In 8 Schritten zum E-Mail Marketing Profi

Belanglos, inhaltsleer, nervtötend

Tausende Werbemails überschwemmen tägliche unsere Posteingänge.

Kein Inhalt.  Ohne Message. Ohne Nutzen.
So landen die Mails sofort im Papierkorb.

Aber es geht auch anders!
Wir beantworten euch die wichtigsten Fragen für ein erfolgreiches E-Mail Marketing.

    1. Was ist E-Mail Marketing?
    2. Welche Ziele können mit E-Mail Marketing erreicht werden?
    3. Warum E-Mail Marketing?
    4. 5 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing
    5. Wie geht E-Mail Marketing?
    6. Wie messe ich den Erfolg von E-Mail Marketing ?
    7. Wohin entwickelt sich E-Mail Marketing?
    8. Fazit: 10 Do´s and Don´ts im E-Mail Marketing

Was ist E-Mail Marketing?

Definition: Unter E-Mail Marketing versteht man den elektronischen und zielgerichteten Austausch von Informationen an die Interessengruppen eines Unternehmens. Dies geschieht in der Regel durch einen Newsletter. Somit lässt sich E-Mail Marketing dem Direktmarketing zuordnen und nimmt eine wichtige Komponente im Online-Marketing-Mix ein.

Welche Ziele können mit E-Mail Marketing erreicht werden?

Wie in jedem Teilbereich der Betriebswirtschaftslehre setzt ein erfolgreicher Einsatz von E-Mail Marketing eine klare Strategie voraus. Aus der Strategie lassen sich die wichtigsten Ziele von E-Mail Marketing ableiten.

Ableitung der Ziele: Unternehmensmission - Unternehmensziele - Marketingziele - E-Mail-Marketing-Ziele
eigene Darstellung über die Ableitung der Ziele

Im Folgendem haben wir eine Auswahl der Ziele, die mit E-Marketing erreicht werden können, zusammengestellt:

  • E-Mail Marketing ZieleNeukundengewinnung
  • Kundenbindung
  • Umsatzsteigerung
  • Traffic steigern
  • Markenbekanntheit steigern
  • Service steigern

Warum E-Mail Marketing?

Im Fokus von E-Mail Marketing steht die Neukundengewinnung und die Bindung bestehender Kunden. Im Vergleich zu klassischen Kommunikationskanälen bietet E-Mail Marketing einige Vorteile:

  • Geringe Versandkosten: Im Vergleich zu herkömmlichen Mailings per Post, entfallen beim E-Mail Marketing nicht nur die Kosten für das Porto, sondern auch die Materialkosten für Umschläge und Papier
  • Hohe Versandgeschwindigkeit: Auch hier ergibt sich ein Vorteil gegenüber Briefmailings. E-Mails sind bereits innerhalb weniger Sekunden beim Empfänger. Somit wird die Flexibilität gesteigert, der Zeitaufwand reduziert und das Handling vereinfacht. Weiterhin kann das Versenden einer Mailingkampagne auf die Sekunde genau gesteuert werden.
  • Direkter Dialog: Die Möglichkeit zum direkten Dialog mit dem Kunden oder neuen Interessenten zählt zu den großen Stärken des E-Mail-Marketings.
  • Unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten: E-Marketing bietet nicht nur thematisch, sondern auch visuell vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung. E-Mails können neben farblicher Hervorhebungen, auch Links, Bilder und interaktive Elemente beinhalten. Zum Beispiel kann die Werbemaßnahme durch Formulare oder Animationen unterstützt werden. Daraus entsteht eine große Bandbreite von Leistungen, die E-Mails stark personalisiert.
  • Zielgruppen gerechte Ansprache: Aus der personalisierten Gestaltung der E-Mails resultiert die zielgerichtete Ansprache an die unterschiedlichen Zielgruppen des Unternehmens. Somit kann beispielsweise für die Gruppe der Digital Natives ein anderes Design und Funktionsumfang angeboten werden als für die Generation der Baby-Boomer. Durch die daraus entstehende nutzerfreundliche Ansprache wird Kundenbindung und Steigerung der Loyalität erreicht.
  • Umfangreiche Analyse: Professionelle Analyse-Tools bieten eine einfache Erfolgskontrolle der durchgeführten Marketingmaßnahmen. Darüber hinaus findet ihr Informationen zu diesem Punkt in Kapitel 6.

In diesem Video werden euch die wichtigsten Grundlagen zu E-Mail Marketing einfach und verständlich erklärt.

