchergebnisse platziert und beschreibt um was es auf der Seite geht. Extrem wichtiger Bestandteil der Website, weil der Suchende dort entscheidet ob er auf der Seite weiter lesen möchte oder nicht.

Die 3 wichtigen Punkte, die bei der Gestaltung der Meta-Beschreibung zu beachten sind, sind ähnlich wie beim Titel:
-Die Meta Beschreibung sollte das Keyword enthalten
-aussagekräftig sein
-zum Klicken anregen

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Meta-Beschreibung
3. URL Optimierung

Für die richtige URL gelten drei einfach Regeln:
-Enthalten des Keywords
-aussagekräftig sein
-nicht zu lange und eine sinnvolle Struktur

Die URL sollte möglichst kurz sein, weil ein Suchender schnell an Informationen kommen will.

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4. Inhalt Optimierung

Ist der Inhalt gut, wird die Suchmaschine die Website anzeigen.
Hier Tipps und Tricks:
– Qualität und Quantität: Der Inhalt muss alle Fragen, Probleme und Bedürfnisse eines Themas abdecken.
– Text kundenspezifisch formulieren
– Platzierung Keywords im Text

5. Bilder optimieren

Bilder wichtiger Bestandteil einer Website. Wichtig ist auch, dass die Bilder klein sind und möglichst schnell laden.

6. Links optimieren

Die Seiten müssen untereinander verlinkt sein. Dadurch findet sich der Nutzer besser zurecht und gelangt besser an die für ihn relevanten Informationen.
Wikipedia ist ein Beispiel für ein gutes Ranking durch die Verlinkung.
Wichtig ist, dass die Seiten mit dem relevanten Keyword verbunden werden.

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7. Optimierung der Nutzererfahrung

Wichtige 3 Punkte müssen auf jeden Fall beachtet werden:
-Der Inhalt muss schnell verstanden werden
-Ein Ziel für die Website definieren und alles für die Erreichung optimieren
-Einfache Gestaltung für das Teilen der Seite

Außerdem muss die Website in jedem Fall „Mobile Responsive sein“, also auch auf dem Smartphone eine gute und benutzergerechte Auflösung haben.

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Weitere und ausführliche Erklärungen und Anwendungen von Google SEO unter:

http://derdigitaleunternehmer.de/seo-ranking-verbessern/

http://static.googleusercontent.com/media/www.google.de/de/de/webmasters/docs/einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.pdf

Amazon SEO vs. Google SEO

Vorab interessante Daten zum Suchverhalten:
 der Käufer auf mobilen Geräten beginnen mit der Suche auf Amazon, nur  mit anderen Suchmaschinen und  gehen direkt an andere Einzelhändler
– während der Ferienzeit, bevorzugen die Käufer traditionelle Suchmaschinen, wenn Sie nicht wissen, was sie kaufen sollen, vermutlich um sich inspirieren zu lassen. Wenn der Käufer allerdings weiß, was er kaufen möchte steigen die Amazon Search Raten steigen.

Wenn es um Produktrecherche geht ist Amazon der größte Konkurrent von Google.

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Die Google Suchmaschine und die Amazon Suchmaschine sind für komplett unterschiedliche Zwecke ausgelegt.

Amazon ist auf E-Commerce und die Produktsuche ausgelegt für den ein bestimmter Algorithmus angelegt ist.

Google hingegen ist mit allen Seiten im Internet verknüpft und Bedarf mehreren Algorithmen um auf jede Suchanfrage die passenden Antwortmöglichkeiten aufzuzeigen.

Aus diesem Grund unterscheidet sich die Amazon Suchmaschine von sonstigen Suchmaschinen.

Hier 5 Tipps wie deine Produkte auf Amazon am besten gefunden werden:

1. Ein Keyword ist ausreichend

Ein Keyword reicht aus um auf Amazon entdeckt zu werden. Das Top-Schlüsselwort muss im Produkttitel und das zweit wichtigste Stichwort in der Beschreibung integriert sein. Andere Keywords können im Detail hinzugefügt werden.

 

2. Benutzung von short-tail-keywords

Bei Google werden of long-tail-keywords, also Keyword-Sätze wie zum Beispiel: „Wie färbe ich mir selber die Haare?“ gestellt, bei Amazon hingegen werden ausschließlich short-tail-keywords also einzelne Schlüsselwörter, wie „Haarfarbe“, benutzt.

3. Produktqualität

Amazon SEO ist hingegen eine Meritokratie. Es stützt sich nicht auf sekundäre Faktoren, sondern auf die Qualität des Produktes. Je besser die Qualität, desto besser das Ranking auf Amazon. Dies bedeutet aber auch, dass neue Produkte am Anfang benachteiligt sind, weil sie noch keine Bewertungen haben. Für diese Situationen gibt es bezahlte Werbung.

4. Veränderliche Variablen

Nicht nur die Produktqualität sondern auch veränderte Variablen, wie Shopping-Trends und Lagerbestände, haben einen Einfluss auf Amazon SEO. Saisonale Produkte oder beliebte Bestseller haben einen höheren Stellenwert bei den Suchergebnissen, somit sinken Produkte im Ranking bei niedrigen Lagerbeständen. Aus diesem Grund sollten die veränderten Variablen beobachtet werden, damit dementsprechend reagiert werden kann.

