Amazon SEO

 

Warum ist Amazon SEO so wichtig? –

Aktueller Trend:

Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt, weshalb Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger wird, vor allem auch bei dem amerikanischen Online-Versandhändler Amazon. Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings und beschäftigt sich mit Maßnahmen um eigene Produkte bei der Suchmaschinenfunktion bei Amazon ganz oben als Top-Produkt erscheinen zu lassen – dies nennt man Amazon SEO. Ziel von Amazon SEO ist es, schließlich als Händler unter den ersten drei Suchergebnissen oder zumindest auf der ersten Ergebnisseite zu landen.

Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt

 

Amazon gilt heute nicht nur als Verkaufsplattform, sondern auch als Suchfunktion. Aus diesem Grund, recherchieren die Leute, wenn sie Produkte kaufen wollen nicht mehr bei Google, sondern direkt auf Amazon, weil man dort direkt vergleichen kann. 33% der Produktrecherche findet heute schon auf Amazon statt. Durch Berücksichtigung der Faktoren von Amazon SEO gelangt man als Händler unter die Top 3 bei den Ergebnissen und kann so hohe Abverkäufe generieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Entwicklungsgeschichte Amazon
  2. Amazon als „Marktplatz“
    • Betreiber
    • Händler
  3. Verkaufsprozess bei Amazon
  4. Kurze Eingliederung in SEM
    • SEO
      • On-page-Optimierung
      • Off-page-Optimierung
    • SEA
  5. Abgrenzung Amazon SEO und Google SEO
  6. Anzeigen Optimierung vs. Buy-Box Optimierung
  7. Fazit

1. Entwicklungsgeschichte

 

 

Bild könnte enthalten: TextAmazons Geschichte beginnt Mitte 1994, als die Firma unter dem damaligen Namen Cadabra ins Formenregister eingetragen wurde. Der Gründer Jeff Bezos arbeitete zuvor bei einer Investmentfirma an der Wall Street.

Nach der Lektüre einer Analyse des Potenzials des Internets überlegte Bezos, welche Produkte sich am besten im Internet verkaufen würde. Aus den 20 möglichen (Bücher, CD´s, Videos, Computerhardware und Software) Kategorien wählte er Bücher. Als Firmensitz wählte er Seattle, auf Grund der geringen Umsatzsteuer, des Flughafens und dem Buch-Vertriebszentrum.

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Amazon Gründer – Jeff Bezos

Bildergebnis für 1995Am 16. Juli 1995 ging Amazon.com unter neuem Namen online, aufgrund der Ähnlichkeit der Name Todd Tabert (Anwalt). Allerdings  hatte Bezos in der Zeit auch den Namen Relentless.com (erbarmungslos) favorisiert, was einen Ausblick auf Bezos Ambitionen gibt. Weiterhin verweist diese Domain Relentless.com heute noch auf amazon.com.

Zu Beginn hatte Amazon Bildergebnis für 1Million Titel in seiner Datenbank und wurde durch Yahoo schnell bekannt. In der ersten Woche setzte Amazon Bücher im Wert von 846$ um, in der zweiten stieg der Umsatz auf 12000$.

Bereits nach einem Monat hatte Amazon Aufträge aus Bildergebnis für 50  Bundesstaaten und Bildergebnis für 45 Länder. So beschafften sie die Bücher meist bei Zwischenhändler und verpackten es neu.

Das erste über Amazon verkaufte Buch war „Fluid Concepts & Creative Analogies: Computer Models oft he Fundamental Machanisms of Thought“

Das erste verkaufte Buch auf Amazon

Bildergebnis für 1997Zwei Jahre später, ging Amazon an die Börse. Die Erlöse wurden größtenteils in die Internetseite und Distributionszentrum investiert. So setzte Bezos das Ziel, alle Bestellungen am gleichen Tag zu liefern sobald diese im Lager vorhanden waren.

Im Oktober 1997 erreichte Amazon die Marke von 1 Million Kunden und 6 Monate Später die Millionen-Marke.

Bildergebnis für 1998Im Juni 1998 bot Amazon neben Bücher auch Musik CD´s an. Innovativer machte es die Sache zu der Zeit, dass man vor dem Kauf in die Titel hineinhören konnte. November 1998 kamen dann Video-DVD´s hinzu. Anfang 1988 übernahm Amazon Onlinebuchhändler in Großbritannien und Deutschland und erweiterte so sein internationales Angebot. Im Oktober 1988 gingen Amazon.de und Amazon.co.uk online.

Bildergebnis für 19991999 wollte Amzon dem Auktionshaus eBay Konkurrenz machen und startete im März „Amazon Auctions“. Dies wurde zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingestellt, da Amazon in dem Bereich gegen eBay nicht ankam. Die gewonnen Erfahrungen brachte Amazon zu „Amazon zshops“ und daraus schließlich der spätere Marketplace. Im Juli 1999 kamen viele weitere Produktkategorien hinzu wie z.B. Elektroartikel und Spielsachen.

Ähnliches FotoDer Begriff Dotcom-Blase ist eine im März 2000 geplatzte Spekulationsblase, die insbesondere die sogenannten Dotcom-Unternehmen der New Economy betraf und vor allem in Industrieländern zu Vermögensverlusten für Kleinanleger führte.

Auch Amazon war betroffen – Stellen wurden gekürzt und ein Distributionscenter wurde geschlossen.

Das Wachstum stieg jedoch trotzdem weiter, durch die Kooperationen mit große Warenhausketten,  deren Produkte in Amazons Sortiment aufgenommen wurden.

Im November startete Amazon Marketplace. Händler durften somit zum ersten Mal, eigene Angebote auf der Produktdetailseite präsentieren. .

Bildergebnis für 20062006 ermöglichte Amazon den Marketplace Teilnehmer die Ware bei Amazon zu lagern und schneller von dort aus ausliefern zu können. Diesen Service nutzen immer mehr Händler, sodass 2014 war die Anzahl der FBA-Nutzer bei 65%.

Im gleichen Jahr ermöglichte Amazon unter dem Produktnamen Amazon Web Services den Zugang zu seine IT-Infrastruktur. Das Angebot entstand aus dem eigenen Bedarf, interne Projekte schneller umzusetzen. Heute hat Amazon Web Services über eine Millionen Kunden und gehört zu den führenden Cloud-Anbietern.

Bildergebnis für 2014Durch Amazon Business verkauft Amazon nicht mehr nur an die Endverbraucher, sondern auch an die Firmen. So können Firmen mit ihren günstigere Händlerpreise die Ware erneut weiterverkaufen an die Endkunden. Nach Angaben von Amazon machten bereits 300.000 Firmen weltweit von diesem Angebot Gebrauch.

Bildergebnis für 2016Nach 12 Jahren Entwicklungsgeschichte hat Amazon einen Umsatz von fast 136 Mrd. $ und 351.000 Mitarbeiter weltweit. Mit viele Innovationen und Entwicklungen sorgt Amazon weiterhin für ein konstantes Wachsen.

Amazon Umsatz 2009 - 2016
Amazon Umsatz 2009 – 2016

2. Amazon als „Marktplatz“

2.1 Betreiber

Bildergebnis für 50 50Viele Endkunden gehen davon aus, dass bei jedem Produkt Amazon selbst der Verkäufer ist, allerdings ist es nur bei ca. Hälfte aller verkauften Produkte der Fall. Amazon hat eine Doppelrolle als Betreiber.

Amazon ist sowohl Betreiber des Marktplatzes als auch einer von vielen Händlern und von diesen mit Abstand der größte.

Mittlerweile ist Amazon nicht nur reiner Händler, sondern stellt auch diverse Eigenprodukte her und bietet immer mehr Dienstleistungen. Davon einige bekannte Produkte sind zum Beispiel:

  • AmazonFresh (Dienstleistung)

ist ein Lieferdienst. Die Produktauswahl beschränkt sich auf 85.000 Artikel und ein Zeitfenster von zwei Stunden beworben, innerhalb der Zeit von 5.00 Uhr bis 22.00 Uhr. In Deutschland ist das Liefergebiet auf Teilabschnitte von Berlin, Potsdam und inzwischen auch Hamburg beschränkt. Für die Auslieferung in Deutschland nutzt Amazon den Paket- und Brief-Express-Dienst DHL.

  • AmazonDash (Produkt)

    Dash Button

Bei Amazon Dash handelt es sich um ein drahtloses, batteriebetriebenes Gerät, das für Kunden von Amazon Prime auf Knopfdruck ein Produkt des täglichen Bedarfs bei Amazon bestellen kann. Die Datenübertragung findet über WLAN statt, und der Anwender benötigt darüber hinaus eine Amazon-App und ein Smartphone.

Als Betreiber muss Amazon bei so vielen Artikeln stets den Überblick behalten. Dies regelt Amazon durch die ASIN. Hierbei handelt es sich um eine zehnstellige Nummer, die aus Buchstaben und Ziffern bestehen kann. Diese Nummer vergibt selbst Amazon für jedes Produktlisting.

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ASIN-Nummer eines Produktes

Ein Produkt kann in verschiedene Varianten vorkommen, wie z.B. ein Pullover in L,XL und XXL. Jede Variante erhält eine eigene ASIN. Man spricht hier von der sogenannte ASIN-CHILD. Damit Amazon aber weiß, welche Produkte zu einer Variantenfamilie zusammengehören, erhalten alle Varianten noch eine sogenannte Parent-ASIN. Dies dient dazu, dass alle Varianten eines Produktes unter einem Dach angezeigt werden können.

2.2 Händler

Bildergebnis für klickAmazon ist für die Händler eine perfekte Möglichkeit hohe Umsätze zu erreichen. Ein Händler auf Amazon hat die Möglichkeit durch die vielen lokalisierten Webseiten hohe  Absätze zu erreichen. Da sich auf Amazon tausende Anbieter treffen, lockt es auch die Endkunden jeden Tag auf Amazon, da man mit einem Klick alles an einem Ort finden kann.

 

Bildergebnis für amazon versandDabei wird viel Zeit gespart. Die Händler sparen ebenfalls Zeit, indem sie durch Amazons Distributionsnetz schnellere Lieferzeiten und leichtere Kaufabwicklungen erreichen. Mit Amazons Multichannel-Versand können die Händler Bestellungen aus anderen Vertriebskanälen, zum Beispiel Ihrem eigenen Webshop oder anderen Marktplätzen, aus Ihrem Lagerbestand bei Amazon versenden.

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Die Multichannel-Preise beinhalten nicht nur den Versand, sondern auch die Lagerentnahme und das Verpacken der Artikel, sowie Verpackungsmaterialien, Zustellung mit Empfangs-Beleg und umfassende Versicherung der Sendung gegen einen Verlust bei Amazon oder dem Transportunternehmen.

Das heißt der Händler zahlt nur den Multichannel-Preis und schaut nur zu wie seine Ware ohne Aufwand sicher den Kunden erreicht. Für die Sicherheit beim Ein-und Verkaufen sind die Händler ebenfalls versichert und gesichert.

 

3. Verkaufsprozess bei Amazon

 

 

Zuerst muss entschieden werden zwischen Basiskonto und Professionelles Anbieterkonto.

 

Beim Basiskonto hat mein einen festen Preis pro Verkauf von 0.99€ und kann auf keine Serviceleistungen zugreifen wie z.B. Statistiken und Berichte oder Schaltung von Produktanzeigen (Gesponserte Produkte).

Dagegen zahlt man bei Professionelles Anbieterkonto einmalig 39€ pro Monat und man kann unbegrenzt verkaufen ohne Zusatzkosten und alle Serviceleistungen von Amazon in Anspruch nehmen. Danach wird der Marktplatz ausgesucht so kann sich, zum Beispiel als Heimatmarkt Europa oder USA ausgesucht werden, von dem aus alle weiteren Aktivitäten auf den anderen Märkten gestartet werden können.

registrierung

 

 

Bei der Produktlistung hat der Händler auf 5 Bereiche einen Direkten Einfluss. Diese sind Bilder, Titel, Preis, Verfügbarkeit und Varianten.

Bilder haben einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Bei zwei vergleichbaren Produkte gewinnt das Produkt mit den besseren Produktbildern.

Der zweite wichtige Punkt ist der Titel. Der Kunde wird häufig anhand des Titel entscheiden, ob das Produkt zu seinem Bedarf passt.

Beim Preis können die Händler zwischen Listenpreis, Angebotspreis oder Streichpreis entscheiden. Dadurch können dem Kunden eine Ersparnis suggeriert werden. Unterhalb des Preises wird dem Kunden die Verfügbarkeit angezeigt mit dem Verkäufer und Versender. Der Händler muss nicht ein Produkt die in verschiedenen Varianten Verfügbar ist einzeln anbieten. Alle Varianten werden beim gleichen Produkt gesammelt und präsentiert.