5 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing

1. Content

Eine zentrale Rolle des E-Mail Marketing spielt der Inhalt der E-Mail. Der Inhalt entscheidet häufig über die Entscheidung des Empfänger, ob ein Mailing geöffnet oder direkt gelöscht wird. Erst wenn es dem Unternehmen gelungen ist, dem Empfänger einen persönlichen Mehrwert zu bieten, wird er nachhaltig die E-Mails des Unternehmens zu öffnen und schließlich mit dem Unternehmen zu interagieren. 

Personalisierung

Wichtige Kriterien für den Inhalt sind:

    • Aufbau: die wichtigsten Elemente müssen direkt oben dargestellt werden. Entscheidend ist auch die Überschrift über Öffnen der Mail.
    • Bedeutung:  muss für den Empfänger deutlich sein.
    • Interaktion: entsprechende Handlungsempfehlungen müssen eingefügt werden. Insbesondere Social Media Shares werden von Nutzer gewünscht.
    • Spam: Vermeidung von Begriffen, die mit Geld oder Gewinn in Verbindung gebracht werden, damit der Newsletter nicht im Spamfach landet.
    • Personalisierung: Der Empfänger muss sich persönlich angesprochen fühlen. Wichtig ist es den Adressaten mit Name anzusprechen.

2. Zeitpunkt

Wann werden E-Mail Newsletter am häufigsten gelesen? Hier seht ihr wann euer Newsletter am erfolgreichsten ist.

Häufigkeit E-Mail Marketing
Erfolgswirksamkeit der E-Mail Kampagne nach Zeit der Versendung

Jedoch ist der richtige Zeitpunkt starke abhängig von eurer Zielgruppe und damit von euren Lesen. Daher muss im Vorfeld geklärt werden, wer mit dem Newsletter erreicht werden soll. Anschließend gilt es zu überlegen wann sich die Zielgruppe im Internet bewegt. Insbesondere gilt es in Businesskunden (B2B) und Endverbraucherkunden (B2C) zu unterschieden. Während Businesskunden ausschließlich während der Büroöffnungszeiten den Newsletter lesen, werden Endverbraucher vor allem abends erreicht.

3. Layout

  • Corporate Design: Hierbei ist es wichtiges sich an dem bestehenden Corporate Design zu orientieren und kein neues Design zu verwenden. Somit kann der Leser dein Unternehmen schneller identifizieren und das Markenbild wirkt einheitlich
  • Struktur: Die Struktur und der Aufbau der E-Mail sollte übersichtlich wirken. Damit wird gewährleistet, dass der Empfänger die Inhalte schnell erfassen kann.
  • Bilder: Da einige E-Mail-Clients Bilder blocken oder nicht herunterladen ist es wichtig darauf zu achten, dass die E-Mail auch ohne Bilder lesbar und verständlich ist. Hierbei gilt eine Faustregel von einem Text-Bild-Verhältnis von  zwei zu eins. Zudem wirkt eine Umsetzung nach diesem Prinzip optisch sehr ansprechenden für den Leser
  • Größe: Es gilt zu berücksichtigen, dass viele E-Mail Programme den Newsletter nur bis zu einer Breite von 600 px anzeigt. Außerdem hat jedes E-Mail Programm eine andere Darstellungsweise. Daher ist es sinnvoll deine eigene Webseite in dem Newsletter zu integrieren, da diese immer universell dargestellt wird.

 4. Mobile

Mobiles E-Mail Marketing

  • Bilddarstellung:
    75% der Smartphone-Besitzer löschen E-Mail sofort, wenn diese nicht korrekt dargestellt werden. Daher gilt es die Darstellung an mobile Endgeräte anzupassen. Um sicherzustellen ob Bilder auch in mobiler Inbox richtig angezeigt wird, solltet ihr Bilder, Grafiken und Buttons mit einem beschriebenen und aktivierenden Alternativ-Text versehen. Somit wird dieser Alternativ-Text angezeigt, falls das Bild nicht geladen wird
  • Konzentration:
    Nutzer von Smartphones und Tablets sind die intuitive und simple Bedienung gewohnt. Daher sollte auch der Inhalt und das Design der Mail darauf angepasst sein. Es gilt sich auf das Wesentliche zu beschränken. In der mobilen Ansprache ist weniger immer mehr
  • Aufmerksamkeit:
    Der Bereich „Above the fold“ ist im Bereich des mobilen E-Mail Marketings besonders wichtig. Um den Kunden zu gewinnen, müssen hier zentrale Aussagen dargestellt werden, die den Kunden zum Scrollen aktivieren.  Kurze und prägnante Schlüsselinformation sind hier entscheidend
  • Touch-Navigation:
    Touchscreen optimierte Elemente sind essentiell wichtig um den Leser zu aktivieren. Folgendes solltet ihr beachten oder verwenden:
    – Call-to-Action-Buttons
    – Absatz der Links nicht zu klein
    – Horizontales Scrollen vermeiden

 5. Sicherheit

Eines der wichtigsten Aspekte bei E-Mail Marketing ist die Sicherheit der Kundendaten. Kunden erwarten, dass ihre Daten mit größtmöglicher Sensibilität behandelt werden müssen. Bei Auswahl des Dienstleisters für E-Mail Marketing solltet ihr darauf achten, dass die Daten auf Servern in Deutschland gespeichert werden und dass die Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.

