Affiliate Marketing – Affiliate-Marketing Einführung

Symbolbild Affiliate Marketing

Was ist Affiliate Marketing?

Warum verdienen chiasamenessende* Instagram-Influencer und blondierte Pieps-YouTube-Stars in ihren „AboutYou“-Streetstyles in unserem Land mittlerweile auf Chirurgen-Niveau? Die Antwort ist so simpel, wie das intellektuelle Niveau dieser Videos: Affiliate Marketing.

Durch Videos mit Titeln wie „Mein Freund kauft 9 ungewöhnliche Amazon Produkte & ich teste sie“, werden der jungen Zielgruppe täglich neue lebensnotwendige Produkte vorgestellt.

Der Amazon-Link zu jedem ach so tollen Bart-Shampoo*, Augenbrauen-Gel* oder Mitesserentferner-Set * befindet sich schon unter dem Video und die Affiliate-Gelddruckmaschinerie* läuft mit. Bei Amazon können die Verkaufsstrategen sogar bis zu 10 % pro vermitteltem Kauf einstreichen. So generiert man schnell mal Werbeeinnahmen im mittleren vierstelligen Bereich. Für eine junge Influencerin ist das ein riesen Haufen Levis-Shirts*.

Hier ein kleines Inhaltsverzeichnis, damit du dich besser zurecht findest.

  1. Doch wie genau funktioniert Affiliate Marketing
  2. Affiliate – Eine Erfolgsstory
  3. Doch wie kannst DU anfangen mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen?
  4. Affiliate Marketing Veranstaltungen 2017

    Doch wie genau funktioniert Affiliate Marketing ?

Laut Definition stellt Affiliate Marketing eine Vertriebsart dar, die auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision basiert. Es verbindet den kommerziellen Anbieter, auch Merchant oder Advertiser genannt, mit dem potentiellen Käufer.

Die Schnittstelle zwischen diesen beiden stellt ein Vertriebspartner dar, der als Affliate oder Publisher bezeichnet wird. Dieser baut den sogenannten Affiliate-Link auf seiner Website oder in seinen Blog ein und bewirbt somit das Angebot des Händlers. Der Link enthält einen speziellen Code, durch den der vermittelnde Affiliate eindeutig identifiziert wird.

Außerdem gibt es noch die sogenannten Affiliate-System-Betreiber. Dabei handelt es sich um unabhängige Plattformen, die vor allem die technische Administration sowie die finanzielle Abwicklung übernehmen.

Pay-Per-Click

Doch wie gelangt der Affliate nun an seine Provision? Es werden dabei verschiedene Vergütungsmodelle unterschieden:

Pay-Per-Click
Pay-Per-Click

Eines der gängigsten Modelle ist Pay per Click. Hier wird pro erfolgtem Klick auf einen Link eine Provision ausgezahlt, unabhängig davon ob schließlich ein Kauf getätigt wird. Somit kann hierbei keinerlei Aussage über die Qualität des Traffics getroffen werden. Dieses System kommt also vor allen zum Einsatz um die Reichweite kurzfristig zu erhöhen. Mehrfachklicks verhindert dabei eine integrierte IP-Sperre.

Pay-Per-Sale

Pay per Sale
Pay per Sale

Im Gegensatz dazu wird bei Pay per Sale erst dann eine anteilige Provision ausgezahlt, sobald auch wirklich Umsatz über den Vermittlungslink erzeugt wurde.

Pay-Per-Lead

 

Pay-Per-Lead
Pay-Per-Lead

Ein weiteres Vergütungssystem ist Pay per Lead. Hierbei verdient der Affiliate Geld, sobald ein Kunde einen Lead generiert. Darunter versteht man die Kontaktaufnahme des Kunden zum Anbieter, indem er beispielsweise Kataloge anfordert. Dieses Affiliate Programm eignet sich besonders für beratungsintensive Dienstleistungen und Produkte.