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Im dritten Schritt muss der Händler von potenziellen Kunden gesehen werden. Durch eine erfolgreiche Produktlistung kann dann das Kaufen von Kunden erreicht werden. Gleichzeitig erleichtert Amazon Kunden den Kauf Ihrer Produkte. Mit Funktionen wie 1-Click und einer Marke,der Millionen vertrauen, helfen wir Kunden, schnell, einfach und sorgenfrei einzukaufen.

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Der Händler hat die Möglichkeit seine Artikel selber zu versenden oder über Amazon den Versandvorgang abzuwickeln. Der Vorteil bei Amazonversand ist, das Amazon den Versand kontrolliert, und bei Verfügbarkeit unter welchen Umständen ein Versand möglich ist.

Unterscheidung zwischen Standardversand 1-2 Werktage nach Versand, Premiumversand 1 Werktag nach Versand, Same-Day Zustellung am Versandtag zwischen 18-21Uhr

 

 

Amazon Payments Europe überweist die Beträge in regelmäßigen Abständen auf Ihr Bankkonto und benachrichtigt Sie über die Transaktionen.

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4. Kurze Eingliederung in SEM

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing) umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinen.

 „Wer nicht gefunden wird, hat schon verloren“

Suchmaschinenmarketing wird unterteilt in Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung.

 

4.1 SEO [Search Engine Optimization]

Als Teil des SEM trägt diese Maßnahme zu einer hohen Position in den Resultaten einer Suchmaschine bei. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist nicht das Budget eines Unternehmens, sondern die Qualität des auf einer Webseite aufgeschalteten Contents maßgeblich für den Erfolg.

success

Das Prinzip ist einfach: Der Erfolg von beispielsweise Google als Suchmaschine hängt davon ab, dass dem User auf seine Suchanfrage auch wirklich relevante Ergebnisse angezeigt werden. Deshalb definiert Google Qualitätskriterien für hochwertigen Inhalt.

Mit verschiedenen Algorithmen sucht Google dann alle Webseiten ab und bewertet sie entsprechend dieser Kriterien nach ihrer Relevanz. Gute Kenntnisse und ständiges Verfolgen der Entwicklungen der Google-Bewertungskriterien sind für einen SEO-Manager deshalb unverzichtbar. Die Schwierigkeit liegt hier insbesondere in der Geschwindigkeit, mit der Google seine Qualitätskriterien und Algorithmen neudefiniert und ändert.

Ausführliche Informationen zu SEO bei unseren Kommilitonen:

Die 10 wichtigsten Tipps für SEO

 

4.1.1 On-Page-Optimierung,

Auch On-Site-Optimierung genannt, ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und umfasst alle Maßnahmen, die unternommen werden um das Ranking auf Suchmaschinen zu steigern. Wichtig dabei sind die Installation von Keywords.

Keywords sind Suchbegriffe, die in einer Suchmaschine von Internet-Nutzer eingetragen werden und Schlüsselwörter, infolgedessen die Anzeige eingeblendet werden sollen. Die Keywords basieren auf einer automatischen Indexierung.

4.1.2 Off-page-Optimierung

ist das Gegenstück zur On-page-Optimierung und befasst sich mit externen Faktoren einer Website, in der Regel Backlinks, gemeint.

Backlinks ist der Verweis von einer Domain zur anderen. Bei Klick auf den Backlink gelangt der Nutzer auf die verlinkte Domain.

Domain ist als eindeutiger Name einer Website weltweit anerkannt. Sie ist nicht gleichzusetzten mit der URL, sondern nur ein Teilbereich der URL. Sie besteht aus einer Thrid-Level-Domain(Subdomain), Second-Level-Domain und Top-Level-Domain.

4.2 SEA [Search Engine Advertising]

SEA ist die Bezahlseite von SEM und ein wichtiges Tool im Online Marketing. Die Basis von SEA sind Keywords (Stichwörter), welche Nutzer bei einer Suchanfrage eingeben. Dies können einzelne Wörter oder Begriffe, aber auch Wortkombinationen sein. Bei der Planung einer SEA-Kampagne kauft der Experte gewissermaßen Keywords. Bezahlt wird aber erst, wenn eine Aktion stattgefunden hat – also beispielsweise jemand die Webseite bei einer Suchanfrage anklickt. Dabei bestimmt die Nachfrage den Preis: Je häufiger ein Keyword bei Suchanfragen eingegeben wird, desto teurer ist es. Im Gegensatz zu SEO spielt deshalb bei SEA das Budget eines Unternehmens für Online Marketing eine bedeutende Rolle.

Weitere und ausführliche Informationen zu SEA bei unserem Kommilitone:

SEA – (Search Engine Advertising)

 

5. Abgrenzung Amazon SEO und Google SEO

 5.1 Amazon SEO – was ist das überhaupt?

amazon seoWenn ich etwas auf Amazon verkaufen möchte, muss eine gewisse Vorarbeit geleistet werden, damit mein Produkt später auch gefunden wird. Problem hierbei ist, dass unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Begriffsbezeichnungen das gleiche Produkt suchen. Die Vorarbeit besteht darin, herauszufinden, welche Begriffe dies sind und um diese in den Produkttitel, Attributen, Produktbeschreibungen und Suchbegriffsfeldern zu hinterlegen.

Diese Begriffe, die definieren welche Suchbegriffe für ein Produkt eingegeben werden und die daraus ableitenden Schlüsselwörter, unter denen die Anzeige eingeblendet werden sollen, werden als Keywords bezeichnet.

KeywordWichtig für Amazon SEO ist eine gründliche Keywords-Recherche. Es gilt herauszufinden welche Keywords das höchste Suchvolumen haben. Die Identifikation von sinnverwandte Begriffe und Synonymen, die häufig im Zusammenhang mit der Produktsuche stehen, müssen herausgefunden werden. Letztlich geht es darum herauszufinden welche Suchbegriffe für ein Produkt relevant sind.

 

Eine Unterstützung von Amazon ist Amazon suggest: Übersetzt bedeutet Amazon suggest Amazons Vorschläge. Amazon versucht zu erraten, wonach gesucht wird, indem die Suchbegriffe durch passende ergänzt werden. Das sieht dann so aus:

Amazon Suggest

Bei dem Begriff „Bluse“ gibt Amazon weitere Assoziationen an wie „Damen“, „Damen elegant“, „weiß Damen“ und versucht die Suchanfrage explizit zu filtern.
Die Suchbegriffe können auch noch weiter gefiltert werden:

Filterung der Suchanfrage

 

Was ist wichtig bei Amazon SEO?

Amazons Motto ist: Kaufen, Kaufen, Kaufen

Kaufen

Bei Amazon steht das Verkaufen an erster Stelle und dadurch möglichst hohe Konversions (Umwandlung Interessenten in Käufer) zu erzielen. Aus diesem Grund werden die Angebote, die sich am besten verkaufen, an vorderster Stelle gelistet. Am wichtigsten sind die ersten drei Plätze, denn kein Kunde sucht weiter, wenn er das passende schon gefunden hat.
Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit durch Schaffen von Kaufanreizen sind Strategien der Amazon Suchmaschinenoptimierung.
Erfolgreiches Amazon  wird von der Qualität der gegebenen Performance- und Relevanz-Faktoren beeinflusst, die im Folgenden aufgelistet werden:

Relevanz Faktoren

Parameter dafür, ob das Produkt den Vorstellungen der Kunden entspricht, die Messung erfolgt durch die Suchkriterien. Wichtig hierbei sind die richtige Kategorisierung, Kategorie- und Artikelbeschreibung und Keywords.

1. Produkt richtig kategorisieren

Für eine wirksame Amazon Suchmaschinenoptimierung sind breit gefächerte und möglichst detaillierte Kategorisierungen ausschlaggebend.

Produkttitel

 

2.Beschreibung des Angebots

Die Artikelbeschreibung muss Marke, Qualität, Farbe, Größe, verfügbare Menge und verwendete Materialien enthalten. Dies ist auch eine perfekte Eignung zur Einbringung von Keywords.

Produktbeschreibung

 

3. Festlegung der richtigen URL

Das Produkt sollte durch die URL zugeordnet werden können.

Die richtige URL

 

4. Spezifikation relevanter Keywords

Die vom Interessenten eingegebenen Keywords sollten in der Produktbeschreibung, Text-und Suchbegriffsfeldern und Angebotstitel auffindbar sein.

Hinterlegung der Keywords

Performance Faktoren

1. Bilder

Das Angebot muss auch auf visueller Ebene für den Kunden ansprechbar sein. Dabei sollte die Auflösung der Bilder 1.000 x 1.000 Pixel betragen, dass der Kunde die Zoom-Funktion nutzen kann.

Bilder

 

2. Preis

Die richtige Angebotskalkulation muss gegeben sein.

Preis

 

3. Produktbewertung

Positive Produktbewertungen wirken sich positiv auf Verkaufszahlen aus und dadurch auch auf das Amazon Ranking. Sie stellen eine gewisse Vetrauensbasis dar.

Produktbewertung
4. Verfügbarkeit

Für ein gutes Amazon-Ranking ist auch eine ständige Lieferbereitschaft wichtig, weil sie für eine gute Zusammenarbeit mit dem Lieferanten stehen.

Verfügbarkeit

 

5. Conversions erzielen

Der wesentliche Faktor für ein effektives Amazon SEO sind Conversions. Mit den richtigen Verkaufszahlen wird man mit einer Top-Platzierung bei Amazon belohnt. Durch Sponsored Ads (bezahlte Anzeigen) können Verkaufszahlen zusätzlich angekurbelt werde.

hoher Umsatz

 

Google SEO

Die Devise von Online-Händler lautet: Sehen und gesehen werden.

Suchmaschinen präsentieren tausende von Ergebnissen auf Basis der Kundeneingaben von Keywords. Um als Unternehmen den besten Rang zu belegen oder zumindest unter den Top 10 gelistet zu sein, bedarf es einer guten SEO-Optimierung.

Bildergebnis für sehen

Im Folgenden werden 7 Schritte aufgezeigt für die richtige SEO-Optimierung der Website, um ganz oben bei Google zu stehen.

Google SEO

1. Titel optimieren

Der Titel ist das wichtigste auf einer Seite, da dieser angibt, um was es auf einer Seite geht. Auch das Keyword sollte im Titel enthalten sein für eine höhere Relevanz. Außerdem wird der Titel bei den Suchergebnissen angezeigt und sollte deshalb interessant und ansprechend für den Suchenenden sein. Außerdem wird der Titel überall angezeigt, indem die Seite zu finden oder verlinkt ist, wie zum Beispiel bei Facebook, Twitter und Co.

3 wichtige Punkte für den Titel:
-Titel sollte das Keyword enthalten
-eine hohe Aussagekraft haben
-einen Mehrwert für den Suchenden bieten

2. Optimierung der Meta-Beschreibung

Die Meta-Beschreibung, ist unter dem Titel der Suchergebnisse platziert und beschreibt um was es auf der Seite geht. Extrem wichtiger Bestandteil der Website, weil der Suchende dort entscheidet ob er auf der Seite weiter lesen möchte oder nicht.

Die 3 wichtigen Punkte, die bei der Gestaltung der Meta-Beschreibung zu beachten sind, sind ähnlich wie beim Titel:
-Die Meta Beschreibung sollte das Keyword enthalten
-aussagekräftig sein
-zum Klicken anregen

Bildergebnis für meta beschreibung
Meta-Beschreibung
3. URL Optimierung

Für die richtige URL gelten drei einfach Regeln:
-Enthalten des Keywords
-aussagekräftig sein
-nicht zu lange und eine sinnvolle Struktur

Die URL sollte möglichst kurz sein, weil ein Suchender schnell an Informationen kommen will.

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4. Inhalt Optimierung

Ist der Inhalt gut, wird die Suchmaschine die Website anzeigen.
Hier Tipps und Tricks:
– Qualität und Quantität: Der Inhalt muss alle Fragen, Probleme und Bedürfnisse eines Themas abdecken.
– Text kundenspezifisch formulieren
– Platzierung Keywords im Text

5. Bilder optimieren

Bilder wichtiger Bestandteil einer Website. Wichtig ist auch, dass die Bilder klein sind und möglichst schnell laden.

6. Links optimieren

Die Seiten müssen untereinander verlinkt sein. Dadurch findet sich der Nutzer besser zurecht und gelangt besser an die für ihn relevanten Informationen.
Wikipedia ist ein Beispiel für ein gutes Ranking durch die Verlinkung.
Wichtig ist, dass die Seiten mit dem relevanten Keyword verbunden werden.

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7. Optimierung der Nutzererfahrung

Wichtige 3 Punkte müssen auf jeden Fall beachtet werden:
-Der Inhalt muss schnell verstanden werden
-Ein Ziel für die Website definieren und alles für die Erreichung optimieren
-Einfache Gestaltung für das Teilen der Seite

Außerdem muss die Website in jedem Fall „Mobile Responsive sein“, also auch auf dem Smartphone eine gute und benutzergerechte Auflösung haben.