Wie geht E-Mail Marketing?

1. Wie gehe ich vor?

Um das Vorgehen einer E-Mail Marketing zu erklären, haben wir für euch ein kleines Diagramm gebastelt.

Vorgehen E-Mail Marketing
eigene Darstellung eines E-Mail Marketing Ablaufs

 

Hier haben wir für euch mal einen Link zu einem E-Mail Marketing Crash Kurs. Darin lernt ihr Schritt für Schritt, was es alles zu beachten gibt beim Newsletter-Versand.

Video: das gibt es zu beachten beim Newsletter-Versand

Wir haben euch auch eine Checkliste erstellt.

2. Welche Anbieter gibt es und was kosten mich diese?

Es gibt viele verschiedene Anbieter auf dem Markt.

Heute möchten wir euch 5 kostenpflichtige und 5 kostenlose Softwareanbieter vorstellen und vergleichen.

Kostenpflichtige Anbieter

Logo Leistungen
 Clever Reach E-Mail Marketing
    • Ab 5 € monatlich oder Prepaid ab 20 € für 500 Emails
    • Große Auswahl an Vorlagen zur Gestaltung von Newslettern
    • Über 50 Integrationen und Schnittstellen, in erster Linie für Online-Shop-Systeme
    • Einfache Handhabung zur Automation und umfangreiche Reports
 Klick Tipp E-Mail Marketing
    • ab 27 € monatlich mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
    • setzt automatisch Email-basierte Tags, sog. Smart Tags
    • Alle Kontakte sind in der zentralen ContactCloud statt in mehreren Listen verteilt
 rapidmail E-Mail Marketing
    • keine Grundgebühr, stattdessen Bezahlung nach Nutzung: 0,8 Cent pro Empfänger bei bis 2.000 Email-Adressaten einer Email; danach gibt´s Rabattstaffel.
    • Weitestgehend Standard-Features
 Backclick E-Mail Marketing
    • ab 99 € monatlich mit mehreren Flatrates
    • Support für Schnittstelleneinrichtung etc.
    • direkte Ansprechpartner in der herausgegenden Agentur ATD
 eyepin E-Mail Marketing
    • Monatsgebühren ab 18,90 € + Prepaid-Tarife ab 59 €
    • 30-Tage-Kostenlos-Angebot
    • Online-Umfragen und Event-Marketing als Spezial-Angebote

Dennoch finden wir dies eine sehr gute Alternative, vor allem für Einsteiger in diese Marketing Strategie.
Aber es gibt dazu natürlich auch kostenlose Alternativen. Jedoch ist dies oft nur ein Lockangebot für mögliche Kunden. Somit könnt ihr einen Anbieter ausprobieren und müsst dafür erstmal nichts zahlen.
Wollt ihr es groß in eurem Unternehmen aufziehen, z. B. den Verteiler erweitern, dann müsst ihr auf das Bezahlsystem dieses Anbieters umsteigen.

Kostenlose Anbieter

Logo Leistung kostenloser Tarif
Newsletter2Go E-Mail Marketing
    • 1.000 E-Mails pro Monat unabhänger der Empfängerzahl
    • Keine Limitierung der Funktionen
    • Günstige Bezahltarife
    • Telefonischer Support
    • Keine Werbung
    • Mobilfreundliche Templates
Benchmark EMail E-Mail Marketing
    • 2.000 Empfänger, bis zu 14.000 E-Mails pro Monat
    • Produkt auf deutsch; aber Firma aus USA
    • Preise in US Dollar
    •  nicht alle Funktionen
Newstroll E-Mail Marketing
    • 50.000 E-Mails pro Monat
    • Kein Template Editor
    • Viele Funktionen
    • Textbasierte Werbung am Ende jedes Newsletters
sendinblue E-Mail Marketing
    • 9.000 E-Mails pro Monat (Tageslimit: 300)
    • Drag and Drop Editor
    • E-Mails mit Werbebutton
    • Deutsche Oberfläche
mailjet E-Mail Marketing
    •  6.000 E-Mails pro Monat (Tageslimit: 200)
    • Keine hinzugefügte Werbung

Best Practice

Braucht ihr vielleicht noch Anregungen? Hier haben wir euch mal ein paar Best Practice Beispiele aufgeführt, die wir gefunden haben.