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5. Keine Nutzung externer Seiten

Der größte Unterschied zwischen Amazon SEO und Google SEO ist der Einfluss von externen Seiten.

Für Google und alle anderen Suchmaschinen haben externe Websiten eine enorme Auswirkung auf die Suchergebnisse. Der Google-Algorithmus überwacht nicht nur die Klicks der eigenen Seiten, sondern auch von externen Seiten. Dadurch kann Google die Wichigkeit der anderen Seite beurteilen.

Amazon hingegen hat nur seine eigene Suchmaschine und wird von anderen Suchmaschinen nicht beeinflusst, was zählt ist die Produktqualität auf Amazon. Dadurch ist das System schwer manipulierbar, was aber auch bedeutet, dass sich Amazon zur Einführung von neuen Produkten nicht eignet, weil, wie in Punkt 3 erwähnt, keine Bewertungen zugrunde liegen.

Amazon eignet sich für Produkte, die bereits am Markt etabliert sind.

Warum nicht beide?

Die Darstellung gibt dem Nutzer das Gefühl, als ob Google und Amazon gegeneinander arbeiten und nur eine Variante die Richtige ist.

Ganz im Gegenteil – die Seiten ergänzen sich perfekt:

  • Je beliebter die Amazon-Seite, desto besser wird sie in den Google-Suchergebnissen gelistet sein.
  • Je besser die Listung auf Google, desto mehr Verkäufe und bessere Rankings werden auf Amazon erzielt.

Es ist ein „Selbst-Fortsetzung Zyklus“ des Erfolgs.

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Allerdings kann eine gewisse Stabilität erhalten werden, weil bei niedrigen Lagerbeständen erfolgt eine schlechtere Platzierung auf Amazon, aber die Präsenz auf Google bleibt bestehen

6. Anzeigen-Optimierung vs. Buy-Box-Optimierung

6.1 Buy-Box-Optimierung

Die Buy Box ist der Kasten, der sich am rechten Rand befindet, welcher den Button „In den Einkaufswagen“ umrandet.

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Buy-Box

Als Verkäufer wird man dort von Amazon hinterlegt, wenn es mehrere Anbieter für ein Produkt gibt.

Die Optimierung ist vor allem für die Anbieter wichtig, die keine exklusiven Vertriebsrechte haben. Amazon legt nicht alle Punkte offen, die für die Buy-Box Integration wichtig sind, aber gewisse Kriterien sind bekannt.

Die zwei wichtigsten Faktoren sind Preis und Verfügbarkeit.

Mit dem Preis sind alle Kosten, insbesondere auch Versandkosten mit begriffen – je geringer, desto besser.

Bildergebnis für preis

Die Versandmethode ist auch sehr wichtig. Der Anbieter kann entscheiden ob er entweder den Versand von Amazon durchführen lassen möchte, was für ein besseres Ranking in der Buy-Box spricht oder ob er selber für den Versand zuständig sein will. Allerdings müssen hier hohe Standards erfüllt werden und die Wahrscheinlichkeit einer guten Buy-Box-Platzierung ist sehr gering.

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Ausschlaggebend sind auch Versanddauer und Zuverlässigkeit, wegen der Anteil mangelhafter Ware oder falscher Lieferungen (Order Defect Rate) und Reaktionszeiten auf Kundenanfragen.

Anzeigen-Optimierung

Ähnlich wie bei Google AdWords  werden bei Amazon Produkte durch Anzeigen zu bestimmten Produktsuchen beworben, somit werden die Anzeigen auf die erste Ergebnisseite zu einem Suchbegriff präsentiert, um die Abverkäufe zu steigern.

Bezahlte Anzeige

Außerdem nehmen sie zusätzlich Einfluss auf das organische Ranking und beeinflussen damit SEO durch Werbemittel. Die Produktanbieter können Kampagnen mit Anzeigengruppen und Suchbegriffen anlegen, durch Hinterlegung eines Keywords oder durch den Algorithmus von Amazon, der schließlich zu bestimmten Suchbegriffen die Werbung schaltet.

Die Bezahlung erfolgt pro Klick.

Exclusive Produkte dienen dazu, um als Händler eher ausgewählt zu werden. Wenn ja – ist er der Einzige in der Buy-Box und kommt als einziger Händler in Frage.

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Bei Standardprodukten gibt es viele Anbieter und auch viele Mitglieder in der Buy-Box.  Somit ist es als Händler schwierig ausgewählt zu werden. Die Lösung wäre eine zusätzliche Anzeigenoptimierung anzubieten um mehr Traffic zu erzielen.

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Fazit

Amazon ist schon heute sehr wichtig bei der Produktrecherche – Tendenz steigend. Durch Amazon SEO können Anbieter die Sichtbarkeit ihrer Produkte direkt und positiv beeinflussen. Allerdings ist es hierbei wichtig, die optimale Darstellung eines Produktes, unter Berücksichtigung der Aspekte, wie die richtigen Keywords und ihre Einbindung in Produktbeschreibung, Titel, Suchbegriff auf Basis einer sorgfältigen Keyword-Recherche, zu gestalten.

Erfolgreiches Amazon SEO

 

 

Ein Beitrag von Yasin Sevindi und Laura Bertsch – Duale Studenten an der DHBW Heilbronn.