Wie Displaywerbung funktioniert – Back To The Roots

Dieser Eintrag soll dir auf möglichst einfache Art und Weise erklären was klassische Displaywerbung ist. Grafische Elemente, die Banner genannt werden, sind die Träger der Werbebotschaft und erscheinen auf Websites. Genauso wie du Printanzeigen in Zeitungen findest. Die Banner werden von Werbetreibenden oder deren Agenturen erstellt. Statische und bewegte Bilder sind möglich. 

  1. Zahlen und Fakten
  2. Wichtige Begriffe
  3. Klassische Banner
  4. Preise
  5. Marketing-Funnel
  6. Retargeting
  7. Konversionspfad-Analyse
  8. Bannerwerbung schalten – was muss ich beachten?

Zahlen und Fakten

Obwohl Displaywerbung im Vergleich zu Influencer-Marketing schon ein alter Hut ist, wird bis 2021 Umsatzwachstum, vor allem mit mobile, prognostiziert.

Prognose der Umsätze mit Displaywerbung in Deutschland in den Jahren 2015 bis 2021
Umsätze mit Displaywerbung

Du siehst, ein alter Hut, mit dem sich Geld verdienen lässt. Vor allem im Bereich Mobil kann einiges an Umsatzwachstum erwirtschaftet werden. Erstaunlich ist, dass Displaywerbung schon über 20 Jahren erfolgreich betrieben wird und weiter wächst und das in der schnelllebigsten Umgebung überhaupt – dem Internet.

Erstes Werbebanner
Erster Online-Banner

Im Oktober 1994 schaltete der Telekommunikationskonzern AT&T zum ersten Mal ein Werbebanner.

Wichtige Begriffe

Wie immer gehören Definitionen dazu: Wenn du auch mit fachsimpeln willst, hier die wichtigsten Begriffe für Bannerwerbung, die du wirklich kennen solltest:

  • Page Impressions (PI): Das einmalige Erscheinen eines Banners.
  • Unique User: Eine Person, die eine Website besucht. Egal wie oft er eine Seite lädt oder ein Banner sieht, es bleibt bei einem Unique User.
  • Clickrate: Wie oft wurde ein Banner angeklickt im Verhältnis dazu wie oft es ausgegeben wurde. Zeigt den Erfolg einer Bannerschaltung an.
  • Tausender-Kontakt-Preis (TKP): Der TKP gibt an, was 1.000 PI in einem bestimmten redaktionellen Umfeld kostet.
  • AdServer: Der Adserver plant Bannerkampagnen, steuert diese priorisiert aus und wertet deren Erfolg nach Beendigung für die Kunden aus.

Klassische Banner

Banner sind in der Vergangenheit zu ihren Namen wie zum Beispiel Skyscraper gekommen, denen verschiedene Größen zugeordnet wurden. Bannergrößen werden immer in Pixel x Pixel angegeben. Die zu den bekanntesten Banner zählen:

300 x 250 Pixel – Medium Rectangle
160 x 600 Pixel – Wide Skyscraper
120 x 600 Pixel – Skyscraper
468 x 60 Pixel – Fullbanner

Beispiel-Rectangle: „Ich bin ein Ractangle“

In der Praxis werden solche Banner von Grafikagenturen oder in Marketingabteilungen erstellt. Wichtig ist hier, dass der Banner auffällt durch besonders schönes Design, Witz oder Animationen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Größen und Namen wurden von keiner Behörde oder Ähnliches festgelegt wie z.B. DIN Fromate oder Pantone Farbcodes. Weitere Banner findet ihr hier:
http://www.x-over.com/banner-groessen.htm
http://bannerfee.de/u_bannerformate_n.shtml
https://www.seo-analyse.com/seo-lexikon/b/bannerformate/

Preise Displaywerbung

Bannerwerbung wird in der Praxis hauptsächlich nach dem Tausender-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet. Das bedeutet, dass 1.000 PI für einen bestimmten Preis abgerechnet werden. Preislisten nennen sich Mediadaten. Hier ein Auszug aus den Mediadaten von der media impact.

Andere Online Werbeformen werden über Klicks abgerechnet. Das nennt man Cost-per-Click. Displaywerbung jedoch ist eher dazu geeignet Websitebesucher auf sich aufmerksam zu machen. Eine gezielte Anregung zum Kauf findet hier nicht statt. Der Werbetreibende will in erster Linie gesehen werden, der Kunde soll sich an ihn erinnern. Also kauft der Kunde die Impression, letztendlich die Aufmerksamkeit, die es im Web generiert.

Marketing-Funnel

Der Marketing-Funnel (-Trichter) ist eine Visualisierung, um den Prozess des Abbaus von Leads zu Kunden zu verstehen. Um so viele Leads wie möglich zu erfassen und dann potenzielle Kunden langsam durch die Kaufentscheidung zu gewinnen müsst ihr die Werbemaßnahmen wie ein breites Netz (bzw. Trichter) aufstellen und von Social Media Marketing bis Email Marketing alles anbieten.

Im folgenden Diagramm sind die häufigsten und relevantesten Trichterstufen, Bedingungen und Aktionen aufzuführen, damit diese Informationen für möglichst viele Leser von Nutzen sind und ihr die meisten Leads für euren Zweck generiert.

Quelle: https://trackmaven.com/blog/marketing-funnel-2/

Für unser Thema Online Werbung ist die Phase Awareness entscheidend. Denn Bewusstsein ist die oberste Stufe des Marketingtrichters. In dieser Stufe des Marketing-Funnels setzt auch die Online-Bannerwerbung bei potenziellen Kunden an. Diese werden durch die auffälligen Banner auf jeder Seite immer wieder an die Marke oder das Produkt aufmerksam gemacht und in diese Phase hineingezogen.

In folgendem Podcast von Björn Erkens werden euch kreative Marketing Kampagnen zu den einzelnen Funnel-Phasen vorgestellt.

Marketing Kampagnen nach Funnel Stage

Retargeting

Gerade noch nach neuen Sneakers geschaut und schon verfolgen mich die Treter den ganzen Abend auf Facebook und Co. Aber wie funktioniert das? Beobachtet mich da jemand? Nicht wirklich, eine Erklärung dafür sind sogenannte Cookies, die Retargeting möglich machen.

Cookies speichern Einstellungen auf Websites wie Passwörter oder Farbthemen. Beim Retargeting aber markieren sie die Besucher von einer Website wie beispielsweise Zalando. Der Besucher schaut sich ein paar Sneaker dort an und besucht danach eine andere Website mit Werbung. Die Markierung durch den Cookie bei Zalando erkennt der Adserver der werbenden Website und gibt einen Banner aus, der genau das Paar Sneaker zeigt, das der Besucher sich schon angesehen hat.

Quelle: https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-retargeting

Konversionspfad-Analyse

Wenn ihr die Inhalte oder den Erfolg auf eurer Website bzw. im Webshop überprüfen möchtet ist die Konversionspfad-Analyse eine geeignete Möglichkeit für euch. Insbesondere für Webseiten die Inhalte vermitteln ist eine Konversionspfad-Analyse zum Beispiel zur Bewertung ihrer Wirkung geeignet. Auch für Webshops ist diese Analyse geeignet, da jeder Kunde unterschiedlich ist und den Kaufprozess anders durchläuft. Deshalb ist es für euch wichtig zu wissen welche Wege die Kunden innerhalb der Website gehen, um diese Optimal zu gestalten.

Mithilfe der Konversionspfad-Analyse könnt ihr den Besucherfluss detailliert abbilden und die Bereiche, in denen die Abbruchquote besonders hoch ist, aufdecken. Anhand dieser Ergebnisse könnt ihr die Inhalte dann mit Blick auf die Konversion für eure Kunden optimieren. In Zusammenhang mit einer fortlaufenden Analyse könnt ihr so den Content und die Benutzerfreundlichkeit für eure Kunden weiterentwickeln und eure Website zum Erfolg führen.

Gründe für die Konversionspfad-Analyse

  • Messung und Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit
  • Qualitative Bewertung der Website-Besucher nach Besucherherkunft
  • Messung der Akzeptanz der eigenen Produkte oder Dienstleistungen

Habt ihr Lust auf eure eigene Konversionspfad-Analyse bekommen? MIt den Tools etracker oder Google Analytics habt ihr die Möglichkeit eigene Analysen durchzuführen. In folgendem Video wird euch im Schnelldurchlauf die Methode mit Google Analytics erklärt.

Bannerwerbung schalten – was muss ich beachten?

Ganz von vorne: Eine Website, auf der Bannerwerbung geschaltet werden soll, braucht einen Platz, an dessen Stelle Banner angezeigt werden können. Hier kommen Adserver ins Spiel. Dieser kann die Ausgabe der Banner an bestimmten Plätzen der Websites planen, steuern, und eine Erfolgskontrolle durchführen. Eine Priorisierung der Banner bzw. der Kunden nach deren Budgets und anderen Eigenschaften kann vorgenommen werden.

Beispiel Firma Rolex

Ein Beispiel: Luxusuhrenhersteller möchte die Verkaufszahlen für eine neue hochpreisige Herrenuhr mit Bannerwerbung pushen.

  1. Suche nach einer oder mehreren Websites, die thematisch zur Zielgruppe passen
  2. Kontaktaufnahme zum Vermarkter
  3. Erhalt eines Angebots über:
    • Zeitraum der Bannerwerbung
    • Platzierung/en auf den Websites
    • Anzahl der Page Impressions
    • Tausender-Kontakt-Preis
  4. Bereitstellung von Bannern im Stil der aktuellen Kampagne
  5. Kampagne ist live
  6. Erhalt eines Erfolgsreportings nach Beendigung der Kampagne

 

Woher kommen eigentlich die Informationen zum Thema?
… zu den Quellen geht’s hier!

Suchmaschinenoptimierung – Spannend und ausführlich erklärt

Suchmaschinenoptimierung ist ein Marathon, kein 100m Sprint (Matt Cutts)

Bei uns erfahren Sie alles rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Hierbei ist es egal, ob Sie ein blutiger Anfänger oder ein echter Vollprofi sind. In unserem Beitrag lernt jeder noch etwas dazu oder erhält Denkanstöße für die tägliche Arbeit mit Suchmaschinenoptimierung. Wollen Sie in kurzer Zeit die 10 wichtigsten Tipps rund um Suchmaschinenoptimierung erfahren, dann klicken Sie hier.

Wenn Sie sich ausführlich informieren wollen, dann lesen Sie ab hier einfach weiter.

Suchmaschinenoptimierung ist kein Sprint

  1. Definition Suchmaschinenoptimierung
  2. Ziele der Suchmaschinenoptimierung
  3. Stellenwert der Suchmaschinenoptimierung
  4. Ist Suchmaschinenoptimierung nur für große Firmen geeignet?
  5. Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung
  6. Die Wichtigsten Bereiche der Suchmaschinenoptimierung
    1. Entwicklung von Keyword-Strategien
    2. Die Technische Suchmaschinenoptimierung
    3. Interne und externe Verlinkungen
    4. Mobile Optimierung
  7. Die wichtigsten KPI’s der Suchmaschinenoptimierung
  8. Whitepaper zum Download

1. Definition Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung oder die geläufige Abkürzung SEO stammen von dem englischen Begriff (Search Engine Optimization). Jedoch wird im Alltag, die Abkürzung SEO, häufiger als Begriff für die Suchmaschinenoptimierung verwendet.

Suchmaschinenoptimierung beschreibt den systematischen Weg, durch Verbesserungen auf der Website (On-Page Optimierung) oder im Umfeld der Website (Off-Page Optimierung) mehr Besucher auf der eigenen Website zu gewinnen. Dadurch sollen indexierbare Websites (können durch Suchmaschinen gefunden werden) und Webinhalte bei Suchen in Suchmaschinen möglichst weit oben erscheinen und von Besuchern gesehen werden.

Es geht nicht nur um die Position an sich, sondern vor allem darum, die größtmögliche Relevanz für Nutzer zu bieten.

2. Ziele der Suchmaschinenoptimierung

In der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, die Sichtbarkeit undZielscheibe somit den Traffic (Besucher) und folglich die Conversions (Umstätze) der Website zu steigern. Im Grunde genommen ist es Tatsache, dass auf der Platzierung 1 in einer Suchmaschine die größten Umsätze erzielt werden. Damit der Nutzer auf die Website kommt, muss er das Google Ergebnis anwählen. Dieser zur Verfügung stehende Text wird Snippet genannt.

Wenn sich nun der User auf der Zielseite befindet, muss dem Nutzer ein Inhalt mit großer Relevanz für seine Suchanfrage bereitgestellt werden, damit eine Zielhandlung erfolgt. Wird dies nicht erreicht, ist die Suchmaschinenoptimierung nicht zielführend.

Diese Übereinstimmung von Inhalt und Erwartung lassen sich über Kennzahlen, die durch Analyse Tools erhoben werden, auswerten. Auf diese sogenannten KPI’s wird zu einem späteren Zeitpunkt dieses Beitrags eingegangen. Um direkt zu den relevanten KPI’s für die Suchmaschinenoptimierung zu gelangen, klicken Sie hier.

3. Stellenwert der Suchmaschinenoptimierung

Im Jahr 2014 wurden im ersten Halbjahr rund 8 Millionen Beiträge zu Suchmaschinenoptimierung im Internet veröffentlicht, während es im Jahr 2017, bereits 50 Millionen waren. Hieran sieht man die wachsende Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung.

In vielen Marketing Abteilungen ist es auffällig, dass Suchmaschinenoptimierung eine gesonderte Rolle einnimmt. Oftmals wird diese Strategie getrennt von anderen Marketingprozessen behandelt. Dabei sind Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung heutzutage erfolgsentscheidend.

In dem Periodensystem der Suchmaschinenoptimierung sind alle Bereiche der Suchmaschinenoptimierung dargestellt. Sie sind nach Wichtigkeit und Relevanz sortiert.

Periodensystem Suchmaschinenoptimierung
©David&Marius

Dementsprechend sollte vor allem bei Aussendungen von Mailings oder neuen Produkteinführungen die Suchmaschinenoptimierung perfekt abgestimmt sein.

Folglich ist es ein eklatanter Fehler der Suchmaschinenoptimierung , wenn bei einer Produkteinführung keine weiteren Informationen rund um die Marke oder das Produkt im Internet zur Verfügung stehen. Daher darf so etwas nicht vorkommen

unWICHTIGHeute steht Google unangefochten an Position 1, wenn es um Internetsuche geht. Häufig ist Google bereits als Startseite des Internetbrowsers festgelegt. Aufgrund der Größe und Innovationskraft von Google, lief der Suchmaschinenanbieter den Kontrahenten davon. Daher ist die heutige Suchmaschinenoptimierung hauptsächlich auf Google ausgelegt.

Mittels massivem Crawling, den komplexen Algorithmen und fortschrittlichstem Machine-Learning ist es Google möglich, die gecrawlten Seiten zu bewerten. Dadurch können diese Seiten besser in den relevanten Kontext der Suchergebnisse eingebettet werden.

Indem Google als „selbstlernende Maschine“ arbeitet, kann diese immer besser auf die Wünsche des Suchenden eingehen. Inzwischen imitiert Google heute das Suchverhalten mehrerer Tausend unterschiedlicher Nutzer.

Folglich hat es zum Ziel, den Unternehmen die passenden Kunden durch präzise Angaben zu liefern. Den Benutzern selbst, sollen dadurch wiederum die optimalen Suchergebnisse auf ihre Anfragen bereitgestellt werden. Daher ist die heutige Suchmaschinenoptimierung keine Optimierung für eine Maschine. Vielmehr richtet sich an reale Kundenverhaltensweisen.

4. Ist Suchmaschinenoptimierung nur für große Firmen geeignet?aufschauend

Das Positive vorab: Suchmaschinenoptimierung ist für jede Website im Internet perfekt geeignet.

Heutzutage kann mithilfe kleinen Verbesserungen auf der eigenen Website (On-Page Optimierung) oder im Umfeld der Website (Off-Page Optimierung) können bereits große Fortschritte und Umsatzsteigerungen erreicht werden. Beispielsweise kann bei der Sichtbarkeit auf Google durch große Marketing-Budgets nur begrenzt mehr erreicht werden, als in kleinen Firmen.