AirBnB:

 

E-Mail von airbnb
personalisierte E-Mail von airbnb

Behavioral E-Mail-Marketing: AirBnB versucht mit einer Mail am Folgetag, verwaiste Warenkörbe zum Abschluss zu bringen. AirBnB schickt Kunden, einen Tag nachdem sie eine Liste angeschaut, aber keine Buchung abgeschlossen haben, eine Mail. Sie binden sowohl die exakte Trefferliste ein, welche der Kunde am Vortag zu sehen bekommen hat, als auch relevante Treffer im selben Preissegment und Ort. Das zielt auf die Plage der verwaisten Warenkörbe ab – und zwar auf eine sehr personalisierte Art, die den Kunden zurück zum Produkt führt , sodass er dort weitermachen kann, wo er ausgestiegen ist.

Apple Music:

Apple Music E-Mail Marketing
E-Mail von Apple Music

Mit seiner Kampagne will Apple Kunden zu einer sich automatisch verlängernden Mitgliedschaft

Netflix:

E-Mail von Netflix
E-Mail von Netflix

Netflix und Amazon sind die Könige, was Empfehlungen angeht, und das setzt sich bei den Behavioral-Mails fort, die sie den Kunden zusenden. Basierend auf den Sehgewohnheiten in ihrem Produkt zeigen sie Sendungen, die sie kürzlich hinzugefügt haben und die vielleicht für den Kunden relevant sein könnten.

Wie messe ich den Erfolg von E-Mail Marketing?

KPI

Ihr habt es geschafft eine Strategie und ein Konzept zu entwickeln, eine Mail zu gestalten und mit Hilfe eines Anbieters oder auch aus eigener Kraft diese Mail an so viele Kunden wie möglich zu schicken.

Wie in jeder guten BWL Vorlesung wird jetzt der Professor sagen, egal was ihr macht, ihr müsst immer euren Erfolg messen können.

Haben eure Emails Erfolg oder ist es nur Zeit, die ihr in andere Projekte investieren könnt?

Mit den unten genannten KPI’s (Kennzahlen) könnt ihr verschieden den Erfolg und die Wirkung eures E-Mail Marketings messen.

      • Zustellrate : Diese KPI gibt an, wie viele Empfänger die Mail wirklich erreicht. Nicht einberechnet sind dabei die Bounces (siehe Bouncerate). Zur Berechnung der Zustellrate müssen die Bounces von der Versandmenge abgezogen, das Ergebnis durch die Versandmenge geteilt und mit 100 multipliziert werden.
      • Öffnungsraten : Sie gibt in Prozent an, wie viele dieser zugestellten oder auch nur versendten Mails geöffnet werden. Dabei sei noch die totale und die unique KPIs voneinander zu unterscheiden. Total gibt alle geöffneten Mails an, unique nur Einmalöffnung.
      • Klickraten: Diese Rate gibt an, wie viele Klicks es im Vergleich zur Zustellung gab.
      • Konversionsrate: wurde ein Empfänger nach dem Klick in einer Mail auf einer Website tatsächlich tätig?. Die Konversionrate gibt dies an. Dabei kann als „Tat“ ein Verkauf oder auch ein Download gelten.
      • Abmelderate: Mit dieser Kennzahl wird der prozentuale Anteil der Newsletter-Empfänger ermittelt, die sich nach einer Aussendung von einem Newsletter abmelden.
      • Bouncerate: Bounces, sogenannte Rückläufer, sind Benachrichtigungen aber nicht zugestellte E-Mails, die automatisiert an den Absender zurückgesandt werden.

 

Wohin entwickelt sich E-Mail Marketing?

Zukunft

Ist für mein Unternehmen überhaupt noch E-Mail Marketing relevant? Diese Frage können wir euch zwar nicht beantworten, dafür bräuchte man eine Glaskugel, jedoch haben wir ein paar Studien gefunden, die euch aktuelle Trends verraten und vielleicht euch die Entscheidung leichter machen können.

Studie „Digitale Trends 2017“ von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben 14.000 Marketingverantwortliche zu den Digitalen Trends 2017 befragt. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Marketing-Budgets für dieses Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar 47 Prozent der Befragten ihr Budget im E-Mail-Marketing verringern wollen, 46 Prozent hingegen planen das Budget in diesem Bereich zu erhöhen. Ein klarer Trend für oder gegen das E-Mail-Marketing zeichnet sich demnach nicht ab.