Bildergebnis für mobile responsive

Weitere und ausführliche Erklärungen und Anwendungen von Google SEO unter:

http://derdigitaleunternehmer.de/seo-ranking-verbessern/

http://static.googleusercontent.com/media/www.google.de/de/de/webmasters/docs/einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.pdf

Amazon SEO vs. Google SEO

Vorab interessante Daten zum Suchverhalten:
 der Käufer auf mobilen Geräten beginnen mit der Suche auf Amazon, nur  mit anderen Suchmaschinen und  gehen direkt an andere Einzelhändler
– während der Ferienzeit, bevorzugen die Käufer traditionelle Suchmaschinen, wenn Sie nicht wissen, was sie kaufen sollen, vermutlich um sich inspirieren zu lassen. Wenn der Käufer allerdings weiß, was er kaufen möchte steigen die Amazon Search Raten steigen.

Wenn es um Produktrecherche geht ist Amazon der größte Konkurrent von Google.

Bildergebnis für amazon vs google

Die Google Suchmaschine und die Amazon Suchmaschine sind für komplett unterschiedliche Zwecke ausgelegt.

Amazon ist auf E-Commerce und die Produktsuche ausgelegt für den ein bestimmter Algorithmus angelegt ist.

Google hingegen ist mit allen Seiten im Internet verknüpft und Bedarf mehreren Algorithmen um auf jede Suchanfrage die passenden Antwortmöglichkeiten aufzuzeigen.

Aus diesem Grund unterscheidet sich die Amazon Suchmaschine von sonstigen Suchmaschinen.

Hier 5 Tipps wie deine Produkte auf Amazon am besten gefunden werden:

1. Ein Keyword ist ausreichend

Ein Keyword reicht aus um auf Amazon entdeckt zu werden. Das Top-Schlüsselwort muss im Produkttitel und das zweit wichtigste Stichwort in der Beschreibung integriert sein. Andere Keywords können im Detail hinzugefügt werden.

 

2. Benutzung von short-tail-keywords

Bei Google werden of long-tail-keywords, also Keyword-Sätze wie zum Beispiel: „Wie färbe ich mir selber die Haare?“ gestellt, bei Amazon hingegen werden ausschließlich short-tail-keywords also einzelne Schlüsselwörter, wie „Haarfarbe“, benutzt.

3. Produktqualität

Amazon SEO ist hingegen eine Meritokratie. Es stützt sich nicht auf sekundäre Faktoren, sondern auf die Qualität des Produktes. Je besser die Qualität, desto besser das Ranking auf Amazon. Dies bedeutet aber auch, dass neue Produkte am Anfang benachteiligt sind, weil sie noch keine Bewertungen haben. Für diese Situationen gibt es bezahlte Werbung.

4. Veränderliche Variablen

Nicht nur die Produktqualität sondern auch veränderte Variablen, wie Shopping-Trends und Lagerbestände, haben einen Einfluss auf Amazon SEO. Saisonale Produkte oder beliebte Bestseller haben einen höheren Stellenwert bei den Suchergebnissen, somit sinken Produkte im Ranking bei niedrigen Lagerbeständen. Aus diesem Grund sollten die veränderten Variablen beobachtet werden, damit dementsprechend reagiert werden kann.

Bildergebnis für shopping trends

5. Keine Nutzung externer Seiten

Der größte Unterschied zwischen Amazon SEO und Google SEO ist der Einfluss von externen Seiten.

Für Google und alle anderen Suchmaschinen haben externe Websiten eine enorme Auswirkung auf die Suchergebnisse. Der Google-Algorithmus überwacht nicht nur die Klicks der eigenen Seiten, sondern auch von externen Seiten. Dadurch kann Google die Wichigkeit der anderen Seite beurteilen.

Amazon hingegen hat nur seine eigene Suchmaschine und wird von anderen Suchmaschinen nicht beeinflusst, was zählt ist die Produktqualität auf Amazon. Dadurch ist das System schwer manipulierbar, was aber auch bedeutet, dass sich Amazon zur Einführung von neuen Produkten nicht eignet, weil, wie in Punkt 3 erwähnt, keine Bewertungen zugrunde liegen.

Amazon eignet sich für Produkte, die bereits am Markt etabliert sind.

Warum nicht beide?

Die Darstellung gibt dem Nutzer das Gefühl, als ob Google und Amazon gegeneinander arbeiten und nur eine Variante die Richtige ist.

Ganz im Gegenteil – die Seiten ergänzen sich perfekt:

  • Je beliebter die Amazon-Seite, desto besser wird sie in den Google-Suchergebnissen gelistet sein.
  • Je besser die Listung auf Google, desto mehr Verkäufe und bessere Rankings werden auf Amazon erzielt.

Es ist ein „Selbst-Fortsetzung Zyklus“ des Erfolgs.

Bildergebnis für zyklus symbol

Allerdings kann eine gewisse Stabilität erhalten werden, weil bei niedrigen Lagerbeständen erfolgt eine schlechtere Platzierung auf Amazon, aber die Präsenz auf Google bleibt bestehen

6. Anzeigen-Optimierung vs. Buy-Box-Optimierung

6.1 Buy-Box-Optimierung

Die Buy Box ist der Kasten, der sich am rechten Rand befindet, welcher den Button „In den Einkaufswagen“ umrandet.

Bildergebnis für in den einkaufswagen button
Buy-Box

Als Verkäufer wird man dort von Amazon hinterlegt, wenn es mehrere Anbieter für ein Produkt gibt.

Die Optimierung ist vor allem für die Anbieter wichtig, die keine exklusiven Vertriebsrechte haben. Amazon legt nicht alle Punkte offen, die für die Buy-Box Integration wichtig sind, aber gewisse Kriterien sind bekannt.

Die zwei wichtigsten Faktoren sind Preis und Verfügbarkeit.

Mit dem Preis sind alle Kosten, insbesondere auch Versandkosten mit begriffen – je geringer, desto besser.

Bildergebnis für preis

Die Versandmethode ist auch sehr wichtig. Der Anbieter kann entscheiden ob er entweder den Versand von Amazon durchführen lassen möchte, was für ein besseres Ranking in der Buy-Box spricht oder ob er selber für den Versand zuständig sein will. Allerdings müssen hier hohe Standards erfüllt werden und die Wahrscheinlichkeit einer guten Buy-Box-Platzierung ist sehr gering.

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Ausschlaggebend sind auch Versanddauer und Zuverlässigkeit, wegen der Anteil mangelhafter Ware oder falscher Lieferungen (Order Defect Rate) und Reaktionszeiten auf Kundenanfragen.

Anzeigen-Optimierung

Ähnlich wie bei Google AdWords  werden bei Amazon Produkte durch Anzeigen zu bestimmten Produktsuchen beworben, somit werden die Anzeigen auf die erste Ergebnisseite zu einem Suchbegriff präsentiert, um die Abverkäufe zu steigern.

Bezahlte Anzeige

Außerdem nehmen sie zusätzlich Einfluss auf das organische Ranking und beeinflussen damit SEO durch Werbemittel. Die Produktanbieter können Kampagnen mit Anzeigengruppen und Suchbegriffen anlegen, durch Hinterlegung eines Keywords oder durch den Algorithmus von Amazon, der schließlich zu bestimmten Suchbegriffen die Werbung schaltet.

Die Bezahlung erfolgt pro Klick.

Exclusive Produkte dienen dazu, um als Händler eher ausgewählt zu werden. Wenn ja – ist er der Einzige in der Buy-Box und kommt als einziger Händler in Frage.

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Bei Standardprodukten gibt es viele Anbieter und auch viele Mitglieder in der Buy-Box.  Somit ist es als Händler schwierig ausgewählt zu werden. Die Lösung wäre eine zusätzliche Anzeigenoptimierung anzubieten um mehr Traffic zu erzielen.

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Fazit

Amazon ist schon heute sehr wichtig bei der Produktrecherche – Tendenz steigend. Durch Amazon SEO können Anbieter die Sichtbarkeit ihrer Produkte direkt und positiv beeinflussen. Allerdings ist es hierbei wichtig, die optimale Darstellung eines Produktes, unter Berücksichtigung der Aspekte, wie die richtigen Keywords und ihre Einbindung in Produktbeschreibung, Titel, Suchbegriff auf Basis einer sorgfältigen Keyword-Recherche, zu gestalten.

Erfolgreiches Amazon SEO

 

 

Ein Beitrag von Yasin Sevindi und Laura Bertsch – Duale Studenten an der DHBW Heilbronn.

 

 

11 goldene Regeln für gutes Content Marketing

Du bist noch neu im Bereich des Content Marketings?

Als kleine Startanleitung haben wir 11 goldene Regeln für Dich aufgestellt, die Dir den Start erleichtern werden.

1.Definiere deine Zielgruppe

2.Finde zielgruppenrelevanten Inhalts- und Themengebiete

3.Definiere klare Ziele für deinen Content

4.Mache eine grobe Inhaltsskizze und definiere wichtige Keywords

5.Erstellung eines Redaktionsplans um den Content zu planen

6.Schaffe regelmäßig neuen Content, um einen Content Zyklus aufzubauen

7.Wichtige Schlagwörter sollten immer hervorgehoben werden

8.Verliere nicht den Fokus und definiere regelmäßig neue Fokusthemen um die sich die verschiedenen Beiträge sammeln

9.Überrasche den User

10.Think Visual-Verwende Visualisierungen um deine Message zu verdeutlichen und komplexe Zusammenhänge einfach zu erklären

11.Last but not least- Es muss für Jedermann verständlich sein

21 E-Mail Marketing Quellen

Hier haben wir euch ausgewählte E-Mail Marketing Quellen aufgelistet.

Definition E-Mail Marketing

  1. Kurze und prägnante DefinitionE-Mail Marketing Quellen
  2. Kurze und prägnante Definition
  3. Ausführliche Definiion und Einleitung
  4. Ausführliche Definition
  5. Definition
  6. Definition und einleitende Hinweise
  7. Englische Definition

Grundlegende Informationen zu E-Mail Marketing

  1. Umfassende Informationen 
  2. Grundlegende Informationen
  3. Grundlegende Informationen

Strategie- und Zielentwicklung von E-Mail Marketing

  1. Ziele definieren
  2. Strategieentwicklung und technische Informationen
  3. 12 Strategien
  4. 25 Fakten

Erfolgreiches E-Mail Marketing

  1. Kundenerreichung
  2. Tipps in englischer Sprache
  3. 8 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing
  4. 10 Tipps für kreative Mailings
  5. Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing

Aktuelles

  1. Blog über aktuelle Ereignisse zum Thema E-Mail Marketing
  2. Best Practice Beispiele

Fachliteratur



Weitere Artikel von uns

  • Hier gelangt ihr zu unserem Hauptartikel
  • Hier zu unserer Checkliste für erfolgreiches E-Mail Marketing

Events rund um Suchmaschinen-Optimierung

Veranstaltungen zur Suchmaschinen-Optimierung

Eine Übersich zu den wichtigsten Themen rund um Suchmaschinen-Optimierung

Die E-Commerce Branche ist eine der agilsten der Welt. Um die sich schnell wandelnden Trends nicht aus dem Auge zu verlieren, ist es wichtig, sich in die Branche zu integrieren. Dazu bietet die Branche genug Möglichkeiten. Das erfassen neuer Trends und Entwicklungen rund um Suchmaschinen-Optimierung, das Vernetzen mit der Community, aber auch das erlernen grundlegender Kenntnisse wird auf den etlichen Workshops und Kongressen garantiert.

Im folgenden finden Sie sich eine Liste über die kommenden E-Commerce Veranstaltungen.