Folglich konzentrieren sich kleine Firmen deshalb auf Nischen-Suchbegriffe – die sogenannten Long-Tail-Keywords.  Long-Tail-Keywords sind ein sehr beliebter Begriff im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Hierdurch kann durch Long-Tail-Keyword Strategien die direkte Konkurrenz mit großen Wettbewerbern, wie Amazon umgangen werden. Hierbei konzentrieren sich die Unternehmen auf Keywords mit geringerem Suchvolumen.

Diese Long-Tail-Keywords sind aber meistens konkreter auf die Suchbegriffe der Besucher abgestimmt. Dadurch werden höhere Conversion-Rates erreicht. Hierbei geht es überwiegend um die Qualität und Relevanz für die Nutzer.

5. Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung

SEO-Geschichte

Wie im vorangegangenen Abschnitt ausführlich erläutert, ist die Suchmaschinenoptimierung (engl.: Search Engine Optimization, Abkürzung: SEO) eine Maßnahme zur Verbesserung der Auffindbarkeit von Webseiten im Internet. SEO wird als Teilbereich des Suchmaschinen-Marketings (engl.: Search Engine Marketing, kurz: SEM) gesehen. Es zählt somit zum Gesamtkonstrukt des Online-Marketings.

5.1 SEO Mitte der 1990er Jahre

Mit Beginn des Internets in seiner heute bekannten Form, ist auch die Suchmaschinenoptimierung entstanden. Diese ist allerdings, aufgrund der technischen Neuerungen, kaum mehr mit der heute komplex betriebenen Optimierung der Auffindbarkeit zu vergleichen.

5.2 SEO Ende der 1990er Jahre

Anfänglich war Suchmaschinenoptimierung relativ einfach zu betreiben. Um die Auffindbarkeit zu verbessern gab es lediglich zwei Stellschrauben. Zum einen die Erhöhung von Backlinks, zum anderen die Keyword-Optimierung. Die Sichtbarkeit wurde jedoch schon erhöht, umso öfter der gewünschte Suchbegriff in den Meta-Daten und Texten vorkam. Dadurch machte sich Google als Suchmaschine sehr manipulationsanfällig.

Durch sogenanntes Keyword-Stuffing assoziierte Google, dass das Suchergebnis für die Anfrage von großer Relevanz sei. Es wurden Keywords in der gleichen Farbe wie der Hintergrund in den Seiten eingebaut, um eine möglichst hohe Keyword Density zu erreichen.

Um seine eigenen Qualitätsansprüche halten zu können, verschärfte Google seine Richtlinien. Dadurch wurde das Keyword-Stuffing unterbunden.

5.3 SEO zu Beginn der 2000er Jahre

Allgemein lässt sich festhalten, dass die Entwicklung und somit die Geschichte von Suchmaschinenoptimierung jeweils mit den Updates von Google korreliert. Im Jahr 2003 versuchte Google mit seinen Updates „Cassandra“ und „Florida“ gegen versteckte Inhalte vorzugehen. Sowohl Keyword-Stuffing mit weißem Text auf weißem Hintergrund, als auch das Verlinken auf Linkfarmen war dadurch erschwert worden. Kurz darauf kam das „Brandy“ Update. Hierbei wurde der Fokus weiter auf die thematische Relevanz, als auf die eigentliche Keyword Density gelegt.

Mit dem 2004 gestarteten Google Webmastertool startete Google eine weitere technische Offensive. Das heute als Google Search Console bekannte Tool, ermöglicht es dem Webmaster beispielsweise eine XML Sitemap hochzuladen, wodurch Google die Seite besser indexieren kann.

Suchmaschinen-Optimierung Zeitleiste
Quelle: http://www.emaz.de/Blog/Google-Search-Timeline

5.4 SEO ab dem Jahr 2005

Mit dem im Jahr 2005 gelaunchten „Allegra“ Update, wurde der freie Linkaufbau unterbunden. Seitdem können manipulierte Seiten und duplizierter Content, durch Rankingverluste oder den Ausschluss aus dem Google-Index bestraft werden. Zeitgleich nahm Universal Search an Bedeutung zu. Dadurch musste der Content durch Bilder und Videos aufgefrischt werden, um die Auffindbarkeit zu verbessern. Zeitgleich verloren Meta-Keywords und Meta-Descriptions an Rankingrelevanz.

5.5 SEO ab dem Jahr 2011

Von einem wahren Paradigmenwechsel sprechen Branchenkenner, wenn sie an die Einführung von „Panda“ und „Penguin“ denken. Beide Updates haben dafür gesorgt, dass Google nun noch besser die Qualität der Webseiten ermitteln kann. Dies war ein weiterer Schritt, um neben der Technik, vor allem den Content, als Bewertungskriterium für die Qualität einer Website zu etablieren. Zudem wurde ebenfalls die WDF*IDF Formel für die Termgewichtung einer Website wiedereingeführt. Dadurch wurde die Keyword Density als primäre SEO-KPI ersetzt.

5.6 SEO heute

Aufgrund der weiter steigenden Nutzung des mobilen Internets mittels Smartphones, hat auch dieser Punkt als Ratingkriterium weiter an Bedeutung gewonnen. Ab April 2015 ist die direkte Integration von Mobil-Optimierung (Mobile Optimization) in die SEO-Strategie von Relevanz.

Da viele Branchen mittlerweile zuerst aus Sicht des Kunden denken, wird auch dieser Gesichtspunkt mit der Zeit relevanter werden. Darunter fallen beispielsweise auch Kriterien zur technischen Suchmaschinenoptimierung (technical SEO). Das bedeutet, dass Ladezeiten und Absprungraten (Bounce Rates) von Webseiten in den Fokus rücken. Auch die https-Verschlüsselung wird von Google als Standard angesehen, wodurch sich das Rating verbessern oder verschlechtern kann.

Alles was den Nutzer dazu bewegt oder davon abhält, eine Website zu benutzen wird für Google vermehrt ein Ratingkriterium darstellen. Ganz im Sinne der „Customer Experience“ sprechen viele schon nicht mehr von Search Engine Optimization (SEO), sondern viel mehr von der Search Experience Optimization (SXO). Da im März 2017 eingeführte Google Update Fred strafte genau diese Seiten ab, die nicht relevanten Inhalt oder eine minderwertige Qualität auf ihren Seiten den Nutzern bereitstellten.

Die Suchmaschinenoptimierung nimmt heute im Marketing-Mix von vielen Unternehmen eine sehr bedeutende Rolle ein.

Das weiter steigende Interesse an Suchmaschinenoptimierung sieht man an der Vielzahl von Messen und Fortbildungen, die zu diesen Bereichen angeboten und auch bestens nachgefragt werden. Eine Auflistung der wichtigsten Messen rund um Suchmaschinenoptimierung finden Sie hier.

SEO in der Zukunft

Sicher ist, dass die Suchmaschinenoptimierung und auch Google selbst nicht stillstehen werden. Unbekannte Google Updates sowie immer neuere am Kunden ausgerichtete Funktionen werden eingeführt und von großer Relevanz. Sicher ist auch, dass Themen wie Chatbots und auch die Suchmaschinenoptimierung für intelligente Sprachassistenten wie Siri, Alexa die SEO Szene beschäftigen werden. Durch die rasanten Veränderungen und Neuerungen, dürfen wir gespannt sein, was die Online-Welt in der Zukunft für uns bereithält.

Wie halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden, sodass Sie in der spannenden Welt der Suchmaschinenoptimierung immer up-to-date sind. 

6. Die wichtigsten Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinen-Optimierung Teilbereiche
Quelle: https://clickflame.com/

6.1. Entwicklung von Keyword-Strategien

In der Suchmaschinenoptimierung nehmen Keywords die zentrale Rolle ein. Am Anfang jeder Suchmaschinenoptimierung steht stets die Frage des eigenen Keyword-Sets und Themenfeldern.

Von größter Bedeutung bei der Herangehensweise an die Keyword-Strategien ist die Relevanz der Keywords. Ein Keyword ohne Relevanz, hat keinen Sinn für das eigene Unternehmen. Dannach folgt die Position an denen man zum aktuellen Zeitpunkt mit dem jeweiligen Keyword bei Google geranked ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Höhe der Klickrate in den Suchergebnis-Seiten (SERPs). Wenn der Besucher auf die Website gelangt ist, ist sein Verhalten auf der jeweiligen Website von größter Bedeutung. Abschließend folgt selbstverständlich eine Erfolgskontrolle unter harten ökonomischen Gesichtspunkten.

6.1.1. Was sind gute Keywords?

Vorab ist es selbstverständlich, dass bei der Auswahl der Keywords nur Keywords gewählt werden sollten, die eine Verknüpfung mit dem eigenen Unternehmen haben.

Bin ich beispielsweise Schuhhersteller und schreibe über Schokolade, haben diese Themen nichts miteinander zu tun. Jedoch kann bei vielen Themenfelder logische Verbindungen gezogen werden. Ein Kaugummi und ein Schuh haben auf den ersten Blick keine direkte Verbindung. Wird aber erklärt, wie man einen lästigen Kaugummi wieder von der Sohle lösen kann, ist der Zusammenhang erkennbar.

Bevor man ein Keyword auswählt, bildet ein solides Fundament der Suchmaschinenoptimierung die Recherche nach Keywords, die Bewertung der Keywords, die Überprüfung der Keywords und nicht zuletzt die ständige Erweiterung der Themenfelder.

6.1.2. Wie finde ich die passenden Suchbegriffe/ Keywords?

Der Anfang der Recherche von Suchbegriffen bei der Suchmaschinenoptimierung ist häufig unstrukturiert. Durch Brainstorming und große Mindmaps werden Keywords die in Verbindung mit dem eigenen Unternehmen stehen erstellt. Hierbei darf kreativ und weitläufig gedacht werden. Die Ideen werden wie in einem Art Trichter gesammelt und später evaluiert und ausgewählt. Um Ideen zu sammeln und relevante Keywords heraus zu filtern werden die Best-Practice Beispiele von Wettbewerbern eingeholt und Keyword-Tools verwendet.

Hier finden Sie die wichtigsten kostenfreien und kostenpflichtigen Keyword-Tools. Wir empfehlen solche ausdrücklich. Solche Keyword-Tools sind das A und O bei der kontinuierlichen Suchmaschinenoptimierung.

6.1.3. Wann werden Longtail-Keywords eingesetzt?Long-Tail Keywords

Besonders für kleinere Unternehmen sind Longtail-Keywords ein super Instrument um Nischenmärkte und spezifische Suchmaschinen-Anfragen zu befriedigen. Auf allgemeine Begriffe wie „Schuhe“ herrscht ein sehr großer Wettbewerb der größten Online-Händler wie zum Beispiel Amazon oder Zalando. Bei spezifischeren Keywords, den sogenannten Longtail-Keywords ist der Wettbewerb deutlich geringer.

Ein Beispiel eines solchen Longtail-Keywords wäre „Schwarze Mokassins für Herren“. Hierbei ist das Suchvolumen zwar deutlich geringer als bei dem Keyword „Schuhe“ allerdings ist die Conversion-Rate bei solchen Suchergebnissen erheblich größer und die Wahrscheinlichkeit einer Top Platzierung deutlich höher. Wichtig ist, eine Platzierung bei der Suchmaschinenoptimierung auf der ersten Seite. Ein Großteil der Suchmaschinen-Nutzer blättern nie auf die zweite Seite und entscheiden sich für die Ergebnisse auf Seite Eins.

Longtail-Keywords können ebenfalls mit speziellen Keyword-Tools recherchiert werden. Gute Tools für die Suche nach Longtail-Keywords sind ubersuggest und keywordtool.io.

6.1.4. Wie bewerte ich die gefundenen Suchbegriffe/ Keywords?

Nachdem für das Unternehmen passende Keywords gefunden wurden, müssen diese nach bestimmten Parametern bewertet werden. Für Suchmaschinenoptimierung gibt es hierbei unterschiedliche wichtige Teilaspekte.

  • Wie oft wird das recherchierte Keyword bei Google oder anderen Suchmaschinen gesucht?
  • Mit welchem Zielvorhaben sucht der Nutzer mit dem eingegebenen Keyword? Will sich der Nutzer nur über das Keyword und Themenfeld informieren oder sucht er bereits konkret nach einer Marke oder nach einem allgemeinen Produkt?
  • Ist es ein Keyword mit starken saisonalen Schwankungen in dem Suchvolumen? (Beispielsweise Weihnachten oder Ostern) Oder ist es ein sogenanntes Evergreen, das beständig hohe Suchanfragen hat? (Beispielsweise Fußball, Bundesliga)
  • Ist es ein Einmaliges Event oder ein immer wiederkehrendes Event?

Hier aufgeführt weitere Paramter nach denen Keywords bewertet werden können:

  • Wie hoch ist das Suchvolumen des Keywords?
  • Wie groß ist der Wettbewerb für das Keyword?
  • Ist das Keyword oder ein bestimmter Begriff geschützt?
  • Gibt es interessantere Synonyme für das eigene Keyword?
  • Gibt es aktuelle Trends zu bestimmten Suchbegriffen und Keywords?
  • Wie viel Kontext und Inhalt kann zu dem Keyword geliefert werden?

6.1.5. Was ist der nächste Schritt der Keyword-Strategie?

Es gilt die Keywords regelmäßig zu testen und zu überprüfen. Das eigene Keyword-Set muss ständig verbessert und weiterentwickelt werden. Die bloße Keyword-Optimierung reicht heute bei Weitem aber nicht aus. Das Verhalten nach dem Klick auf das Suchergebnis und den Eintritt in die Website ist von größter Bedeutung. Denn auch diese Aspekte fließen in die Suchmaschinenoptimierung.

Ein optimales Tool für die Analyse der eigenen Seite und zur Suchmaschinenoptimierung ist Google Analytics. Google Analytics gibt genaueste Informationen und Insights in die Daten und Fakten hinter der eigenen Website. Zudem ist ein Grund für die hohe Beliebtheit von Google Analytics bei SEO-Spezialisten und allen Online-Marketers, dass das Tool mit allen Funktionen kostenlos ist.

6.1.6. Wie entwickelt sich die Sichtbarkeit der gewählten Keywords?

Unter ständiger Beobachtung muss die Entwicklung der eigenen Sichtbarkeit stehen. Hierbei ist von höchster Relevanz, welche Keywords noch Optimierungs-Potential haben. Zudem ist entscheidend, welche neuen Trends es für neue Keywords und neue Inhalte gibt. Ein optimales kostenloses Tool zur Verfolgung von Trends ist Google Trends. Tools die helfen die eigene Sichtbarkeit zu überprüfen sich beispielsweise Searchmetrics und Sistrix.

6.1.7. Fazit der Keyword-Strategie

Für gute Suchmaschinenoptimierung ist eine Keyword-Strategie unumgänglich. Keywords sind entscheidend dafür, dass die Nutzer die eigene Website finden und sehen. Die besten Produkte bringen der Firma keinen Mehrwert, wenn die Nutzer nicht darauf aufmerksam werden. Wenn die eigene Website die richtigen Keywords wählt und eine gute Strategie entwickelt hat dies ausschließlich positive Auswirkungen. Die Keyword-Strategie hat direkte Auswirkungen auf die Conversion-Rate, auf den Umsatz, auf eine bessere Platzierung bei Suchergebnissen und vorallem wird die eigenen Marke im Internet gesehen und von Nutzern wahrgenommen.Keyword-Strategie

6.2. Technische Suchmaschinenoptimierung

Der Begriff Technische Suchmaschinenoptimierung bezeichnet einzig die technische Verbesserung einer Homepage. Es geht darum, dass die Seite ohne Probleme von Suchmaschinen “verstanden“ wird. In der Fachsprache wird von dem Crawlen gesprochen. Durch Technisches SEO werden Seiten schneller geladen und die Benutzer finden schneller zu den gesuchten Beiträgen.

6.2.1. Wieso ist Technische Suchmaschinenoptimierung so wichtig?

Heutzutage haben nicht nur Firmen eigene Webseiten sondern auch zahlreiche Privatleute. Durch Oberflächen wie WordPress ist es auch ohne Programmierkenntnisse möglich eine optisch ansprechende Seite aufzubauen.