OTS Trendradar

OTS.at berichtet aktuell aus einer Studie, die unter 210 Marketinganwendern durchgeführt wurde. Der Fokus der Studie lag zwar auf Social Media Aktivitäten, allerdings gab es auch für das E-Mail-Marketing ein interessantes Ergebnis. Die Studie hat gezeigt, dass 92% der Befragten E-Mails als Kommunikationstool einsetzen. Was wieder beweist: E-Mail-Marketing ist noch lange nicht tot.

2016 Marketing Trends Survey von Selligent

Das amerikanische Beratungsunternehmen Selligent hat im November und Dezember 2015 295 Unternehmen zu ihren Marketingplanungen für 2016 befragt. Auch 2016 werden die meisten Unternehmen (ca. 60%) ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen.

Studie zur Wirkung von E-Mail-Marketing

In der Fachzeitschrift iBusiness wurde über eine interessante Studie berichtet, die die Wirkung von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit untersucht hat.

Schließlich kam die Studie zu dem Schluss, dass der Kommunikationskanal Mail eine enorme Bedeutung für so genannte RoPo-Aktivitäten hat. „RoPo“ steht für „Research Online, Purchase Offline“. Somit geht dabei also um Kunden, die sich zwar im Internet über ein Produkt informieren, dieses aber dann offline in einem Ladengeschäft kaufen. 45% der deutschen Kunden gaben an, aufgrund einer E-Mail in einem Geschäft oder über das Telefon eingekauft zu haben. Auch in Zukunft will sich ca. ein Viertel der Befragten durch E-Mails zu Offline-Käufen inspirieren lassen.

Auch Social Networks profitieren von E-Mail-Marketing. 19% der Befragten haben sich nach einer E-Mail bei einem Social Network angemeldet. (Quelle:IBusiness)

INXI Benchmark Studie 2015

Der E-Mail-Dienstanbieter INXI hat Anfang 2016 die Benchmark Studie E-Mail-Marketing vorgelegt. Daher weist die Studie einige sehr interessante Erkenntnisse auf:

      • Die Öffnungsraten von E-Mails sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 leicht gesunken und liegen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei um die 30%.
      • Die Öffnungsraten schwanken hinsichtlich der Wochentage nicht wesentlich. Daher scheint die ewige Diskussion an welchem Wochentag die E-Mails versendet werden sollen eine akademische zu sein.
      • Es gibt jedoch deutlich schwankende Öffnungsraten, wenn man die Uhrzeit des E-Mail-Versands berücksichtigt. In der Nacht scheint dafür der beste Zeitpunkt zu sein.
      • Die Klickrate liegt bei ca. 6% und schwankt im Wochenverlauf.

Aktuelle Zahlen von Statista

Statista zeigt nochmal in seinem E-Mail Marketing Dossier wie die Tendenz von E-Mail Marketing verläuft.

Die Unternehmen in Deutschland nutzen immer noch E-Mail Marketing.

2016 waren es noch über 750.000 Unternehmen.

Statista E-Mail Marketing
Statistik: Anzahl der Unternehmen in Deutschland, die E-Mail Marketing nutzen

Die nachfolgende Grafik zeigt die Gesamtaufwendungen von E-Mail Marketing in Deutschland. Auch hier seht ihr hohe Beträge.

Statista E-Mail Marketing
Statistik: Gesamtaufwendungen für E-Mail Marketing in Deutschland

Fazit: 10 Do`s und Dont`s im  E-Mail Marketing

Don’ts

  • E-Mailing ist unerwünscht
  • Keine ZielgruppenunterteilungDaumen runter
  • Automatische Antwortmails ohne Mehrwert
  • Falsche Versandzyklen
  • E-Mailing ist unpersönlich
  • Dialogmöglichkeiten werden nicht genutzt
  • E-Mails landen im Spam-Filter
  • Mobiler E-Mail-Empfang wird nicht berücksichtigt
  • E-Mailing ist nicht lesefreundlich
  • Keine integrierte Kommunikation

Do’s

  • Die richtige SoftwareDaumen hoch
  • Eine Empfängerliste aufbauen
  • Richtiger Inhalt und Gestaltung dessen
  • Immer testen
  • Versandzeitpunkt
  • Um Feedback fragen
  • Mit Hilfe von verschiedenen Kennzahlen den Erfolg auswerten
  • Buttons benutzen
  • Die 1-2-3 Methode benutzen
  • Sagt Danke

Darüber hinaus findet ihr hier eine Zusammenstellung ausgewählter Quellen zu E-Mail Marketing.