SEO-Day in Köln (12.10.2017)

Hier liegt der Schwerpunkt bei der Suchmaschinenoptimierung. Mit Speakern von 1&1, searchmetrics, seokratie, google, sistrix, urlaubspiraten, Fashion ID und vielen mehr, sind die wichtigsten Köpfe der Branche vertreten. Es handelt sich hierbei um eine der größten SEO-Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum.

https://www.seo-day.de/

OMR Deep Dive in Hamburg (09.11.2017)

Bei diesem Event handelt es sich mehr um ein Seminar, als um eine Konferenz. Praxisnah und mit Best-Practice-Beispielen wiederlegt, werden hier grundlegende Kenntnisse zu Amazon-Marketing beigebracht. Das spezielle hierbei, ist die Möglichkeit, sein erlangtes Wissen direkt im anstehenden Weihnachtsgeschäft anwenden zu können. Quasi eine Last-Minute Optimierung für Weihnachten und den Jahreswechsel.

http://www.hamburgmediaschool.com/weiterbildung/online-marketing-seminare/omr-deepdive-amazon-marketing/

OMCap in Berlin (18.-19.10.2017)

Diese Konferenz umfasst alle wichtigen Bereiche des Online-Marketings. Das Event steht unter dem Motto: „Was kommt, was bleibt und wie lassen sich die aktuellen Trends und Entwicklungen im Online Marketing praktisch umsetzen“. Ausgewählte Branchenexperten von Google, Performics, Otto, Mister Spex, CrossEngage, uvm. stellen die neuesten Trends vor. Nutzen Sie ihre Chancen und seien Sie dabei, wenn sich die Speaker den Fragen der Teilnehmer stellen.

http://www.omcap.de/de/

Campixx in Berlin (01.-02.03.2018)

Auch im Jahr 2018 wird die Branche nicht still stehen. Schon Anfang März steht die erste große Veranstaltung des kommenden Jahres an. Auf der Campixx SEO Konferenz in Berlin treffen sich die klugen Köpfe der Branche um ihr Wissen preis zu geben. 2 Tage geballtes Wissen rund um Online-Marketing.

https://www.campixx.de/

Weitere wichtige Seminare und Konferenzen im Jahr 2017 können übersichtlich auf Suchradar nachgeschaut werden. Auch Infos über Einsteigerveranstaltungen zu bspw. Affiliate-Marketing. Facebook-Marketing und vielen weiteren Grundlagenbereichen sind dort zu finden. https://www.suchradar.de/kalender

Die 10 wichtigsten Tipps für SEO

SEO ist kein SprintSuchmaschinenoptimierung ist ein Marathon, kein 100m Sprint (Matt Cutts)

Haben Sie nur wenig Zeit und wollen trotzdem die wichtigsten Tipps zum Thema SEO erfahren? Dann sind Sie hier genau richtig.

Haben Sie etwas mehr Zeit und tieferes Interesse, dann erfahren Sie ins unserem Blogbeitrag über Suchmaschinenoptimierung alles interessante rund um eines der wichtigsten Themen im Online-Marketing.

Hier gehts zu unserem Blogpost zum Thema Suchmaschinenoptimierung.

Tipp 1 für SEO

Sehen Sie die SEO nicht als kurzzeitiges Projekt

Viele Online-Manager machen den Fehler, dass Sie die Suchmaschinenoptimierung als kurzzeitiges Projekt sehen und nachdem die Seite überarbeitet wurde, widmen sie sich wieder anderen Themen. Doch Suchmaschinenoptimierung braucht kontinuierliche Pflege und Verbesserung. Ist die eine Baustelle abgeschlossen, ergeben sich meist durch neue Anforderungen zwei neue Baustellen, die es zu bewältigen gilt.

Tipp 2 für SEO

Die richtigen Keywords sind das A und O

Unüberlegt auf das Thema der Suchmaschinenoptimierung kostet neben Geld vor allem auch viel Zeit. Diese Zeit ist schnell verschenkt, wenn man keine optimale Keyword-Strategie parat hat. Widmen Sie daher viel Zeit der Planung einer richtigen Keyword-Strategie. Wie Sie die richtigen Keywords für Ihre Website finden erfahren Sie hier.

Tipp 3 für SEO

Kreieren sich einzigartigen Content

So Banal dieser Tipp auch klingt, so wichtig ist er. Durch das Internet sind alle Seiten vergleichbar. Sie müssen sich also von der Masse abheben und dem Nutzer einen Mehrwert liefern. Geben Sie dem Nutzer einen Grund, wieso er genau Ihre Seite wieder besuchen sollte. Passen Sie sich nicht dem Einheitsbrei an, sondern seien Sie kreativ und erfinderisch.

Tipp 4 für SEO

Optimieren Sie die Seite für mobile Endgeräte

In der heutigen Zeit sind mobile Endgeräte nichtmehr auf dem Vormarsch, sondern nehmen eine Spitzenposition bei der täglichen Nutzungsdauer ein. Egal ob die Buchung des Urlaubs, der Kauf einer neuen Uhr oder die Interaktion mit Freunden. Heute läuft alles auch über mobile Endgeräte. Bieten Sie dem Nutzer hier ein einheitlich gutes Erlebnis. Welche Aspekte bei der Suchmaschinenoptimierung für mobile Endgeräte erforderlich sind, erfahren Sie hier.

Tipp 5 für SEO

Achten Sie auf Ihre Linkstruktur

Heutzutage erkennen Suchmaschinen vertrauenswürdige Seiten besonders an den externen Links. Diese externen Links zu anderen seriösen Seiten, zeigt Suchmaschinen und Nutzern eine hohe Relevanz der eigenen Seite. Ist die Website auch intern gut verlinkt, so zeigt dies den umfangreichen Inhalt rund um ein Themengebiet. Den Unterschied zwischen internen und externen Links erfahren Sie hier.

Tipp 6 für SEO

Zeigen Sie Google die Hierarchie

Damit Google den Nutzern gute aussagefähige Snippets anzeigt, müssen Sie Google zeigen, was angezeigt werden soll. Des Weiteren müssen Hierarchien durch klare Definitionen geschaffen werden um Zusammenhänge aufzuzeigen. Dadurch erleichtern Sie Google das Crawlen und werden durch verbesserte Sichtbarkeit belohnt. Wie das geht erfahren Sie hier.

Tipp 7 für SEO

Behalten Sie die Konkurrenz im Auge

Werden Sie sich darüber klar, wer Ihre Konkurrenz ist und lernen Sie aus deren Stärken und Schwächen. Adaptieren Sie die Stärken und vermeiden Sie die Fehler der Konkurrenz. Haben Sie nicht nur die Seiten im Blick, sondern auch die Sichtbarkeiten der unterschiedlichsten Konkurrenten. So verpassen Sie keine neuen Trends und bleiben immer am Ball.

Tipp 8 für SEO

Überprüfen Sie die KPIs

Achten Sie nicht nur auf Ihre Sichtbarkeit. Messen Sie Ihren Erfolg auch an anderen KPIs, um mögliche Fehler frühzeitig zu erkennen. Überprüfen Sie Ihre Maßnahmen regelmäßig, um durch die richtigen Stellschrauben einen nachhaltig wachsenden Erfolg zu garantieren. Welches die wichtigsten KPIs für Suchmaschinenoptimierung sind und wie Sie diese messen erfahren Sie hier.

Tipp 9 für SEO

Optimieren Sie Ihre Seite für reale Nutzer

All Ihre Bemühungen führen ins Leere, wenn Sie diesen Tipp nicht beachten. Nur wer eine Seite kreiert und optimiert, um den Nutzen der Kunden zu erhöhen und deren Bedürfnisse befriedigt, wird langfristig von Google belohnt. Das höchste Ziel für Google ist es, die beste Suchmaschine auf dem Markt zu sein. Dies erreichen Sie nur, wenn die Besucher den relevantesten Inhalt angezeigt bekommen und für Ihre Anfragen stets die passenden Antworten bekommen. Seien Sie sich daher immer bewusst: Es gewinnt nur der, der das Bedürfnis der Nutzer befriedigt.

Tipp 10 für SEO

Bleiben Sie neugierig!

Sie können sich nicht für das Thema der Suchmaschinenoptimierung begeistern? Dann lassen Sie es. Bei einem sich so schnell wandelnden Markt müssen Sie immer auf dem neuesten Stand sein. Einmalig angeeignetes Wissen reicht lange nichtmehr. Erarbeiten Sie sich neues Wissen. Zum Beispiel in der Google Zukunftswerkstatt. Besuchen Sie Konferenzen, Messen und bauen Sie sich ein starkes Netzwerk aus Experten auf. Welche wichtigsten Events Sie hierbei auf keinen Fall verpassen dürfen erfahren Sie hier.

E-Mail Marketing Checkliste

Checkliste für erfolgreiches E-Mail Marketing

Ist E-Mail Marketing eine Option für euer Unternehmen? Dies findet ihr mit dieser Checkliste ganz leicht heraus.

Je mehr Fragen ihr mit ja beantworten könnt, desto relevanter werden E-Mails für euch.

  • SpE-Mail Marketing Checklisterecht Ihr eure Kunden bereits per Post an?
  • Versendet Ihr regelmäßig eine Kundenzeitschrift, einen Rundbrief oder Produktkataloge?
  • Wollt Ihr bestehende Kunden genauer informieren?
  • Sammelt Ihr bereits E-Mail-Adressen eurer Kunden?
  • Wollt Ihr euren Kunden regelmäßig neue Angebote vorschlagen?
  • Gibt es einen Kollegen, der sich mit dem Thema beschäftigen könnte?
  • Habt Ihr aktuelle Informationen für eure Kunden?
  • Habt Ihr individuelle Informationen für die Kunden?

Eine weitere und ausführlichere Checkliste findet ihr hier.

Wenn ihr mehr über das Thema E-Mail Marketing wissen wollt, besucht unseren Blog Beitrag.

Darüber hinaus findet ihr hier eine Zusammenstellung von ausgewählten Quellen zum Thema E-Mail Marketing.

Die besten Social Media Marketing Quellen

Die besten Quellen zu Social Media Marketing!

Eine passende Definition Social Media Marketing findest du hier. Da es unzählige Definitionen gibt, interessiert dich vielleicht auch noch diese hier.

Du möchtest einen kleinen Überblick über das Thema erhalten? Dann schaue doch mal auf dieser Seite vorbei oder informiere dich hier noch über weitere Themen.

Du bist mit deinem Unternehmen in eine Social Media Krise geraten und weißt nicht mehr weiter? Dann hole dir Hilfe! Auch ein Klick auf dieser Seite kann in diesem Fall nicht schaden.

Die Anzahl an Social Media Plattformen ist riesig, da fällt die Auswahl oft schwer. Doch bevor du dich für einen Social Media Channel entscheidest, solltest du dich ausreichend informieren. Das tust du am besten hier oder hier! 

Social Media kann dir bei deiner Zielerreichung helfen. Doch welche Ziele können durch erfolgreiches Social Media Marketing überhaupt angestrebt werden? Hier eine kleine Übersicht. Auch eine kleine Statistik über die Gründe von Social Media Nutzung kann nicht schaden.

Durch erfolgreiches Social Media Marketing kannst du durch die Decke gehen! Aber Vorsicht, auch das Gegenteil kann der Fall sein. Deshalb solltest du dir über die Chancen und Risiken von Social Media Marketing bewusst sein. Informiere dich rechtzeitig!

Social Media Marketing ist ständig im Wandel. In Zukunft werden einige Trends auf dich zukommen, auf die du achten solltest. Auch hier stehen einige spannende Neuigkeiten!

Viele Unternehmen sind gut in Social Media Marketing. Aber manche sind noch besser! Wenn du dir was abschauen willst, schau doch mal hier vorbei. Auch in diesem Artikel kannst du dir bei deinen Vorbildern etwas abschauen.

 

 

Erfolgreiches Social Media Marketing

Wie du in kurzer Zeit alles über erfolgreiches Social Media Marketing erfährst!

„A brand is no longer what we tell the consumer it is- it is what consumers tell each other it is!“- Scott Cook

Fast drei Viertel der Internet User im Alter von unter 21 Jahren generieren Content im World Wide Web. 70% sind Mitglied einer Social Media Website. Zudem verfolgen und kommentieren 61% aktiv Einträge von anderen Usern. Der Social Media Auftritt deines Unternehmens ist deine SOCIAL VOICE! In unserem Artikel findest du deshalb eine ausführliche Einführung in das Thema Social Media Marketing.

Überlasse nichts dem Zufall und informiere dich hier über die wichtigsten Erfolgsfaktoren!

  1. Was ist Social Media Marketing?
  2. Welche Ziele kannst du damit erreichen?
  3. Welche Chancen & Risiken erwarten dich?
  4. Die wichtigsten Sozialen Netzwerke- eine Auswahl!
  5. Was ist eine Social Media Strategie?
  6. Wer macht’s am besten? Best Practice Beispiele!
  7. Welche Trends werden in Zukunft auf dich zukommen?
  8. Auf der Suche nach einer Social Media Marketing Agentur
  9. Die 10 häufigsten Fragen zum Thema Social Media Marketing
  10. Nutzt du Soziale Netzwerke richtig? – Deine Checkliste!
  11. Eventkalender- wichtige Daten, die du dir merken solltest!

Was ist Social Media Marketing?

Definition Social Media Marketing:

Unter Social Media Marketing wird generell die zielgerichtete und marktorientierte Nutzung sozialer Medien verstanden. Besonderer Kernpunkt von SMM ist die Interaktion der Nutzer mit den Werbeinhalten und Werbeformen. Der Theorie nach sollen Nutzer gleichzeitig Kunden und Vertrieb, bzw., Rezipienten und Advertiser einer Marke, eines Produktes oder einer Dienstleistung werden.

Welche Ziele kannst du damit erreichen?

  1. Bekanntheit verbessern
  2. Traffic steigern
  3. Kundenloyalität erhöhen
  4. Abverkäufe optimieren
  5. Neukundengewinnung
  6. Kundenbindung stärken
  7. Bekanntheit steigern
  8. Image pflegen
  9. Krisenprävention
  10. wertvolles Kunden-Feedback
  11.  Word-Of-Mouth-Marketing
  12. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Weitere Social Media Marketing Ziele findest du hier.