Häufig wird aber das Fundament hinter der Oberfläche vergessen. Dieses Fundament wird durch Technisches SEO gebildet. Der beste Content bringt nichts, wenn er nicht bei dem Kunden ankommt. Da dieser Schritt oft vergessen wird sind technische SEO-Spezialisten gefragter denn je.

6.2.2. Welche Bereiche zählen zur technischen SuchmaschinenOptimierung

Zum Bereich der Technischen Suchmaschinenoptimierung zählt vor allem eine Verbesserung der Ladezeit der Startseite. Dieser Bereich hat auch großen Einfluss auf das Nutzerverhalten. Der heutige Nutzer verlässt die Seite bei langen Ladezeiten direkt wieder. In den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen hat die Mobile Optimierung. Dieser Bereich zählt insbesondere in die Technische Suchmaschinenoptimierung. Hier muss die Seite mit allen Bildern und Datein für mobile Endgeräte optimiert werden.

Technische Suchmaschinen-Optimierung
Quelle: https://www.weiss-partner.com/online-marketing/suchmaschinenoptimierung/

Des Weiteren ist eine gute logische Seitenstruktur von großer Wichtigkeit. Da die Suchmaschinen beim Indexieren oder Crawlen das Verhalten von Nutzern nachstellen und sich somit durch verständliche Seitenstrukturen besser zurechtfinden. Besonders Google bevorzugt für die besseren Rankings sichere Webseiten. Daher ist der Einsatz von HTTPS empfehlenswert.

6.2.3. Was ist die Meta-Tag Optimierung?

WordPress SEO
Quelle: https://rankpress.de/seo/meta-tags/

Die Meta-Tag Optimierung befasst sich mit der Optimierung der Metainformationen. Diese Metainformationen sind für den Nutzer nicht sichtbar. Meta-Tag Optimierung wird ausschließlich für Suchmaschinen durchgeführt. Hierbei werden durch Verweise im Backend und dem HTML-Code die wichtigsten Informationen für Suchmaschinen bereitgestellt. Aus diesem Grund ist ein aussagekräftiger Title Tag von maximaler Bedeutung.

Die Überschriften und Unterthemen werden durch H1 – H5 Überschriften im HTML Quellcode hinterlegt. Dadurch wird die Relevanz hierarchisch für die Suchmaschinenoptimierung veranschaulicht.

Diese Strukturelle Optimierung und Verdeutlichung der Themenbereiche hat auch einen weiteren positiven Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung – Das Erlebnis für die Nutzer wird nachhaltig verbessert.

6.2.4. Fazit Technische Suchmaschinenoptimierung

Durch Technische Suchmaschinenoptimierung kann das Nutzererlebnisse und somit auch die Sichtbarkeit der Seite nachhaltig verbessert werden. Daher nimmt das Technische SEO eine sehr wichtige Rolle in der Suchmaschinenoptimierung ein.

Wichtig ist jedoch auch hier: Es geht alles um das Nutzererlebnis. Die Rückkehr des Nutzers auf die Seite ist das oberste Ziel.

6.3. Interne und externe Verlinkungen

Externe und Interne Links
Quelle: https://www.sistrix.de/news/seo-basics-interne-verlinkung-optimieren/

Die Internen und Externen Verlinkungen nehmen eine sehr wichtige Position in der Arbeit von SEO-Spezialisten ein. Die Externen Links (Backlinks) schaffen großes Vertrauen bei Suchmaschinen. Die internen Links tragen im Gegensatz dazu vor allem zu der internen On-Page Optimierung bei.Externe Links (Backlinks) sind für Google auch 2016 noch einer der zwei wichtigsten Rankingfaktoren bei der Bewertung einer Webseite. Aber auch die interne Verlinkung einer Webseite trägt zu einer guten Informationsstruktur bei und ist für eine Webseite essentiell.

6.3.1. Was ist wichtiger? Interne oder externe Links?

Wie bei allen Themen der Suchmaschinenoptimierung geht es auch bei den internen und externen Verlinkungen immer um das Nutzererlebnis. Daher lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Beides sind sehr wichtige Indikatoren um eine hohe Relevanz für Suchmaschinen aufzuzeigen.

Interne Verlinkungen

  • Erleichtert die Navigation und das Zurechtfinden von Suchmaschinen auf der Seite
  • Zeigt auch tiefer greifende weiterführende Informationen
  • Zeigt Suchmaschinen und Nutzern den Zusammenhang der Teilbereiche der Seite
  • Erhöht die Verweildauer von Nutzern signifikant.

Externe Verlinkungen

  • Müssen zu thematisch passenden Seiten führen
  • Umso besser der Inhalt des Backlinks umso größer die Relevanz für Suchmaschinen
  • Gute Möglichkeit der Kooperation mit anderen Seiten
  • Inhalt wird gestützt und belegt

6.3.2. Was gilt es bei Backlinks zu beachten?

Bei Backlinks zählt: Qualität statt Quantität

Schlechte Backlinks führen zu massiven Abstufungen der Sichtbarkeit und haben somit einen massiv schlechten Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung

6.4. Mobile Suchmaschinenoptimierung

Die Mobile Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen die Webinhalte für Mobile Endgeräte optimieren. Zu den Endgeräten zählen neben Handys auch Tablets. Bei den Verbesserungen geht es vor allem um die Darstellung und die Benutzerfreundlichkeit.

6.4.1. Die Bedeutung von der mobilen Suchmaschinenoptimierung

Die Bedeutung der mobilen Suchmaschinenoptimierung ist heute größer und bedeutender denn je. Der massive Anstieg der letzten Jahre hat zur Folge, das Tablets und Smartphones aus dem heutigen Alltag nichtmehr weg zu denken sind.

Das Netz macht Mobil
Quelle: https://www.interface-medien.de/blog/mobile-optimierung-google-rankingfaktor/

Genauere Informationen wieso die Bedeutung der mobilen Suchmaschinenoptimierung so zugenommen hat, sehen Sie in der Grafik.

6.4.2. Welche Anforderungen hat mobile Suchmaschinenoptimierung

Die mobile Suchmaschinenoptimierung hat aufgrund von anderem Surfverhalten andere Anforderungen. Diese sind:

  • Bedienung erfolgt durch Touchscreen
  • Deutlich weniger Platz für Darstellung
  • Das Format auf mobilen Endgeräten ist unterschiedlich
  • Neben dem Hochformat muss auch das Querformat bedacht werden
  • Die Internetverbindung ist meistens langsamer
  • Die Aufmerksamkeitsspanne der Besucher ist kürzer
  • Nicht alle Videoformate können auf Mobiltelefonen dargestellt werden

Tipps für die mobile Suchmaschinenoptimierung

Für die oben genannten Anforderungen gibt es aber passende Lösungen und Tipps

  • Klarer definierte Call-to-Action Felder
  • Kleinerer Head-Bereich der Website um Platz zu sparen
  • Die Website muss sich responsive allen Größen anpassen
  • JavaScript oder CSS auslagern um die Geschwindigkeit des Ladens zu erhöhen
  • Mehr Fokus auf Inspiration und klare Bild- und Wort-Sprache verwenden
  • Unnötige Spielereien oder Animationen vermeiden
  • Detaillierte Filter und Kundenkonten um ausschließlich relevanten Inhalt zu zeigen

Hier sehen Sie, ob Ihre Seite mobil optimiert ist. Wenn nicht, können SIe durch eine Verbesserung ihre Suchmaschinenoptimierung weiter voran treiben.

Mobile Friendly Test
Quelle: https://search.google.com/test/mobile-friendly

7. Wichtige SEO-KPI’s (engl. Key-Performance-Indicators)

Die Anordnung der Nummerierung gibt im groben die Wichtigkeit der Kennzahlen für die Suchmaschinenoptimierung wieder.

Nr. 1 Sichtbarkeit

Die Sichtbarkeit ist eine Zahl, die die Auffindbarkeit einer Website auf Google gegenüber den konkurrierenden Seiten wiederspiegelt. Umso höher der Sichtbarkeitsindex ist, desto besser ist die Seite für Google auffindbar. Diese Kennzahl ist für starke Nischenseiten oder Seiten mit Longtail-Keywords nicht aussagekräftig.

Nr. 2. Indexierung und Seitenperformance: Ladegeschwindigkeit, Fehlerseiten, Indexierungsdaten

Dient primär als technische SEO Kennzahl. Diese haben allgemein zum Ziel Google bei seiner Arbeit zu unterstützen und diese zu erleichtern. Will bspw. der Google-Bot eine Website crawlen, kann er dies schneller tun, wenn die Seite schneller lädt. Da Google neuen Content der Websites immer schneller verarbeiten möchte, haben die sogenannten technischen Kennzahlen stetig an Bedeutung gewonnen.

Eine Verbesserung der Ladezeit einer Website kann durch die Komprimierung von Bildern oder großen Dateien erfolgen. Beim crawlen einer Website greift Google auf Indexierungsdaten zurück. Diese können mit dem Inhaltsverzeichnis eines Buches verglichen werden. Umso besser diese Daten aufbereitet sind, umso besser kann die Seite gecrawlt werden, wodurch sich wiederum direkt die Sichtbarkeit der Seite verbessert.

Nr. 3 Besucherzahlen (Traffic)

Der „Traffic“ spiegelt die absoluten Besucherzahlen wieder und zeigt auf, wie viele Besucher auf der Website gelandet sind. Die reine Kennzahl ist wenig hilfreich, jedoch kann dadurch analysiert werden, worüber die Kunden zur Website gelangt sind (organische Suche, bezahlt, direkt oder referral). Auch aus welcher Region die Besucher stammen und zu welcher Tageszeit die Website besucht wurde kann in Erfahrung gebracht werden. Dadurch wird der Kunde für die Seitenbetreiber transparenter.

Nr. 4 Absprungrate

Die auch als „Bounce Rate“ bekannte Kennzahl misst, wie schnell User die Website ohne Aktion direkt wieder verlassen. Vorsicht ist bei der Bewertung dieser Kennzahl geboten, denn je nach Art der Website, ist diese Messung anders zu interpretieren. Während beispielsweise für ein Onlineshop eine hohe Absprungrate schlecht ist, kann diese für eine contentlastige Seite von Vorteil sein, da der User direkt die Informationen finden konnte, die er gesucht hat.

Nr. 5 Verweildauer inkl. CTR und Seiten pro Sitzung

Die Verweildauer als alleinstehende Kennzahl ist von wenig Bedeutung. Dies ändert sich jedoch, wenn man sie in Zusammenhang mit der Click-Trough-Rate (engl. für Klickrate) und den Seiten pro Sitzung betrachtet. Die Verweildauer gibt lediglich an, wie lange sich ein Besucher durchschnittlich auf der Website befand.

Als letzte im Bunde, sollte zusätzlich die Click-Trough-Rate betrachtet werden. Diese berechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Anzahl der Klicks auf ein Suchergebnis und den Impressionen. Das heißt, wenn eine Seite 1000 mal bei den Suchergebnissen von Google sichtbar ist und dabei 100 mal angeklickt wird, dann beträgt die CTR 10%. Die Kennzahl drückt somit aus, wie viele Besucher tatsächlich aufgrund des Google-Suchergebnisses zu der Website gelangt sind.

Nr. 6 Domaintrust

Diese Kennzahl gibt Aufschluss darüber, wie qualitativ hochwertig Google die eigene Website einschätzt. Primär geht es um Folgendes: wie oft die Seite selbst qualitative Domains verlinkt und wie oft die eigene Domain von anderen qualitativen Domains einen Backlink erhält. Hierbei gilt: Qualität statt Quantität, denn die Anzahl der Verlinkungen spielt keine wichtige Rolle.

Nr. 7 Conversion Rate

Die Conversion Rate gibt Aussage darüber, wie viel Prozent der Seitenbesucher die gewünschte Zielhandlung durchgeführt haben. Dabei muss die festgelegte Zielhandlung nicht immer ein Kaufabschluss sein. Auch die Anmeldung zum Newsletter, die Abgabe von Bewertungen oder eine Teilnahme am Social-Sharing können mögliche Ziele sein.

Anhand dieser Kennzahl kann ermittelt werden, wie gut bspw. Inhalt, USP und gewünschte Zielhandlung auf der Website kommuniziert wird. Mittels dieser Daten können inhaltliche und strukturelle Verbesserungen der Website vorgenommen werden.

Im Folgenden finden Sie den gesamten Beitrag als Whitepaper zum Download.

Whitepaper_Suchmaschinenoptimierung

 

Der Blogbeitrag wurde erstellt von David Rapp und Marius Hetterich. Wir beiden absolvieren ein Duales Studium an der DHBW Heilbronn im Bereich BWL-Handel, mit der Vertiefung Textilmanagment. Im Rahmen einer Onlinemarketing-Vorlesung haben wir mit viel Mühe und Detailarbeit das Thema Suchmaschinenoptimierung für Sie aufgearbeitet. Daher hoffen wir, dass Ihnen unser Blogbeitrag gefallen hat und Sie etwas daraus lernen konnten. Wir beide interessieren uns sehr für das Thema E-Commerce und freuen uns daher über Anregungen und Kommentare.

Video-Marketing – vom Anfänger zum Profi

Wie du zum Video-Marketing-Profi wirst, erfährst du hier

Du hast bestimmt bemerkt, dass sich in den letzten Jahren Videos wie ein Lauffeuer verbreiten und das auf auf allen möglichen Plattformen. Auf Facebook sind Videos besonders wichtig, damit kannst du durch Animationen aus der Menge herausstechen und Aufmerksamkeit erregen. Du kannst zeigen, was du als Privatperson kannst oder was dein Unternehmen bietet, dich vernetzen und deine Botschaft verbreiten.

Praktisch dafür sind Video Ads auf Facebook, ganz einfach gesagt, Video Werbung. Wie das funktioniert und welchen Tipps du zur Verwendung von Videos auf Facebook folgst, schaust du dir auf der Facebookseite an.

Screenshot der Facebookseite für Video Werbung
Quelle: siehe Verlinkung Facebookseite

Das ist nur eines von vielen Channels für das Bespielen von Videos. Hier erhält du die Möglichkeit zu erfahren, wie Video-Marketing überall klappt.

Schritt für Schritt durch die Anleitung vom Anfänger zum Profi

Das Internet-Videoportal Youtube gewinnt immer mehr an Bedeutung. Von Schmink-Tutorials von BibisBeautyPalace mit Klicks auf YouTube von mehr als 47 Millionen über Fitness Tutorials von Kali Muscle bis hin zu Erklär-Videos für Schüler und Studenten. Genau dort können Unternehmen anknüpfen und ihre Marketing-Strategie verbreiten. Da stellt sich die Frage: Wo fängt es an und wo hört es auf? Wie du am besten darauf konzentriert Antworten findest, erfährst du in diesem Blogpost.

Symbolbild für Videogerät
Quelle: https://pixabay.com/de/projektor-filmprojektor-kino-361785/

Aufteilung

Um einen Überblick der Inhalte zu verschaffen, ist unten stehend eine Struktur dargestellt. Alle Informationen sind in kleinere Blogs aufgeteilt, damit der Inhalt übersichtlich strukturiert ist.

  1. Was ist Video-Marketing?
  2. Warum Video-Marketing?
  3. Die Kernfragen klären
  4. Fakten zu Video-Marketing
  5. Ziele, Chancen und Risiken
  6. Der virale Effekt
  7. Den Erfolg messen
  8. Formate
  9. Trends

Was ist Video-Marketing?

Definition von Video-Marketing:

Video Marketing ist eine spezielle Form von Online-Marketing. Auf diese Weise werden Kommunikations- und Werbeziele mit den Mitteln des Bewegbildes umgesetzt. Ein Unternehmen, aber auch Privatpersonen, können mit Hilfe von Video-Marketing Werbung schalten, Produkte in Filmen vorstellen, das Image durch Filme transportieren oder virale Videos erstellen.

Video-Marketing ist ein effektives Mittel zur Kommunikation von Werbebotschaften. Mit Hilfe von gutem Content Marketing können Videos innerhalb kürzester Zeit Traffic auf die Website generieren und die Bekanntheit der Marke zu stärken. Der Mensch als Sinneswesen wird vom audio-visuellen Werbematerial doppelt angesprochen.

Warum Video-Marketing betreiben?