Aber der heilige Gral des Affiliate Marketings sind wohl die Lifetime-Programme. Dabei erhält der Affiliate solange Provisionen, wie der vermittelte Kunde beim Händler Umsätze generiert. Die Nachverfolgung und Wiedererkennung des Kunden ermöglicht dabei das Cookie-Tracking.

Meist kommen diese Lifetime-Systeme zum bewerben von teuren und komplexen Online-Tools und -services zum Einsatz. Sie sind zwar recht selten aber für die Anbieter solcher Services äußerst attraktiv.

Der Affiliate ist motiviert gute und langfristige Kunden an Land zu ziehen, um regelmäßig seine Lifetime-Provision zu kassieren. Und der Händler vermeidet es hohe Provision für einen Kunden zu zahlen, der nach einem Monat wieder kündigt. Ein gutes Geschäft für beide Seiten.

Affiliate Marketing – Eine Erfolgsstory

Auf den Online-Marketing Konferenzen dieser Welt wird sich die Entstehungsgeschichte des Affiliate Marketings unter digitalen Nomaden wie folgt erzählt:

Jeff Bezos ist 1997 auf einer Cocktail-Party von einer Frau gefragt worden, ob es möglich ist Bücher passend zum Thema ihrer Website direkt auf dieser zu verkaufen. Ein Jahr später hatte Amazon bereits 60.000 Partner, die mit ihren fancy Videos und Blogartikeln jede Menge Umsatz für Amazon generierten.

Umsatz Affiliate Marketing

 

Im Jahr 2015 erwirtschaftete der Affiliate Kanal in Deutschland bereits 6,98 Milliarden Euro. Im Folgejahr waren es sogar 7,6 Milliarden. Das entspricht einem Wachstum von 9 %.

2017 komme jetzt ich noch dazu, also sollte der Umsatz auf 10 Milliarden wachsen. Just saying.

Doch wie kannst DU anfangen mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen?

Zunächst benötigst du geeigneten Content in dessen Zusammenhang du die Links präsentieren kannst. Nischenwebsites eignen sich dafür beispielsweise hervorragend. Diese sprechen ein gezieltes Segment interessierter Personen an und so kommt es schneller zu einem Kauf.

Hast du bereits eine Seite die ausreichend Traffic erzeugt, solltest du dich auf die Suche nach einem Affiliate Partner machen. Neben Amazon kommen hierfür etliche andere Verkaufsplattformen und Online-Shops in Frage. Eine Übersicht zu möglichen Partnern findest du auf vermittelnden Websites wie zum Beispiel hier.

Nach der Anmeldung und Freischaltung musst du nur noch den Werbemittelcode auf deiner Website einbauen.

Affiliate Marketing Veranstaltungen in 2017

Da Networking super fancy und super wichtig ist findest du hier, die wichtigsten Affiliate Marketing Veranstaltungen in 2017. Da sind auch paar in São Paulo, London und Amsterdam dabei aber hey, mit Affiliate Marketing bist du ja ortsunabhängig und kannst dir diese Reisen ohne mit der Wimper zu zucken leisten.

 

Eine detaillierte Anleitung wie auch DU mit Affiliate Marketing deine erste Mille machen kannst findest du hier 😉

Ich wollt dir nur noch mitteilen das alle Links die mit einem * gekennzeichnet sind, Affiliate-Links sind.

Sämtliche Einnahmen verwende ich zu 100% um Aktien bei der Comdirect zu kaufen.

Das hat jetzt weniger mit Affiliate-Marketing zu tun, aber ich hatte noch einen Affiliate-Link von meiner Online Bank rumfliegen. Deshalb, falls ihr euch mal Aktien kaufen wollt, dann nur hier.

Wir Julia Trinkl und Micha Schmidt hoffen euch mit dieser kurzen Zusammenfassung einen Einblick in das Thema Affiliate Marketing gegeben zu haben.

Dieser Blogpost entstand im Rahmen der E-Commerce Vorlesung an der DHBW Heilbronn. Wäre also super sweet, wenn ihr sämtliche Amazon-Bestellung zukünftig über einen unsere Links tätigen könntet.

 

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