Im Jahr 2017 geben weltweit befragte Unternehmen folgenden Nutzen an, der sich für sie aus Social Media Marketing ergibt:

Quelle: Statista

Welche Chancen & Risiken erwarten dich?

Zielgruppengenaue Platzierung von Marketingmaßnahmen Shitstorm-Gefahr
Geringe Eintrittsbarrieren Risiko einer inhomogenen Nutzergruppe
Leichte Informationsgewinnung Kontrollverlust
Unzählige Gestaltungsmöglichkeiten Datenschutz
Direkter Kundenkontakt Permanente Forderung von aktuellen Inhalten
Social Media als digitaler Distributionskanal Steigerung der Preistransparenz
Integration der Kunden in den Leistungserstellungsprozess Gefahr eines nachhaltigen Imageschadens
Social Media als Unterstützung des Personalwesens Verschmelzung geschäftlicher und privater Grenzen
Social Media als Marktforschungsinstrument Abhängigkeit von Plattformbetreibern
Social Media ist ortsunabhängig

Im folgenden Video erfährst du Näheres:

 Die wichtigsten Sozialen Netzwerke- eine Auswahl!

Die Anzahl an Social Media Plattformen ist riesig! Das aktuelle „Social Media Prisma“ zeigt euch, wie groß das Ausmaß wirklich ist:

Quelle: www.ethority.de

 

Doch nicht alle Social Media Plattformen sind für dein Unternehmen geeignet. Die Auswahl muss strategisch überlegt sein und sollte sich an deinen Unternehmenszielen orientieren.

Folgende Social Media Plattformen werden bei Unternehmen weltweit im Jahr 2017 am häufigsten genutzt:

Quelle: statista

Aufgrund der oberen Statistik, gehen wir nun kurz auf die wichtigsten Social Media Channels ein.

Facebook: Facebook ist ein soziales Netzwerk, das ursprünglich in Anlehnung an Jahrbücher von amerikanischen Highschools gegründet wurde. Entwickelt wurde Facebook im Jahr 2003 von  Mark Zuckerberg. Jeder Facebooknutzer verfügt über eine Profilseite, auf der sich Personen mit Texten, Fotos und Videos vorstellen können. In den letzten Jahren hat sich Facebook stetig vergrößert und verfügt über neue Tools.

 

Twitter: Twitter ist ein Mikrobloggingdienst des Unternehmens  Twitter Inc. Auf Twitter können angemeldete Nutzer telegrammartige Kurznachrichten verbreiten. Die Nachrichten werden „Tweets“ genannt. Der User hat eine Grenze von 140 Zeichen, diese kann er aber seit kurzem um angehängte Fotos und Videos verlängern.

 

 LinkedIn: LinkedIn ist ein Soziales Netzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Knüpfen von neuen geschäftlichen Verbindungen. Derzeit ist es die größte Plattform dieser Art. Seit Dezember 2016 ist LinkedIn ein Teil von Microsoft. Unter anderem bietet die Plattform folgende Funktionen: Erstellen eines Profils mit Lebenslauf, Knüpfung neuer Kontakte, Erstellen von Unternehmensprofilen, Verlinkung auf eigene Website, Empfehlung von anderen Mitgliedern.

 

Instagram: Instagram ist ein kostenloser Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos in quadratischer Form. Nutzer können ihre Fotos und Videos mit Filtern versehen. Instagram ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform und ermöglicht es, Fotos auch in anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten. Nutzer können ihr Profil öffentlich oder privat gestalten und so selbst entscheiden, wer Zugriff auf die eigenen Fotos und Videos hat.

 

Youtube: Youtube ist ein Videoportal, das 2005 gegründet wurde.  Nutzer können auf der Social Media Plattform kostenlos Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen. Den größten Teil seines Umsatzes macht Youtube mit Abspielen von Werbeanzeigen.  Auf YouTube gibt es alle Arten von Videos, u. a. Film- und Fernseh­ausschnitte, Musikvideos, Trailer sowie selbstgedrehte Filme und Slideshows. Über das YouTube-Partnerprogramm ist es den Produzenten von Videos seit 2007 möglich, Geld zu verdienen.

 

Pinterest: Pinterest ist eine Social Media Plattform, auf der Nutzer Bilder mit persönlichen Beschreibungen in Fotoalben, sogenannten Pinnwänden, heften können. Andere Nutzer können diese Bilder dann auf ihren eigenen Pinnwänden speichern, teilen oder kommentieren. Das Wort Pinterest setzt sich zusammen aus pin (anheften) und interest (Interesse). Dem Nutzer ist es also möglich, durch das Anheften von Bildern seine eigenen Interessen zu erkennen und zu teilen.

 

Snapchat: Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst. Die Social Media Plattform ermöglicht es, Fotos und andere Medien, die nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“, an Freunde zu versenden. Im Gegensatz zu anderen Social Media Plattformen hat man als Nutzer kein klassisches Profil. Jeder Nutzer erhält stattdessen eine Art Channel, über die Inhalte verbreitet werden können. Die Fotos oder Kurzfilme können mit diversen Filtern versehen werden.

Was ist eine Social Media Marketing Strategie?

,,Als Social Media Strategie wird im Allgemeinen die aktive, bewusste und dauerhafte Bestimmung von Schwerpunkten innerhalb der unterschiedlichen Social Media Erscheinungsformen verstanden. Dies geschieht mit Hilfe eines festgelegten Plans, der langfristig die angestrebten Social Media Ziele erreichen soll.“

Hier findet ihr die 7 Schritte zu eurem perfekten Konzept: 

Ihr wollt noch ein bisschen mehr über eine Social Media Strategie erfahren? Dann klickt doch mal hier.

Wer macht’s am besten? Best Practice Beispiele!

Edeka Weihnachtsclip #heimkommen

Ende November 2015 veröffentlichte Edeka den Weihnachtsclip „heimkommen“. Das Werbevideo ging durch die Decke und hat sich viral verbreitet. Weltweit werden Menschen auf den Clip aufmerksam. Der Spot ist sehr ästhetisch und emotional und gilt als besonders ansprechendes Beispiel eines Werbefilms. Die Handlung ruft starke Emotionen hervor, was für einen deutschen Werbefilm bislang ungewöhnlich war. Mittlerweile wurde der Clip über 56 Millionen Mal auf Youtube angeklickt.

 

Pizzabestellung per Twitter- Dominos #EasyOrder

Die Kunden der Fastfoodkette Dominos können seit Mai 2015 ihre Lieblingspizza per Twitter bestellen. Was du dafür tun musst? Poste einen „Pizza-Emoji“ an @Dominos oder nutze den Hashtag #EasyOrder. Das Tweet-basierte Bestellsystem sorgte in US-Medien wie USA Today, Forbes und Good Morning America bereits für große Aufmerksamkeit . Zusätzlich erhielt es einen „Titanium Grand Prix Award“ in Cannes. Mittlerweile erhält Dominos die Hälfte ihrer Bestellungen auf elektronischem Weg.

 

Ellen DeGeneres und die Samsung Werbung während der Academy Awards: “ Das Oscar Selfie“

Seit der Nacht vom 2. auf den 3. März gibt es einen neuen Rekord-Tweet, der den bisher erfolgreichsten Tweet von Barack Obama mit seiner Frau Michelle ablöst. Die Oscar-Moderatorin Ellen DeGeneres hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Obama-Rekord zu brechen. Erreichen will das die 56-Jährige durch ein Selfie mit Schauspielerin Meryl Streep – live aufgenommen während der Show, doch am Ende entsteht ein Selfie mit Halb Hollywood, welches sich innerhalb von Sekunden verbreitet und sogar Twitter zeitweise außer Betrieb setzt. Der größte Gewinner dieser Aktion ist jedoch Oscar-Sponsor Samsung, dessen Galaxy-Note-Smartphone auf diese Art und Weise 30Sekunden lang die Aufmerksamkeit von Millionen Fernsehzuschauern in der ganzen Welt erhielt.

Weitere Best Practice Beispiele findest du hier oder hier!

7 Prognosen für die Welt der Social Media:

  • Live-Video Inhalte werden noch wichtiger
  • Marken werden mehr als je zuvor auf Messaging-Apps, wie Facebook Messenger und Whatsapp, setzen
  • E-Commerce auf Social Media bietet neue Möglichkeiten für den Vertrieb, wie zum Beispiel shoppable Posts auf Instagram
  • Virtual Reality wird das Marketing mehr und mehr erobern.
  • Kurzlebige Inhalte (Anleitungsvideos, Interviews, Live-Events, Gewinnspiele, Blicke hinter die Kulissen…) werden in ihrer Bedeutung wachsen
  • Viele Marken werden für „Stories“ von Snapchat zu Instagram wechseln
  • Werbung auf Mobilgeräten wird wettbewerbsfähiger

Nähere Informationen findest du hier. 

Du bist auf der Suche nach einer Social Media Marketing Agentur? 

Was für dein Unternehmen am wichtigsten ist, musst du selbst entscheiden. Doch diese 3 Agenturen könnten dir dabei helfen:

Die 10 häufigsten Fragen zum Thema Social Media Marketing

1. Welchen Vorteil habe ich als Unternehmer mit Social Media Marketing? 

Du bist schneller und einfacher erreichbar für deine Kunden. Zusätzlich kannst du mögliche Neukunden deutlich schneller ansprechen. Du kannst eine Beziehung zu deinem Kunden aufbauen und deine Markenbekanntheit steigern. Letztlich kann Social Media Marketing dabei helfen, die eigene Dienstleistung erfolgreich zu bewerben und auch für seine Produkte neue Kunden zu bekommen und so mehr zu verkaufen.

2. Wie kann ich den Erfolg meines Social Media Marketings messen? 

Den Erfolg misst du wie alle anderen Marketing Aktivitäten mit Hilfe von Zahlen. Hierbei solltest du nicht nur die Anzahl deiner Likes und Follower beachten.  Letztendlich sind es Dinge wie Traffic, Leads und tatsächlich neu gewonnen Kunden, die entscheidend für die Erfolgsmessung sind.

3. Wie viel kostet Social Media Marketing? 

Die höchsten Kosten, die du hierfür verwenden musst, ist deine wertvolle Zeit. Konkrete Kosten entstehen beispielsweise durch die Schaltung von Werbung bei Facebook, diese sind aber vergleichsweise gering.

4. Wie viel Zeit sollte ich für mein Social Media Marketing in der Woche einplanen? 

Timing ist Alles. Verwendest du nur ein paar Stunden pro Woche, wirst du keinen Erfolg haben. Du musst 24/7 auf dem Laufenden sein, auch über das aktuelle Tagesgeschehen.

5. Wie lange dauert es, bis ich erste Ergebnisse sehen kann? 

Social Media Marketing sollte strategisch in dein Unternehmen eingebunden sein. Deshalb muss der Prozess langfristig geplant sein, weshalb es Zeit braucht, Erfolge zu erkennen.

6. Welche Fehler werden im Social Media Marketing am häufigsten gemacht? 

Den schlimmsten Fehler den du begehen kannst ist es, Inhalte nur sehr unregelmäßig zu veröffentlichen. Hältst du die User nicht auf dem Laufenden, verlieren sie schnell das Interesse. Höre auf deine Nutzer und rede nicht ständig über dich selbst und deine Produkte!

7. Soll ich mein Social Media Marketing outsourcen, jemanden dafür einstellen, oder es doch selbst machen?

Das kommt ganz darauf an, wie wichtig Social Media Marketing für dich und dein Unternehmen ist. Willst du dich ganz auf deine Kerndisziplin konzentrieren, solltest du das Ganze outsourcen. Auf der anderen Seite kennst nur du und deine Mitarbeiter die Produkte in ihrer Vielfalt mit all ihren Details!

Nutzt du Soziale Netzwerke richtig? Hier findest du eine Checkliste!

Zum Abschluss findest du nochmal alle wichtigen Punkte auf einen Blick. Du kannst überall einen Haken setzen? Dann kann ja nichts mehr schief gehen!

  1. Social Media Strategie erstellen
  2. Ziele und Zielgruppe definieren
  3. Plattformen bewusst und strategisch auswählen
  4. Inhalte planen und dem Nutzer damit einen Mehrwert liefern
  5. Budget erstellen und im Blick behalten
  6. Konkurrenz nicht unbeobachtet lassen
  7. Ergebnisse evaluieren
  8. Für Risiken und Krisen gewappnet sein
  9. Interne Verantwortlichkeiten festlegen
  10. Richtlinien für eine einheitliche Kommunikation festsetzen

Dein Eventkalender- Diese Social Media Events solltest du auf keinen Fall verpassen!

Du willst noch mehr über Social Media Marketing erfahren, tiefer in die Materie eindringen und spannenden Vorträgen lauschen? Dann solltest du dir diese Daten unbedingt in deinen Kalender eintragen!