Today´s Generation produziert und konsumiert täglich so viel Content wie noch nie zuvor. Hierbei machen die sogenannten „User Generated Content – Videos“ ca. ein Drittel des gesamten Konsums an Medien aus und nehmen somit den besten Rang aller Medienformate ein. YouTube als Video-Plattform besetzt Platz 2 mit einer Zahl 1,5 Mrd. im Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer im August 2017 (inMillionen).

Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) im August 2017 (in Millionen)
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181086/umfrage/die-weltweit-groessten-social-networks-nach-anzahl-der-user/

Dies zeigt, dass Videos das Hauptmedium der Zukunft sind. Sollten wir dann hier nicht anknüpfen?

Um das komplette Potenzial des Video-Marketings auszuschöpfen klären wir zunächst die Kernfragen.

  1. Wie spreche ich meine Zielgruppe richtig an?
  2. Was sollte meine Werbeaussage in meinem Video enthalten?

Die Kernfragen klären

Wie spreche ich meine Zielgruppe richtig an? 

Die richtige Ansprache der Zielgruppe ist besonders wichtig. Bei der Übermittlung der Botschaft sollte vorher festgelegt werden, wie der Endverbraucher gefesselt wird, wie beispielsweise durch den emotionalen, moralischen Appell oder die rationale Argumentation.

Symbolbild für Zielgruppe
Quelle: https://pixabay.com/de/familie-kunde-zielgruppe-ball-563968/

Emotionen entstehen beim Verbraucher durch Familien, Freunde, Früchte oder auch Sex. Beim moralischen Appell geht es eher um Status- und Prestigesymbole und bei einer sachlichen Argumentation heißt es beispielsweise „Der Preis ist zwar teuer, das Produkt überzeugt jedoch mit Geschmack und Qualität“.

Was sollte meine Werbeaussage in meinem Video enthalten?

Die Werbestrategie bzw. Copy-Strategie sollte einen Consumer Benefit, Reason Why, Tonality besitzen und diese klar definieren.

Symbolbild für Aussage
Quelle: https://pixabay.com/de/photos/aussage/

Näheres zur Bestimmung der Zielgruppe und Werbeaussage, erfährst du in diesem Blogpost.

Fakten zu Video-Marketing

Kannst du dich an das Musikvideo von „Psy – Gangnam Style“ erinnern?  Als ob es sich rund um die Uhr im Internet, Radio oder auch im Fernsehen abspielte. Wusstest du jedoch, dass es das erste Video war, welches über eine Milliarden Views erhalten hat?

Bildsymbol für Fakten mit einer Lupe
Quelle: https://pixabay.com/de/lupe-fakten-untersuchen-recherche-1607160/

Dies ist nur einer von ganz vielen Fakten zu Video-Marketing, YouTube und wie sich die Zielgruppe entwickelt. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, findest du hier einen weiteren Blog Beitrag.

Als Abschluss dient die Prognose der weltweiten Umsätze, welche mit Videowerbung erreicht werden könnten. Von 2015 mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro auf mobilen Geräten soll sich der Umsatz bis 2021 fast verfünffachen.

Statista Prognose der weltweiten Umsätze mit Videowerbung in den Jahren 2015 bis 2021 in Millionen Euro
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/457513/umfrage/weltweite-umsaetze-mit-videowerbung/

Ziele, Chancen und Risiken von Video-Marketing

Ziele 

Symbolbild für ZieleDas oberste Ziel ist es, das Produkt oder die Dienstleistung so attraktiv wie möglich zu präsentieren um eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades zu erreichen, das Image aufzuwerten und neue Zielkunden zu gewinnen. Das alles kann zu Steigerung der Marktanteile, des Abverkaufs und Förderung des Kundendialogs führen.

Strategie ohne Taktik ist der langsamste Weg zum Sieg. Taktik ohne Strategie ist das Geräusch der Niederlage.

Somit sollte Video-Marketing strategisch geplant werden. Was sind die Ziele? Was macht der Wettbewerb? Wer ist meine Zielgruppe? Wer soll das Projekt umsetzen? Mit der 10-Sekunden-Regel kann die Aufmerksamkeit des Zuschauers gewonnen werden. Doch wie schaffe ich das? Richtig! Durch Emotionen wie Neugier, Überraschung, Freude oder Vergnügen.

Chancen

Würfel als Symbolbild für Chancen

…von Video-Marketing liegen auf der Hand. Jeder Nutzer des World Wide Webs hat bereits ein Video gesehen. Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um Blogger, Influencer, Unternehmen oder Brands handelt, jeder der genannten schafft es, mit Hilfe von Videos einen Menschen durch Emotionen zu erreichen. In Verbindung zu den beweglichen Bildern hilft die passende Musik und einige nett erklärenden Worte das Interesse am Produkt zu wecken. Hier passt der Spruch „In der Kürze liegt die Würze“ besonders gut, denn von Videos mit einer Länge von 30 Sekunden werden 85% angeschaut und von 2-minütigen Videos nur noch 50%.

Um die optimale Dauer eines Videos zu bestimmen, muss ein Ziel festgelegt werden, das durch das Video erreicht werden soll.

Laut Statista dauern die erfolgreichsten viralen Videos im Schnitt zwischen 91 und 180 Sekunden, wodurch wir zum nächsten Punkt der vitalen Effekte gelangen.

Länge der erfolgreichsten viralen Videos auf Youtube im Zeitraum von Januar 2011 bis Mai 2013
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/370590/umfrage/laenge-der-erfolgreichsten-viralen-videos-bei-youtube

Risiken

Vorsicht-Symbol für RisikenBei Video-Content sind rechtliche Stolperfallen, so zu sagen verstecke Risiken, zu beachten. Die Verwendung und Abbildung von bestimmten Marken, Personen und künstlerischen Produktionen sind rechtlich geschützt. Eine Klärung für die Nutzung ist vorausgesetzt. Existiert keine Berechtigung ohne entsprechende Lizenz, ist die Veröffentlichung nicht gestattet. Weiter sind Quellen inklusive der Erlaubnis des Urhebers anzugeben.

Der virale Effekt

…entsteht bei von attraktiven Inhalten begeisterten Menschen. Ihre Begeisterung teilen sie an andere weiter. Ziel von viralem Marketing ist es, Angebote so verlockend zu gestalten, dass jeder der Zielgruppe das Video teilt und darüber spricht – wie ein Virus eben.

Definition von viralem Effekt laut Gabler Wirschaftslexikon:

Viral Marketing basiert auf dem Grundprinzip der Mundpropaganda (word of mouth), das sich primär auf die persönliche Weitergabe der Informationen von Konsumenten untereinander über Leistungen und Produkte eines Unternehmens bezieht. Die digitalen Botschaften sollen sich effizient und rasant wie ein „Virus“ über moderne Kommunikationsnetze verbreiten.

Top 1 der erfolgreichsten viralen Videos belegt Edeka mit seinem Werbeclip #heimkommen und erzielt von Ende 2015 bis heute mehr als 56 Millionen Views auf YouTube.

Der Inhalt bezieht sich auf Familien, die heutzutage durch den schnelllebigen Alltag kaum noch Zeit für ihre Mitmenschen finden. Es wird somit ein emotionaler Appell vermittelt, um den Verbraucher emotional zu berühren. Edeka rundet im Videoclip die Kampagne mit der Aussage „Zeit heimzukommen“ ab und stellt damit einen direkten Link zum Unternehmen her. Am besten überzeugst du dich selbst davon, ob es bei dir genauso wirkt!

Den Erfolg messen

Ob ein Video erfolgreich ist, kannst du anhand den KPIs messen. Ein KPI, also ein Key Performance Indicator, drückt anhand von Daten in Zahlen aus, welche Ziele der Kampagne erreicht werden konnten. Folgende Kennzahlen stehen zur Verfügung:

Klickzahlen zeigen, wie oft das Video angeklickt worden ist. Die Verweildauer des Nutzers kann jedoch nicht abgebildet werden und es kann nicht nachvollzogen werden, ob der Kunde eine Call-to-Action durchgeführt hat.

YouTube Analytics dient als Analysetool zur Erhaltung von YouTube-Klickzahlen. Wie oft dein Video durchschnittlich angeschaut wird, erfährst du dort. Interessant zu wissen ist, wie der Zuschauer das Video auf YouTube entdeckt hat wie beispielsweise über die Einbettung auf deiner Webseite oder über eine Suchmaschine.

Landingpages empfiehlt es sich bei Videos einzurichten, die hauptsächlich über die Internetsuche gefunden werden sollen. Für das Tracken der Landingpage helfen Analysetools, um den besten Traffic messen zu können.

Like & Shares, also „Gefällt mir“- und „Geteilt“-Angaben, im Solcial Media Bereich haben mittlerweile eine bedeutsame Aussagekraft. An der Verbreitung in sozialen Netzwerken ist zu sehen, ob das Video von den Zuschauern als hilfreich angesehen wird. Teilen Nutzer dein Video weiter, kannst du davon ausgehen, dass sie von deinem Produkt oder Dienstleistung überzeugt sind.

Die Verweildauer ist eine der wichtigsten Video-Marketing KPIs, denn sie zeigt, wie lange dein Video im Durchschnitt geschaut wird.

Anhand der Absprungrate lässt sich ablesen, wann dein Video abgebrochen wird, welcher Teil des Videos übersprungen wird und vieles mehr.

Referrer zeigen, welche die verweisende Webseite war und über welche Suchbegriffe ihr Video gefunden werden kann.

Wiederkehrende Nutzer kommen aus zwei Gründen auf dein Video zurück. Entweder der Zuschauer hat das Video nicht verstanden und schaut es sich mehrere Male hintereinander an oder der Zuschauer möchte seine Erinnerung auffrischen. Falls das Video nicht verständlich aufgebaut ist, solltest du dich um ein neues kümmern. Wenn ein Nutzer gezielt auf dein Video wieder zurück greift, hast du dein Ziel erreicht: es ist in Erinnerung geblieben.

So geben Video-Marketing KPIs wertvolle Informationen darüber, wie erfolgreich das Video tatsächlich ist, deswegen ist es wichtig, vorher feste Ziele zu definieren. Wird die Community noch mit eingebunden, können neue Verbraucher bzw. Kunden diazugewonnen werden. Immer schön die KPIs im Auge behalten.

Welche Formate von Videos existieren, findest du im nächsten Punkt.

Formate

Ein Video ist nicht gleich ein Video. Folgende Formate kannst du unterscheiden:

  • Webcast
  • Der Erklärfilm
  • Trailer
  • Multimedia-Präsentation
  • Eventfilm
  • Imagefilm
  • Produktfilm
  • Messefilm

Um ausführlichere Informationen über die einzelnen Formate zu erhalten, gelangt ihr hier zu unserem Blog Beitrag.

Trendorientiert? Schau dir ein paar Videos zu den Trends im Bereich Video-Marketing an. Im ersten Video sind folgende Trends aufgezeigt:

  1. 360° Videos werden so aufgenommen, dass der Zuschauer seinen Blick bei der Wiedergabe selbstständig in jede Richtung lenken kann, ohne an eine Richtungsvorgabe gebunden zu sein. 360° Videos solltest du aber nicht mit der Virtual Reality vergleichen, denn hierzu fehlt die Echtzeitberechnung und die geringen Interaktionsmöglichkeiten.
  2. Interaktive Videos geben den Zuschauern die Möglichkeit, interaktiv am das Video zu verwenden wie beispielsweise beim Klicken eines Kuchens erhältst du das Rezept dafür. Bei diesen Videos liegt die Click-Through-Rate (kurz CTR) über 10%, wobei die Rate bei normalen Videos nur bei 2% liegt. Die Klickte ist eine Kennzahl, welche die Anzahl der Klicks auf Werbebanner oder Sponsorenlinks im Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt.

Im nächsten Videos geht es um die Trends wie „Weniger ist mehr“, „SEO“, „Mehr Webseiten-Videos einsetzen“, „Video-Anleitungen, die es in sich haben“ oder „Lässiges Business-Video-Marketing“. Viel Spaß beim Schauen!

 

Wir Jennifer Dedinskeite und Angelo Lang studieren beide an der DHBW Heilbronn im 5. Semester. Wir hoffen, dass wir euch mithilfe dieses Blogpost einen guten Einblick in Video-Marketing geben konnten. Dieser Blogpost wurde im Rahmen der E-Commerce Vorlesung an der DHBW Heilbronn erstellt. Ihr könnt uns gerne Feedback hier lassen!

            

Affiliate Marketing – Affiliate-Marketing Einführung

Was ist Affiliate Marketing?

Warum verdienen chiasamenessende* Instagram-Influencer und blondierte Pieps-YouTube-Stars in ihren „AboutYou“-Streetstyles in unserem Land mittlerweile auf Chirurgen-Niveau? Die Antwort ist so simpel, wie das intellektuelle Niveau dieser Videos: Affiliate Marketing.

Durch Videos mit Titeln wie „Mein Freund kauft 9 ungewöhnliche Amazon Produkte & ich teste sie“, werden der jungen Zielgruppe täglich neue lebensnotwendige Produkte vorgestellt.

Der Amazon-Link zu jedem ach so tollen Bart-Shampoo*, Augenbrauen-Gel* oder Mitesserentferner-Set * befindet sich schon unter dem Video und die Affiliate-Gelddruckmaschinerie* läuft mit. Bei Amazon können die Verkaufsstrategen sogar bis zu 10 % pro vermitteltem Kauf einstreichen. So generiert man schnell mal Werbeeinnahmen im mittleren vierstelligen Bereich. Für eine junge Influencerin ist das ein riesen Haufen Levis-Shirts*.

Hier ein kleines Inhaltsverzeichnis, damit du dich besser zurecht findest.

  1. Doch wie genau funktioniert Affiliate Marketing
  2. Affiliate – Eine Erfolgsstory
  3. Doch wie kannst DU anfangen mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen?
  4. Affiliate Marketing Veranstaltungen 2017

    Doch wie genau funktioniert Affiliate Marketing ?

Laut Definition stellt Affiliate Marketing eine Vertriebsart dar, die auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision basiert. Es verbindet den kommerziellen Anbieter, auch Merchant oder Advertiser genannt, mit dem potentiellen Käufer.

Die Schnittstelle zwischen diesen beiden stellt ein Vertriebspartner dar, der als Affliate oder Publisher bezeichnet wird. Dieser baut den sogenannten Affiliate-Link auf seiner Website oder in seinen Blog ein und bewirbt somit das Angebot des Händlers. Der Link enthält einen speziellen Code, durch den der vermittelnde Affiliate eindeutig identifiziert wird.

Außerdem gibt es noch die sogenannten Affiliate-System-Betreiber. Dabei handelt es sich um unabhängige Plattformen, die vor allem die technische Administration sowie die finanzielle Abwicklung übernehmen.

Pay-Per-Click

Doch wie gelangt der Affliate nun an seine Provision? Es werden dabei verschiedene Vergütungsmodelle unterschieden:

Pay-Per-Click
Pay-Per-Click

Eines der gängigsten Modelle ist Pay per Click. Hier wird pro erfolgtem Klick auf einen Link eine Provision ausgezahlt, unabhängig davon ob schließlich ein Kauf getätigt wird. Somit kann hierbei keinerlei Aussage über die Qualität des Traffics getroffen werden. Dieses System kommt also vor allen zum Einsatz um die Reichweite kurzfristig zu erhöhen. Mehrfachklicks verhindert dabei eine integrierte IP-Sperre.

Pay-Per-Sale

Pay per Sale
Pay per Sale

Im Gegensatz dazu wird bei Pay per Sale erst dann eine anteilige Provision ausgezahlt, sobald auch wirklich Umsatz über den Vermittlungslink erzeugt wurde.

Pay-Per-Lead

 

Pay-Per-Lead
Pay-Per-Lead

Ein weiteres Vergütungssystem ist Pay per Lead. Hierbei verdient der Affiliate Geld, sobald ein Kunde einen Lead generiert. Darunter versteht man die Kontaktaufnahme des Kunden zum Anbieter, indem er beispielsweise Kataloge anfordert. Dieses Affiliate Programm eignet sich besonders für beratungsintensive Dienstleistungen und Produkte.