Über uns:

Anna:

Bild von AnnaAnna ist Studentin an der DHBW in Heilbronn. Durch den Blog hat sie viele neue Bereiche des Online Marketings kennengelernt.

 

Marco:

Marco ist Student an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Standort in Heilbronn. Er konnte bereits verschiedene Einblicke im Bereich E-Commerce im Einrichtungseinzelhandel gewinnen. Im Zuge seiner Bachelorarbeit beschäftigt er sich aktuell mit der Digitalisierung des stationären Möbelhandels.

SEA – (Search Engine Advertising)

 

Search Engine Advertising (SEA) auch als Suchmaschinenwerbung bekannt ist einer der beiden Hauptzweige im Suchmaschinenmarketing (SEM), das auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) umfasst.Während sich SEO auf die interne Optimierung von Websites sowie dem externen Linkaufbau zur Verbesserung der Position in den Suchergebnissen konzentriert, geht es bei SEA um bezahlte Werbemaßnahmen innerhalb von Suchmaschinen.

Was ist SEA und wofür wird es verwendet?

In diesem Blog erklären wir DIR! was SEA (Search Engine Advertising) ist und wie du es Anwenden kannst, zur Erleichterung zunächst einmal ein kleines Video zum Verständnis.

https://www.youtube.com/watch?v=DP62QGM3Uic

 

 

 

Google, Bing, Yahoo oder der Osteuropäische Suchmaschinen Riese Yandex, alle nutzen die Geldmaschine SEA. Warum Geldmaschine? diese Frage und viele weiteren Informationen finden sie in diesem Eintrag.

  1. SEA – (Search Engine Advertising)
  2. Wie funktioniert SEA
  3. PPC-Pay-Per-CLick
  4. Weitere Buchungsmöglichkeiten in SEA
  5. Bessere Online Performance
  6. Mehr Erfolg mit SEA!
  7. Anwendung von SEA mit Adwords
  8. Fazit

1.SEA (Search Engine Advertising)

Das Search Engine Advertising (dt. Suchmaschinenwerbung, kurz SEA) ist ein bestandteil des Internetmarketings. Im Rahmen der SEA wird Werbung, zumeist in Form von Bild- oder Textanzeigen, bei Suchanbietern wie Google oder Bing gebucht. Die Ads erscheinen an gut sichtbarer Stelle in den Suchresultaten (SERPs). Die bei Weitem bekannteste Werbeplattform für Search Engine Advertising ist Google AdWords, gefolgt von Bing Ads.


Nice to Know:

Über 80% der Einnahmen von Google (70 Milliarden US-Dollar im Jahre 2015) sind dem SEARCH  ENGINE ADVERTISING (SEA) zuzuschreiben.

SEA ist nichts anderes als die Haupteinnahmequelle der Suchmaschinen (Google, Yandex, Yahoo und Bing etc.). Eines der Schwerpunkte von SEA, ist das Keyword-Advertising. Das Keyword-Advertising ist das Ergebnis der Suchmaschinen die, der Nutzer in der Suchleiste eingibt.

2.Wie funktioniert SEA?

Beispiel:

in diesem Beispiel suchen wir einen Kühlschrank und tippen nur das Wort „Kühlschrank“ in die Suchmaschine ein ohne jeglichen zusätzlichen Wörter (Keywords).Google zeigt uns dabei ganz oben die Kühlschränke der Firma ao.de und nicht die von zB. Siemens wieso ist das So?

Durch sogenannte „Sponsored Links„! ähnlich wie die Gesponserten Beiträge bei Facebook  die jeder User schon einmal gesehen hat. Unternehmen zahlen dafür, dass ihre Webseite als erstes Angezeigt wird und unter der Suchleiste weit oben steht.

Somit werden höhere Klick-Zahlen generiert und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss.

Folglich wissen wir jetzt, dass die Firma ao.de eine bessere Performance in Sachen SEA aufweist als Siemens. Kein Problem Siemens ließ dir mein Blog durch und du wirst Erfolg haben!


Der wichtigste Faktor das, ein Unternehmen ganz oben platzieren lässt ist der Betrag, den es an die Suchmaschinen pro Klick zahlt (PPC = Pay-Per-Click). 

Der Preis variiert natürlich zwischen den Branchen und der Nutzung von SEA.

3. PPC (PAY-PER-CLick!)

Das PPC verfahren sollte man sich näher anschauen, damit man die Thematik versteht, ein Wenig Theorie schadet nie :).