 

FVW Digital Marketing Day 2018-06.02.2018, 9:30-19:30 Uhr, Düsseldorf

Hier habt ihr die Möglichkeit, spannenden Vorträgen zu lauschen, an verschiedenen Workshops teilzunehmen und noch mehr Praxisnähe zu erfahren! Mehr Raum für Tipps, Erfahrungen und Networking! Tauscht euch mit Experten aus und werdet kreativ! Knüpft wertvolle Kontakte und erweitert euer Netzwerk.

Social Media-Viel mehr als nur Selfies-03.11.2017, 10:00-17:30 Uhr, München

Du bist Händler? Du nutzt unterschiedliche Social Media Kanäle, um deine Produkte zu vermarkten, Kunden zu binden und deine Märkte zu stärken? Trotzdem ist dein erzielter Traffic noch zu gering? Hier erfährst du, wie du dem entgegenwirken kannst. Am Vormittag erlernst du wichtiges Theoriewissen und am Nachmittag darfst du selbst ans Werk.

Social (Media) Selling-03.11.2017-04.11.2017, Köln

Welche Voraussetzungen gibt es für profitables Social Media Selling? Welche Plattformen sind für dich die richtigen und wie wirken die Plattformen kombiniert? Wie sieht eine professionelle Präsenz der Personen und des Unternehmens in den sozialen Medien aus? Welche Inhalte brauchst du für sozialen Medien und woher kommen diese? Wie planst du einen strategischen und kontinuierlichen Kalender für deine Aktivitäten? Dies sind nur einige der Fragen, die dir in diesem zweitägigen Training beantwortet werden.

Effizientes Social Media Marketing-01.03.2018, 09:00-16:00 Uhr, München

In diesem Kurs wirst du in kurzer Zeit lernen, wie du das beste aus deiner Social Media Präsenz rausholen kannst! Nach diesem Kurs bist du ein Experte im effizienten Bedienen verschiedner Plattformen, behältst den Überblick, bleibst dabei strukturiert und lernst, diese Dinge zu automatisieren. Mit Effizienz zum Erfolg statt Frustaufbau. Ein Social Media Marketing Kurs, der auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist!

Social Media Marketing mit Facebook & Co.-15.11.2017-16.11.2017, München 

Ziel dieses Seminars ist es, Social Media Marketing als gewaltiges Marketing Tool richtig zu nutzen. Du willst in dieses wichtige Kommunikationsmittel einsteigen? Dann bist du in diesem Kurs genau richtig. Hier lernst du, wie Social Media funktioniert und wie du von Anfang an richtig damit umgehst. Besonderes technisches Vorwissen ist dabei nicht notwendig.

Social Media Marketing Seminar-08.11.2017, 09:30-17:30 Uhr, Wien

Hier wird dir eine kompakter Überblick über Social-Media-Marketing Tools gegeben. Des Weiteren werden die Einsatzmöglichkeiten von Social Media im Marketing erörtert. Du willst wissen, wie du verschiedene Social Media Plattformen am optimalsten für deinen Unternehmenserfolg nutzt? Dann bist du hier genau richtig.

Social Media Marketing-Intensivseminar-13.01.2018, 09:00-14:00 Uhr, Xanten

In diesen 4 Stunden erfahrt ihr die wichtigsten Geheimnisse und Schlüssel, wie Facebook dein Unternehmen noch erfolgreicher macht! Dazu musst du kein Facebook-Experte sein, im Gegenteil! Anfänger sind willkommen! Du stehst Facebook noch kritisch gegenüber? Hier werden dir alle deine Ängste genommen! Das Erlernte kannst du sofort umsetzen.

Weitere Infos zu den bevorstehenden Events findest du hier. 

 

Wir hoffen, euch hat unser Artikel gefallen und wir konnten euer Interesse an Social Media Marketing wecken! Nun wünschen wir euch viel Spaß beim Umsetzen und Kreativ sein! Eine Zusammenfassung unserer Quellen findet ihr in diesem Artikel.

 

Damit ihr auch wisst, wer hinter diesem Artikel steckt, bekommt ihr nun noch ein paar Infos zu den Autoren: 


Wir, das sind Alina Unterthiner (rechts) und Linda Neubauer (links), zwei E-Commerce begeisterte Studentinnen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Alina absolviert gerade ihren Bachelor im Bereich BWL-Konsumgüterhandel, Linda im Bereich BWL-Textilmanagement. Alina konnte schon einige Erfahrungen im Bereich Social Media Marketing in der Möbelbranche sammeln und spezialisiert sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit auf den Erfolg von Influencer Marketing. Linda ist in der Modebranche tätig und gründete vor einem Jahr das Newcomer Label goldstueck.germany, welches sich alleine durch Social Media Marketing entwickelt hat. Momentan ist sie gerade dabei, hierfür einen auf Konfigurator- Modul basierenden Onlineshop zu entwickeln. 

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Wir empfehlen die Neckarmedia Werbeagentur als Partner für effektives Social Media Marketing in Heilbronn.

 

 

 

 

 

Facebook Marketing: Tipps zum Erfolg

Hier findest du eine Einführung zum Thema Facebook Marketing.

„People influence people. Nothing influences people more than a recommendation from a trusted friend. A trusted referral influences people more than the best broadcast message. A trusted referral is the Holy Grail of advertising.“ – Mark Zuckerberg

Facebook ist für die Meisten kein Fremdwort mehr. Aber was genau ist Facebook und was für Möglichkeiten bietet Facebook Unternehmen in Sachen Marketing an?

Erstmal Facebook Allgemein

Facebook ist ein Soziales Netzwerk, das 2003 von Mark Zuckerberg entwickelt wurde. Anfangs war es nur als Online Plattform für Studenten der Harvard Universität zugänglich.

Doch schon ein Jahr später wurde Facebook auch für nicht Studierende zugänglich gemacht. Mittlerweile hat sich Facebook zu einem sozialen Netzwerk entwickelt, so wie wir es heute kennen.

In diesem Jahr hat Facebook weltweit rund 2 Milliarden aktive Nutzer gezählt.

Davon sind 30 Millionen aktive Nutzer aus Deutschland, was rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung in Deutschland entspricht.

In der unten aufgeführten Grafik von Statista kann man sehen, wie sich die 2 Milliarden aktiven Nutzer auf Facebook nach Art des Zugangs unterteilen. Dabei kann man sehen, dass die Anzahl an mobilen Facebook Nutzer in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat.

2 Milliarden nutzen Facebook

Unter einem aktiven Nutzer versteht man einen Nutzer, der mindestens einmal im Monat Facebook nutzt.

Mit dieser großen Anzahl an aktiven Facebook-Nutzern ist Facebook damit das größte soziale Netzwerk weltweit. Sie ist eine Plattform für Nutzer, um Informationen, Erfahrungen und Ereignisse zu teilen und weiterzuverbreiten, egal ob unter Freunde oder fremden Personen.

Vor allem für Unternehmen ist Facebook die wichtigste Social Media Plattform weltweit geworden. Facebook Marketing spielt daher eine wichtige Rolle im Marketing-Bereich.

Umfrage: Welche Social Media Plattform ist für Ihr Unternehmen am Wichtigsten?

Hier bekommt ihr die wichtigsten Aspekte zum Thema Facebook Marketing.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was genau ist Facebook-Marketing?
  2. Ziele des Facebook Marketings
  3. Facebook und seine Möglichkeiten
  4. Facebook Ads
  5. Tipps: wie du dein Erfolg sichern kannst
  6. Erfolgsbeispiele für Facebook Marketing

1. Was genau ist Facebook Marketing?

Facebook Marketing ist zu einem wichtigen Instrument des Online Marketings geworden.

Facebook Marketing

 

Mit Facebook Marketing haben die Unternehmen, die Organisationen oder die privaten Personen die Möglichkeit, sich selber, ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen auf Facebook attraktiv für die Nutzer zu präsentieren.

Bedeutsam ist auch der virale Effekt, der auf Facebook stattfinden kann. Gute Beiträge wie z.B durch gute Produktplatzierungen oder Produkte, die besonders hervorgehoben werden, werden hierbei durch die Nutzer schnell weiter verbreitet.

Beispiel wie ein viraler Effekt erzeugt werden kann.

CookatTV ist beispielsweise eine Facebook-Seite, die täglich Video-Tutorials über leckere internationale Gerichte postet.

Durch die detaillierte und fokussierte Darstellung des Gerichts werden die Sinne des Nutzers stark ausgenutzt und möglicherweise auch manipuliert. Hier wird beim Zuschauer ein Gefühl des Hungers erzeugt, und motiviert ihn dazu, das Gericht selbst zu kochen oder es kochen zu lassen.

Durch das Teilen des Videos werden Freunde darüber informiert, die wiederum ihren Freundeskreis weiter informieren. Somit entsteht ein viraler Effekt, und das Unternehmen hat dadurch einen rasanten Zuwachs an Kunden gewonnen.

Da viele Nutzer persönliche Angaben in Facebook freigegeben, ermöglicht es den Unternehmen zielgerichtete Marketing Maßnahmen vorzunehmen.

Die nachfolgende Grafik zeigt, wieviel Umsatz insgesamt durch Marketing über Facebook generiert wurde.

Facebook Advertising Umsatz

 

2. Ziele des Facebook Marketings

Hinter jeder Strategie verbirgt sich ein oder mehrere Ziele. Hier sind ein paar Ziele, die mit guten Facebook Marketing generiert werden können:

Traffic

Viele Nutzer auf die eigene Seite zu bringen

Ziel einer Seite ist es, möglichst schnell und effektiv neue Nutzer zu gewinnen. Über regelmäßige Posts kann eine relativ breite Masse an potenziellen Nutzern abgedeckt werden.

Umso wichtiger kommt es auf den Inhalt des Posts an. Der Content und der richtige Zeitpunkt sind daher wichtige Faktoren, um Nutzer und daraus auch letztendlich Kunden zu gewinnen.

Die Reichweite der Seite erhöhen

Eine Seite lebt durch ihre Posteinträge. Je nach Content können Nutzer diese Beiträge liken und teilen, welches dann in ihrer Chronik sichtbar wird und letztendlich im Newsfeed anderer Nutzer erscheint.

Die Qualität spielt eine zentrale Rolle, deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass dem Nutzer ein qualitativer Post angeboten wird.

Den Bekanntheitsgrad des Unternehmen steigern und das eigene Image verbessern

Der erste Eindruck zählt. Dies gilt auch für Unternehmen, die neu etabliert wurden oder schon seit Längerem existieren. Eine Facebook Seite muss daher auf den Nutzer einladend wirken.

Aggressive oder auffordernde Posts und Werbung sind meist negative Aspekte, die den Nutzer abschrecken. Durch eine gute Produktplatzierung und auch eine Weiterempfehlung vom Nutzer sind ausschlaggebende Argumente, um das eigene Unternehmen bekannter zu machen.

Steigerung der Kundenakquise und Steigerung des Umsatzes

Je mehr Nutzer über die eigenen Produkte und Angebote informiert werden durch gezieltes Advertising oder Chronikeinträge, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde das Produkt weiterempfiehlt und das Produkt letztendlich kauft.

Diese Art von Strategie kommt aus dem Bereich des E-Commerce und heißt ‘Impression’. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Kundenbindung steigern

Loyale Kunden sind essentiell für ein erfolgreiches Unternehmen. Um Kunden möglichst langfristig an das Unternehmen binden zu können, müssen sie regelmäßig und aktiv eingebunden werden, wie z.B durch exklusive Angebote oder Gutscheine.

3. Facebook und seine Möglichkeiten

Es gibt generell drei verschiedene Arten, wo Marketing auf Facebook betrieben werden kann.

Marketing mit Facebook -Seiten

Facebook bietet dem Nutzer, eine Art Profilseite für eine öffentliche Person, das Produkt, Unternehmen oder Dienstleistung zu erstellen.

Diese sind in der Regel öffentlich zugänglich und können jederzeit geliked und abonniert werden.

Die Seite ist kostenlos und hat im Gegensatz zu einer normalen privaten Profilseite kein Limit an Freunden und Nutzern.

Diese Form ist generell der erste Anhaltspunkt für Nutzer bei Frage- und Problemstellungen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Profilseite ist deshalb dessen Inhalt, Qualität und die Antwortzeit des Seitenbetreibers.

Durch diese Voraussetzungen können auch die Ziele von Facebook Marketing ermöglicht werden. Durch interessante Inhalte kann man Fans gewinnen, die auf deiner Facebook Seite interagieren und Beiträge weiter an die Facebook Community verbreiten, die dann auch zu Fans der Seite werden können. Denn mit einer hohen Anzahl an Fans lässt sich die Reichweite eines Posts steigern.