Aber der heilige Gral des Affiliate Marketings sind wohl die Lifetime-Programme. Dabei erhält der Affiliate solange Provisionen, wie der vermittelte Kunde beim Händler Umsätze generiert. Die Nachverfolgung und Wiedererkennung des Kunden ermöglicht dabei das Cookie-Tracking.

Meist kommen diese Lifetime-Systeme zum bewerben von teuren und komplexen Online-Tools und -services zum Einsatz. Sie sind zwar recht selten aber für die Anbieter solcher Services äußerst attraktiv.

Der Affiliate ist motiviert gute und langfristige Kunden an Land zu ziehen, um regelmäßig seine Lifetime-Provision zu kassieren. Und der Händler vermeidet es hohe Provision für einen Kunden zu zahlen, der nach einem Monat wieder kündigt. Ein gutes Geschäft für beide Seiten.

Affiliate Marketing – Eine Erfolgsstory

Auf den Online-Marketing Konferenzen dieser Welt wird sich die Entstehungsgeschichte des Affiliate Marketings unter digitalen Nomaden wie folgt erzählt:

Jeff Bezos ist 1997 auf einer Cocktail-Party von einer Frau gefragt worden, ob es möglich ist Bücher passend zum Thema ihrer Website direkt auf dieser zu verkaufen. Ein Jahr später hatte Amazon bereits 60.000 Partner, die mit ihren fancy Videos und Blogartikeln jede Menge Umsatz für Amazon generierten.

Umsatz Affiliate Marketing

 

Im Jahr 2015 erwirtschaftete der Affiliate Kanal in Deutschland bereits 6,98 Milliarden Euro. Im Folgejahr waren es sogar 7,6 Milliarden. Das entspricht einem Wachstum von 9 %.

2017 komme jetzt ich noch dazu, also sollte der Umsatz auf 10 Milliarden wachsen. Just saying.

Doch wie kannst DU anfangen mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen?

Zunächst benötigst du geeigneten Content in dessen Zusammenhang du die Links präsentieren kannst. Nischenwebsites eignen sich dafür beispielsweise hervorragend. Diese sprechen ein gezieltes Segment interessierter Personen an und so kommt es schneller zu einem Kauf.

Hast du bereits eine Seite die ausreichend Traffic erzeugt, solltest du dich auf die Suche nach einem Affiliate Partner machen. Neben Amazon kommen hierfür etliche andere Verkaufsplattformen und Online-Shops in Frage. Eine Übersicht zu möglichen Partnern findest du auf vermittelnden Websites wie zum Beispiel hier.

Nach der Anmeldung und Freischaltung musst du nur noch den Werbemittelcode auf deiner Website einbauen.

Affiliate Marketing Veranstaltungen in 2017

Da Networking super fancy und super wichtig ist findest du hier, die wichtigsten Affiliate Marketing Veranstaltungen in 2017. Da sind auch paar in São Paulo, London und Amsterdam dabei aber hey, mit Affiliate Marketing bist du ja ortsunabhängig und kannst dir diese Reisen ohne mit der Wimper zu zucken leisten.

 

Eine detaillierte Anleitung wie auch DU mit Affiliate Marketing deine erste Mille machen kannst findest du hier 😉

Ich wollt dir nur noch mitteilen das alle Links die mit einem * gekennzeichnet sind, Affiliate-Links sind.

Sämtliche Einnahmen verwende ich zu 100% um Aktien bei der Comdirect zu kaufen.

Das hat jetzt weniger mit Affiliate-Marketing zu tun, aber ich hatte noch einen Affiliate-Link von meiner Online Bank rumfliegen. Deshalb, falls ihr euch mal Aktien kaufen wollt, dann nur hier.

Wir Julia Trinkl und Micha Schmidt hoffen euch mit dieser kurzen Zusammenfassung einen Einblick in das Thema Affiliate Marketing gegeben zu haben.

Dieser Blogpost entstand im Rahmen der E-Commerce Vorlesung an der DHBW Heilbronn. Wäre also super sweet, wenn ihr sämtliche Amazon-Bestellung zukünftig über einen unsere Links tätigen könntet.

 

E-Mail Marketing Checkliste

Checkliste für erfolgreiches E-Mail Marketing

Ist E-Mail Marketing eine Option für euer Unternehmen? Dies findet ihr mit dieser Checkliste ganz leicht heraus.

Je mehr Fragen ihr mit ja beantworten könnt, desto relevanter werden E-Mails für euch.

  • SpE-Mail Marketing Checklisterecht Ihr eure Kunden bereits per Post an?
  • Versendet Ihr regelmäßig eine Kundenzeitschrift, einen Rundbrief oder Produktkataloge?
  • Wollt Ihr bestehende Kunden genauer informieren?
  • Sammelt Ihr bereits E-Mail-Adressen eurer Kunden?
  • Wollt Ihr euren Kunden regelmäßig neue Angebote vorschlagen?
  • Gibt es einen Kollegen, der sich mit dem Thema beschäftigen könnte?
  • Habt Ihr aktuelle Informationen für eure Kunden?
  • Habt Ihr individuelle Informationen für die Kunden?

Eine weitere und ausführlichere Checkliste findet ihr hier.

Wenn ihr mehr über das Thema E-Mail Marketing wissen wollt, besucht unseren Blog Beitrag.

Darüber hinaus findet ihr hier eine Zusammenstellung von ausgewählten Quellen zum Thema E-Mail Marketing.

5 Tipps für erfolgreiches Mobile Marketing

 

Smartphones und Tablets sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags.

Warum Mobile Marketing immer mehr an Bedeutung gewinnt und was man unter Mobile Marketing überhaupt versteht, wurde bereits in einem anderen Artikel von uns beleuchtet.

Doch wie sieht erfolgreiches Mobile Marketing aus? Lassen Sie sich von unseren 5 Tipps für ein erfolgreiches Mobile Marketing inspirieren:

 

1. Verwenden Sie keine hochauflösenden Fotos/Videos

Um das Datenvolumen der Nutzer nicht zu sehr zu belasten, sollten Sie auf hochauflösende Fotos oder Videos in HD-Qualität verzichten. Passen Sie die Auflösung den Größenverhältnissen am Smartphone-Display an.

2. Benutzen Sie Landingpages

Wenn Sie Werbemaßnahmen für Smartphone Nutzer planen, verlinken Sie optimalerweise auf Landingpages und nicht auf Desktop-Versionen.

3. Verzichten Sie auf Java und Flash

Benutzer von mobilen Endgeräten werden Ihnen danken, wenn Sie auf Java und Flash verzichten.

4. Beziehen Sie den Kontext der mobilen Nutzungssituationen in das Marketing ein

Mobile Endgeräte begleiten ihre Nutzer über den gesamten Tag hinweg. Wenn Sie die vier Parameter, die den Kontext der Nutzungssituation des mobilen Endgerätes beschreiben, in der Customer Journey berücksichtigen, können Sie Werbemaßnahmen gezielt auf den Nutzer abstimmen. Der Kontext der Nutzungssituation besteht aus (1) der Motivation (2) der zur Verfügung stehende Zeit (3) dem Aufenthaltsort sowie (4) dem Gemütszustand. Die Kombination dieser vier Parameter hat Einfluss auf das Marketing. So ist ein Nutzer, der z.B. auf seinen Zug am Bahnhof wartet, potenziell empfänglicher für Markenkommunikation, da die Motivation seiner Nutzung in diesem Fall vorrangig Zeitvertreib und Unterhaltung sind.

5. Versuchen Sie unnötige Klicks zu reduzieren

Beachten Sie stets, dass der Nutzer der mobilen Website alle Formulare etc. ohne Maus und Tastatur ausfüllen muss. Ist die mobile Website zu umständlich zu navigieren führt dies zu Enttäuschungen der Nutzer.

 

Durch die veränderte Mediennutzung ist es für das Marketing wichtig geworden die Nutzungssituationen der Konsumenten von mobilen Endgeräten zu verstehen und zu wissen, wann Werbung stört und wann sie einen Mehrwert liefern kann. Mobile Marketing ermöglicht den Werbetreibende eine hohe Reichweite und eine Vielzahl an zusätzlichen Touchpoints.

Für ein erfolgreiches Mobile Marketing ist es allerdings von Bedeutung, dass die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe berücksichtigt werden.

Quellen

https://www.haufe.de/marketing-vertrieb/online-marketing/kolumne-alles-digital-mobile-ist-die-zukunft-punkt_132_405484.html

http://www.bvdw.org/presse/detail/artikel/bvdw-thesenpapier-wie-marketing-im-zeitalter-von-mobile-moments-gelingt/

 

Die besten Social Media Marketing Quellen

Die besten Quellen zu Social Media Marketing!

Eine passende Definition Social Media Marketing findest du hier. Da es unzählige Definitionen gibt, interessiert dich vielleicht auch noch diese hier.

Du möchtest einen kleinen Überblick über das Thema erhalten? Dann schaue doch mal auf dieser Seite vorbei oder informiere dich hier noch über weitere Themen.

Du bist mit deinem Unternehmen in eine Social Media Krise geraten und weißt nicht mehr weiter? Dann hole dir Hilfe! Auch ein Klick auf dieser Seite kann in diesem Fall nicht schaden.

Die Anzahl an Social Media Plattformen ist riesig, da fällt die Auswahl oft schwer. Doch bevor du dich für einen Social Media Channel entscheidest, solltest du dich ausreichend informieren. Das tust du am besten hier oder hier! 

Social Media kann dir bei deiner Zielerreichung helfen. Doch welche Ziele können durch erfolgreiches Social Media Marketing überhaupt angestrebt werden? Hier eine kleine Übersicht. Auch eine kleine Statistik über die Gründe von Social Media Nutzung kann nicht schaden.

Durch erfolgreiches Social Media Marketing kannst du durch die Decke gehen! Aber Vorsicht, auch das Gegenteil kann der Fall sein. Deshalb solltest du dir über die Chancen und Risiken von Social Media Marketing bewusst sein. Informiere dich rechtzeitig!

Social Media Marketing ist ständig im Wandel. In Zukunft werden einige Trends auf dich zukommen, auf die du achten solltest. Auch hier stehen einige spannende Neuigkeiten!

Viele Unternehmen sind gut in Social Media Marketing. Aber manche sind noch besser! Wenn du dir was abschauen willst, schau doch mal hier vorbei. Auch in diesem Artikel kannst du dir bei deinen Vorbildern etwas abschauen.

 

 

Erfolgreiches Social Media Marketing

Wie du in kurzer Zeit alles über erfolgreiches Social Media Marketing erfährst!

„A brand is no longer what we tell the consumer it is- it is what consumers tell each other it is!“- Scott Cook

Fast drei Viertel der Internet User im Alter von unter 21 Jahren generieren Content im World Wide Web. 70% sind Mitglied einer Social Media Website. Zudem verfolgen und kommentieren 61% aktiv Einträge von anderen Usern. Der Social Media Auftritt deines Unternehmens ist deine SOCIAL VOICE! In unserem Artikel findest du deshalb eine ausführliche Einführung in das Thema Social Media Marketing.

Überlasse nichts dem Zufall und informiere dich hier über die wichtigsten Erfolgsfaktoren!

  1. Was ist Social Media Marketing?
  2. Welche Ziele kannst du damit erreichen?
  3. Welche Chancen & Risiken erwarten dich?
  4. Die wichtigsten Sozialen Netzwerke- eine Auswahl!
  5. Was ist eine Social Media Strategie?
  6. Wer macht’s am besten? Best Practice Beispiele!
  7. Welche Trends werden in Zukunft auf dich zukommen?
  8. Auf der Suche nach einer Social Media Marketing Agentur
  9. Die 10 häufigsten Fragen zum Thema Social Media Marketing
  10. Nutzt du Soziale Netzwerke richtig? – Deine Checkliste!
  11. Eventkalender- wichtige Daten, die du dir merken solltest!

Was ist Social Media Marketing?

Definition Social Media Marketing:

Unter Social Media Marketing wird generell die zielgerichtete und marktorientierte Nutzung sozialer Medien verstanden. Besonderer Kernpunkt von SMM ist die Interaktion der Nutzer mit den Werbeinhalten und Werbeformen. Der Theorie nach sollen Nutzer gleichzeitig Kunden und Vertrieb, bzw., Rezipienten und Advertiser einer Marke, eines Produktes oder einer Dienstleistung werden.

Welche Ziele kannst du damit erreichen?

  1. Bekanntheit verbessern
  2. Traffic steigern
  3. Kundenloyalität erhöhen
  4. Abverkäufe optimieren
  5. Neukundengewinnung
  6. Kundenbindung stärken
  7. Bekanntheit steigern
  8. Image pflegen
  9. Krisenprävention
  10. wertvolles Kunden-Feedback
  11.  Word-Of-Mouth-Marketing
  12. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Weitere Social Media Marketing Ziele findest du hier.

Im Jahr 2017 geben weltweit befragte Unternehmen folgenden Nutzen an, der sich für sie aus Social Media Marketing ergibt:

Quelle: Statista

Welche Chancen & Risiken erwarten dich?

Zielgruppengenaue Platzierung von Marketingmaßnahmen Shitstorm-Gefahr
Geringe Eintrittsbarrieren Risiko einer inhomogenen Nutzergruppe
Leichte Informationsgewinnung Kontrollverlust
Unzählige Gestaltungsmöglichkeiten Datenschutz
Direkter Kundenkontakt Permanente Forderung von aktuellen Inhalten
Social Media als digitaler Distributionskanal Steigerung der Preistransparenz
Integration der Kunden in den Leistungserstellungsprozess Gefahr eines nachhaltigen Imageschadens
Social Media als Unterstützung des Personalwesens Verschmelzung geschäftlicher und privater Grenzen
Social Media als Marktforschungsinstrument Abhängigkeit von Plattformbetreibern
Social Media ist ortsunabhängig

Im folgenden Video erfährst du Näheres:

 Die wichtigsten Sozialen Netzwerke- eine Auswahl!

Die Anzahl an Social Media Plattformen ist riesig! Das aktuelle „Social Media Prisma“ zeigt euch, wie groß das Ausmaß wirklich ist:

Quelle: www.ethority.de

 

Doch nicht alle Social Media Plattformen sind für dein Unternehmen geeignet. Die Auswahl muss strategisch überlegt sein und sollte sich an deinen Unternehmenszielen orientieren.

Folgende Social Media Plattformen werden bei Unternehmen weltweit im Jahr 2017 am häufigsten genutzt:

Quelle: statista

Aufgrund der oberen Statistik, gehen wir nun kurz auf die wichtigsten Social Media Channels ein.

Facebook: Facebook ist ein soziales Netzwerk, das ursprünglich in Anlehnung an Jahrbücher von amerikanischen Highschools gegründet wurde. Entwickelt wurde Facebook im Jahr 2003 von  Mark Zuckerberg. Jeder Facebooknutzer verfügt über eine Profilseite, auf der sich Personen mit Texten, Fotos und Videos vorstellen können. In den letzten Jahren hat sich Facebook stetig vergrößert und verfügt über neue Tools.

 

Twitter: Twitter ist ein Mikrobloggingdienst des Unternehmens  Twitter Inc. Auf Twitter können angemeldete Nutzer telegrammartige Kurznachrichten verbreiten. Die Nachrichten werden „Tweets“ genannt. Der User hat eine Grenze von 140 Zeichen, diese kann er aber seit kurzem um angehängte Fotos und Videos verlängern.

 

 LinkedIn: LinkedIn ist ein Soziales Netzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Knüpfen von neuen geschäftlichen Verbindungen. Derzeit ist es die größte Plattform dieser Art. Seit Dezember 2016 ist LinkedIn ein Teil von Microsoft. Unter anderem bietet die Plattform folgende Funktionen: Erstellen eines Profils mit Lebenslauf, Knüpfung neuer Kontakte, Erstellen von Unternehmensprofilen, Verlinkung auf eigene Website, Empfehlung von anderen Mitgliedern.

 

Instagram: Instagram ist ein kostenloser Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos in quadratischer Form. Nutzer können ihre Fotos und Videos mit Filtern versehen. Instagram ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform und ermöglicht es, Fotos auch in anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten. Nutzer können ihr Profil öffentlich oder privat gestalten und so selbst entscheiden, wer Zugriff auf die eigenen Fotos und Videos hat.