GEFÖRDERTES SUCHEN (PPC) : Pay-per-Click-Verteilungstaktik, mit der Ihre Anzeigen in den gesponserten Suchergebnissen oben, an der Seite und am unteren Rand der Suchergebnisseiten für Suchanfragen angezeigt werden, die sich auf Ihre Keywords beziehen

CONTENT-PLATZIERUNGS-TARGETING: Pay-per-Click-Verteilungstaktik, die Ihre Anzeigen neben relevanten Artikeln wie Produktbewertungen, Nachrichtenartikeln usw. im Yahoo- und Google-Vertriebsnetz anzeigt

AD TEXT: Die Marketingnachricht wird potenziellen Kunden angezeigt. Eine Anzeige enthält einen Titel, eine Beschreibung und eine URL

  • LANDINGPAGE: Die Seite auf einer Website, auf der einer nach dem Klicken auf eine Anzeige genommen wird. Obwohl dies eine beliebige Seite sein kann, handelt es sich häufig um eine Seite, auf die der in der ursprünglichen Ankündigung erwähnte Dienst oder das betreffende Produkt erweitert werden soll

 

  • KAMPAGNE: Eine Kampagne enthält eine oder mehrere Anzeigengruppen, die dieselben Budget-, Zeitplan- und Geo-Targeting-Kriterien verwenden. Eine Kampagne wird normalerweise erstellt, um ein bestimmtes Marketingziel zu unterstützen

KEYWORD: Ein Wort oder eine Phrase, die sich auf die Produkte oder Dienstleistungen bezieht, die Sie anzeigen möchten. Wenn potenzielle Kunden nach Informationen suchen, die mit dem von Ihnen verkauften Produkt zu tun haben und Ihre Keywords in ein Suchfeld eingeben, werden Ihre Anzeigen möglicherweise angezeigt

 

UMWANDLUNGEN: Der Abschluss einer Aktion, die Sie wertschätzen, z. B. ein Kauf, eine Registrierung oder eine Anmeldung. Impressionen: Gibt an, wie oft eine Anzeige in Suchergebnissen oder Websites geschaltet wird

CLICK-THROUGH RATE (CTR): Die Anzahl der empfangenen Klicks dividiert durch die Anzahl der generierten Impressionen. Beispiel: Eine Anzeige, die 100 Mal angezeigt wird und 10 Klicks erhält, hat eine Klickrate von 10%

  • AVE-CPC: Durchschnittlicher Cost-per-Click. Der durchschnittliche Preis, den Sie bei jedem Klick auf Ihre Anzeige bezahlt haben

4. Weitere Buchungsmöglichkeiten in SEA

Die bereits erwähnte Bezahlung  PPC –Pay-Per Click Bezahlung wurde bereits explicit erklärt. Daneben existieren drei weitere Möglichkeiten:

CPA (Cost per Akquisition): Dieses Modell nimmt als Bezugspunkt nicht den Click, sondern die Conversion, d.h. der Verkäufer zahlt hier erst, wenn der Kunde gekauft hat.

CPM (Cost per Mille): Hier zahlt der Verkäufer pro 1000 Einblendungen seiner Anzeige, unabhängig davon, ob jemand darauf klickt.

CPP (Cost per phonecall): Der Verkäufer zahlt pro Anruf. Dafür muss es sich bei der in der Anzeige eingeblendeten Nummer allerdings um eine Google-Weiterleitungsrufnummer handeln.

5. Bessere Online Performance

Um im SEA Bereich für Ihre Online Performance einen produktiven und vor allem erfolgreichen Traffic zu generieren sowie gute Positionierungen bei relevanten Suchanfragen zu erzielen, ist ein umfassendes Verständnis von unternehmensrelevanten Keywords unerlässlich. Wichtig ist hierbei vor allem, dass man sich nicht nur auf die bereits bekannten Keywords im eigenen Mindset fokussiert.

Damit sich Ihr Suchergebnis von den anderen Webseiten abhebt, müssen Sie relevante und noch nicht bekannte Keywords, welche bei der Suche der Konsumenten entweder themen- oder produktspezifisch in gleichem Zusammenhang verwendet wurden zu identifizieren. Anschließend, diese erfolgsbringend in das bisher bestehende Keyword-Set miteinzubeziehen.

Desweiteren ist es natürlich enorm wichtig, wichtige und erfolgsversprechende Keywords von nicht relevanten Schlagwörtern zu separieren. Um eine solche Unterscheidung vornehmen zu können, sind detaillierte Informationen über das Suchverhalten und den hierbei verwendeten Keywords nötig.

6.Mehr Erfolg mit SEA!

Immer mehr Unternehmen investieren in die Werbung ihrer Webseite in den Suchleisten der Suchmaschinen.

Welche Suchmaschine ist für mich das Beste? Wenn man die Marktanteile Betrachtet ist hier der deutliche Sieger GOOGLE!