Wenn ein Unternehmen beschließt eine Seite auf Facebook zu erstellen, dann sollte sie beachten, dass die Corporate Identity des Unternehmens in die Gestaltung der Seite mit einfließt. Eine Facebook Seite enthält die wichtigen Bestandteile, wie ein Titelbild, Profilfoto, Pinnwand, Fotos, Videos und Veranstaltungen.

Ist die Facebook Seite erstellt, können dann Inhalte gepostet werden. Dabei kommt es nicht darauf an wie viele Beiträge man postet, sondern wie gut der Inhalt des Posts ist. Ziel ist es den Nutzer mit dem Inhalt des Posts zu begeistern.

Eine erste Hilfe dabei kann sein, sich selber zu fragen ob man den Inhalt lesen, liken oder sogar teilen würde. Denn es ist wichtig, gute Beiträge zu haben um eine große Reichweite auf Facebook zu generieren.

Posts können in Form von reinem Text, Bildern, Videos, Links, animierte GIFs, 360-Grad Bilder/Videos oder in Form von Live-Streams erzeugt werden.

Inhaltlich sollten Posts interessant, abwechslungsreich und sich am besten auf die Probleme, Wünsche oder Fragen der Zielgruppe beziehen.

Marketing mit Facebook-Ads

Ihr kennt es sicherlich, wenn ihr auf Facebook seid: Es erscheinen Werbungen auf der rechten Seite oder wenn ihr euch die neuesten Meldungen anschaut.

Ads ist eine speziellere Marketing Art auf Facebook und sind meist zielgerichtet an die einzelne Person. Sie basieren auf persönliche Präferenzen, Likes, Kommentare und Posts auf der eigenen oder fremden Chronik.

Wenn ihr also beispielsweise starkes Interesse an gesunde Ernährung habt, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass ihr dementsprechend dafür Werbung angezeigt bekommt.

Falls ihr kein Interesse haben solltet, so könnt ihr diese ganz einfach ausblenden und Facebook wird euch in Zukunft keine ähnlichen Ads anzeigen.

Diese Form ist effektiv und schneidet für jede Person individuelle Werbung, kann aber durchaus sehr kostspielig werden, wenn eine breite Masse an Leuten angesprochen werden soll.

Markteing mit Facebook Gruppen

Gruppen sind ähnlich wie Profilseiten, bieten aber zusätzlich noch weitere Features an wie beispielsweise das Posten auf die Chronik, wo jeder Einsicht drauf hat.

Eine Gruppe motiviert seine Nutzer meist durch Umfragen, Diskussionen oder auch zu einem Wissensaustausch. Angewandt auf das eigene Produkt oder Unternehmen kann dadurch ein wertvolles Feedback generiert werden, ohne direkt auf den einzelnen Nutzer eingehen zu müssen.

Inhalte müssen aber kontrolliert werden, da Kommentare und Gruppendiskussionen sehr schnell eskalieren können und anstelle eines Feedbacks harte Kritik ausgeübt wird.

Beispielsweise können Unternehmen für eines seiner Produkte eine Gruppe bilden, wo Mitglieder sich über das Produkt austauschen können. So schafft das Unternehmen eine Gruppe von Leuten, die sich über das Unternehmen austauschen. Das Unternehmen hat auch die Möglichkeit mehr über seine Fans zu erfahren. Mehr zu Facebook Gruppen erfährt ihr hier.

4. Facebook Ads

Im folgenden Artikel wird nochmal genauer auf die Marketingstrategie mit Facebook Ads eingegangen.

Instagram und Facebook haben das größte Potenzial, wenn es um Online-Marketing geht. Wenn du kein Fotomodel bist und du eine breite Masse ansprechen willst, dann ist Facebook die richtige Wahl.

Genau wie beim Google Advertisement, solltest du auch bei der Facebook-Werbung wissen, wie das System genau funktioniert. So wird deine Anzeige erfolgreicher und du verbrennst weniger Kohle.

Wie es schon erwähnt wurde, ähnelt sich Facebook Ads an Google Ads. Facebook nutzt auch seine eigene Datenbank. Die Datenbank besteht aus den Aktivitäten und Nutzungsgewohnheiten von den Nutzern. So spezifiziert Facebook die verschiedenen Konsumentengruppen.

Arten von Facebook Marketing

  • Facebook-Seite

Facebook-Seiten sind vielleicht die effizientesten Weg für Online-Marketing. Du kannst dein eigenes Reich aufbauen. Dabei hilft dir Facebook, denn es ist auch sein Interesse, die Aktivitäten deiner Webseite zu fördern.

  • Standard Advertisement

Sind einfache Anzeigen, mit denen du Seiten, Veranstaltungen und Produkte bewerben kannst. Es ist ratsam die Form der Anzeige zu ändern, um die Werbemüdigkeit zu vermeiden.

  • Story Advertisement

Fördert die Interaktionen auf deiner Facebook Seite.

  • Page Post Advertisement

Die Beiträge deiner Seite kannst du mit Hilfe von Page Post ADs regeln.

Wie funktioniert das alles?

  1. Wähle das Ziel von deiner Kampagne aus.

Wenn du eine Anzeige erstellen willst, ist das Ziel der erste Schritt. Facebook zeigt dir 9 verschiedene Ziele, damit du das passendste Ziel auswählen kannst. So kannst du Beiträge bewerben, deine Seite hervorheben, den Verkehr deiner Facebook-Seite steigern und vieles mehr.

2. Wähle deine Zielgruppe aus

Facebook hilft auch deine Zielgruppe ganz genau einzugrenzen: du kannst Ort, Interesse, Sprache, Geschlecht und Altersgruppe auswählen. Am Ende wird es dir angezeigt, wie viele Benutzer du mit deiner Anzeige erreichen kannst.

Zielgruppenauswahl bei Facebook

3. Budget definieren

Facebook bietet 2 Arten von Budgetrahmen an: Entweder wählt man ein tägliches Budget oder über einen gewählten Zeitraum einen Gesamtbetrag aus. Bei den Detaileinstellungen kann man zwischen zwei Abrechnungsarten wählen: nach Klick oder Views.

4. Anzeige erstellen

Jetzt kannst du deine Anzeige erstellen. Es soll möglichst viele Menschen ansprechen, deshalb wird es empfohlen Bilder, und andere Schriftarten zu verwenden. Um Werbemüdigkeit zu vermeiden, ist es besser, wenn du dir gleich mehrere Anzeigen ausdenkst.

So einfach ist es Facebook-Marketing zu betreiben! In dem folgende Video macht Luke Korns auch ein Experiment dazu: Was schafft er mit 500 Dollars bei Facebook?

5. Tipps wie du dein Erfolg sichern kannst

1. Entwickle eine Strategie

In dem Facebook Marketing verbirgt sich unwahrscheinlich viel Potential. Allein, wenn man nachdenkt, dass heute fast jeder diese Social Media Plattform benutzt, wird es klar, dass man die Chance für die Werbung seines Geschäfts nicht unterschätzen sollte.

Jedes Geschäft benötigt eine Strategie, um Ziele erreichen zu können.

Damit du dein Ziel und Zielgruppe erreichst, brauchst du eine Marketingstrategie, um keine Zeit und Geld zu verschwenden.  Mehr dazu kannst du in diesem E-Book lesen.

Viele schwören auf eine Formel, die POST Strategie heißt.

POST antwortet auf die folgenden Fragen:

People: Wen möchte ich mit dem Facebook Marketing erreichen?

Objectives: Was willst du mit deinem online Marketing erreichen?

Strategy: Welcher Weg führt konkret zu einem messbaren Erfolg?

Technology: Welche Möglichkeiten hast du, um deine Werbung zu messen und den Einfluss zu erhöhen?

Beantworte also diese Fragen, bevor du mit Marketing in dem Social Media anfängst!

2. Setze ein Ziel und finde deine Zielgruppe

Als Erstes solltest du immer deine Ziele klar definieren: Facebook hilft dir dabei. Es gibt dir vordefinierte Ziele, um deine Entscheidung zu erleichtern. Verkaufst du T-Shirts online? Dein Ziel ist jetzt klar, du willst deine Verkaufszahl steigern! Bist du ein Influencer? Schaffe Bekanntheit mit Facebook Marketing! All diese Ziele sind mit Facebook Marketing realisierbar.  Folge dieses Link, und finde heraus, was für dein Business am meisten passt!Stressmanagement

Die Zielgruppe zu definieren erscheint genauso wichtig. Mit Hilfe von Facebook Ads kannst du deine Beiträge bewerben, und für deine Beiträge oder Ad eine Zielgruppe auswählen. Dafür musst du das gewünschte Geschlecht, Alter, Wohnort und/oder Interesse eingeben.

Viele haben davor Angst, eine enge Zielgruppe zu definieren. Dieser Furcht ist unbegründet. Je besser deine Zielgruppe eingegrenzt ist, desto besser erreichst du die Leute, die an deinem Produkt interessiert sind.

Eigentlich ist es eindeutig, was du machen solltest, wenn du etwas bewerben möchtest. Sobald du etwas auf deiner Seite postest, gibt dir Facebook die Möglichkeit, deine Werbung anzupassen, wie es auf dem folgenden Bild dargestellt ist:

Facebook Marketing

3. Timing, timing, timing

Nicht nur in der Fotografie wird ein gutes Timing großgeschrieben. Es ist nicht egal, wann du deine Beiträge veröffentlichst.

Timing

Dazu musst du zuerst herausfinden, wann deine Followers am aktivsten sind. Dabei hilft dir Facebook auch. Unter Statistiken findest du den Tab von den Beitragsinteraktionen.

Bei unserem Beispiel ist es klar, dass die meisten zwischen 19 und 21 Uhr die Facebook Seite besuchen, bzw. da sind die meisten durch Facebook erreichbar:

Face

Zwischen 23:00 und 03:00 macht es keinen Sinn etwas zu teilen, weil nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Beitragsaktivität wesentlich geringer ist. Viel besser wäre es um 10 Uhr etwas zu posten. So erreicht man über den Tag hinweg die meisten Benutzer.

Um dies zu beweisen, haben wir ein Experiment durchgeführt. Auf der Facebook Seite von Exit Lane haben wir das gleiche Video zweimal geteilt. Zuerst um 11 Uhr und dann am Abend kurz nach 21:00.

Obwohl die meisten gegen 21:00 aktiv sind, verloren wir so alle Zuschauer, die tagsüber aktiv waren.

Statistik

Unser Video, das wir um 21:00 geteilt haben, erreichte 17 Personen. Im Gegenteil sammelte das andere 127 erreichte Personen.

Der Unterschied ist also gewaltig. Hier kannst du die Facebook Seite von Exit Lane auch selber checken.

Noch ein Tipp, der dir bei deinem Facebook Marketing helfen kann: Egal, wie gut dein Content ist, dein Beitrag wird nicht beachtet, wenn du das Timing verfehlst.

Hier ein kurzer Story dazu von dem Social Influencer Tai Lopez:

 

6. Erfolgsbeispiele für Facebook Marketing

Als letzter Punkt, schauen wir einige Erfolgsgeschichten auf Facebook an.

Lidl Deutschland: 

Das Marketing Team von Lidl holte sich dieses Jahr den Preis in der Kategorie „Social-Media-Team des Jahres“.  Der Preis ist völlig verdient, denn Lidl DE verfügt über die größte Fan Base auf Facebook im Bereich Lebensmitteleinzelhandel.

Durch die Anzahl von wöchentlich ca. 10 Posts, können sie mittlerweile 2 Millionen Menschen erreichen.

Wie macht das Lidl?

Sie verwenden interaktive Methoden, um die Facebook Nutzer anzusprechen: Bilder, auf denen eine Frage gestellt wird, reizt die Aktivität des Menschen.

Kurze, lustige Beiträge lenken die Aufmerksamkeit auf die Produkte von Lidl. Sogar Memes werden auf der Facebook Seite von Lidl kreiert. Schließlich helfen verschiedene Gewinnspiele auch das Online Marketing von Lidl auf die Spitze zu treiben.

Ins Gesicht des Wettbewerbers

Lidl versucht den Wettbewerb durch kreative und witzige Videos auf die Seite zu verschieben. Mehrere Werbe-Spots von EDEKA wurden zum Beispiel in diesem Video travestiert:

Dieses Video wurde 4,7 Millionen Mal angeschaut und erreichte eine Reaktionsquote von knapp 53 000 auf Facebook.

Student Problems

Die Seite hat ca. 6 Millionen Follower auf Facebook.

Die Seite produziert Memes über das Studentenleben. Was sie erfolgreich macht, ist das effiziente Marketing. Sie erstellten mehrere Facebook Gruppen, wo die Community aufeinander treffen kann.

Die lustigen Bilder werden geteilt, durch „tag your mate“ Aktionen werden Reaktionen generiert. So verbreitet sich die Seite exponentiell.