 

Youtube: Youtube ist ein Videoportal, das 2005 gegründet wurde.  Nutzer können auf der Social Media Plattform kostenlos Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen. Den größten Teil seines Umsatzes macht Youtube mit Abspielen von Werbeanzeigen.  Auf YouTube gibt es alle Arten von Videos, u. a. Film- und Fernseh­ausschnitte, Musikvideos, Trailer sowie selbstgedrehte Filme und Slideshows. Über das YouTube-Partnerprogramm ist es den Produzenten von Videos seit 2007 möglich, Geld zu verdienen.

 

Pinterest: Pinterest ist eine Social Media Plattform, auf der Nutzer Bilder mit persönlichen Beschreibungen in Fotoalben, sogenannten Pinnwänden, heften können. Andere Nutzer können diese Bilder dann auf ihren eigenen Pinnwänden speichern, teilen oder kommentieren. Das Wort Pinterest setzt sich zusammen aus pin (anheften) und interest (Interesse). Dem Nutzer ist es also möglich, durch das Anheften von Bildern seine eigenen Interessen zu erkennen und zu teilen.

 

Snapchat: Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst. Die Social Media Plattform ermöglicht es, Fotos und andere Medien, die nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“, an Freunde zu versenden. Im Gegensatz zu anderen Social Media Plattformen hat man als Nutzer kein klassisches Profil. Jeder Nutzer erhält stattdessen eine Art Channel, über die Inhalte verbreitet werden können. Die Fotos oder Kurzfilme können mit diversen Filtern versehen werden.

Was ist eine Social Media Marketing Strategie?

,,Als Social Media Strategie wird im Allgemeinen die aktive, bewusste und dauerhafte Bestimmung von Schwerpunkten innerhalb der unterschiedlichen Social Media Erscheinungsformen verstanden. Dies geschieht mit Hilfe eines festgelegten Plans, der langfristig die angestrebten Social Media Ziele erreichen soll.“

Hier findet ihr die 7 Schritte zu eurem perfekten Konzept: 

Ihr wollt noch ein bisschen mehr über eine Social Media Strategie erfahren? Dann klickt doch mal hier.

Wer macht’s am besten? Best Practice Beispiele!

Edeka Weihnachtsclip #heimkommen

Ende November 2015 veröffentlichte Edeka den Weihnachtsclip „heimkommen“. Das Werbevideo ging durch die Decke und hat sich viral verbreitet. Weltweit werden Menschen auf den Clip aufmerksam. Der Spot ist sehr ästhetisch und emotional und gilt als besonders ansprechendes Beispiel eines Werbefilms. Die Handlung ruft starke Emotionen hervor, was für einen deutschen Werbefilm bislang ungewöhnlich war. Mittlerweile wurde der Clip über 56 Millionen Mal auf Youtube angeklickt.

 

Pizzabestellung per Twitter- Dominos #EasyOrder

Die Kunden der Fastfoodkette Dominos können seit Mai 2015 ihre Lieblingspizza per Twitter bestellen. Was du dafür tun musst? Poste einen „Pizza-Emoji“ an @Dominos oder nutze den Hashtag #EasyOrder. Das Tweet-basierte Bestellsystem sorgte in US-Medien wie USA Today, Forbes und Good Morning America bereits für große Aufmerksamkeit . Zusätzlich erhielt es einen „Titanium Grand Prix Award“ in Cannes. Mittlerweile erhält Dominos die Hälfte ihrer Bestellungen auf elektronischem Weg.

 

Ellen DeGeneres und die Samsung Werbung während der Academy Awards: “ Das Oscar Selfie“

Seit der Nacht vom 2. auf den 3. März gibt es einen neuen Rekord-Tweet, der den bisher erfolgreichsten Tweet von Barack Obama mit seiner Frau Michelle ablöst. Die Oscar-Moderatorin Ellen DeGeneres hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Obama-Rekord zu brechen. Erreichen will das die 56-Jährige durch ein Selfie mit Schauspielerin Meryl Streep – live aufgenommen während der Show, doch am Ende entsteht ein Selfie mit Halb Hollywood, welches sich innerhalb von Sekunden verbreitet und sogar Twitter zeitweise außer Betrieb setzt. Der größte Gewinner dieser Aktion ist jedoch Oscar-Sponsor Samsung, dessen Galaxy-Note-Smartphone auf diese Art und Weise 30Sekunden lang die Aufmerksamkeit von Millionen Fernsehzuschauern in der ganzen Welt erhielt.

Weitere Best Practice Beispiele findest du hier oder hier!

7 Prognosen für die Welt der Social Media:

  • Live-Video Inhalte werden noch wichtiger
  • Marken werden mehr als je zuvor auf Messaging-Apps, wie Facebook Messenger und Whatsapp, setzen
  • E-Commerce auf Social Media bietet neue Möglichkeiten für den Vertrieb, wie zum Beispiel shoppable Posts auf Instagram
  • Virtual Reality wird das Marketing mehr und mehr erobern.
  • Kurzlebige Inhalte (Anleitungsvideos, Interviews, Live-Events, Gewinnspiele, Blicke hinter die Kulissen…) werden in ihrer Bedeutung wachsen
  • Viele Marken werden für „Stories“ von Snapchat zu Instagram wechseln
  • Werbung auf Mobilgeräten wird wettbewerbsfähiger

Nähere Informationen findest du hier. 

Du bist auf der Suche nach einer Social Media Marketing Agentur? 

Was für dein Unternehmen am wichtigsten ist, musst du selbst entscheiden. Doch diese 3 Agenturen könnten dir dabei helfen:

Die 10 häufigsten Fragen zum Thema Social Media Marketing

1. Welchen Vorteil habe ich als Unternehmer mit Social Media Marketing? 

Du bist schneller und einfacher erreichbar für deine Kunden. Zusätzlich kannst du mögliche Neukunden deutlich schneller ansprechen. Du kannst eine Beziehung zu deinem Kunden aufbauen und deine Markenbekanntheit steigern. Letztlich kann Social Media Marketing dabei helfen, die eigene Dienstleistung erfolgreich zu bewerben und auch für seine Produkte neue Kunden zu bekommen und so mehr zu verkaufen.

2. Wie kann ich den Erfolg meines Social Media Marketings messen? 

Den Erfolg misst du wie alle anderen Marketing Aktivitäten mit Hilfe von Zahlen. Hierbei solltest du nicht nur die Anzahl deiner Likes und Follower beachten.  Letztendlich sind es Dinge wie Traffic, Leads und tatsächlich neu gewonnen Kunden, die entscheidend für die Erfolgsmessung sind.

3. Wie viel kostet Social Media Marketing? 

Die höchsten Kosten, die du hierfür verwenden musst, ist deine wertvolle Zeit. Konkrete Kosten entstehen beispielsweise durch die Schaltung von Werbung bei Facebook, diese sind aber vergleichsweise gering.

4. Wie viel Zeit sollte ich für mein Social Media Marketing in der Woche einplanen? 

Timing ist Alles. Verwendest du nur ein paar Stunden pro Woche, wirst du keinen Erfolg haben. Du musst 24/7 auf dem Laufenden sein, auch über das aktuelle Tagesgeschehen.

5. Wie lange dauert es, bis ich erste Ergebnisse sehen kann? 

Social Media Marketing sollte strategisch in dein Unternehmen eingebunden sein. Deshalb muss der Prozess langfristig geplant sein, weshalb es Zeit braucht, Erfolge zu erkennen.

6. Welche Fehler werden im Social Media Marketing am häufigsten gemacht? 

Den schlimmsten Fehler den du begehen kannst ist es, Inhalte nur sehr unregelmäßig zu veröffentlichen. Hältst du die User nicht auf dem Laufenden, verlieren sie schnell das Interesse. Höre auf deine Nutzer und rede nicht ständig über dich selbst und deine Produkte!

7. Soll ich mein Social Media Marketing outsourcen, jemanden dafür einstellen, oder es doch selbst machen?

Das kommt ganz darauf an, wie wichtig Social Media Marketing für dich und dein Unternehmen ist. Willst du dich ganz auf deine Kerndisziplin konzentrieren, solltest du das Ganze outsourcen. Auf der anderen Seite kennst nur du und deine Mitarbeiter die Produkte in ihrer Vielfalt mit all ihren Details!

Nutzt du Soziale Netzwerke richtig? Hier findest du eine Checkliste!

Zum Abschluss findest du nochmal alle wichtigen Punkte auf einen Blick. Du kannst überall einen Haken setzen? Dann kann ja nichts mehr schief gehen!

  1. Social Media Strategie erstellen
  2. Ziele und Zielgruppe definieren
  3. Plattformen bewusst und strategisch auswählen
  4. Inhalte planen und dem Nutzer damit einen Mehrwert liefern
  5. Budget erstellen und im Blick behalten
  6. Konkurrenz nicht unbeobachtet lassen
  7. Ergebnisse evaluieren
  8. Für Risiken und Krisen gewappnet sein
  9. Interne Verantwortlichkeiten festlegen
  10. Richtlinien für eine einheitliche Kommunikation festsetzen

Dein Eventkalender- Diese Social Media Events solltest du auf keinen Fall verpassen!

Du willst noch mehr über Social Media Marketing erfahren, tiefer in die Materie eindringen und spannenden Vorträgen lauschen? Dann solltest du dir diese Daten unbedingt in deinen Kalender eintragen!

 

FVW Digital Marketing Day 2018-06.02.2018, 9:30-19:30 Uhr, Düsseldorf

Hier habt ihr die Möglichkeit, spannenden Vorträgen zu lauschen, an verschiedenen Workshops teilzunehmen und noch mehr Praxisnähe zu erfahren! Mehr Raum für Tipps, Erfahrungen und Networking! Tauscht euch mit Experten aus und werdet kreativ! Knüpft wertvolle Kontakte und erweitert euer Netzwerk.

Social Media-Viel mehr als nur Selfies-03.11.2017, 10:00-17:30 Uhr, München

Du bist Händler? Du nutzt unterschiedliche Social Media Kanäle, um deine Produkte zu vermarkten, Kunden zu binden und deine Märkte zu stärken? Trotzdem ist dein erzielter Traffic noch zu gering? Hier erfährst du, wie du dem entgegenwirken kannst. Am Vormittag erlernst du wichtiges Theoriewissen und am Nachmittag darfst du selbst ans Werk.

Social (Media) Selling-03.11.2017-04.11.2017, Köln

Welche Voraussetzungen gibt es für profitables Social Media Selling? Welche Plattformen sind für dich die richtigen und wie wirken die Plattformen kombiniert? Wie sieht eine professionelle Präsenz der Personen und des Unternehmens in den sozialen Medien aus? Welche Inhalte brauchst du für sozialen Medien und woher kommen diese? Wie planst du einen strategischen und kontinuierlichen Kalender für deine Aktivitäten? Dies sind nur einige der Fragen, die dir in diesem zweitägigen Training beantwortet werden.

Effizientes Social Media Marketing-01.03.2018, 09:00-16:00 Uhr, München

In diesem Kurs wirst du in kurzer Zeit lernen, wie du das beste aus deiner Social Media Präsenz rausholen kannst! Nach diesem Kurs bist du ein Experte im effizienten Bedienen verschiedner Plattformen, behältst den Überblick, bleibst dabei strukturiert und lernst, diese Dinge zu automatisieren. Mit Effizienz zum Erfolg statt Frustaufbau. Ein Social Media Marketing Kurs, der auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist!

Social Media Marketing mit Facebook & Co.-15.11.2017-16.11.2017, München 

Ziel dieses Seminars ist es, Social Media Marketing als gewaltiges Marketing Tool richtig zu nutzen. Du willst in dieses wichtige Kommunikationsmittel einsteigen? Dann bist du in diesem Kurs genau richtig. Hier lernst du, wie Social Media funktioniert und wie du von Anfang an richtig damit umgehst. Besonderes technisches Vorwissen ist dabei nicht notwendig.

Social Media Marketing Seminar-08.11.2017, 09:30-17:30 Uhr, Wien

Hier wird dir eine kompakter Überblick über Social-Media-Marketing Tools gegeben. Des Weiteren werden die Einsatzmöglichkeiten von Social Media im Marketing erörtert. Du willst wissen, wie du verschiedene Social Media Plattformen am optimalsten für deinen Unternehmenserfolg nutzt? Dann bist du hier genau richtig.

Social Media Marketing-Intensivseminar-13.01.2018, 09:00-14:00 Uhr, Xanten

In diesen 4 Stunden erfahrt ihr die wichtigsten Geheimnisse und Schlüssel, wie Facebook dein Unternehmen noch erfolgreicher macht! Dazu musst du kein Facebook-Experte sein, im Gegenteil! Anfänger sind willkommen! Du stehst Facebook noch kritisch gegenüber? Hier werden dir alle deine Ängste genommen! Das Erlernte kannst du sofort umsetzen.

Weitere Infos zu den bevorstehenden Events findest du hier. 

 

Wir hoffen, euch hat unser Artikel gefallen und wir konnten euer Interesse an Social Media Marketing wecken! Nun wünschen wir euch viel Spaß beim Umsetzen und Kreativ sein! Eine Zusammenfassung unserer Quellen findet ihr in diesem Artikel.

 

Damit ihr auch wisst, wer hinter diesem Artikel steckt, bekommt ihr nun noch ein paar Infos zu den Autoren: 


Wir, das sind Alina Unterthiner (rechts) und Linda Neubauer (links), zwei E-Commerce begeisterte Studentinnen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Alina absolviert gerade ihren Bachelor im Bereich BWL-Konsumgüterhandel, Linda im Bereich BWL-Textilmanagement. Alina konnte schon einige Erfahrungen im Bereich Social Media Marketing in der Möbelbranche sammeln und spezialisiert sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit auf den Erfolg von Influencer Marketing. Linda ist in der Modebranche tätig und gründete vor einem Jahr das Newcomer Label goldstueck.germany, welches sich alleine durch Social Media Marketing entwickelt hat. Momentan ist sie gerade dabei, hierfür einen auf Konfigurator- Modul basierenden Onlineshop zu entwickeln. 

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Wir empfehlen die Neckarmedia Werbeagentur als Partner für effektives Social Media Marketing in Heilbronn.

 

 

 

 

 

Kompaktes Mobile Marketing Wissen

Apps, angepasste Mobilewebsites, Bannerwerbung und Push-up-Benachrichtigung all das hat einen gemeinsamen Nenner und zwar Mobile Marketing.

In dem folgenden Artikel werden wir Ihnen erklären, was Mobile Marketing ist und welche Ziele es verfolgt. Wenn Sie noch nicht wissen, was Mobile Marketing ist, so eignet sich dieser Artikel perfekt um ihre Wissenslücke zu füllen.

Kompaktes Mobile Marketing Wissen – Leichte und verständliche Erklärungen zum Thema Mobile Marketing

Dieses Video zeigt zum einen welche Auswirkung diese Entwicklung für Unternehmen hat, und zum anderen Anwendungsbeispiele für Mobile Marketing.

Inhaltsverzeichnis

1. Definition Mobile Marketing?
2. Ziele des Mobile Marketings
3. Warum Mobile Marketing mehr an Bedeutung gewinnt
4. Formen des Mobile Marketing
5. Chancen und Risiken des Mobile Marketing
6. Ausblick-3 Top Trends im Mobile Marketing

Definition Mobile Marketing?

Mobile Marketing ist die grundlegende Strategie für Werbung auf mobilen Endgeräten, unter der Berücksichtigung der Möglichkeiten und Einschränkungen der Mobilkommunikation. Die Marketing Maßnahmen können sowohl die Gewinnung von Informationen oder Verkauf von Produkten über mobile Endgeräte abzielen.

Durch Mobile Marketing wird der direkte Kontakt mit dem Kunden hergestellt. Wichtig hierfür ist die optimale Darstellung von Informationen, Inhalten und Werbung auf den mobilen Endgeräten. Konkrete Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, die mit mobilen Endgeräten möglich sind, nennt man Mobile Advertising.

Mobile Advertising eignet sich für Kommunikationsbereiche „Below the line“ wie z.B. Viral-Marketing oder Community Marketing. Hierbei wird versucht, dem Kunden durch optimale Platzierung eines Produkts/ Dienstleistung die Inanspruchnahme beziehungsweise den Kauf der Ware schmackhaft zu machen.