 

Der Umsatz im Sachen Suchmaschinen Werbung wird in Deutschland im laufenden Jahr etwa 2,93 Milliarden Euro betragen. Das wären 0,08 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahre 2016. In fünf Jahren wird ein Marktvolumen von 3,35 Milliarden Euro erreicht sein, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 2,71 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Umsatz pro Internet Nutzer beträgt hierzulande derzeit 45,17 Euro.
Prognose der Umsätze mit SEA in Deutschland bis 2021:

die Statistik zeigt, dass der Markt weiter wächst und die Unternehmen ihr Portfolio dahingegen anpassen müssen, um am Markt bestehen zu bleiben. Die Branche ist immer interessanter für alle Unternehmen, denn eine gute Online Performance durch Suchmaschinen Werbung ist erfolgversprechend und hilft den Absatz zu steigern!

7. Anwendung von SEA mit Adwords

Google AdWords ist der wichtigste Anbieter im Bereich SEA. Hier werden die Anzeigen entweder bei der Suchmaschine selbst, im Displaynetzwerk oder im Suchnetzwerk der Suchmaschine geschalten. Je nachdem wo und in welcher Form die Anzeigen erscheinen, sind folgende Werbeformen innerhalb von AdWords zu unterscheiden:

Die Suchergebnisse: Dies ist die wohl bekannteste Form der Anzeigenschaltung. Sie erscheinen mit den organischen Suchergebnissen zusammen, stehen aber von ihnen abgegrenzt.

Im Display-Netzwerk: Hier werden die Anzeigen bei einer Mitgliedsseite, die zum Google-Netzwerk (zum AdSense-Programm) gehört, geschaltet. Statt reiner Textanzeigen sind hier auch Banner und Videoanzeigen möglich.

Google Shopping: Die ehemals als PLA (Product Listing Ads) bezeichneten Google Shopping Anzeigen erscheinen wie die Textanzeigen über oder neben den organischen Suchergebnissen. Sie werden ebenfalls über Klicks abgerechnet, führen allerdings direkt zum Produkt. Online-Shop-Besitzer nutzen einen Datenfeed, um Produktdaten wie Bilder, Produktnamen und weitere Informationen an Google zu senden.

Beispiel für Shopping-Anzeigen:

 

Google Shopping Anzeige

 

Beispiel für eine Display-Anzeige:

Google Display Anzeigen

Registrierung  und Anwendung von Adwords

Schritt 1:  Registriere dich bei einer der Suchmaschinen, wie zB. Google mit Ihrem Format Adwords.   https://adwords.google.com

Schritt 2:  Im weiteren Verlauf verknüpfst du deine Webseite mit Google Adwords, gib dabei als Beispiel, deine Geschäftliche Email Adresse an und verknüpfe dein Unternehmen mit Google Adwords.

Schritt 3: Erstelle deine Anzeige und optimiere deine Keywords und Verfasse eine Textanzeige

Schritt 4: Versuch Dabei deine Webseite ganz nach oben zu bringen, Google gibt dem höchst Bietenden die obersten Plätze. Die Qualität der Landingpage und Weitere Faktoren wie Content-platzierung spielen auch eine Rolle.

Schritt 5: Koordiniere deine Keywords in verschiedenen Kampagnen um den besten Mehrwert zu generieren

Den besten Erfolg generierst du, in dem du dich selbst testes. Starte verschiedene Kampagnen und finde die optimale AdGroup die für dein Unternehmen zum Erfolg führt.

8.Fazit

SEA ist heutzutage nicht wegdenkbar für die Unternehmen und ein wichtiger Faktor im Marketing um sich erfolgreich im Onlinemarkt zu etablieren. Mit SEA kann man sich eine gute Plattform schaffen und die Kaufabschlüsse auf der Unternehmens Webseite steigern. SEA ist aber auf der anderen Hand eine Investition die Sich im Kostenspiegel bemerkbar macht. Somit solltest du deine SEA Performance optimal ausnutzen um keine unnötigen Kosten zu verschwenden. Achte dabei das du deine Keywords optimal einrichtest und als erster in den Suchergebnissen gefunden wirst.

Autor:

Ferhat Demirci

Dortmund, Germany

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Content Style Guide von MailChimp

Das E-Mail-Marketing Unternehmen MailChimp hat für seine Mitarbeiter einen ausführlichen Style Guide für die Erstellung von Texten erarbeitet und unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0 Lizenz der Öffentlichkeit für die Nutzung freigegeben. Das finden wir spitze!

Hier geht es zum Content Style Guide von MailChimp!