Wir, Melitta-Lilli Mai und Dominik Nyitrai sind Studierende an der DHBW in Heilbronn. In Rahmen der Vorlesung Ecommerce ist dieser Blogeintrag zum Thema Facebook Marketing von uns entstanden.

Melitta Mai

 

SEA – (Search Engine Advertising)

 

Search Engine Advertising (SEA) auch als Suchmaschinenwerbung bekannt ist einer der beiden Hauptzweige im Suchmaschinenmarketing (SEM), das auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) umfasst.Während sich SEO auf die interne Optimierung von Websites sowie dem externen Linkaufbau zur Verbesserung der Position in den Suchergebnissen konzentriert, geht es bei SEA um bezahlte Werbemaßnahmen innerhalb von Suchmaschinen.

Was ist SEA und wofür wird es verwendet?

In diesem Blog erklären wir DIR! was SEA (Search Engine Advertising) ist und wie du es Anwenden kannst, zur Erleichterung zunächst einmal ein kleines Video zum Verständnis.

https://www.youtube.com/watch?v=DP62QGM3Uic

 

 

 

Google, Bing, Yahoo oder der Osteuropäische Suchmaschinen Riese Yandex, alle nutzen die Geldmaschine SEA. Warum Geldmaschine? diese Frage und viele weiteren Informationen finden sie in diesem Eintrag.

  1. SEA – (Search Engine Advertising)
  2. Wie funktioniert SEA
  3. PPC-Pay-Per-CLick
  4. Weitere Buchungsmöglichkeiten in SEA
  5. Bessere Online Performance
  6. Mehr Erfolg mit SEA!
  7. Anwendung von SEA mit Adwords
  8. Fazit

1.SEA (Search Engine Advertising)

Das Search Engine Advertising (dt. Suchmaschinenwerbung, kurz SEA) ist ein bestandteil des Internetmarketings. Im Rahmen der SEA wird Werbung, zumeist in Form von Bild- oder Textanzeigen, bei Suchanbietern wie Google oder Bing gebucht. Die Ads erscheinen an gut sichtbarer Stelle in den Suchresultaten (SERPs). Die bei Weitem bekannteste Werbeplattform für Search Engine Advertising ist Google AdWords, gefolgt von Bing Ads.


Nice to Know:

Über 80% der Einnahmen von Google (70 Milliarden US-Dollar im Jahre 2015) sind dem SEARCH  ENGINE ADVERTISING (SEA) zuzuschreiben.

SEA ist nichts anderes als die Haupteinnahmequelle der Suchmaschinen (Google, Yandex, Yahoo und Bing etc.). Eines der Schwerpunkte von SEA, ist das Keyword-Advertising. Das Keyword-Advertising ist das Ergebnis der Suchmaschinen die, der Nutzer in der Suchleiste eingibt.

2.Wie funktioniert SEA?

Beispiel:

in diesem Beispiel suchen wir einen Kühlschrank und tippen nur das Wort „Kühlschrank“ in die Suchmaschine ein ohne jeglichen zusätzlichen Wörter (Keywords).Google zeigt uns dabei ganz oben die Kühlschränke der Firma ao.de und nicht die von zB. Siemens wieso ist das So?

Durch sogenannte „Sponsored Links„! ähnlich wie die Gesponserten Beiträge bei Facebook  die jeder User schon einmal gesehen hat. Unternehmen zahlen dafür, dass ihre Webseite als erstes Angezeigt wird und unter der Suchleiste weit oben steht.

Somit werden höhere Klick-Zahlen generiert und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss.

Folglich wissen wir jetzt, dass die Firma ao.de eine bessere Performance in Sachen SEA aufweist als Siemens. Kein Problem Siemens ließ dir mein Blog durch und du wirst Erfolg haben!


Der wichtigste Faktor das, ein Unternehmen ganz oben platzieren lässt ist der Betrag, den es an die Suchmaschinen pro Klick zahlt (PPC = Pay-Per-Click). 

Der Preis variiert natürlich zwischen den Branchen und der Nutzung von SEA.

3. PPC (PAY-PER-CLick!)

Das PPC verfahren sollte man sich näher anschauen, damit man die Thematik versteht, ein Wenig Theorie schadet nie :).

GEFÖRDERTES SUCHEN (PPC) : Pay-per-Click-Verteilungstaktik, mit der Ihre Anzeigen in den gesponserten Suchergebnissen oben, an der Seite und am unteren Rand der Suchergebnisseiten für Suchanfragen angezeigt werden, die sich auf Ihre Keywords beziehen

CONTENT-PLATZIERUNGS-TARGETING: Pay-per-Click-Verteilungstaktik, die Ihre Anzeigen neben relevanten Artikeln wie Produktbewertungen, Nachrichtenartikeln usw. im Yahoo- und Google-Vertriebsnetz anzeigt

AD TEXT: Die Marketingnachricht wird potenziellen Kunden angezeigt. Eine Anzeige enthält einen Titel, eine Beschreibung und eine URL

  • LANDINGPAGE: Die Seite auf einer Website, auf der einer nach dem Klicken auf eine Anzeige genommen wird. Obwohl dies eine beliebige Seite sein kann, handelt es sich häufig um eine Seite, auf die der in der ursprünglichen Ankündigung erwähnte Dienst oder das betreffende Produkt erweitert werden soll

 

  • KAMPAGNE: Eine Kampagne enthält eine oder mehrere Anzeigengruppen, die dieselben Budget-, Zeitplan- und Geo-Targeting-Kriterien verwenden. Eine Kampagne wird normalerweise erstellt, um ein bestimmtes Marketingziel zu unterstützen

KEYWORD: Ein Wort oder eine Phrase, die sich auf die Produkte oder Dienstleistungen bezieht, die Sie anzeigen möchten. Wenn potenzielle Kunden nach Informationen suchen, die mit dem von Ihnen verkauften Produkt zu tun haben und Ihre Keywords in ein Suchfeld eingeben, werden Ihre Anzeigen möglicherweise angezeigt

 

UMWANDLUNGEN: Der Abschluss einer Aktion, die Sie wertschätzen, z. B. ein Kauf, eine Registrierung oder eine Anmeldung. Impressionen: Gibt an, wie oft eine Anzeige in Suchergebnissen oder Websites geschaltet wird

CLICK-THROUGH RATE (CTR): Die Anzahl der empfangenen Klicks dividiert durch die Anzahl der generierten Impressionen. Beispiel: Eine Anzeige, die 100 Mal angezeigt wird und 10 Klicks erhält, hat eine Klickrate von 10%

  • AVE-CPC: Durchschnittlicher Cost-per-Click. Der durchschnittliche Preis, den Sie bei jedem Klick auf Ihre Anzeige bezahlt haben

4. Weitere Buchungsmöglichkeiten in SEA

Die bereits erwähnte Bezahlung  PPC –Pay-Per Click Bezahlung wurde bereits explicit erklärt. Daneben existieren drei weitere Möglichkeiten:

CPA (Cost per Akquisition): Dieses Modell nimmt als Bezugspunkt nicht den Click, sondern die Conversion, d.h. der Verkäufer zahlt hier erst, wenn der Kunde gekauft hat.

CPM (Cost per Mille): Hier zahlt der Verkäufer pro 1000 Einblendungen seiner Anzeige, unabhängig davon, ob jemand darauf klickt.

CPP (Cost per phonecall): Der Verkäufer zahlt pro Anruf. Dafür muss es sich bei der in der Anzeige eingeblendeten Nummer allerdings um eine Google-Weiterleitungsrufnummer handeln.

5. Bessere Online Performance

Um im SEA Bereich für Ihre Online Performance einen produktiven und vor allem erfolgreichen Traffic zu generieren sowie gute Positionierungen bei relevanten Suchanfragen zu erzielen, ist ein umfassendes Verständnis von unternehmensrelevanten Keywords unerlässlich. Wichtig ist hierbei vor allem, dass man sich nicht nur auf die bereits bekannten Keywords im eigenen Mindset fokussiert.

Damit sich Ihr Suchergebnis von den anderen Webseiten abhebt, müssen Sie relevante und noch nicht bekannte Keywords, welche bei der Suche der Konsumenten entweder themen- oder produktspezifisch in gleichem Zusammenhang verwendet wurden zu identifizieren. Anschließend, diese erfolgsbringend in das bisher bestehende Keyword-Set miteinzubeziehen.

Desweiteren ist es natürlich enorm wichtig, wichtige und erfolgsversprechende Keywords von nicht relevanten Schlagwörtern zu separieren. Um eine solche Unterscheidung vornehmen zu können, sind detaillierte Informationen über das Suchverhalten und den hierbei verwendeten Keywords nötig.

6.Mehr Erfolg mit SEA!

Immer mehr Unternehmen investieren in die Werbung ihrer Webseite in den Suchleisten der Suchmaschinen.

Welche Suchmaschine ist für mich das Beste? Wenn man die Marktanteile Betrachtet ist hier der deutliche Sieger GOOGLE!

 

Der Umsatz im Sachen Suchmaschinen Werbung wird in Deutschland im laufenden Jahr etwa 2,93 Milliarden Euro betragen. Das wären 0,08 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahre 2016. In fünf Jahren wird ein Marktvolumen von 3,35 Milliarden Euro erreicht sein, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 2,71 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Umsatz pro Internet Nutzer beträgt hierzulande derzeit 45,17 Euro.
Prognose der Umsätze mit SEA in Deutschland bis 2021:

die Statistik zeigt, dass der Markt weiter wächst und die Unternehmen ihr Portfolio dahingegen anpassen müssen, um am Markt bestehen zu bleiben. Die Branche ist immer interessanter für alle Unternehmen, denn eine gute Online Performance durch Suchmaschinen Werbung ist erfolgversprechend und hilft den Absatz zu steigern!

7. Anwendung von SEA mit Adwords

Google AdWords ist der wichtigste Anbieter im Bereich SEA. Hier werden die Anzeigen entweder bei der Suchmaschine selbst, im Displaynetzwerk oder im Suchnetzwerk der Suchmaschine geschalten. Je nachdem wo und in welcher Form die Anzeigen erscheinen, sind folgende Werbeformen innerhalb von AdWords zu unterscheiden:

Die Suchergebnisse: Dies ist die wohl bekannteste Form der Anzeigenschaltung. Sie erscheinen mit den organischen Suchergebnissen zusammen, stehen aber von ihnen abgegrenzt.

Im Display-Netzwerk: Hier werden die Anzeigen bei einer Mitgliedsseite, die zum Google-Netzwerk (zum AdSense-Programm) gehört, geschaltet. Statt reiner Textanzeigen sind hier auch Banner und Videoanzeigen möglich.

Google Shopping: Die ehemals als PLA (Product Listing Ads) bezeichneten Google Shopping Anzeigen erscheinen wie die Textanzeigen über oder neben den organischen Suchergebnissen. Sie werden ebenfalls über Klicks abgerechnet, führen allerdings direkt zum Produkt. Online-Shop-Besitzer nutzen einen Datenfeed, um Produktdaten wie Bilder, Produktnamen und weitere Informationen an Google zu senden.

Beispiel für Shopping-Anzeigen:

 

Google Shopping Anzeige

 

Beispiel für eine Display-Anzeige:

Google Display Anzeigen

Registrierung  und Anwendung von Adwords

Schritt 1:  Registriere dich bei einer der Suchmaschinen, wie zB. Google mit Ihrem Format Adwords.   https://adwords.google.com

Schritt 2:  Im weiteren Verlauf verknüpfst du deine Webseite mit Google Adwords, gib dabei als Beispiel, deine Geschäftliche Email Adresse an und verknüpfe dein Unternehmen mit Google Adwords.

Schritt 3: Erstelle deine Anzeige und optimiere deine Keywords und Verfasse eine Textanzeige

Schritt 4: Versuch Dabei deine Webseite ganz nach oben zu bringen, Google gibt dem höchst Bietenden die obersten Plätze. Die Qualität der Landingpage und Weitere Faktoren wie Content-platzierung spielen auch eine Rolle.

Schritt 5: Koordiniere deine Keywords in verschiedenen Kampagnen um den besten Mehrwert zu generieren

Den besten Erfolg generierst du, in dem du dich selbst testes. Starte verschiedene Kampagnen und finde die optimale AdGroup die für dein Unternehmen zum Erfolg führt.

8.Fazit

SEA ist heutzutage nicht wegdenkbar für die Unternehmen und ein wichtiger Faktor im Marketing um sich erfolgreich im Onlinemarkt zu etablieren. Mit SEA kann man sich eine gute Plattform schaffen und die Kaufabschlüsse auf der Unternehmens Webseite steigern. SEA ist aber auf der anderen Hand eine Investition die Sich im Kostenspiegel bemerkbar macht. Somit solltest du deine SEA Performance optimal ausnutzen um keine unnötigen Kosten zu verschwenden. Achte dabei das du deine Keywords optimal einrichtest und als erster in den Suchergebnissen gefunden wirst.

Autor:

Ferhat Demirci

Dortmund, Germany