Ziele des Mobile Marketings

Um von der Definition des Mobile Marketings zu den Zielen zu kommen, muss man sich zunächst überlegen welche Bedeutung die Ziele haben. Natürlich ist es wichtig, die Wertschöpfung der Kunden sehr wichtig, jedoch müssen auch mobile Standards oder verständliche Informationen essenziell. Anbei zeigen wir Ihnen 5 Ziele, welche in unseren Augen am wichtigsten sind.

1. Pflege der Kundenbeziehung

Mobile Marketing zielt vor allem darauf ab, Kunden auf mobilen Endgeräten direkt zu erreichen. Firmen gehen diesen Weg meist über eine selbst erstellte App, um die Kunden darüber leichter zu gewinnen. Hierbei wird die Pflege der Kundenbeziehung zentraler Bestandteil der Erreichung des Ziels. Um den Kunden möglichst langfristig nah an dem Unternehmen zu halten, werden Funktionen wie tägliche News bzw. Gutscheinaktionen oder andere Belohnungssysteme in die App integriert.

2. Wertschöpfungskette effizient abschöpfen

Außerdem werden können Zielgruppen definiert werden, um die Wertschöpfungskette je Kundengruppe möglichst effizient abzuschöpfen. Hierbei liegt der Fokus auf der direkten Ansprache der Kunden durch diverse Instrumente. Beispiele hierfür kann der Einsatz von Push-Benachrichtigungen oder Pop-Up-Werbung sein.

3. Mobile Standards erfüllen

Um die Kunden an das Unternehmen zu binden, muss ein mobiler Mindeststandard erfüllt werden. Dieser Standard spiegelt sich darin, was die Kunden bereits gewohnt sind und was sie von einem Unternehmen erwarten. Beispiele hierfür sind die mobile Anpassung von Webseiten oder die Bereitstellung einer interaktiven App, in der man sich über das Unternehmen informieren kann und relevante Informationen kompakt gefasst sind.

4. Schaffung eines Mehrwerts

Belohnungssysteme wie Payback, Deutschlandcard oder Kundenkarten im Allgemeinen zeigen, dass die Konsumenten sich nach einer Belohnung sehen, wenn sie einen Dienst eines Unternehmens in Anspruch nehmen. Sei es das Sammeln von Punkten oder den Sofortrabatt bei gewissen Produkten wie es die IKEA Family Card vorsieht. Deshalb sollte sich das Mobile Marketing auch einem Belhonungssystem bedienen. Es kann besipielsweise so aussehen, dass man bei der Nutzung der App eine Bezahlfunktion integriert oder aber durch die Nutzung speziell angefertigte Preisvorteile genießt.

5. Sammeln von Informationen

Wie bereits angesprochen wird versucht durch gezieltes Marketing die Streuverluste zu minimieren und mehr Informationen über den Kunden zu generieren. Deshalb benötigt man bei der Anmeldung eines Kundens bestenfalls ein Anmeldeformular, um die relevanten Kundeninformationen abzurufen. Hierbei kann auch die Verweildauer eines Kundens bei spezieller Werbung oder Anzeigen ausgelesen werden, um Rückschlüsse auf das Verhalten der Kundenschicht zu erlangen.

Warum Mobile Marketing immer mehr an Bedeutung gewinnt?

Mittlerweile sind mobile Endgeräte ein fester Bestandteil unseres Alltags. Gleichzeitig nimmt die mobile Nutzung immer mehr zu.

Laut Statista besaßen 76% der deutschen Gesamtbevölkerung im Jahr 2016 ein Smartphone. Für das Jahr 2017 gehen die Quellen von einem weiteren Zuwachs auf 81 % aus.

Statistik: Zunehmene Smartphone Nutzer in Deutschland

Statistik: Zunehmene Smartphone Nutzer in Deutschland

Smartphones und Tablets sind nicht nur nützlich, sondern auch einfach zu bedienen. Bereits heute ist der durchschnittliche Nutzer rund 1 Stunde und 52 Minuten mobil online. Zudem verwenden rund die Hälfte aller Nutzer das Smartphone parallel zum Fernsehen.

Formen des Mobile Marketing

Um ein erfolgreiches Mobile Marketing zu betreiben ist es von Nöten, durch Instrumente des Mobile Marketings möglichst viele Empfänger eine klare Botschaft mitzuteilen.

Zur Einordnung der Marketing Instrumente unterscheidet man im Allgemeinen zwischen Ubiquität (Orts- und Zeitabhängigkeit), sowie Lokalisierbarkeit (Orts- und Zeitungebundenheit). Im Gegensatz zu den abhängigen Instrumenten können durch unabhängige Konzepte eine größere Anzahl an Personen erreicht werden.

Wendet man diese Unterscheidung in der Praxis an, so ist vor allem die allgegenwertige Erscheinung des „Always-On“-Prinzip von Smartphones und Co. von großer Bedeutung. Ein weiterer Teil der Instrumente des Mobile Marketing ist die sogenannte Interaktivität und Aktualität, hierbei wird eine „bidirektionale Kommunikation ermöglicht“.

Diese Eigenschaften ermöglichen den Nutzer, neue Entwicklungen und die Kommunikation mit anderen Nutzern oder Firmen. Um die Marketing Instrumente perfekt einzusetzen, muss es den Sender der Botschaft gelingen, eine Emotion oder Entertainment auszulösen.

Unterscheidung Pull- und Push-Marketing

Eine Unterscheidung der Pull und Push-Marketing Instrumenten ist dahingehend wichtig, um die Informationsflut an den Konsumenten einzuordnen. Im Gegensatz zu dem Pull-Marketing wird beim Push-Marketing eine Nachricht proaktiv gesandt, um den Kunden zu erreichen.

Das Pull Marketing beschäftigt sich damit, die Nachrichten erst nach einer Anforderung des Konsumenten zu senden. Dabei werden weniger Streuverluste produziert, um Marketingkosten einzusparen. Wenn Sie mehr über Pull- und Push-Marketing erfahren wollen, klicken Sie hier.

Erklärung des Push und Pull Effekts

Erklärung des Push und Pull Effekts

Unterscheidung der Werbeformen

-Inhaltsorientierte Werbeformen: Teil des Direktmarketings à Push-up Benachrichtigung -> zielt auf die Übermittlung einer Werbebotschaft ab
Als Beispiel der Inhaltsorientierten Werbung werden Werbe-SMS genannt.

Inhaltsorientierte Werbe SMS

Inhaltsorientierte Werbe SMS

-Transaktionsorientierte Werbeformen: Bezieht sich auf den Abverkauf von Waren z. B. Erzeugung eines Coupons um einen Rabatt online oder offline einzulösen

Transaktionale Werbung in Form von Push-Up Nachricht

Transaktionale Werbung in Form von Push-Up Nachricht

-Responseorientierte Werbung: Mix aus beiden Instrumenten, der Kunde bezieht sich kommuniziert mit dem Dienstleister, um einen Rabatt, o. Ä. zu ergattern

Responseorientierte Werbung in Form eines QR Codes

Responseorientierte Werbung in Form eines QR Codes

Neben den bereits genannten Formen der Werbung gibt es auch die Möglichkeit den Konsumenten andersweitig zu erreichen. Beispiele hierfür sind: Entwicklung einer App, Bannerwerbung, Pop-Up Werbung, Aufforderungen eine SMS zu senden, MMS,…

Chancen und Risiken des Mobile Marketing

Mobile Marketing: Chancen und Risiken des Mobile Marketings

Wie man anhand des zuvorigen Kapitels sehen kann, wird der Kundenkontakt durch die erfolgreiche Umsetzung des Mobile Marketings gestärkt und Streuverluste durch Massenmarketing gemindert.

Zudem können die Kosten durch gezielte Marketing Maßnahmen gesenkt werden, wodurch die Interaktion mit den Kunden sowie auch die Conversion Rate stetig ausgebaut wird. Wegen dem Always-Online Prinzip werden Kunden unabhängig von Ort und Zeit angesprochen und können sich dadurch die Information besser merken.

Entgegen der Vorteile können Nachteile wie die der Reizüberflutung für den Konsumenten als störend empfunden werden. Dadurch können Kunden Botschaften und Informationen des Unternehmers nicht mehr korrekt aufgenommen werden.

Desweiteren können Push-Benachrichtigungen als lästig empfunden werden und die Konsumenten davon abschrecken, eine intensivere Beziehung mit der Firma einzugehen. Durch die Nutzung eines Mobilen Endgerätes kann es dem Verfasser der Werbung durch die eingeschränkte Darstellungsmöglichkeit verwehrt sein, seine Message verständlich zu übermitteln. Dies kann zur Folge haben, dass der Kunde den Mehrwert im Mobile Marketing des Unternehmens nicht wahrnimmt.

Ausblick-3 Top Trends im Mobile Marketing

Apps vs. Internet Browser:

Immer mehr Firmen bieten den Konsumenten und Smartphone Usern Apps an, um die Wissensbegierde zu sättigen. Dadurch entsteht ein Kampf um das Segment der Wissensabrufung und deren Verbreitung. Durch mobil angepasste Webseiten kann man diesen Trend entgegenwirken, jedoch ist fraglich, wann der Kampf um die Gunst der Konsumenten entschieden ist.

Location Based Marketing

Da es mit Hilfe der Ortungssignale wie dem GPS möglich ist den Standort der Smartphone Usern abzurufen, werden die Bedeutung der standortbezogenen Werbung immer größer.

Messaging Apps

Apps wie Whatsapp, Facebook Messenger und Telegramm zeigen wie sehr Kunden daran interessiert sind, sich über Apps auszutauschen. Es ist denkbar, dass Firmen diese Apps für Direkt Mailing an den Endverbraucher verwenden, um ihre Promotion voran zu treiben. Dadurch wird der Kundenkontakt stetig ausgebaut. Zudem können die Kunden hierdurch klassifiziert werden und dadurch die für sie passenden Werbung erhalten.

Für weitere interessante Trends im Mobile Marketing sehen Sie sich dieses Video an und lesen Sie diesen Artikel. (Englisch)

Dieser Artikel wurde im Zuge des Wahlmoduls e-Commerce angefertigt und wurde von Cornelius Kühne und Tina Kleinert geschrieben. Gerne können Sie auch den zweiten Artikel von uns lesen, der Ihnen wertvollen Tipps zum Mobile Marketing bietet. Sollte Ihnen der Artikel gefallen haben, so können Sie gerne den Beitrag kommentieren.

Vielen Dank für euer Interesse!

Quellen

Mobile Marketing Direkter Kundenkontakt über das Handy von Heinrich Holland, Kristin Bammel, Vahlen Verlag, 1. Auflage

Strategie: Mobile Marketing Grundlagen,Technologien, Fallbeispiele von Fritz Reust Midas-Management-Verlag, 1. Auflage

https://www.benutzerfreun.de/konzepter-info/umsetzung/responsive-webseiten-optimiert-fuer-mobile/

http://www.flyacts.com/mobile-marketing

https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/mobile-advertising

https://www.haufe.de/media/das-sollten-sie-ueber-mobile-marketing-wissen_313604.html

https://www.haufe.de/marketing-vertrieb/online-marketing/mobile-marketing-erstmals-mehr-smartphones-als-pcs_132_423862.html

http://www.marketing-faq.de/start/artikel/mobilemarketing-werbeformen-124.html/

https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/mobile-endgeraete

https://de.ryte.com/wiki/Streuverluste

https://de.ryte.com/wiki/Conversion_Rate

https://stratablue.com/push-and-pull-marketing-growth-hacking/

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/kunde.html

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/wertschoepfungskette.html

18 Mobile Marketing Trends For 2017

Facebook Marketing: Tipps zum Erfolg

Hier findest du eine Einführung zum Thema Facebook Marketing.

„People influence people. Nothing influences people more than a recommendation from a trusted friend. A trusted referral influences people more than the best broadcast message. A trusted referral is the Holy Grail of advertising.“ – Mark Zuckerberg

Facebook ist für die Meisten kein Fremdwort mehr. Aber was genau ist Facebook und was für Möglichkeiten bietet Facebook Unternehmen in Sachen Marketing an?

Erstmal Facebook Allgemein

Facebook ist ein Soziales Netzwerk, das 2003 von Mark Zuckerberg entwickelt wurde. Anfangs war es nur als Online Plattform für Studenten der Harvard Universität zugänglich.

Doch schon ein Jahr später wurde Facebook auch für nicht Studierende zugänglich gemacht. Mittlerweile hat sich Facebook zu einem sozialen Netzwerk entwickelt, so wie wir es heute kennen.

In diesem Jahr hat Facebook weltweit rund 2 Milliarden aktive Nutzer gezählt.

Davon sind 30 Millionen aktive Nutzer aus Deutschland, was rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung in Deutschland entspricht.

In der unten aufgeführten Grafik von Statista kann man sehen, wie sich die 2 Milliarden aktiven Nutzer auf Facebook nach Art des Zugangs unterteilen. Dabei kann man sehen, dass die Anzahl an mobilen Facebook Nutzer in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat.

2 Milliarden nutzen Facebook

Unter einem aktiven Nutzer versteht man einen Nutzer, der mindestens einmal im Monat Facebook nutzt.

Mit dieser großen Anzahl an aktiven Facebook-Nutzern ist Facebook damit das größte soziale Netzwerk weltweit. Sie ist eine Plattform für Nutzer, um Informationen, Erfahrungen und Ereignisse zu teilen und weiterzuverbreiten, egal ob unter Freunde oder fremden Personen.

Vor allem für Unternehmen ist Facebook die wichtigste Social Media Plattform weltweit geworden. Facebook Marketing spielt daher eine wichtige Rolle im Marketing-Bereich.

Umfrage: Welche Social Media Plattform ist für Ihr Unternehmen am Wichtigsten?

Hier bekommt ihr die wichtigsten Aspekte zum Thema Facebook Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was genau ist Facebook-Marketing?
  2. Ziele des Facebook Marketings
  3. Facebook und seine Möglichkeiten
  4. Facebook Ads
  5. Tipps: wie du dein Erfolg sichern kannst
  6. Erfolgsbeispiele für Facebook Marketing

1. Was genau ist Facebook Marketing?

Facebook Marketing ist zu einem wichtigen Instrument des Online Marketings geworden.

Facebook Marketing

 

Mit Facebook Marketing haben die Unternehmen, die Organisationen oder die privaten Personen die Möglichkeit, sich selber, ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen auf Facebook attraktiv für die Nutzer zu präsentieren.

Bedeutsam ist auch der virale Effekt, der auf Facebook stattfinden kann. Gute Beiträge wie z.B durch gute Produktplatzierungen oder Produkte, die besonders hervorgehoben werden, werden hierbei durch die Nutzer schnell weiter verbreitet.

Beispiel wie ein viraler Effekt erzeugt werden kann.

CookatTV ist beispielsweise eine Facebook-Seite, die täglich Video-Tutorials über leckere internationale Gerichte postet.

Durch die detaillierte und fokussierte Darstellung des Gerichts werden die Sinne des Nutzers stark ausgenutzt und möglicherweise auch manipuliert. Hier wird beim Zuschauer ein Gefühl des Hungers erzeugt, und motiviert ihn dazu, das Gericht selbst zu kochen oder es kochen zu lassen.

Durch das Teilen des Videos werden Freunde darüber informiert, die wiederum ihren Freundeskreis weiter informieren. Somit entsteht ein viraler Effekt, und das Unternehmen hat dadurch einen rasanten Zuwachs an Kunden gewonnen.

Da viele Nutzer persönliche Angaben in Facebook freigegeben, ermöglicht es den Unternehmen zielgerichtete Marketing Maßnahmen vorzunehmen.

Die nachfolgende Grafik zeigt, wieviel Umsatz insgesamt durch Marketing über Facebook generiert wurde.

Facebook Advertising Umsatz

 

2. Ziele des Facebook Marketings

Hinter jeder Strategie verbirgt sich ein oder mehrere Ziele. Hier sind ein paar Ziele, die mit guten Facebook Marketing generiert werden können:

Traffic

Viele Nutzer auf die eigene Seite zu bringen

Ziel einer Seite ist es, möglichst schnell und effektiv neue Nutzer zu gewinnen. Über regelmäßige Posts kann eine relativ breite Masse an potenziellen Nutzern abgedeckt werden.

Umso wichtiger kommt es auf den Inhalt des Posts an. Der Content und der richtige Zeitpunkt sind daher wichtige Faktoren, um Nutzer und daraus auch letztendlich Kunden zu gewinnen.

Die Reichweite der Seite erhöhen

Eine Seite lebt durch ihre Posteinträge. Je nach Content können Nutzer diese Beiträge liken und teilen, welches dann in ihrer Chronik sichtbar wird und letztendlich im Newsfeed anderer Nutzer erscheint.

Die Qualität spielt eine zentrale Rolle, deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass dem Nutzer ein qualitativer Post angeboten wird.

Den Bekanntheitsgrad des Unternehmen steigern und das eigene Image verbessern

Der erste Eindruck zählt. Dies gilt auch für Unternehmen, die neu etabliert wurden oder schon seit Längerem existieren. Eine Facebook Seite muss daher auf den Nutzer einladend wirken.

Aggressive oder auffordernde Posts und Werbung sind meist negative Aspekte, die den Nutzer abschrecken. Durch eine gute Produktplatzierung und auch eine Weiterempfehlung vom Nutzer sind ausschlaggebende Argumente, um das eigene Unternehmen bekannter zu machen.

Steigerung der Kundenakquise und Steigerung des Umsatzes

Je mehr Nutzer über die eigenen Produkte und Angebote informiert werden durch gezieltes Advertising oder Chronikeinträge, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde das Produkt weiterempfiehlt und das Produkt letztendlich kauft.

Diese Art von Strategie kommt aus dem Bereich des E-Commerce und heißt ‘Impression’. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Kundenbindung steigern

Loyale Kunden sind essentiell für ein erfolgreiches Unternehmen. Um Kunden möglichst langfristig an das Unternehmen binden zu können, müssen sie regelmäßig und aktiv eingebunden werden, wie z.B durch exklusive Angebote oder Gutscheine.

3. Facebook und seine Möglichkeiten

Es gibt generell drei verschiedene Arten, wo Marketing auf Facebook betrieben werden kann.

Marketing mit Facebook -Seiten

Facebook bietet dem Nutzer, eine Art Profilseite für eine öffentliche Person, das Produkt, Unternehmen oder Dienstleistung zu erstellen.

Diese sind in der Regel öffentlich zugänglich und können jederzeit geliked und abonniert werden.

Die Seite ist kostenlos und hat im Gegensatz zu einer normalen privaten Profilseite kein Limit an Freunden und Nutzern.

Diese Form ist generell der erste Anhaltspunkt für Nutzer bei Frage- und Problemstellungen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Profilseite ist deshalb dessen Inhalt, Qualität und die Antwortzeit des Seitenbetreibers.

Durch diese Voraussetzungen können auch die Ziele von Facebook Marketing ermöglicht werden. Durch interessante Inhalte kann man Fans gewinnen, die auf deiner Facebook Seite interagieren und Beiträge weiter an die Facebook Community verbreiten, die dann auch zu Fans der Seite werden können. Denn mit einer hohen Anzahl an Fans lässt sich die Reichweite eines Posts steigern.

Wenn ein Unternehmen beschließt eine Seite auf Facebook zu erstellen, dann sollte sie beachten, dass die Corporate Identity des Unternehmens in die Gestaltung der Seite mit einfließt. Eine Facebook Seite enthält die wichtigen Bestandteile, wie ein Titelbild, Profilfoto, Pinnwand, Fotos, Videos und Veranstaltungen.

Ist die Facebook Seite erstellt, können dann Inhalte gepostet werden. Dabei kommt es nicht darauf an wie viele Beiträge man postet, sondern wie gut der Inhalt des Posts ist. Ziel ist es den Nutzer mit dem Inhalt des Posts zu begeistern.

Eine erste Hilfe dabei kann sein, sich selber zu fragen ob man den Inhalt lesen, liken oder sogar teilen würde. Denn es ist wichtig, gute Beiträge zu haben um eine große Reichweite auf Facebook zu generieren.

Posts können in Form von reinem Text, Bildern, Videos, Links, animierte GIFs, 360-Grad Bilder/Videos oder in Form von Live-Streams erzeugt werden.

Inhaltlich sollten Posts interessant, abwechslungsreich und sich am besten auf die Probleme, Wünsche oder Fragen der Zielgruppe beziehen.

Marketing mit Facebook-Ads

Ihr kennt es sicherlich, wenn ihr auf Facebook seid: Es erscheinen Werbungen auf der rechten Seite oder wenn ihr euch die neuesten Meldungen anschaut.

Ads ist eine speziellere Marketing Art auf Facebook und sind meist zielgerichtet an die einzelne Person. Sie basieren auf persönliche Präferenzen, Likes, Kommentare und Posts auf der eigenen oder fremden Chronik.

Wenn ihr also beispielsweise starkes Interesse an gesunde Ernährung habt, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass ihr dementsprechend dafür Werbung angezeigt bekommt.

Falls ihr kein Interesse haben solltet, so könnt ihr diese ganz einfach ausblenden und Facebook wird euch in Zukunft keine ähnlichen Ads anzeigen.

Diese Form ist effektiv und schneidet für jede Person individuelle Werbung, kann aber durchaus sehr kostspielig werden, wenn eine breite Masse an Leuten angesprochen werden soll.

Markteing mit Facebook Gruppen

Gruppen sind ähnlich wie Profilseiten, bieten aber zusätzlich noch weitere Features an wie beispielsweise das Posten auf die Chronik, wo jeder Einsicht drauf hat.

Eine Gruppe motiviert seine Nutzer meist durch Umfragen, Diskussionen oder auch zu einem Wissensaustausch. Angewandt auf das eigene Produkt oder Unternehmen kann dadurch ein wertvolles Feedback generiert werden, ohne direkt auf den einzelnen Nutzer eingehen zu müssen.

Inhalte müssen aber kontrolliert werden, da Kommentare und Gruppendiskussionen sehr schnell eskalieren können und anstelle eines Feedbacks harte Kritik ausgeübt wird.

Beispielsweise können Unternehmen für eines seiner Produkte eine Gruppe bilden, wo Mitglieder sich über das Produkt austauschen können. So schafft das Unternehmen eine Gruppe von Leuten, die sich über das Unternehmen austauschen. Das Unternehmen hat auch die Möglichkeit mehr über seine Fans zu erfahren. Mehr zu Facebook Gruppen erfährt ihr hier.

4. Facebook Ads

Im folgenden Artikel wird nochmal genauer auf die Marketingstrategie mit Facebook Ads eingegangen.

Instagram und Facebook haben das größte Potenzial, wenn es um Online-Marketing geht. Wenn du kein Fotomodel bist und du eine breite Masse ansprechen willst, dann ist Facebook die richtige Wahl.

Genau wie beim Google Advertisement, solltest du auch bei der Facebook-Werbung wissen, wie das System genau funktioniert. So wird deine Anzeige erfolgreicher und du verbrennst weniger Kohle.

Wie es schon erwähnt wurde, ähnelt sich Facebook Ads an Google Ads. Facebook nutzt auch seine eigene Datenbank. Die Datenbank besteht aus den Aktivitäten und Nutzungsgewohnheiten von den Nutzern. So spezifiziert Facebook die verschiedenen Konsumentengruppen.

Arten von Facebook Marketing

  • Facebook-Seite

Facebook-Seiten sind vielleicht die effizientesten Weg für Online-Marketing. Du kannst dein eigenes Reich aufbauen. Dabei hilft dir Facebook, denn es ist auch sein Interesse, die Aktivitäten deiner Webseite zu fördern.

  • Standard Advertisement

Sind einfache Anzeigen, mit denen du Seiten, Veranstaltungen und Produkte bewerben kannst. Es ist ratsam die Form der Anzeige zu ändern, um die Werbemüdigkeit zu vermeiden.

  • Story Advertisement

Fördert die Interaktionen auf deiner Facebook Seite.

  • Page Post Advertisement

Die Beiträge deiner Seite kannst du mit Hilfe von Page Post ADs regeln.

Wie funktioniert das alles?

  1. Wähle das Ziel von deiner Kampagne aus.

Wenn du eine Anzeige erstellen willst, ist das Ziel der erste Schritt. Facebook zeigt dir 9 verschiedene Ziele, damit du das passendste Ziel auswählen kannst. So kannst du Beiträge bewerben, deine Seite hervorheben, den Verkehr deiner Facebook-Seite steigern und vieles mehr.

2. Wähle deine Zielgruppe aus

Facebook hilft auch deine Zielgruppe ganz genau einzugrenzen: du kannst Ort, Interesse, Sprache, Geschlecht und Altersgruppe auswählen. Am Ende wird es dir angezeigt, wie viele Benutzer du mit deiner Anzeige erreichen kannst.

Zielgruppenauswahl bei Facebook

3. Budget definieren

Facebook bietet 2 Arten von Budgetrahmen an: Entweder wählt man ein tägliches Budget oder über einen gewählten Zeitraum einen Gesamtbetrag aus. Bei den Detaileinstellungen kann man zwischen zwei Abrechnungsarten wählen: nach Klick oder Views.

4. Anzeige erstellen

Jetzt kannst du deine Anzeige erstellen. Es soll möglichst viele Menschen ansprechen, deshalb wird es empfohlen Bilder, und andere Schriftarten zu verwenden. Um Werbemüdigkeit zu vermeiden, ist es besser, wenn du dir gleich mehrere Anzeigen ausdenkst.

So einfach ist es Facebook-Marketing zu betreiben! In dem folgende Video macht Luke Korns auch ein Experiment dazu: Was schafft er mit 500 Dollars bei Facebook?

5. Tipps wie du dein Erfolg sichern kannst

1. Entwickle eine Strategie

In dem Facebook Marketing verbirgt sich unwahrscheinlich viel Potential. Allein, wenn man nachdenkt, dass heute fast jeder diese Social Media Plattform benutzt, wird es klar, dass man die Chance für die Werbung seines Geschäfts nicht unterschätzen sollte.

Jedes Geschäft benötigt eine Strategie, um Ziele erreichen zu können.

Damit du dein Ziel und Zielgruppe erreichst, brauchst du eine Marketingstrategie, um keine Zeit und Geld zu verschwenden.  Mehr dazu kannst du in diesem E-Book lesen.

Viele schwören auf eine Formel, die POST Strategie heißt.

POST antwortet auf die folgenden Fragen:

People: Wen möchte ich mit dem Facebook Marketing erreichen?

Objectives: Was willst du mit deinem online Marketing erreichen?

Strategy: Welcher Weg führt konkret zu einem messbaren Erfolg?

Technology: Welche Möglichkeiten hast du, um deine Werbung zu messen und den Einfluss zu erhöhen?

Beantworte also diese Fragen, bevor du mit Marketing in dem Social Media anfängst!

2. Setze ein Ziel und finde deine Zielgruppe

Als Erstes solltest du immer deine Ziele klar definieren: Facebook hilft dir dabei. Es gibt dir vordefinierte Ziele, um deine Entscheidung zu erleichtern. Verkaufst du T-Shirts online? Dein Ziel ist jetzt klar, du willst deine Verkaufszahl steigern! Bist du ein Influencer? Schaffe Bekanntheit mit Facebook Marketing! All diese Ziele sind mit Facebook Marketing realisierbar.  Folge dieses Link, und finde heraus, was für dein Business am meisten passt!Stressmanagement

Die Zielgruppe zu definieren erscheint genauso wichtig. Mit Hilfe von Facebook Ads kannst du deine Beiträge bewerben, und für deine Beiträge oder Ad eine Zielgruppe auswählen. Dafür musst du das gewünschte Geschlecht, Alter, Wohnort und/oder Interesse eingeben.

Viele haben davor Angst, eine enge Zielgruppe zu definieren. Dieser Furcht ist unbegründet. Je besser deine Zielgruppe eingegrenzt ist, desto besser erreichst du die Leute, die an deinem Produkt interessiert sind.

Eigentlich ist es eindeutig, was du machen solltest, wenn du etwas bewerben möchtest. Sobald du etwas auf deiner Seite postest, gibt dir Facebook die Möglichkeit, deine Werbung anzupassen, wie es auf dem folgenden Bild dargestellt ist:

Facebook Marketing

3. Timing, timing, timing

Nicht nur in der Fotografie wird ein gutes Timing großgeschrieben. Es ist nicht egal, wann du deine Beiträge veröffentlichst.

Timing

Dazu musst du zuerst herausfinden, wann deine Followers am aktivsten sind. Dabei hilft dir Facebook auch. Unter Statistiken findest du den Tab von den Beitragsinteraktionen.

Bei unserem Beispiel ist es klar, dass die meisten zwischen 19 und 21 Uhr die Facebook Seite besuchen, bzw. da sind die meisten durch Facebook erreichbar:

Face

Zwischen 23:00 und 03:00 macht es keinen Sinn etwas zu teilen, weil nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Beitragsaktivität wesentlich geringer ist. Viel besser wäre es um 10 Uhr etwas zu posten. So erreicht man über den Tag hinweg die meisten Benutzer.

Um dies zu beweisen, haben wir ein Experiment durchgeführt. Auf der Facebook Seite von Exit Lane haben wir das gleiche Video zweimal geteilt. Zuerst um 11 Uhr und dann am Abend kurz nach 21:00.

Obwohl die meisten gegen 21:00 aktiv sind, verloren wir so alle Zuschauer, die tagsüber aktiv waren.

Statistik

Unser Video, das wir um 21:00 geteilt haben, erreichte 17 Personen. Im Gegenteil sammelte das andere 127 erreichte Personen.

Der Unterschied ist also gewaltig. Hier kannst du die Facebook Seite von Exit Lane auch selber checken.

Noch ein Tipp, der dir bei deinem Facebook Marketing helfen kann: Egal, wie gut dein Content ist, dein Beitrag wird nicht beachtet, wenn du das Timing verfehlst.

Hier ein kurzer Story dazu von dem Social Influencer Tai Lopez:

 

6. Erfolgsbeispiele für Facebook Marketing

Als letzter Punkt, schauen wir einige Erfolgsgeschichten auf Facebook an.

Lidl Deutschland: 

Das Marketing Team von Lidl holte sich dieses Jahr den Preis in der Kategorie „Social-Media-Team des Jahres“.  Der Preis ist völlig verdient, denn Lidl DE verfügt über die größte Fan Base auf Facebook im Bereich Lebensmitteleinzelhandel.

Durch die Anzahl von wöchentlich ca. 10 Posts, können sie mittlerweile 2 Millionen Menschen erreichen.

Wie macht das Lidl?

Sie verwenden interaktive Methoden, um die Facebook Nutzer anzusprechen: Bilder, auf denen eine Frage gestellt wird, reizt die Aktivität des Menschen.

Kurze, lustige Beiträge lenken die Aufmerksamkeit auf die Produkte von Lidl. Sogar Memes werden auf der Facebook Seite von Lidl kreiert. Schließlich helfen verschiedene Gewinnspiele auch das Online Marketing von Lidl auf die Spitze zu treiben.

Ins Gesicht des Wettbewerbers

Lidl versucht den Wettbewerb durch kreative und witzige Videos auf die Seite zu verschieben. Mehrere Werbe-Spots von EDEKA wurden zum Beispiel in diesem Video travestiert:

Dieses Video wurde 4,7 Millionen Mal angeschaut und erreichte eine Reaktionsquote von knapp 53 000 auf Facebook.

Student Problems

Die Seite hat ca. 6 Millionen Follower auf Facebook.

Die Seite produziert Memes über das Studentenleben. Was sie erfolgreich macht, ist das effiziente Marketing. Sie erstellten mehrere Facebook Gruppen, wo die Community aufeinander treffen kann.

Die lustigen Bilder werden geteilt, durch „tag your mate“ Aktionen werden Reaktionen generiert. So verbreitet sich die Seite exponentiell.


Wir, Melitta-Lilli Mai und Dominik Nyitrai sind Studierende an der DHBW in Heilbronn. In Rahmen der Vorlesung Ecommerce ist dieser Blogeintrag zum Thema Facebook Marketing von uns entstanden.

Melitta Mai